Die Klosterinsel als Schauplatz einer tödlichen Verbrechensserie.
Ein historischer Bodenseekrimi aus der Karolingerzeit.
Auf der Klosterinsel Reichenau kommen mehrere Menschen auf grausame Weise zu Tode. Die Opfer haben gemeinsam, dass sie sonderbare Verletzungen an der Kehle aufweisen. Abt Walahfrid Strabo will den Gerüchten, die Taten seien einem Werwolf zuzuschreiben, Beweise entgegensetzen und begibt sich zusammen mit seiner Nichte Lindberga auf die Suche nach dem Mörder. Dabei geraten sie in einen Strudel aus Verleumdung und tödlicher Gefahr – denn bald wird klar, dass der Täter noch immer auf der Insel ist …
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Ich liebe historische Krimis und vor allem, wenn sie gut recherchiert sind und eine ausgewogene Mischung aus historischem Hintergrund und Kriminalfall bieten.
Heidrun Hurst nimmt uns mit ins Frühmittelalter ...
Ich liebe historische Krimis und vor allem, wenn sie gut recherchiert sind und eine ausgewogene Mischung aus historischem Hintergrund und Kriminalfall bieten.
Heidrun Hurst nimmt uns mit ins Frühmittelalter nach Reichenau.
Eine grausame Mordserie erschüttern das Kloster und das Dorf auf der Insel und es geht das Gerücht um, ein Werwolf sei für die Taten verantwortlich. Aber weder der Abt des Klosters Walahfrid Strabo noch seine Nichte Lindberga glauben an einen Werwolf und machen sich an die Ermittlungen.
Immer wieder werden dabei so ganz nebenbei Klosterstrukturen, Alltag im Frühmittelalter und Weiteres eingeflochten.
Ein spannender historischer Krimi, der Themen wie Misstrauen, Vorurteil oder die Rolle der - starken -Frau behandelt. Und der seine Leserinnen und Leser mitraten lässt.
Aus ist es mit der beschaulichen Ruhe auf der Klosterinsel, denn es treibt ein Möder oder gar ein Werwolf sein Unwesen. Wie sonst sind die Verletzungen an der Kehle zu erklären, wenn nicht die scharfen ...
Aus ist es mit der beschaulichen Ruhe auf der Klosterinsel, denn es treibt ein Möder oder gar ein Werwolf sein Unwesen. Wie sonst sind die Verletzungen an der Kehle zu erklären, wenn nicht die scharfen Reißzähne der Bestie zugeschlagen haben. So ganz will Abt Walahfrid Strabo diese Theorie nicht glauben und setzt alles daran, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit seiner Nichte Lindberga beginnt die Spurensuche und beide ahnen nicht, dass sie schon bald selbst ins Visier geraten...
„Mord auf der Klosterinsel“ führt auf die Klosterinsel Reichenau – eigentlich ein Ort der Stille und des Glaubens, der sich jedoch bald in eine Bühne voller Angst, Aberglaube und dunkler Geheimnisse verwandelt. Schon nach den ersten Seiten sind die Lesenden völlig in diesem Mikrokosmos gefangen und nehmen das Flüstern im Halbdunkel der Klöstergänge wahr, riechen das Wachs der Kerzen, hören das Rascheln der Mönchskutten und spüren immer einen kalten Hauch, der sich durch die Seiten seinen Weg bahnt.
Heidrun Hurst versteht es meisterhaft, diese beklemmende Stimmung einzufangen und in eine begehbare Kulisse zu verwandeln. Gleichzeitig macht sie auch deutlich, dass Glaube und Aberglaube oft eng miteinander verbunden sind. Sie betont außerdem, wie schwierig es für den Menschen ist, in Situationen der Angst vernünftig zu bleiben und nicht in irrationales Denken zu verfallen .
Abt Walahfrid Strabo – klug, beherrscht und doch von inneren Konflikten zerrissen – ringt darum, Licht ins Dunkel zu bringen. Unterstützt wird er von Lindberga, seiner furchtlosen Nichte, die mit klarem Verstand und offenem Herzen handelt und defintiv nicht auf den Mund gefallen ist. Mit einem feinen Augenzwinkern durchbrechen ihre Auftritte die düstere Atmosphäre und nehmen ihr ein wenig von ihrer erdrückenden Wucht.
Hurst schildert die politischen und kirchlichen Strukturen der Karolingerzeit so präzise und doch so unaufdringlich, dass alles natürlich ineinandergreift. Man spürt die Sorgfalt der Recherche, aber nie wirkt der historische Hintergrund belehrend oder missionarisch, sodass sich die Leserschaft gerne auf diese intensive Zeitreise begibt und einen Blick hinter den Vorhang wirft.
