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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2021

toll

Dieses viel zu laute Schweigen
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Inhalt

Anna wäre gerne mehr für Lukas als nur die nette Nachbarin, denn bei jeder Begegnung schlägt ihr Herz Purzelbäume. Aber der Frauenschwarm liebt vor allem seine Freiheit und die Abwechslung. Bis ...

Inhalt

Anna wäre gerne mehr für Lukas als nur die nette Nachbarin, denn bei jeder Begegnung schlägt ihr Herz Purzelbäume. Aber der Frauenschwarm liebt vor allem seine Freiheit und die Abwechslung. Bis ein Vorfall an der S-Bahn-Haltestelle alles verändert. Lukas liegt im Koma und Anna wird von Schuldgefühlen erdrückt, weil sie an jenem Abend nicht anders reagiert hat – erst recht, als sein Bruder auftaucht und erfahren will, was passiert ist. Felix hat geschworen, sich nie wieder auf eine Frau einzulassen. Bis er Anna trifft, die ausgerechnet in seinen Bruder verliebt ist. Zwischen dem gemeinsamen Bangen um Lukas und all den offenen Fragen, was mit ihm geschehen ist, kämpft er immer stärker gegen seine wachsenden Gefühle an – ohne zu wissen, dass Anna ihm die ganze Zeit etwas verschweigt.

Danke an den CW Niemeyer Verlag für die Zusendung des Vorabexemplars zur Rezension. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Petra Bunte

528 Seiten

Klappenbroschur 16,-€



Cover

Das Cover passt gut zum Debüt von Petra Bunte, welches eine ganz ähnliche Aufmachung hatte – nur in rot. Hier erkennt man eine Verbindung, denn auch wenn sich die Bücher unabhängig lesen lassen, ist der Grundaufbau doch recht ähnlich. Mein Geschmack ist es nicht 100%ig mit der kompletten Einfärbung, aber ich mag die verschiedenen Elemente und den Schriftzug. Diese Schnörkel wirken so richtig schön verspielt und romantisch. Wenn man das Buch gelesen hat, versteht man auch den Bahnsteig mit der einfahrenden Bahn besser, denn genau dieser Schauort spielt eine wichtige Rolle für die Geschichte.



Meine Meinung

Man merkt in diesem Buch, dass die Autorin Petra Bunte mehr Schreiberfahrung sammeln konnte und noch besser geworden ist. Der Schreibstil ist in diesem zweiten Buch ist noch flüssiger und der ganze Handlungsaufbau noch besser.

An ihrem Debüt habe ich vor allem bemängelt, dass alles sehr gestellt wirkte, da es viele Zufälle gab, die nicht ganz zufällig wirkten. Das kann ich hier absolut nicht mehr behaupten. Ich sehe eine starke Verbesserung in puncto der Authentizität. Das hat mir wirklich gut gefallen. Die Handlung wirkte realistisch und man konnte mitfühlen.

Das Thema Zivilcourage wurde hier auf eindrückliche Weise thematisiert und sensibel behandelt. Es gab einen Zwischenfall als Aufhänger, der das ganze Buch prägte und (leider!) absolut realistisch war. Es wurden Informationen zum Thema Zivilcourage gegeben, die auch die Leser/innen auf einen guten Wissensstand brachten. Wie das eingebaut wurde, fand ich etwas zu platt – im Rahmen einer Recherche wurde quasi alles einmal hinuntergerattert. Aber das ist nun mal die Methode, mit der auch die Protagonistin an die Infos kam. Schöner hätte ich es aber gefunden, in den Gesprächen nach und nach die Infos mal fallen zu lassen.

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe. Denn alles andere war wirklich gelungen. Der Roman startete schon spannend und diese Spannung hielt sich auch größtenteils im Roman. Mit ein paar Längen hier und da kann ich leben und das gehört auch dazu, da eine zu schnelle Entwicklung auch nicht schön zu lesen ist. Es hat mir gefallen, dass man die Gefühle der Protagonistin Anna so gut nachvollziehen konnte. Sie war in einem Zwiespalt gefangen, da sie lange nicht wusste, für wen sie eigentlich mehr Gefühle hegt. Das konnte ich so gut nachempfinden, denn auch ich empfand beide als so schöne Charaktere und war schon etwas verzweifelt, als ich realisiert habe, dass einer der beiden Männer bestimmt verletzt wird.

