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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Eine starke Frau

Kleopatra
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Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich schon viele Romane und Biografien über Kleopatra gelesen habe. Deshalb war ich neugierig, wie diese Geschichte umgesetzt wird.

Mir war von Anfang an klar, ...

Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich schon viele Romane und Biografien über Kleopatra gelesen habe. Deshalb war ich neugierig, wie diese Geschichte umgesetzt wird.

Mir war von Anfang an klar, dass es keine klassische Romanbiografie über Kleopatra sein soll, sondern eher eine romantische Geschichte für jüngere Leserinnen und Leser.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt – Kleopatra selbst berichtet. Dadurch wirkt alles persönlicher, und man bekommt einen direkten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.
Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben. Die moderne Sprache macht es angenehm zu lesen. Die Geschichte ist spannend erzählt und enthält geschichtliche Elemente, bekommt aber stellenweise auch einen Hauch von Fantasy.
Für mich persönlich war nicht viel Neues dabei, weil ich mich mit Kleopatra schon gut auskenne. Der Fantasy-Anteil war mir teilweise etwas zu präsent.
Das Ende war überraschend, womit ich nicht gerechnet habe.
Besonders für ein junges Publikum ist diese Art der Erzählung sicher ansprechend.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn ich mir etwas weniger Fantasy gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Spannende Einblicke ins 19. Jahrhundert

Die Welt in Meran - Walzerblut
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Ich war gespannt auf das Buch – und wurde nicht enttäuscht. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und hatte von Anfang an das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Das Buch hat mich sofort gepackt. ...

Ich war gespannt auf das Buch – und wurde nicht enttäuscht. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und hatte von Anfang an das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Das Buch hat mich sofort gepackt.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm zu lesen. Man kann der Handlung gut folgen, weil alles flüssig erzählt wird. Ich konnte mir die Orte und Situationen sehr gut vorstellen.
Besonders schön fand ich, dass man mehrere Personen begleitet, die aus verschiedenen Gründen nach Meran kommen. Ihre Lebenswege kreuzen sich – zum Beispiel bei Benedetti mit einem dunklen Geheimnis, der jungen Helen, die zwischen zwei Männern steht, einem jüdischen Arzt und mehreren Frauen, die gegen schwere Lebensumstände kämpfen. Alle Figuren haben ihre eigenen Probleme und Träume, was die Geschichte spannend und abwechslungsreich macht. Nach und nach erfährt man mehr über ihr Leben und ihre Gedanken; dadurch wirken sie lebendig und echt.
Spannend war auch, dass es Geheimnisse gibt, die sich erst am Ende auflösen. So bleibt man neugierig, wie alles zusammenhängt.
Am meisten haben mich die geschichtlichen Inhalte beeindruckt. Ich habe viel Neues gelernt, besonders über die Medizin und das soziale Leben im 19. Jahrhundert. Diese Informationen passen gut zur Handlung und unterbrechen den Lesefluss nicht.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und ich bin gespannt, wie es mit den Protagonisten weitergeht.

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Der Siebenjähriger Krieg großartig erzählt

Sieben Jahre
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Auf Sieben Jahre war ich schon lange gespannt, weil ich es vor über einem Jahr in der Verlagsvorschau entdeckt hatte. Nun habe ich es endlich gelesen. Ich kenne viele Bücher von Tanja Kinkel und mag ihren ...

Auf Sieben Jahre war ich schon lange gespannt, weil ich es vor über einem Jahr in der Verlagsvorschau entdeckt hatte. Nun habe ich es endlich gelesen. Ich kenne viele Bücher von Tanja Kinkel und mag ihren Schreibstil sehr. Auch dieser Roman hat mich überzeugt und gehört für mich zu ihren besten Werken.

Das Buchcover gefällt mir sehr, besonders die gelbe Farbe und der farbige Buchschnitt. Normalerweise achte ich darauf nicht so sehr, aber hier passt es wunderbar. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen, stellenweise aber etwas anspruchsvoll. Einige Sätze musste ich zweimal lesen, was mich jedoch nicht gestört hat.
Der Roman erzählt von Friedrich dem Großen und seinen Geschwistern. Man begleitet die königliche Familie durch politische Entscheidungen, Kriegszeiten und persönliche Herausforderungen. Der Siebenjährige Krieg prägt das Leben aller und sorgt für viele starke Momente im Buch. Sehr spannend fand ich die unterschiedlichen Beziehungen innerhalb der Familie – mal liebevoll, mal angespannt, aber immer nachvollziehbar.
Besonders gelungen ist die Darstellung von Friedrich und seinem Bruder Heinrich. Die Autorin beschreibt ihre Beziehung psychologisch feinfühlig, mit all ihren inneren Konflikten und Spannungen. Dadurch wirken die Figuren erstaunlich menschlich und greifbar. Gleichzeitig vermittelt der Roman viel Wissen über die damalige Zeit, über Friedrich den Großen und über die politischen Auseinandersetzungen, etwa mit Maria Theresia.
Auch die Figur Hannibal hat die Geschichte abwechslungsreicher und interessanter gemacht

Der Roman ist insgesamt ruhig erzählt, ohne dabei langweilig zu werden. Die Szenen rund um den Krieg bringen Dynamik und Abwechslung.

