Cover-Bild Der Traum des Jaguars
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eisele Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 28.08.2025
  • ISBN: 9783961612666
Miguel Bonnefoy

Der Traum des Jaguars

Roman | Schillernde Familiensaga und fesselnde Geschichte Venezuelas. Preisgekrönte Erzählkunst in der Tradition des magischen Realismus
Kirsten Gleinig (Übersetzer)

„Ein gewaltiges Panorama, eine Geschichte Venezuelas und eine berührende Familiensaga.“ Deutschlandfunk Büchermark t

Erbe und Vermächtnis: venezolanische Familiengeschichte im Schatten politischer Wirren

Mitten im gefährlichsten Viertel von Maracaibo, Venezuelas schillernder Metropole, findet eine stumme Bettlerin ein Neugeborenes auf den Stufen einer Kirche: Schlechte Chancen für das Findelkind Antonio. Doch Antonio kämpft sich hoch, schlägt sich als Zigarettenverkäufer, Träger am Hafen und Diener im Bordell durch und wird alle Widerstände überwinden. Er wird zum berühmtesten Chirurgen Venezuelas und erobert die Frau seines Herzens, auch sie eine herausragende, unbezwingbare Persönlichkeit. Seiner Tochter gibt er den Namen seiner Nation – Venezuela –, doch diese sehnt sich nach Paris – nur um zu lernen, dass man die Heimat nie wirklich hinter sich lassen kann … 

•    Venezolanische Familiensaga: von den finsteren Gassen Maracaibos bis nach Paris
•    Preisgekrönte Lateinamerika-Literatur: Ausgezeichnet mit dem Grand Prix du Roman de l’Académie Française 2024 und dem Prix Femina 2024
•    Ein kraftvoller Gesellschaftsroman in poetischer Sprache und voll sinnlicher Magie 
•    Pulsierende Familiensaga für die Leser von Isabel Allende und Gabriel García Marquez


Politische Unruhen erschüttern das Land im Jahr 1958, als Anas und Antonios gemeinsame Tochter Venezuela das Licht der Welt erblickt. Doch trotz dieses Namens, Ausdruck der Hoffnungen für die Zukunft einer stolzen Nation, hat die junge Frau bald nur noch Augen für ihren Sehnsuchtsort Paris. Als sie schließlich ihren Traum von Unabhängigkeit wahrmacht und das Land verlässt, ist es ihr Sohn Cristobal, der die außergewöhnliche Familiengeschichte für die Nachwelt festhält.

In dieser farbenprächtigen Saga verschmilzt das Schicksal von Bonnefoys eigener Familie mit der wechselhaften Geschichte ihrer venezolanischen Heimat. Ein literarisches Kleinod von fesselnder Intensität, abgerundet mit einer Prise magischem Realismus!
» Der Traum des Jaguars ist nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern auch die eines Landes, die eines Jahrhunderts, des 20. Jahrhunderts.« Le Figaro

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2025

Leben in Venezuela

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Der französische Schriftsteller Miguel Bonnefoy führt uns in seinem Roman,Der Traum des Jaguar nach Venezuela.
Er beschreibt erst die Kindheit Antonios, die als Findelkind begann. Dann ist Anna Marias ...



Der französische Schriftsteller Miguel Bonnefoy führt uns in seinem Roman,Der Traum des Jaguar nach Venezuela.
Er beschreibt erst die Kindheit Antonios, die als Findelkind begann. Dann ist Anna Marias Kindheit dran.
Die beiden treffen sich an der Uni in Caracas wieder. Sie studieren beide Medizin und werden ein Paar.
Interessant sind die Aufstände und Putschs in Venezuela. Da gibt es zahlreiche von.
Der Autor beschreibt die Lage Venezuelas und seiner Einwohner
eindrucksvoll.
Der Roman ist gut gemacht und lesenswert.

Veröffentlicht am 26.12.2025

Venezuela durch die Augen einer Familiensaga

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Der Aufbau der Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt, wurde hervorragend umgesetzt. Der fliessende Wechsel in die nächste Lebensgeschichte hat Bonnefoy gekonnt eingefädelt. Durch ...

Der Aufbau der Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt, wurde hervorragend umgesetzt. Der fliessende Wechsel in die nächste Lebensgeschichte hat Bonnefoy gekonnt eingefädelt. Durch die Perspektivenwechsel wird die Spannung konstant aufrechterhalten. Für mich persönlich hat die Spannung lediglich in der Mitte leicht nachgelassen, ist aber danach wieder auf das anfängliche Niveau angestiegen. An vereinzelten Passagen geht die Geschichte etwas zu schnell voran. Da hätte eine Entschleunigung der Geschichte gutgetan. Der Unterhaltungsfaktor ist einer der grössten Stärken der Erzählung. Der Leser lernt viel über Südamerika und die venezolanische Lebensrealität. Wie in Allendes Werken wurden im Werk auch geschichtspolitische Ereignisse integriert, wodurch ich viel über Venezuela erfahren habe. Was mir an der Handlung gefallen hat, sind die Konflikte und Probleme, mit denen die Figuren zu kämpfen hatten. Dass das Ende und der Anfang der Geschichte eng zusammenhängen, bildet den krönenden Abschluss.

Bonnefoy schreibt sehr atmosphärisch und sehr poetisch, wodurch der Leser sanft durch die Seiten und die Geschichte getragen wird.

