Profilbild von library-kes

library-kes

Lesejury Profi
offline

library-kes ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit library-kes über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2026

Drama, Machtspiele und Provokation

Very Bad Queen
0

Mein Gefühl beim Lesen
Very Bad Queen ist ein Finale, das vor allem laut, dramatisch und provokant ist. Die Geschichte setzt nicht auf leise Emotionen oder tiefgehende innere Konflikte, sondern auf Eskalation, ...

Mein Gefühl beim Lesen
Very Bad Queen ist ein Finale, das vor allem laut, dramatisch und provokant ist. Die Geschichte setzt nicht auf leise Emotionen oder tiefgehende innere Konflikte, sondern auf Eskalation, Machtspiele und eine Atmosphäre, die ständig am Limit läuft. Beim Lesen hatte ich weniger das Gefühl, emotional gefordert zu werden, sondern eher, in einen Strudel aus Chaos, Intrigen und heißer Dynamik gezogen zu werden. Es ist ein Buch, das unterhalten will, nicht eines, das lange nachhallt.

Atmosphäre und Setting
Die Kingston University ist weiterhin kein Ort zum Wohlfühlen, sondern ein düsterer Schauplatz voller Kontrolle, Dominanz und gefährlicher Spiele. Der Zirkel wirkt wie eine Schattenmacht, die alles lenkt, ohne wirklich greifbar zu sein. Die Atmosphäre ist durchgehend dark, aber eher stilisiert als beklemmend. Sie dient vor allem als Bühne für Macht, Drama und Provokation.

Mable / Belle
Mable steht zwar im Zentrum der Geschichte, doch ihre Entwicklung tritt in diesem Band eher in den Hintergrund. Sie reagiert mehr, als dass sie selbst die Handlung bestimmt. Ihr Fokus liegt stark auf den Männern und dem äußeren Chaos, weniger auf einer eigenen inneren Reise. Dadurch wirkt sie stellenweise distanziert, obwohl sie eigentlich der emotionale Kern sein könnte.

Zayn, Jaxon, Reece & Sylvian
Die vier Männer verkörpern unterschiedliche Facetten von Macht, Kontrolle und Verlangen. Zayn ist impulsiv und risikoreich, fast wie der Auslöser für viele Eskalationen.
Recce bleibt der emotionale Fixpunkt, auch wenn seine Rolle stark vom Plot bestimmt wird.
Jaxon bringt die kühle, berechnende Seite hinein und verstärkt das Gefühl von Kontrolle und Manipulation.
Sylvian steht für die dunklere, geheimnisvollere Komponente und fügt der Gruppe zusätzliche Spannung hinzu.
Gemeinsam funktionieren sie weniger als tief ausgearbeitete Charaktere, sondern eher als Kräftefeld um Mable.

Beziehung und Dynamik
Die Beziehungen sind intensiv, aber stark auf körperliche Anziehung, Besitzdenken und Machtspiele ausgelegt. Vertrauen, Verletzlichkeit oder emotionale Tiefe stehen nicht im Vordergrund. Stattdessen lebt die Dynamik von Provokation, Dominanz, Eifersucht – und sehr viel Smut. Wer genau das sucht, wird hier definitiv fündig.

Handlung und Tempo
Der Plot ist schnell, stellenweise überladen und setzt auf ständige Wendungen. Ruhige Momente gibt es kaum, alles ist auf Drama und Eskalation ausgelegt. Manche Entwicklungen wirken abrupt, erfüllen aber ihren Zweck: Spannung erzeugen und die Geschichte kompromisslos vorantreiben.

Fazit:
Very Bad Queen ist ein dunkles, spice-lastiges Finale, das klar auf Drama, Machtspiele und Provokation setzt. Psychologische Tiefe oder große emotionale Fallhöhe stehen nicht im Mittelpunkt. Dafür bekommt man Dynamik, Eskalation und eine konsequent düstere Atmosphäre. Als Abschluss bleibt es seinem Stil treu, auch wenn es mehr unterhält als berührt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2026

spicy, düster, magisch und emotional.

Saints Academy 1 - Reckless
0

Mein Gefühl beim Lesen
Saints Academy 1: Reckless ist ein Buch, das von der ersten Seite an süchtig macht. Es ist laut, sinnlich, chaotisch und gleichzeitig überraschend emotional. Hinter dem Reverse-Harem-Fantasy-Setting ...

Mein Gefühl beim Lesen
Saints Academy 1: Reckless ist ein Buch, das von der ersten Seite an süchtig macht. Es ist laut, sinnlich, chaotisch und gleichzeitig überraschend emotional. Hinter dem Reverse-Harem-Fantasy-Setting steckt viel mehr als nur Spice und Drama. Die Geschichte lebt von Macht, Sehnsucht, Identität und dem Gefühl, in eine Welt geworfen zu werden, die größer ist als man selbst.

