Profilbild von lefra

lefra

Lesejury-Mitglied
offline

lefra ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit lefra über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2019

Hier liegen Freud' und Leid' ganz nah beeinander

Good Luck Chuck
1 0

Wie viele Schicksalsschläge können einen Menschen treffen und was braucht es um ihn aus seiner Misere zu retten?

Peter Pastuszek taucht mit seinem Erstlingswerk „Good Luck Chuck“ in die Abgründe einer ...

Wie viele Schicksalsschläge können einen Menschen treffen und was braucht es um ihn aus seiner Misere zu retten?

Peter Pastuszek taucht mit seinem Erstlingswerk „Good Luck Chuck“ in die Abgründe einer Seele ein und erzählt in dem in Eigenregie veröffentlichten Roman eine ganz besondere Liebesgeschichte.

Der junge, stark depressive David bekommt die vernichtende Diagnose Krebs und beschließt statt eine Chemotherapie zu machen, sich einen letzten Traum zu erfüllen. Eine Reise nach New York. Dort angekommen trifft er auf die quirlige Coco, die sich nicht nur als seine Reiseleiterin versucht, sondern auch alles daran setzt den stillen, in sich gekehrten Mann aus seinem Schneckenhaus zu locken.

Die Story war für mich von Beginn an fesselnd, sodass ich eigentlich kaum aufhören konnte zu lesen. Auch wenn es die Geschichte die eigentlich eher unangenehmen Themen Depression und Krebs beinhaltet, wirkt die Story durch den intelligenten, leichtfüßigen Humor doch nicht zu schwer und der Fokus bleibt stets auf der Lovestory. Pastuszeks Schreibstil ist leicht und bildlich und regt dadurch sofort das eigene Kopfkino an. So macht mir das Lesen schon einmal Spaß.

Außerdem für mich die größte Stärke des Buches: die Charaktere. Auch wenn mir das Thema Depressionen zu Beginn völlig fremd war, war mir David sofort sympathisch. Durch die bildliche Sprache ist es leicht seine traurigen Gedanken nachzuvollziehen und mit David zu leiden. Dazu war Coco ein toller Gegensatz, mit ihrer eigenwilligen, chaotischen Art und ihrem besonderen Humor. Sie ist wunderbar erfrischend und es ist spannend zu verfolgen, was sie sich alles ausdenkt, um David immer aufs Neue herauszufordern und mit ihrer unbedarften Art zu verzaubern. Wenn es etwas gibt das beide beherrschen, dann ist das auf jeden Fall Romantik.

Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass mir der faktische Hintergrund, gerade bei den Szenen, die die Krankheiten betreffen, teilweise etwas dünn war und gerade der Krebs ziemlich beschönigt auf mich gewirkt hat. Ich hätte mir da etwas mehr Tiefgang und vorherige Recherche gewünscht. Im Großen und Ganzen tut es dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.

Mein Fazit: Jeder der auf Romantik steht und außergewöhnliche Hauptfiguren mag, ist mit „Good Luck Chuck“ gut beraten. Ich habe das Buch genossen und war von Beginn an vollkommen abgetaucht in die Story der beiden. Von meiner Seite aus gibt es zwei Daumen hoch, klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Sorgsam durchdachtes Drama trifft slapstickhaften Roadtrip

Das Gewicht eines Pianos
1 0

Mit Chris Canders Roman „Das Gewicht eines Pianos“ geht der Leser auf die große Reise eines ganz besonderen Klaviers.

Los geht es mit der Russin Katya, die als junges Mädchen ihre Liebe zur klassischen ...

Mit Chris Canders Roman „Das Gewicht eines Pianos“ geht der Leser auf die große Reise eines ganz besonderen Klaviers.

Los geht es mit der Russin Katya, die als junges Mädchen ihre Liebe zur klassischen Musik entdeckt und daher ein Blüthner, ein deutsches Klavier, vererbt bekommt. Während sie sich im Laufe der Jahre zu einer talentierten Frau entwickelt, begleitet das Blüthner sie wohin sie auch geht. Bis eines Tages ihr Ehemann beschließt Russland zu verlassen. Doch wie soll eine Flucht gelingen mit diesem Gepäck?
Währenddessen begleiten wir auch Clara, die auf einem etwas anderen Roadtrip ihre persönliche Verbindung zum Blüthner, das sie als Mädchen von ihrem Vater bekam, auf die Probe stellt.
Beide verbindet das Klavier, doch trennt sie die Zeit.


Ich bin Fan von Romanen mit zwei Erzählsträngen, speziell wenn einer der beiden in der Vergangenheit liegt, deswegen hat mich das Buch erstmal angesprochen. Allerdings muss ich in diesem Rahmen auch leider beide Teile separat bewerten.