Mir haben die Entwicklungen in diesem Buch sehr gut gefallen und ich konnte alles sehr gut nachempfinden. Annas Situation war so schwierig und man hat daran auch gemerkt, dass es manchmal einfach schwierig ist, das Richtige zu tun. Trotz der traumatischen Vorfälle war das Buch nicht von negativen Gedanken und Gefühlen überschattet, sondern gab im Gegenteil Hoffnung! Und das ist es, was mir an Petras Büchern so gefällt. Sie spricht so wichtige Themen wie hier die Zivilcourage an und baut darum herum eine authentische Liebesgeschichte. Das ist eine wunderbare Art, mehr Thematik und das „Besondere“ ins Buch einzubringen. Hut ab und weiter so!

Daher von mir 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2021

spannend, aber klischeehaft

Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
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Inhalt
»Es gab drei Dinge, deren ich mir ganz sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm – und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war – dürstete nach meinem Blut. Und ...

Inhalt
»Es gab drei Dinge, deren ich mir ganz sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm – und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war – dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.«

Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Isabella Swan ihren Umzug in die langweilige, verregnete Kleinstadt Forks kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den undurchschaubaren und unwiderstehlichen Edward kennenlernt. Mit aller Macht fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und riskiert dabei mehr als ihr Leben …

Danke an den Carlsen Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar. Das beeinflusst natürlich nicht meine Meinung.

Daher von mir 4 Sterne

Autorin: Stephenie Meyer

512 Seiten

Taschenbuch: 13,-€

Cover

Das Cover ist inzwischen ein neues. Ich kenne sooo viele verschiedene Auflagen dieser Reihe und eine gewisse Ähnlichkeit haben sie doch alle, da die Motive ähnlich sind. Ich finde die Schlichtheit einerseits gut und andererseits sind sie mir zu langweilig. Bei so übernatürlichen Inhalten darf man meiner Meinung nach beim Cover so richtig reinhauen. Dafür ist der Buchschnitt rot und das ist natürlich ein absolutes Highlight und schließt das Ganze dann doch zu etwas durchaus Ansehnlichen ab. Auch die neue Schriftart ist toll.

Meine Meinung
Ich kenne zwar die passenden Twilight-Filme zu dieser Buchreihe, aber schon seit langer Zeit wollte ich auch die Bücher lesen! Durch die Neuauflagen bei Carlsen habe ich nun die Chance dazu bekommen!

Eine Vampirgeschichte ist schon cool. Ich fand es super spannend, wie diese Wesen in die Geschichte eingearbeitet wurden und wie alles einen Sinn machte. Das Buch geht auf viele der Vorstellungen ein, die man so über Vampire hat und erklärt diese auf eine spannende Weise. Es ist total interessant, dass die Cullens mitten unter den Menschen weilen und kaum Aufsehen erregen. Dass Bella dort so toll aufgenommen wird, finde ich richtig schön. Es ist auch total cool gewesen, wie sie da so nach und nach hinter kam. Ich fand es etwas unrealistisch, dass sie das einfach so hingenommen hat und keine Angst hatte oder gar erstaunt war. Da hätte ich persönlich doch eine andere Reaktion gezeigt.

Charlie – Bellas Vater – war eine meiner Lieblingsfiguren. Er hat sich mit Bella einfach die größte Mühe gegeben und liebt sie so sehr und sie ignoriert ihn nahezu komplett. Es ist so schade, dass sie ihm nicht vertraut und keine Chance gibt und ich hoffe total darauf, dass sich diese Bindung noch bessert. Denn Charlie ist ein toller Mensch, den man nicht einfach so links liegen lassen sollte.

Was mich ehrlich gestört hat, war die Tatsache, dass Bella einfach als schwache, naive Frau dargestellt wurde. Man hat es ihr nicht zugetraut, auf sich selbst aufzupassen und sie musste ständig beschützt werden. Ich fand es etwas schade, dass sie in der Rolle so schwach wirkt und als könnte sie sich nicht selbst behaupten. Das war ein Aspekt, der mir mehrmals sauer aufgestoßen ist. Ich bin wirklich niemand, der große Probleme mit so Klischees hat. Dass der Mann kraftmäßig stärker ist als die Frau finde ich dabei auch nicht schlimm. Blöd war nur, dass auch ihr Charakter so schwach wirkte. Manchmal wurde sie von Edward so stark zurechtgewiesen, dass sie selbst kaum zu Wort kam und man ihr das Denken gar nicht erst zugetraut hat. Denn man hat besonders zu Ende hin bemerkt, dass sie eigentlich ziemlich mutig und selbstlos sein kann.