Das Werk umfasst viele starke, eigensinnige Figuren. Genau das hat mir so gefallen. Ich habe besonders Venezuela sehr in mein Herz geschlossen. Sie ist eine starke, tapfere Frau, die eine riesige Abenteuerlust hat. Oder Antonio mit seiner grossen Vision, eine Universität zu gründen. Es kommen zudem viele Nebencharaktere vor, sodass ich nebenbei eine Liste geführt habe mit allen Figuren. Dieses Vorgehen würde ich den Lesenden empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Ein bildgewaltiges Buch voller kleiner Geschichten

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Ein wirklich außergewöhnlicher Roman, eine Familiengeschichte über 3 Generationen, die zugleich die Entwicklung Venezuelas im 20 Jahrhundert erzählt.

Die Sprache von Bonnefoy ist wild, bunt und hat Bilder ...

Ein wirklich außergewöhnlicher Roman, eine Familiengeschichte über 3 Generationen, die zugleich die Entwicklung Venezuelas im 20 Jahrhundert erzählt.

Die Sprache von Bonnefoy ist wild, bunt und hat Bilder einer vergangenen Zeit in mir lebendig werden lassen. Die Figuren sind skurril und sonderbar wie bei Irving, die Erzählung hat mich an Allende erinnert, wer das gerne gelesen hat ist hier richtig.

Die Geschichte habe ich mit Spannung verfolgt, denn die Erzählkunst (Danke an die Übersetzer) ist wirklich toll. Wir begleiten Antonio durchs Leben, das Leben seiner Kinder und Enkelkinder und am Schluss schließt sich der Kreis. Die Entwicklung Venezuelas, durch verschieden politische Richtungen, Revolutionen und wirtschaftlicher Miseren ist ebenso schillernd dargestellt, wie die Entwicklung der Figuren, der Natur und dem Glauben zwischen Kirche und Mystik.

Fazit:
Ein bildgewaltiges Buch voller kleiner Geschichten, die verwoben sind zu einem großen Ganzen. Skurrile Figuren, mystische Geschichten und eine komplexe Familiengeschichte. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Familiengeschichte und Venezuela eng verwoben

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Schon das Cover hat mich sehr angesprochen – es wirkt geheimnisvoll und schön, und ich war sofort neugierig. Auch der Inhalt hat mich interessiert, weil ich schon lange mehr über Venezuela erfahren wollte. ...

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen – es wirkt geheimnisvoll und schön, und ich war sofort neugierig. Auch der Inhalt hat mich interessiert, weil ich schon lange mehr über Venezuela erfahren wollte. Da ich Das Geisterhaus von Isabel Allende sehr gerne gelesen habe, war ich gespannt, ob mich auch dieses Buch mit einer Familiengeschichte über mehrere Generationen fesseln würde.

Und genau das ist passiert. Bonnefoy erzählt die Geschichte einer Familie, die eng mit der Geschichte des Landes verbunden ist. Man begleitet sie über viele Jahre, erlebt ihre Hoffnungen, ihre Kämpfe, ihre Verluste. Dabei habe ich nicht nur die Figuren besser kennengelernt, sondern auch viel über Venezuela erfahren – über seine Schönheit, seine Probleme und seine Entwicklung.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist verständlich, leicht zu lesen, und trotzdem voller Bilder und Atmosphäre. Ich konnte mir vieles gut vorstellen, und das hat mich richtig in die Geschichte hineingezogen.
Besonders beeindruckt hat mich, dass das Buch gar nicht so dick ist – unter 300 Seiten – und trotzdem sehr viel passiert. Es ist dicht erzählt, ohne langweilig zu werden, und man hat das Gefühl, eine große Geschichte in relativ kurzer Zeit zu erleben.

Es war für mich ein interessantes und schönes Leseerlebnis. Eine Familiengeschichte, die berührt, und gleichzeitig ein Buch, das einem ein Stück Venezuela näherbringt.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Ein bildgewaltiger Roman

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Die Ankündigung "Dieser magisch-realistische Roman hat den Schwung eines Gabriel García Márquez und den Familiensinn einer Isabel Allende. Unvergesslich." von ELLE hat mich magisch angezogen, da beide ...

Die Ankündigung "Dieser magisch-realistische Roman hat den Schwung eines Gabriel García Márquez und den Familiensinn einer Isabel Allende. Unvergesslich." von ELLE hat mich magisch angezogen, da beide Schriftsteller auf meiner Lieblingsautorenliste ganz weit oben stehen. Aber der Roman von Miguel Bonnefoy hat mich nicht so sehr in seinen Bann geschlagen. Die Geschichte ist mit tausend Details verziert, aber dem Hauptakteur Antonio wuchs mir trotz innigster Beschreibungen nicht so sehr ans Herz. Woran das lag, weiß ich nicht, vielleicht war es einfach zu viel des Guten.
Dieses bildgewaltige Werk will erobert werden wie ein fremder Planet, alles, was erzählt wird, ist unbekannt, bunt, man riecht die guten wie die schlechten Düfte, man schmeckt die ungewöhnlichsten Früchte, man sieht sich an schönen und hässlichen Orten, man hört das Geschrei in den Gassen und Häfen, immerzu passiert etwas. Der Leser lernt Ana Maria kennen, die ein Kind haben wird namens Venezuela, die später einen Sohn namens Cristóbal bekommen wird. Die Familiengeschichte nimmt ihren Lauf und vielleicht wird Cristóbal daraus einen Roman oder gar einen Film machen. Vorstellen kann ich mir das gut, dieses Buch lässt den Film schon vor meinen Augen beim Lesen ablaufen. Der Roman begleitet die Zeit zwischen Leben und Tod und lässt sich nicht so leicht vergessen oder abschütteln.
Fazit: Ein bildgewaltiges Buch mit tausend kleinen Geschichten, die einen großen bunten Teppich bilden. Wer Geduld hat, findet dieses Buch mit der Zeit wirklich lesenswert.

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