Für mich ist Sieben Jahre eine sehr gelungene Mischung aus Geschichte, Familienleben und persönlichen Schicksalen. Ich habe das Buch mit Freude gelesen und viel daraus mitgenommen.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Eine starke Frau in schweren Zeiten

Die stille Heldin
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Das Buch war mein erster Tatsachenroman von Hera Lind, und ich bin positiv überrascht. Die Geschichte klang schon im Klappentext interessant.

In „Die stille Heldin“ erzählt Hera Lind die wahre Lebensgeschichte ...

Das Buch war mein erster Tatsachenroman von Hera Lind, und ich bin positiv überrascht. Die Geschichte klang schon im Klappentext interessant.

In „Die stille Heldin“ erzählt Hera Lind die wahre Lebensgeschichte einer Frau, die in schweren Zeiten – vom Landleben über die NS-Zeit bis hin zu den Herausforderungen mit zwölf Kindern – unvorstellbare Prüfungen meistern muss. Der Roman zeigt, wie sie trotz Leid, Krieg und persönlicher Schicksalsschläge immer wieder Stärke beweist und für ihre Familie kämpft.

Der Schreibstil ist leicht, gut verständlich und flüssig, sodass ich sehr schnell in die Handlung hineingefunden habe. Obwohl das Buch mit etwas über 400 Seiten nicht besonders umfangreich ist, passiert unglaublich viel. Wir begleiten die Protagonistin durch ihr bewegtes Leben – einschließlich der enormen Herausforderungen, die sie mit ihren zwölf Kindern meistern musste. Was sie alles durchstehen musste, ist heftig und berührt sehr.
Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch Hera Lind die Zeit des Nationalsozialismus darstellt. Es wird deutlich, wie schnell Menschen den Versprechungen und vermeintlichen Idealen der Nazis verfielen. Auch das Leben auf dem Bauernhof und die damalige Zeit werden sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich die Umgebung und den Alltag lebhaft vorstellen kann. Das Nachwort fand ich interessant und informativ; man erfährt einiges von den Nachkommen der Protagonistin.

Das Buch hat mich durchgehend gefesselt und bestens unterhalten. Ich habe es gern gelesen und möchte nun definitiv mehr Tatsachenromane von Hera Lind entdecken.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Dunkle Geheimnisse auf der Klosterinsel

Mord auf der Klosterinsel
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Ich habe mich gefreut, das Buch lesen zu dürfen. Die Geschichte hat mich sofort interessiert und klang sehr spannend. Ich kenne die Autorin bereits und habe schon ein anderes Buch von ihr gelesen, das ...

Ich habe mich gefreut, das Buch lesen zu dürfen. Die Geschichte hat mich sofort interessiert und klang sehr spannend. Ich kenne die Autorin bereits und habe schon ein anderes Buch von ihr gelesen, das mir sehr gut gefallen hat.

Auf der Klosterinsel Reichenau sorgt in der Karolingerzeit eine grausame Mordserie für Angst und Schrecken. Abt Walahfrid Strabo und seine Nichte Lindberga machen sich auf die gefährliche Suche nach dem Täter und stoßen dabei auf dunkle Geheimnisse.
„Mord auf der Klosterinsel“ ist ein spannender historischer Roman, der von Anfang an fesselt. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und bildhaft, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Die Autorin verbindet Spannung und historische Fakten auf gelungene Weise, und man erfährt ganz nebenbei viel über die Zeit der Karolinger. Besonders gut hat mir gefallen, wie anschaulich das Leben im Kloster und auf der Insel beschrieben wird – man kann sich alles richtig gut vorstellen. Auch die Figuren sind sympathisch und glaubwürdig. Abt Walahfrid Strabo wirkt klug und ruhig, während seine Nichte Lindberga mutig und neugierig ist. Zusammen sind sie ein tolles Ermittlerduo, dem man gerne folgt. Am Ende gibt es sogar noch einige überraschende Wendungen.

Ein packender Bodenseekrimi mit spannender Handlung, lebendigen Figuren und einer tollen historischen Atmosphäre – ein Buch, das Lust auf weitere Bände macht.

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