Und doch kam da so etwas wie Romantik auf. Es ist komisch, aber es gab auch immer wieder Momente, in denen ich es total cool fand, dass Edward so stark und übernatürlich schnell ist und Bella so beschützen kann. Denn sein Beschützerinstinkt hatte durchaus auch etwas liebenswertes. Generell wollte er immer nur Gutes für Bella und das war so schön. Es gab eine schnelle Entwicklung der Liebesgeschichte in diesem Buch, aber ich habe es trotzdem irgendwie gefühlt. Denn Edward hat so eine Ausstrahlung, die wohl jedem den Kopf verdreht.

Ich habe richtig Spaß an dieser Geschichte gelegt und wollte immer wissen, wie es weiter geht und wollte nie aufhören!

Um auch ein paar Worte zum Filmvergleich zu verlieren, da es sicherlich den ein oder anderen interessiert. Es ist tatsächlich sehr nah dran. Also wer die Verfilmung kennt, hat im Buch (im ersten Teil) nicht wirklich viel verpasst. Von daher bin ich mal gespannt, wie das bei den weiteren Teilen ist.

Grundsätzlich finde ich die Geschichte wirklich schön und außergewöhnlich, allerdings hoffe ich, dass Bella in den nächsten Bänden selbst noch etwas mehr Entscheidungsfreiräume eingeräumt werden.

Daher von mir 4 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2021

tolles Kinderbuch!

Die Haferhorde – Teil 18: Pony bei die Fische
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Inhalt
Urlaub in Dammbüll – was kann da schon schiefgehen? Leider so einiges! Ein riesenlanger Stau, eine persönliche Polizeieskorte und Windpocken kommen den Ponys und ihren zweibeinigen Freunden gehörig ...

Inhalt
Urlaub in Dammbüll – was kann da schon schiefgehen? Leider so einiges! Ein riesenlanger Stau, eine persönliche Polizeieskorte und Windpocken kommen den Ponys und ihren zweibeinigen Freunden gehörig in die Quere. Da springt Kapitän Fiete ein und lässt die Ponys kurzerhand auf eine Insel bringen. Aber ob das so eine gute Idee war? Hier scheint es nämlich zu spuken und der Strand ist voller Müll. Wer ist für die Verschmutzung verantwortlich? Und spukt es auf der Insel wirklich?

Danke an den Audio Verlag für das Belegexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Suza Kolb

Sprecher: Bürger Lars Dietrich

138 Minuten

CD: 12,99€


Cover

Ich liebe die Farben von diesem Cover. Ich mag die pastelligen Töne total gerne, denn sie erzeugen so eine Abendstimmung. Deshalb wirkt es total gemütlich. Dazu das Pony im Wasser mit dem Müll und der Möwe – thematisch passt das wie die Faust auf’s Auge. Ich find es gerade für Kinder super ansprechend!


Meine Meinung
Dieser Teil hat mir viel besser gefallen als der letzte. Ich fand die Geschichte richtig süß! Bürger Lars Dietrich hat das Hörbuch so toll und lebendig gesprochen. Ich fand es einfach zuckersüß und würde es jedem weiterempfehlen.

Das Schöne war dabei einfach der Lerneffekt. Denn es ging auch um Umweltverschmutzung und durch diese tolle Geschichte wird Kindern spielerisch beigebracht, dass es nicht richtig ist, Müll in die Natur zu werfen, da es unter Anderem Tiere verletzen kann. Es gab da ein sehr anschauliches und spannendes Ereignis und die Thematik Müll zog sich durch die ganze Geschichte.

Außerdem fand ich es total cool, dass die Ponys auf der Insel waren. Es gab so viel zu erkunden und das war so aufregend! Man hatte alles immer bildlich vor Augen und es hat total Spaß gemacht. Mein persönliches Highlight war das „Monster“. Zu witzig und genial gemacht!

Mir gefällt, dass die Pferde so klug sind. Sie setzen sich für sich und die Menschen ein und arbeiten im Team – auch da kann man sich echt was abschauen. Es ist immer so lustig, wie die Menschen aus dem Hörbuch auf die Aktionen der Ponys reagieren, da sie sie ja nicht verstehen können.

Es ist einfach super niedlich gemacht und bereitet wirklich Freude. Ganz nebenbei gibt’s für die Kleinen noch was zu lernen – einfach super gemacht!

Daher von mir 5 Sterne

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  • Cover
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Veröffentlicht am 27.08.2021

super Geschichte

When you look at me
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Inhalt

Wenn sie ihn ansieht, steht seine Welt still!