Atmosphäre und Setting
Die Saints Academy fühlt sich wie ein düsteres Academy mit magischem Glanz an. Prunk, Macht und Gefahr liegen hier ständig nebeneinander. Die Atmosphäre ist elektrisierend, stellenweise bedrohlich und immer aufgeladen mit Spannung. Das Worldbuilding ist leicht verständlich, aber trotzdem faszinierend, und die magische Oberschicht wirkt genauso toxisch wie verführerisch.

Rhea
Rhea steht plötzlich im Mittelpunkt einer Welt, die sie nicht versteht und in der sie gleichzeitig begehrt und kontrolliert wird. Ihre Unsicherheit, ihr Trotz und ihr Wunsch nach Antworten machen sie sehr greifbar. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern oft überfordert, wütend und impulsiv. Genau das macht sie glaubwürdig. Besonders stark ist ihr innerer Kampf um Selbstbestimmung in einer Welt, die sie besitzen will.

Xander, Khaos, Zen und Adonis
Jeder der vier Männer bringt eine völlig eigene Energie mit.
Xander steht für rohe Instinkte und Beschützerdrang.
Khaos verkörpert Dunkelheit, Kontrolle und unterschwellige Gefahr.
Zen ist die ruhige, fast spirituelle Konstante.
Adonis bleibt das größte Rätsel und strahlt Macht und Überlegenheit aus.
Zusammen erzeugen sie eine Dynamik, die intensiv, chaotisch und emotional aufgeladen ist.

Beziehung und Dynamik
Die Beziehung ist kein klassisches Slow Burn, sondern ein emotionaler Sturm. Anziehung, Misstrauen, Machtspiele und Verletzlichkeit prallen ständig aufeinander. Rhea muss sich nicht entscheiden, doch genau das bringt innere Konflikte mit sich. Nähe bedeutet hier nicht Sicherheit, sondern Risiko. Die Chemie ist greifbar, knisternd und manchmal fast überwältigend.

Handlung und Tempo
Das Tempo ist schnell, aber nicht oberflächlich. Die Handlung bleibt konstant spannend, mit vielen Enthüllungen, Konflikten und emotionalen Höhepunkten. Trotz Reverse-Harem-Fokus verliert die Geschichte ihre größere Handlung nicht aus den Augen.

Emotionale Wirkung und Themen
Im Kern geht es um Identität, Selbstbestimmung, Macht und Zugehörigkeit. Wer bin ich, wenn andere mich definieren wollen? Und wie finde ich meinen Platz in einer Welt, die mich gleichzeitig will und fürchtet?

Fazit:
Saints Academy 1: Reckless ist spicy, düster, magisch und emotional. Es ist kein leises Buch, sondern eines, das brennt. Für Fans von Reverse Harem, Dark Fantasy und intensiver Chemie ist es absolut empfehlenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2026

Mischung aus Luxus, Kontrolle, Geheimnissen

The Monet Family – Shine Bright, Little Princess
0

Mein Gefühl beim Lesen
Der zweite Band der Monet-Family-Reihe fühlt sich deutlich intensiver und dunkler an als der Auftakt. Die Geschichte verliert dieses anfängliche Märchen-von-Luxus-und-Reichtum-Gefühl ...

Mein Gefühl beim Lesen
Der zweite Band der Monet-Family-Reihe fühlt sich deutlich intensiver und dunkler an als der Auftakt. Die Geschichte verliert dieses anfängliche Märchen-von-Luxus-und-Reichtum-Gefühl und zeigt stattdessen, wie gefährlich Hailies Welt wirklich ist. Man spürt beim Lesen ständig diese unterschwellige Bedrohung. Nichts fühlt sich sicher an, auch dann nicht, wenn alles perfekt aussieht.

Atmosphäre und Setting
Die Reise auf die Privatinsel in Thailand bringt eine trügerische Ruhe mit sich. Sonne, Meer und Luxus stehen in starkem Kontrast zu der dunklen Spannung, die sich immer weiter aufbaut. Zurück in Amerika wird diese Bedrohung noch greifbarer. Die Welt der Monet-Familie wirkt glamourös, aber gleichzeitig wie ein goldener Käfig, in dem ständig etwas Unsichtbares lauert.

