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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2025

Tilly ist stinkig - tolles Wutbuch

Tilly stinkt's!
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Das süße, kleine Stinktier Tilly "stinkt" im wahrsten Sinne des Wortes, wenn ihr etwas nicht in den "Kram passt". Aber dadurch wenden sich erst recht im Kindergarten die anderen von ihr ab und Tilly ist ...

Das süße, kleine Stinktier Tilly "stinkt" im wahrsten Sinne des Wortes, wenn ihr etwas nicht in den "Kram passt". Aber dadurch wenden sich erst recht im Kindergarten die anderen von ihr ab und Tilly ist einsam. Oh je. Aber die Mama hat eine Lösung und siehe da am nächsten Tag im Kindergarten läuft es richtig gut, denn Tilly versucht Lösungen zu finden, wenn sie wütend ist statt zu stinken.
Das Kinderbuch versucht auf liebevolle und fantasievolle Weise anhand der Geschichte von Tilly kleinen Kindern zu erklären, welche Möglichkeiten es gibt seine Wut in den Griff zu kriegen. Besonders toll sind die großformatigen, farbenfrohen Abbildungen, die die Geschichte auch bildhaft sehr schön erzählen und auf den Abbildungen, gibt es für die Kleinen auch so viel zu entdecken.

Fazit: wunderschönes Kinderbuch - wir sind begeistert und werden es sicherlich noch öfter in die Hand nehmen

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Veröffentlicht am 16.02.2025

süßes und spannendes Kinderbuch

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein
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Auf dem Rosmarinhof geht es rund: zuerst zieht Shaggy, das neue Highland-Rind mit den beeindrucken großen Hörner neu auf den Hof und dann treiben angeblich Kräuter-Dinge ihr Unwesen. Klar, dass die tierische ...

Auf dem Rosmarinhof geht es rund: zuerst zieht Shaggy, das neue Highland-Rind mit den beeindrucken großen Hörner neu auf den Hof und dann treiben angeblich Kräuter-Dinge ihr Unwesen. Klar, dass die tierische Hofgemeinschaft diesen Fall zur Chefsache erklärt.

Uns hat die Geschichte super gut gefallen - alleine die wunderschönen, farbenfrohen Abbildungen der jeweiligen Tiere sind schon eine klasse für sich und dann die phantasievolle Geschichte mit den vielen beteiligten Tieren - egal ob die Mäusefamilie Müller-Fellheimer, die beiden Ziegen Hermine und Donald, Hofhund Bambi, die Katzen Lizzy und Lilly, Rabe Schneeweisschen und natürlich das tierische Rindertrio aus Pablo, Ünni und Shaggy. Die Autorin erzählt die Geschichte kindgerecht und erläutert auch an der ein oder anderen Stelle lustige Dinge aus Sicht der Tiere (z.B. das Menschen quasi ein Fell haben, was sie jede Nacht ausziehen -> Kleidung).

Fazit: tolle Bauernhofgeschichte mit wunderschönen Abbildungen - wir freuen uns jetzt schon auf die Fortsetzung

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Mörderarchiv - der zweite Fall

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Die Wahrsagerin Peony Lane wird - nachdem sie auf Annie getroffen ist - bei dieser im Gewächshaus ihres geerbten Anwesens Gravesdone Hall aufgefunden, auf den ersten Blick mit einem Dolch erstochen, den ...

Die Wahrsagerin Peony Lane wird - nachdem sie auf Annie getroffen ist - bei dieser im Gewächshaus ihres geerbten Anwesens Gravesdone Hall aufgefunden, auf den ersten Blick mit einem Dolch erstochen, den Annie noch zuvor in der Hand hatte. Nun ist Annie in Erklärungsnot und muss sich selbst an die Lösung des Falles machen in dem sie u.a. auf das Mörderarchiv, was ihre verstorbene Tante angelegt hat, zurückgreift.

Das vorliegende Buch ist Teil zwei der "Mörderarchiv-Reihe". Den ersten Band hatte ich mit Begeisterung gelesen. Meines Erachtens gelingt einem der Einstieg in den zweiten Band leichter, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Auffallend ist der Wechsel zwischen den Zeiten, d.h. die Autorin erzählt aus dem Hier und Jetzt in dem Annie auf Mörderjagd geht und parallel erzählt sie die Geschichte von damals aus Sicht von Annies Tante Frances und versucht dann beide zu verknüpfen, denn Annies Lösung ist definitiv in der Vergangenheit zu suchen. Das "Spiel" mit den zwei verschiedenen Erzählungen hat mir gut gefallen. Das Ende der Geschichte und die Auflösung waren für mich überraschend und wirkten ein bisschen zu "konstruiert". Phasenweise waren es mir einfach viel zu viele Dinge und Personen, die in kurzer Zeit in die jeweiligen Kapitel gebracht wurden, denn die Kombi mit den verschiedenen Zeiten machte die Sache eben noch komplexer. Ein Personenverzeichnis hätte hier sicher gute Dienste geleistet.
Alles in allem konnte Band zwei meine Erwartungen an die Fortsetzung des Mörderarchivs nicht erfüllen, da mir u.a. das "Cosy-Crime" und "British-Feeling" auf lange Strecken gefehlt hat.