Die meisten Menschen halten Xavier Gaines für einen eiskalten Roboter. Niemand ahnt, dass der erfolgreiche Geschäftsmann tatsächlich unter einer sozialen ...

Inhalt

Wenn sie ihn ansieht, steht seine Welt still!

Die meisten Menschen halten Xavier Gaines für einen eiskalten Roboter. Niemand ahnt, dass der erfolgreiche Geschäftsmann tatsächlich unter einer sozialen Angststörung leidet und nichts mehr hasst als Aufmerksamkeit. Doch wenn er seine Firma auf die nächste Stufe heben will, muss er lernen, mit Menschen und vor allem der Presse umzugehen. Nur einer einzigen Person vertraut er genug, um sie in seine Probleme einzuweihen: Peyton Smoke, eine Freundin aus Schulzeiten und inzwischen erfolgreiche PR-Beraterin. Die beiden vereinbaren von Anfang an vollkommene Ehrlichkeit. Nur eine einzige Sache behält Xavier für sich: dass er sich mit jedem Tag mehr wünscht, seine wichtigste Angestellte zu küssen …

Danke an Kyss für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Kelly Moran

416 Seiten

Taschenbuch: 12,99€



Cover

Das Cover ist sehr feminin. Ich finde es insgesamt gelungen, habe aber auch schon Schönere gesehen. Der Pink-Ton ist mir persönlich zu knallig und ich bin ehrlich gesagt kein Fan von diesem glänzenden Druck, da man wirklich jeden Fingerabdruck sieht. Es ist sehr kitschig, aber wirkt dadurch auch romantisch und verspielt, was wiederum zum Lesen einlädt. Toll finde ich das kleine Detail oben, wo eine winzige Skyline von San Francisco zu sehen ist.



Meine Meinung

Der Inhalt hat mich dann tatsächlich noch mehr überzeugt als das Cover, denn der war einfach wahnsinnig gut.

Ich fand es spannend, dass anfangs eine kleine Einleitung kam, um zu verstehen, welche Entwicklung Xavier durchgemacht hat. Es kam dann recht früh ein Zeitsprung von etwa zwei Jahren, der mich erstmal verwirrt hat, den ich dann aber gut nachvollziehen könnte. Denn ohne den wäre es zu langatmig geworden und daher fand ich das eine clevere Lösung. Sie hat den Lesefluss kurz etwas durcheinander gebracht, aber nachdem ich mich dann in der neuen Gegenwart zurechtgefunden hatte, kam die Geschichte auch super schnell ins Rollen und hat total Spaß gemacht.

Ich war wirklich überrascht, wie heiß dieses Buch war. Es gab so tolle intime Szenen, die vor allem immer sehr gefühlvoll beschrieben waren. Es kam immer dieses gewisse Prickeln auf und man konnte das so gut nachempfinden. Ich bin süchtig nach Peyton und Xavier geworden, da ich sie zusammen so toll und harmonisch fand!

Es war auch eine super tolle Entwicklung bei Xavier zu erkennen und ich war so stolz auf ihn. Als Leser hat man sich wie ein Teil dieser Entwicklung gefühlt und das war großartig gemacht! Ich fand es so spannend, wie er nach und nach sein Herz mehr gezeigt hat und selbstbewusster wurde. Er war so ein liebenswerter und begehrenswerter Mensch, was er anfangs gar nicht so recht zeigen konnte.

Es war total toll, dass die Arbeit eine wichtige Rolle in dem Buch gespielt hat, da sie eine große Bedeutung für die Beziehung der beiden hatte. Es war schön, dass sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Ruhms aufgezeigt wurden, denn das hat das Buch abwechslungsreich gemacht. Der kleine Zwischenfall bezüglich Peyton hat nochmal zusätzlich Action reingebracht.

Für mich war das eine nahezu perfekte Liebesgeschichte, die mit einer authentischen und heißen Liebesgeschichte punkten konnte. Außerdem hat Xavier eine grandiose Entwicklung durchgemacht.

Daher von 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.08.2021

nicht ganz überzeugend

A History of Us − Erst auf den zweiten Blick
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Inhalt
Sie träumt sich in vergangene Zeiten. Doch ihre Probleme sind nur allzu modern …

Staceys Leben ist ziemlich durchschnittlich. Ehrlich gesagt sogar etwas langweilig. Ein Job in einer Zahnarztpraxis, ...