Hailie Monet
Hailie wirkt in diesem Band reifer und emotional gefestigter, aber gleichzeitig verletzlicher. Sie beginnt, Fragen zu stellen und nicht mehr alles einfach hinzunehmen. Ihre Unsicherheit, ihr Wunsch nach Normalität und ihre wachsende Angst vor den Geheimnissen ihrer Brüder machen sie sehr greifbar. Man merkt, dass sie nicht mehr nur beschützt werden will, sondern verstehen muss, was um sie herum passiert.

Die Brüder
Will, Vincent, Dylan, Shane und Tony bleiben weiterhin geheimnisvoll und kontrollierend. Ihre Fürsorge wirkt diesmal noch ambivalenter. Sie beschützen Hailie, aber gleichzeitig halten sie sie bewusst im Dunkeln. Besonders spannend ist, wie klar wird, dass ihre Loyalität zu ihr echt ist, aber ihre Entscheidungen trotzdem gefährlich für sie werden könnten.

Beziehung und Dynamik
Mit Leo kommt eine neue emotionale Ebene in die Geschichte. Die Nähe zwischen ihm und Hailie fühlt sich zunächst leicht und hoffnungsvoll an. Doch genau das macht die spätere Enthüllung umso schockierender. Vertrauen, Sehnsucht und Verrat vermischen sich, und man merkt, wie sehr Hailie innerlich hin- und hergerissen ist zwischen dem Wunsch nach Liebe und der Angst, erneut verletzt zu werden.

Handlung und Spannung
Der Plot baut sich ruhiger auf, gewinnt aber stetig an Intensität. Es gibt keine übertriebenen Action-Momente, sondern eine konstante, psychologische Spannung. Geheimnisse werden angedeutet, neue Fragen aufgeworfen, und kaum etwas wird wirklich aufgelöst. Das Ende fühlt sich wie ein emotionaler Schlag an und macht sofort klar, dass dies nur der Anfang von etwas viel Größerem ist.

Fazit:
Band zwei vertieft die düstere Seite der Monet-Family-Welt und macht deutlich, dass hier nichts so ist, wie es scheint. Die Mischung aus Luxus, Kontrolle, Geheimnissen und emotionaler Unsicherheit funktioniert sehr gut. Wer den ersten Band mochte, wird hier noch stärker in die Geschichte hineingezogen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2026

Familiengeheimnisse

The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure
0

Mein Gefühl beim Lesen
The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure fühlt sich an wie ein stiller Sog. Die Geschichte beginnt ruhig, fast sanft, und entwickelt sich dann zu etwas viel Dunklerem, als ...

Mein Gefühl beim Lesen
The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure fühlt sich an wie ein stiller Sog. Die Geschichte beginnt ruhig, fast sanft, und entwickelt sich dann zu etwas viel Dunklerem, als man zunächst erwartet. Hinter der luxuriösen Fassade verbirgt sich eine bedrückende Atmosphäre, die einen beim Lesen nie ganz loslässt. Es ist kein Buch, das mit Action schreit, sondern eines, das mit leisen Spannungen arbeitet und emotional langsam unter die Haut geht.

Atmosphäre und Setting
Das Setting in der riesigen Villa in Pennsylvania wirkt gleichzeitig schützend und beängstigend. Alles ist perfekt, luxuriös und sauber und doch liegt über allem eine unterschwellige Bedrohung. Man spürt schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Diese Mischung aus Reichtum, Kontrolle und Geheimnissen sorgt für eine fast schon klaustrophobische Stimmung, obwohl Hailie objektiv in einem Traumhaus lebt.

Hailie Monet
Hailie ist eine Figur, mit der man sofort mitfühlt. Nach dem Verlust ihrer Familie wirkt sie verletzlich, aber nicht schwach. Sie versucht, sich anzupassen, sucht Nähe und Sicherheit, stößt dabei jedoch immer wieder auf emotionale Mauern. Ihre Einsamkeit ist greifbar, besonders weil sie von Menschen umgeben ist, die sie beschützen, ihr aber gleichzeitig die Wahrheit vorenthalten. Ihre Entwicklung ist leise, aber spürbar.

Die fünf Brüder
Will, Vincent, Dylan, Shane und Tony wirken auf den ersten Blick wie klassische, verschlossene Beschützerfiguren. Doch mit jeder Seite merkt man, dass jeder von ihnen seine eigene Last trägt. Sie sind nicht nur Wächter, sondern auch Gefangene ihrer eigenen Geheimnisse. Die Dynamik zwischen ihnen und Hailie ist angespannt, emotional aufgeladen und von ständiger Unsicherheit geprägt. Man weiß nie, ob man ihnen vertrauen darf und genau das macht sie so faszinierend.

