Auf einer einsamen Insel
Die blaue StundeDie blaue Stunde beinhaltet 368 Seiten.
Die geheime Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden immer wieder in renommierten Häusern ausgestellt. Eines ...
Die blaue Stunde beinhaltet 368 Seiten.
Die geheime Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden immer wieder in renommierten Häusern ausgestellt. Eines Tages wird ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen entdeckt. Die Aufregung ist gross. Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerkes werden? James Becker ist der Kurator des Museums und er begibt sich auf Spurensuche. Dafür reist er auf die abgeschiedenen Gezeiteninsel Eris Island, wo nur eine Bewohnerin lebt und eine dunkle Wahrheit verbirgt.
Es ist ein Roman mit sehr interessantem Plot. Die Handlung wird aus vielen Perspektiven dargestellt. Es ist eher ruhig, aber ziemlich verworren. Mit einem sehr starken und intensiven Hang zur Kunst. Die Spannung des Romans ist durchgehend da. Die Auflösung wird aber am Ende es Buches etwas überraschend dargestellt, zumindest für mich persönlich. Es ergibt für mich trotzdem ein schlüssiger Gesamteindruck, was mir ganz gut gefallen hat. Grace lebt auf dieser Insel isoliert und allein, bis die Idylle zerstört wird, und der Besucher auf die Insel kommt. Er ist besonders, er hat nämlich eine Obsession für Vanessa's Kunstobjekte. Es wird für Grace gefährlich und ungemütlich vor Ort. Die Charaktere wirken lebendig und authentisch, gewinnen im Laufe des Romans an Stärke. Der Schreibstil ist ruhig, flüssig, sehr spannend und interessant. Es kommt keine Langeweile auf beim Lesen, trotzdessen, dass einige Abschnitte reich an Thema Kunst sind und es eher nicht mein Interessengebiet ist. Auch wenn man sich nicht unbedingt viel mit diesem Thema beschäftigt, klingt es informativ und interessant.
Mit hat es persönlich gefallen, ich vergebe 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.