Katya ist von Beginn an eine interessante Erscheinung. Ihre Liebe zur Musik, die enorme Bindung zu diesem Piano und ihr großes Herz wirkt sofort sympathisch. Gerade die Tatsache, dass ihr Leben alles andere als leicht ist und sie mit vielen Schwierigkeiten kämpfen muss, seien es die Flucht aus Russland oder ihr gewalttätiger Ehemann, machen sie interessant und die Geschichte spannend.

Clara ist für mich leider der Schwachpunkt des Romans. Sie ist nicht besonders tiefschürfend dargestellt. Während man mit Clara durch das Death Valley fährt und ihr Blüthner verfolgt, ist es mir nahezu unmöglich gewesen eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Ihre Handlung ist langweilig und führt ins nichts und ihr Charakter ist mir zu schwach ausgearbeitet. Deshalb bleibt Clara mir bis zum Schluss als langweilige, nichtssagende, egozentrische Frau im Kopf, die pausenlos nichts anderes tut, als sich selbst an erste Stelle zu setzen und ihr Umfeld nahezu unverschämt zu behandeln. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal eine Figur so wenig mochte.

Insgesamt haben mir Katyas Passagen also gut gefallen, wurden aber durch Clara zwischendrin immer wieder gestört. Zwischendrin war mir auch der Schreibstil Canders oft zu distanziert und analytisch, wo ich mir mehr emotionale Tiefe und Einfühlungsvermögen gewünscht hätte.


Obwohl mich einer der Handlungsstränge nicht überzeugen konnte, war es dank Katya doch ein nettes Buch für zwischendurch, das ich trotz allem ganz gern gelesen habe.

Veröffentlicht am 21.04.2019

"Tu es, und du wirst Erfolg haben."

Marlene und die Suche nach Liebe
0 0

„Kinder, Küche, Kirche – das schien der alleinige Ehrgeiz, der deutschen Mädchen eingeimpft wurde wie zuvor ihren Müttern und Großmüttern.“

Doch eine ganz besondere Frau ließ sich nie in dieses Schema ...

„Kinder, Küche, Kirche – das schien der alleinige Ehrgeiz, der deutschen Mädchen eingeimpft wurde wie zuvor ihren Müttern und Großmüttern.“

Doch eine ganz besondere Frau ließ sich nie in dieses Schema drängen, C. W. Gortner erzählt in „Marlene und die Suche nach Liebe“ einen Teil der Geschichte der weltbekannten deutschen Filmgröße Marlene Dietrich, voll Kampfgeist, Sex und großer Namen.


Die Reise beginnt in Marlenes Jugend, denn bereits früh steht fest, dieses Mädchen ist nicht wie alle anderen. Nachdem Marlene erkennt, dass sie zu mehr berufen ist, als zu heiraten und ein bürgerliches Leben zu führen, beginnt ihre Reise durch das schillernde Berlin. Singend, tanzend, spielend, liebend. Bis hin zu ihrem großen Durchbruch, ihrer Umsiedlung nach Hollywood und schließlich dem Mann, der sie veranlasst sich der Wahrheit über ihre mittlerweile nationalsozialistische Heimat zu stellen. Sofort steht fest, auch vor Stars macht ein Krieg nicht Halt und so beginnt schlussendlich Marlene Dietrichs selbstlosester Kampf. Der Dienst an der Front.


Gortner gelingt es mit seiner leichten und dennoch wortgewandten Schreibweise den Leser in eine Welt mitzunehmen, die abseits des Normalen liegt. Speziell der Wandel von der Prüderie, in der die Dietrich aufgewachsen ist hin zu dieser selbstbestimmten, starken Frau hat mich beeindruckt. Die frühe Filmwelt war mir schon zuvor nicht unbekannt, daher war es spannend, wie viele bekannte Namen ihren Auftritt bekommen haben. Insgesamt ist der Einblick in Marlenes Karriere sehr gelungen, wobei ich hier keine genaue Kenntnis habe, ob die Fakten dem tatsächlich entsprechen. Mir persönlich war das jedoch zweitrangig, Gortner liefert einen guten Überblick, gerade da es sich hier um einen Roman handelt und eben keine simple Biografie. Auch ein witziger Part war für mich Marlenes hemmungsloses Liebesleben, indem sie praktisch keine Grenzen zu kennen scheint. Sie ist eine Verführerin durch und durch und nimmt sich was und wen sie will.