Mein Fazit: der erste Band der Reihe hat mir deutlich besser gefallen als der vorliegende und ich hoffe auf einen gelungereren dritten Band

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Veröffentlicht am 09.02.2025

interessanter Auftakt zur "Solo-Nummer" von Volker Klüpfel

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Als treuer und langjähriger Klufti-Leser war ich nach dem Debüt von Michael Kobr als "Solo-Autor" nun natürlich auch gespannt auf das Debüt von Volker Klüpfel.
Soviel vorab: es war anders als ich es erwartet ...

Als treuer und langjähriger Klufti-Leser war ich nach dem Debüt von Michael Kobr als "Solo-Autor" nun natürlich auch gespannt auf das Debüt von Volker Klüpfel.
Soviel vorab: es war anders als ich es erwartet hatte.
Der Autor schickt das ungleiche Duo Svetlana - eine ukrainische, lebenserfahrene Putzfrau, die weiß was sie will - und Tommi - ein erwachsener Möchte-Gern-Vielleicht-Irgendwann-mal-Autor, der in seinem bisherigen Leben noch nicht viel auf die Reihe bekommen hat, in ein Abenteuer. Tommi, der im Wohnwagen lebt, weil er sich eine Wohnung schlicht nicht mehr leisten kann, ist immer wieder auf der Suche nach neuen Stellplätzen um nicht schon wieder ins Visier der Polizei zu geraten. Das Wohnmobil sowie die Putzfrau verdankt er dem "Sponsoring" seines Vaters, der sich nun in eine Seniorenresidenz begeben hat und dort anscheinend auch kein Kind von Traurigkeit ist und daher das Wohnmobil nicht mehr benötigt. Auf einer Fahrt mit Tommi entdeckt Svetlana das einsame Kind am Waldrand, dessen sie sich dann annehmen und auf die Suche nach dessen Eltern machen wollen. Dabei stoßen sie auf einen Kriminalfall.

Der erste Teil des Buches las sich für mich weniger wie ein Krimi, sondern phasenweise eher wie ein Roman und fast ein bisschen langatmig. Dass man die Figuren, die man über mehrere künftige Bände verwenden will, zu Beginn einer Reihe ausreichend vorstellt ist für mich in Ordnung, aber für mich war es zu Beginn einfach ein bisschen too much. Das hat die Figur der Swetlana ein wenig kompensieren können, die durch ihr gebrochenes Deutsch und ihre Unmenge an Sprichwörtern immer wieder für Abwechslung gesorgt hat. Mit der zweiten Hauptfigur Tommi wurde ich überhaupt nicht "warm" - für mich ist er ein fauler und auch egoistischer Kerl. Letzteres weil er die Meinung vertritt, dass sein Vater "sein Erbe durchbringt" weil er sich in einer Seniorenresidenz einquartiert hat. Sorry, aber da habe ich wirklich kein Verständnis für Tommi.
Das Lesen von Volker Klüpfels Buch machte Spaß, weil der Schreibstil, den er dem Leser präsentiert super schön ist: niveauvoll und angenehm zu lesen mit zum Teil tiefgründigen Themen. Das ungleiche Ermittlerduo sucht seines gleichen, wobei Svetlana mein absoluter Liebling ist. Das liegt u.a. an ihrem Humor, ihrer resoluten Art und ihrer Vielzahl an Sprichwörtern, die sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit präsentiert.

Mein Fazit: das Krimifeeling suchte ich ehrlicherweise über längere Strecken. Die Bezeichnung als Roman mit Cosy-Crime-Momenten und hohem Unterhaltungswert trifft es m.E. besser.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

für alle Gartenliebhaber und passend zur anstehenden Fastenzeit - toller Krimi

Gärten, Gift und große Liebe
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Die Oberdistelbrunner Seniorenrunde begibt sich zum Basenfasten ins Wellnessresort Botanical Wellness, nur dass einige der vier Damen, allen voran Berta schnell die Lust daran verlieren und auch ihre gute ...

Die Oberdistelbrunner Seniorenrunde begibt sich zum Basenfasten ins Wellnessresort Botanical Wellness, nur dass einige der vier Damen, allen voran Berta schnell die Lust daran verlieren und auch ihre gute Laune, denn die servierten Menüs sind so gar nicht nach ihrem Geschmack. Da kommt ein plötzlich tot beim Essen zusammenbrechender Mann gerade recht - wer weiß was hier im Ressort serviert wird??? Die mehrfache Ausgabe der Oberdistelbrunner Miss Marple macht sich auf ihre Art und Weise an die Auflösung des Falles. Und weil man auf einem Bein so schlecht steht, kommt glatt im Laufe der Geschichte noch ein weiterer Toter dazu.
Klaudia Blasl erzählt aus der Sicht einer der vier Seniorinnen (Pauline) die Geschichte. Man merkt die Begeisterung der Autorin für ihre Geschichte beim Lesen der Zeilen, den schönen Schreibstil und ihr gigantisches Wissen über Giftpflanzen und Botanik. Wahnsinn! Ich habe total viel gelernt beim Lesen des Krimis. Sie hat dieses vielfältige Wissen auf eine - auch für Nicht mit dem Grünen Daumen gesegnete Menschen wie mich - Art und Weise in die Geschichte gepackt, dass es auch für mich super interessant war.
Was mich aber noch mehr begeistert hat, war der phasenweise schon tiefschwarze Humor - Lachmuskeltraining gratis! Zudem hat mich die Autorin fast bis zum Schluss erfolgreich an der Nase herumgeführt, wenn es darum ging den Mörder zu entlarven.

Mein Fazit: für Krimifans bietet das Buch gute Unterhaltung gewürzt mit schwarzem Humor und unheimlich viel Gartenwissen

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