Inhalt
Sie träumt sich in vergangene Zeiten. Doch ihre Probleme sind nur allzu modern …

Staceys Leben ist ziemlich durchschnittlich. Ehrlich gesagt sogar etwas langweilig. Ein Job in einer Zahnarztpraxis, eine kleine Wohnung über der Garage ihrer Eltern, ein paar gute Freunde, aber keine Beziehung. Doch für vier Wochen im Jahr ändert sich alles, für vier Wochen wird ihr Leben aufregend. Jeden Sommer findet in ihrer Heimatstadt Willow Creek ein Mittelalterfestival statt, und Stacey nimmt als Schaustellerin daran teil. Sie schlüpft in eine andere Rolle, fühlt sich frei und glücklich. Bis das Festival wieder vorbei ist. Seufz. In ihrem Leben muss sich etwas ändern. Sie weiß nur nicht, was. Bis sie eine E-Mail an einen Mann schreibt, den sie viel weniger gut kennt, als sie denkt …

Danke an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Jen DeLuca

448 Seiten

Paperback 12,99€

Cover

Mir gefällt das Cover sehr gut. Es passt super zu dem ersten Band, der ja auch in einem Pastellton (grün) gehalten ist und eine ähnliche Aufmachung hat. Ich mag den Schmetterling als Highlight gern, da er auch für das Buch eine Bedeutung hat. Es gibt zwei verschiedene Schriftzüge nach dem Motto „alt trifft auf modern“, was ja auch irgendwie passt, da es sich hier um eine moderne Geschichte mit Mittelalter-Thema handelt.

Meine Meinung

Auch den Inhalt fand ich schön. Ich habe das Buch leider nur stückchenweise lesen können und deshalb manchmal das Gefühl gehabt, nicht ganz reinzufinden. Das mag aber eben an diesem Umstand liegen, dass ich selten mal mehr als 30min gelesen oder gehört habe. Ich glaube aber, dass ich es auch etwas langatmig gefunden hätte, wenn ich es am Stück gelesen habe. Also der Eindruck ist schon, dass nicht so mega viel passiert ist, dafür dass das Buch über 400 Seiten hat…

Auch hier habe ich unterstützend auf das Hörbüch zurückgegriffen, das sehr empfehlenswert ist. Die Sprecherin ist top und zumindest bei BookBeat ist es nicht gekürzt. Ich kenne den ersten Band nicht und kann sagen, dass man diesen zweiten Band ohne Probleme unabhängig lesen kann! Das fand ich super.

Mir hat das Mittelalter-Thema sehr gut gefallen und das war auch etwas ganz Neues für mich. Es war spannend hinter die Kulissen des Festivals zu blicken und ich mochte, dass die Freunde dort richtig in neue Rollen geschlüpft sind. Das betraf nicht nur die Kleidung, sondern auch die Sprache und die Namen, was ich eine süße Idee fand. Es war vor allem toll, dass es hier einen Kontrast zur Moderne gab, da sie alle immer in ihr normales Leben zurück schlüpften. Dort fand ich die Mails zwischen Stacey und Daniel echt cool. Das hat das Buch ein wenig aufgelockert und etwas Abwechslung reingebracht.

Stacey war eine coole Protagonistin. Ich mochte ihre direkte Art, Dinge anzusprechen, die sie stören. Und doch war sie nicht zu draufgängerisch. Ich mochte manchmal nicht so, dass sie sich ein wenig älter gemacht hat, als sie tatsächlich ist. Ich weiß auch nicht, warum sie es als so schlimm empfunden hat, auf dem selben Grundstück zu wohnen, wie ihre Eltern. Irgendwie war ihr Verhalten in der Hinsicht für mich nicht ganz erklärlich. Dafür habe ich aber ihren Kater Benedikt auch sehr ins Herz geschlossen. Es war cool, dass er auch immer wieder Anteile an der Geschichte bekommen hat.

Daniel war eine coole Figur. Im Nachhinein kann man ihn sehr gut verstehen und ist ihm nicht mehr Böse. Er ist einfach zu niedlich, um länger böse auf ihn zu sein. Für meinen Geschmack hätten sich die Gefühle zwischen den beiden etwas schneller entwickeln dürfen. Generell hätte dem Buch insgesamt ein wenig Tempo gut getan. Es gab immer wieder schöne Szenen und es fließt so gemächlich hin, aber manchmal hat das eben auch einige Längen erzeugt, was schade ist.

Ich muss sagen, dass ich echt mehr erwartet habe. Mir war das Buch zu langatmig und langsam. Es fehlt ein wenig Tempo und Aufregung.

Daher von mir 3,5 Sterne

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