Ein Kritikpunkt ist für mich lediglich die Erzählperspektive. So wird hier von einem Ich-Erzähler berichtet, also praktisch aus Marlenes Sicht, allerdings mangelt es dabei doch an einigem. Es geht im gesamten Buch eher um einen schnellen Abriss von Fakten und Beziehungen, wodurch alles doch eher oberflächlich und unpersönlich beschrieben wird. Speziell die Weiblichkeit fehlt mir hier sehr. Obwohl ich zu Beginn nicht wusste, dass C. W. für einen männlichen Autor steht, war es mir bereits nach wenigen Seiten klar, da sich der Ausdruck nicht wirklich organisch anfühlte. Eine weiche, gefühlbetonte, reflektierende Seite gibt es praktisch nicht, daher wirkt der gesamte Roman eher kühl und kalkuliert, die Erzählperspektive unglaubwürdig und flach. Für eine Aufbesserung der Allgemeinbildung kann das Buch also dienen, aber eine emotionale Assoziation kommt kaum auf.


Nach einem schwierigen Einstieg durch eine nicht sonderlich erfreuliche Kindheit, habe ich Marlenes Reise schlussendlich genossen. Diese Frau ist zutiefst beeindruckend und faszinierend, gerade im letzten Abschnitt, in dem es primär um ihren Einsatz im Zweiten Weltkrieg geht konnte ich das Buch kaum weglegen.

Da dies mein erstes Buch der Reihe war, hat es meine Neugier auf die anderen Teile sofort geweckt. Und nach Marlenes Begegnung mit der zauberhaften Coco Chanel geht meine Reise nun in Paris weiter.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Kubanisches Flair und viel zu erleben

Das schönste Mädchen Havannas
0 0

Ein Buch, das man nicht einfach liest. Man erlebt es. Riecht die Schmetterlingslilien. Schmeckt den Forajido. Fühlt jede einzelne Seite.

Susana López Rubio entführt den Leser in „Das schönste Mädchen ...

Ein Buch, das man nicht einfach liest. Man erlebt es. Riecht die Schmetterlingslilien. Schmeckt den Forajido. Fühlt jede einzelne Seite.



Susana López Rubio entführt den Leser in „Das schönste Mädchen Havannas“ in die kubanische Hauptstadt, mit ihrem karibischen Charme und entführt in einen Urlaub mit Freunden, nicht nur Charakteren.

contenido:
Der junge Asturier Patricio verlässt seine Heimat, um im karibischen Kuba ein neues Leben zu beginnen. Mit der Zeit findet er nicht nur viele Freunde und entdeckt sein großes Verkaufstalent, das er schon bald im prunkvollsten Kaufhaus Havannas, El Encanto, unter Beweis stellen kann. Patricio trifft dort auf die wunderschöne Kubanerin Gloria, doch sie ist die Ehefrau von César Valdés, dem berüchtigtsten und gefürchtetsten Mann des ganzen Landes. Es beginnt eine Geschichte zwischen Liebe und Gefahr.

>> Ist sie nicht anmutig anzusehen; mit dem schmeichelnden Gang und der unvergleichlichen Grazie kann sie nur Kubanerin sein.<<

opinión:
Susana López Rubio ist die perfekte Mischung zwischen unbeschwertem Urlaubsgefühl und fesselnder Dramatik gelungen. Von der ersten Seite an taucht der Leser in eine andere Welt ab, steigt gemeinsam mit Patricio vom Schiff auf die wunderschöne Insel Kuba. Der Autorin gelingt es so unbeschreiblich gut eine Atmosphäre um diesen Ort aufzubauen, sodass man die Sonne und die Meeresluft förmlich spüren kann, die Musik hört, die bunten Kleider vor seinem inneren Auge tanzen sieht und sich sofort einen Cocktail in die Hand wünscht.
Faszinierend sind auch die vielen liebevoll ausgearbeiteten Charaktere, denn nicht nur Patricio und Gloria werden mit viel Liebe zum Detail, sehr einfühlsam zum Leben erweckt, sondern auch jede andere Figur des Buches. Patricios beste Freunde, der einfühlsame Guzmán, der immer zur Stelle ist, wenn seine Freunde ihn brauchen oder der witzige, kämpferische Grescas, der mir besonders gefallen hat. Glorias leicht verrückte, liebevolle Hexen-Großmutter, die einen in alte kubanische Märchen entführt. Der intensiv und furchtlos beschriebene Bösewicht César. Oder all die anderen, die trotz der Vielzahl an verschiedensten Charakteren nie fade, unnötig oder gar fehl am Platz wirken. Jeder bekam einen angemessenen Platz in der Geschichte und blieb keine farblose Nebenfigur am Rande.
Die ganze Handlung ist so vielfältig, wie die Menschen, die sie beinhaltet, während man auf der einen Seite noch in einer Bodega Cocktails trinkt, steckt man auf der nächsten Seite mitten im wuseligen El Encanto, träumt mir Patricio oder erlebt mit Gloria die Schrecken einer Ehe. Da bleibt die Liebesgeschichte doch nur die Kirsche auf einer auch sonst sehr leckeren Torte.