Die Handlung ist klug durchdacht, bietet die Möglichkeit, eigene Ermittlungen anzustellen und lässt sich durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil sehr gut lesen. Bis zur Auflösung bleibt es spannend, denn viele finstere Wendungen sind nicht vorhersehbar und fesseln die Lesenden an die Seiten.
Eine gelungen Zeitreise, die nach dem Auftauchen aus der Karolingerezeit noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Im Oktober 2025 hat die Autorin Heidrun Hurst den historischen Roman „Mord auf der Klosterinsel“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Er spielt im Jahr 842 zur Zeit der Karolinger auf der Klosterinsel ...
Im Oktober 2025 hat die Autorin Heidrun Hurst den historischen Roman „Mord auf der Klosterinsel“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Er spielt im Jahr 842 zur Zeit der Karolinger auf der Klosterinsel Reichenau. Das Cover zeigt einen wunderschönen Blick auf die Insel und lädt zum Verweilen ein. Der Schein trügt.
Neben Kriminalromanen lese ich sehr gerne Historisches. Die Autorin Heidrun Hurst kenne ich noch nicht. Da ich immer neugierig auf neue Autoren bin, habe ich gleich zugegriffen, als ich diesen Krimi in der Hand gehalten habe. Die Klosterinsel Reichenau kenne ich selbst aus einem Urlaub und der Abt Walahfrid Strabo ist mir ein Begriff.
Neugierig starte ich in die Geschichte. Als erstes fällt mir der ungewöhnliche Schreibstil der Autorin auf. Sie hat ihre Erzählweise an die Zeit angepasst. Mir ist sofort klar, dass wir weit in der Vergangenheit sind. Genauer gesagt haben wir das Jahr 842. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Ich möchte ihn als atmosphärisch stark bezeichnen.
Auf der Reichenau kommt es zu mehreren Toten. Die Opfer weisen merkwürdige Verletzungen an der Kehle auf und schnell macht das Gerücht die Runde, ein Werwolf treibe sein Unwesen auf der Insel. Walahfrid Strabo und seine Nichte Lindberga begeben sich gemeinsam auf die spannende Suche nach dem Unhold und geraten dabei in eine tödliche Gefahr.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen. Schnell bin ich gedanklich am Bodensee angekommen und habe mich an der Seite des Abtes auf die Suche nach dem mörderischen Werwolf gemacht. Die Autorin hat ihren Krimi so gestaltet, dass er zum Miträtseln einlädt. Zwischenzeitlich kommt er selbst zu Wort. Diese Passagen treiben die Spannung richtig hoch.
Hervorzuheben sind die feinen Zeichnungen der Charaktere, die die Autorin entsprechend ihrer Rollen im Laufe der Geschichte immer weiter verfeinert ohne dabei zu viele Worte zu verlieren.
Alles in allem hat die Autorin Heidrun Hurst mit dem historischen Kriminalroman „Mord auf der Klosterinsel“ ein Werk auf den Büchermarkt gebracht, dass es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf einen literarischen Ausflug auf die Reichenau in das Jahr 842 hat und gerne spannende Kriminalromane zum Miträtseln liest, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 4 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.
Ich habe mich gefreut, das Buch lesen zu dürfen. Die Geschichte hat mich sofort interessiert und klang sehr spannend. Ich kenne die Autorin bereits und habe schon ein anderes Buch von ihr gelesen, das ...
Ich habe mich gefreut, das Buch lesen zu dürfen. Die Geschichte hat mich sofort interessiert und klang sehr spannend. Ich kenne die Autorin bereits und habe schon ein anderes Buch von ihr gelesen, das mir sehr gut gefallen hat.
Auf der Klosterinsel Reichenau sorgt in der Karolingerzeit eine grausame Mordserie für Angst und Schrecken. Abt Walahfrid Strabo und seine Nichte Lindberga machen sich auf die gefährliche Suche nach dem Täter und stoßen dabei auf dunkle Geheimnisse.
„Mord auf der Klosterinsel“ ist ein spannender historischer Roman, der von Anfang an fesselt. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und bildhaft, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Die Autorin verbindet Spannung und historische Fakten auf gelungene Weise, und man erfährt ganz nebenbei viel über die Zeit der Karolinger. Besonders gut hat mir gefallen, wie anschaulich das Leben im Kloster und auf der Insel beschrieben wird – man kann sich alles richtig gut vorstellen. Auch die Figuren sind sympathisch und glaubwürdig. Abt Walahfrid Strabo wirkt klug und ruhig, während seine Nichte Lindberga mutig und neugierig ist. Zusammen sind sie ein tolles Ermittlerduo, dem man gerne folgt. Am Ende gibt es sogar noch einige überraschende Wendungen.
Ein packender Bodenseekrimi mit spannender Handlung, lebendigen Figuren und einer tollen historischen Atmosphäre – ein Buch, das Lust auf weitere Bände macht.