resultado:
Bereits als ich das Buch zum ersten Mal live in den Händen hielt war ich begeistert, weil es noch viel schöner ist, als das Internet verspricht und schlussendlich hat mich der Inhalt noch vielmehr verzaubert. Ich habe mich beim Lesen wie eine stille Beobachterin hinter einer Theke des El Encanto gefühlt und habe jede einzelne Seite sehr genossen. Ich wünschte nur, ich hätte das Buch lesen können, während mir die Sonne ins Gesicht scheint, aber das kann ich schlussendlich guten Gewissens verschmerzen.

Veröffentlicht am 22.03.2019

Eine spritzige, aber auch bittersüße Limonade

Limonadentage
0 0

Inhalt:
Seit Kindheitstagen teilten Avery und Cade viele erste Male miteinander: den ersten Limonadenstand, den ersten Kuss, das erste Mal – und auch den ersten Liebeskummer. Als Cade am Ende ihrer Highschool-Zeit ...

Inhalt:
Seit Kindheitstagen teilten Avery und Cade viele erste Male miteinander: den ersten Limonadenstand, den ersten Kuss, das erste Mal – und auch den ersten Liebeskummer. Als Cade am Ende ihrer Highschool-Zeit ohne eine Erklärung mit Avery Schluss machte und aus ihrem Leben verschwand, brach für sie eine Welt zusammen.

Nun ist Avery gerade für ihren Traumjob als Journalistin nach Boston gezogen. Sie hat einen liebevollen Freund, ihre Karriere nimmt Fahrt auf, sie könnte nicht glücklicher sein. Bis ihr ein nur allzu vertrauter Mann in die Arme läuft. Cade. Sofort erwachen in Avery die Erinnerungen an ihre prickelnd süße, erste Liebe. Unweigerlich fragt sie sich: Was wäre, wenn damals alles anders gelaufen wäre?


„Zeit ist eine komische Sache. Manchmal vergeht sie zu schnell und manchmal zu langsam. Und in ganz besonderen Momenten tut sie beides.“


Meinung:
Ein schwungvoller Roman. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn skeptisch war, was den Aufbau des Buches anbelangt. Wir steigen in die Geschichte ein mit der witzigen, tollpatschigen Avery und ich habe mich sofort über sie amüsiert. Sie ist wirklich eine spezielle Person, aber sehr sympathisch und clever. Allerdings wird man schon nach etwa drei Seiten wieder von ihr getrennt und lernt Cade kennen, aus dessen Perspektive. Auch Cade hat mir sofort gefallen, er scheint der perfekte Gegenpart zu Avery zu sein mit seiner fokussierten, kontrollierten Art, aber trotzdem wirkte er auf mich nie verbissen oder langweilig, sondern immer humorvoll, frech und herzensgut. Zwei Seiten später der nächste Wechsel zurück zu Avery. Drei Seiten später die erste Rückblende, in die Kindheit der beiden. Die Rückblenden sind für mich das Highlight des Buches. Es macht Spaß Avy und Cade schon als Kinder kennenzulernen und ihre gemeinsame Entwicklung zu beobachten, mit allen Höhen und Tiefen, was oft auch sehr emotional war. Diese schnellen Wechsel ziehen sich durch das gesamte Buch und obwohl ich auf der einen Seite gern etwas länger in die jeweiligen Perspektiven eingetaucht wäre, statt sofort wieder herausgerissen zu werden, war das gesamte Buch so wunderbar dynamisch und energiegeladen. Vielleicht waren es auch gerade diese Perspektivwechsel, die die Figuren so nachvollziehbar und sympathisch gemacht haben, ich mochte sie schlussendlich jedenfalls sehr.
Wichtig finde ich noch zu erwähnen, dass es sich um einen Fortsetzungsroman handelt, die Handlung endet also mittendrin, was meiner Meinung nach etwas unglücklich ist. 100 Seiten mehr und dafür ein vernünftiges Ende hätten der Geschichte für mich besser gestanden.


Fazit:
Kein Happy End für alle Herzschmerzfans. Das Ende bleibt dem Leser verwehrt und nötigt ihn zu Band 2. Ich persönlich hätte mich mit diesem Wissen wahrscheinlich nicht für das Buch entschieden, bin aber ganz froh, dass ich ihm trotzdem eine Chance geben konnte, denn im Endeffekt hat es mir echt gefallen, Avy und Cade sind mir ans Herz gewachsen und ich werde vermutlich auch den nächsten Teil verschlingen.