Beziehung und Dynamik
Die Beziehungen in diesem Buch leben nicht von Romantik, sondern von Spannung, Abhängigkeit und unausgesprochenen Wahrheiten. Zwischen Hailie und den Brüdern steht immer etwas Unsichtbares im Raum. Nähe und Distanz wechseln sich ständig ab. Es fühlt sich an, als würde jeder Blick, jede Berührung mehr Bedeutung tragen, als ausgesprochen wird.

Handlung und Tempo
Die Handlung ist ruhig, aber konstant spannend. Statt großer Wendungen gibt es viele kleine Hinweise, die nach und nach ein größeres Bild ergeben. Man liest weiter, weil man wissen will, welches Geheimnis hinter dieser Familie steckt. Das Tempo ist eher langsam, passt aber perfekt zur Atmosphäre und dem psychologischen Unterton.

Emotionale Wirkung und Themen
Im Mittelpunkt stehen Verlust, Kontrolle, Schuld und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Das Buch zeigt, wie gefährlich Schutz werden kann, wenn er in Besitzdenken umschlägt. Gleichzeitig geht es um Identität und darum, ob man sich aus den Erwartungen anderer befreien kann.

Fazit:
The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure ist kein klassischer Thriller und auch keine leichte YA-Geschichte. Es ist ein emotionales, spannungsgeladenes Buch über Geheimnisse, Kontrolle und den Wunsch, gesehen zu werden. Die Stärke liegt in der Atmosphäre und den Figuren, nicht in spektakulären Plot-Twists. Wer düstere Familiengeheimnisse, leise Spannung und emotionale Tiefe mag, wird hier definitiv fündig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2026

solide, gefühlvolle Romantasy

The Five Crowns of Okrith 1: High Mountain Court
0

Mein Gefühl beim Lesen
High Mountain Court ist eine klassische Romantasy mit viel Herz, Gefahr und leisen Zweifeln. Die Geschichte fühlt sich vertraut an, bringt aber genug eigene Akzente mit, um nicht ...

Mein Gefühl beim Lesen
High Mountain Court ist eine klassische Romantasy mit viel Herz, Gefahr und leisen Zweifeln. Die Geschichte fühlt sich vertraut an, bringt aber genug eigene Akzente mit, um nicht in der Masse unterzugehen. Sie ist spannend, emotional und stellenweise vorhersehbar, aber genau das macht sie auch angenehm zu lesen. Man weiß ungefähr, wohin die Reise geht, aber man bleibt trotzdem gern dabei.

Atmosphäre und Setting
Die Welt der Fae-Höfe ist düster, gefährlich und von politischer Spannung geprägt. Besonders der Kontrast zwischen dem Nördlichen und dem Östlichen Hof gibt der Geschichte Tiefe. Tavernen, Reisen, alte Magie und Intrigen sorgen für dieses typische High-Fantasy-Feeling. Die Atmosphäre ist ernst, stellenweise bedrohlich, aber nie zu schwer, um den Lesefluss zu bremsen.

Remy
Remy ist eine starke, aber verletzliche Protagonistin. Ihre Angst ist greifbar, genauso wie ihr Wunsch zu überleben. Dass sie eine der letzten roten Hexen ist, verleiht ihr nicht nur Macht, sondern auch eine ständige Bedrohung. Besonders schön ist, dass sie nicht sofort mutig oder selbstsicher ist, sondern erst langsam wächst. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Misstrauen und Hoffnung wirkt sehr authentisch.

Prinz Hale
Hale ist der klassische Fae-Prinz mit Verantwortung, Charme und einem dunklen Geheimnis. Er wirkt nicht perfekt, sondern eher wie jemand, der selbst nicht weiß, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Gerade dieses Schwanken zwischen Pflicht und Gefühl macht ihn interessant. Seine Anziehung zu Remy fühlt sich natürlich an und nicht erzwungen.

Beziehung und Dynamik
Die Dynamik zwischen Remy und Hale lebt stark vom Misstrauen. Sie wollen einander glauben, können es aber nicht. Genau dieses Spannungsfeld macht ihre Beziehung so fesselnd. Die Anziehung ist von Anfang an da, aber sie wird immer wieder von Angst, Geheimnissen und Schuldgefühlen gebremst. Das sorgt für ein angenehmes Slow-Burn-Gefühl, ohne dass es sich zieht.

Handlung und Tempo
Die Geschichte folgt einem klassischen Reise- und Rettungsplot. Das Tempo ist meist ausgewogen, mit ruhigeren Momenten für Gefühle und schnellen Szenen voller Gefahr. Manche Entwicklungen sind vorhersehbar, aber sie stören nicht, sondern geben der Geschichte eher ein vertrautes Gefühl.

Emotionale Tiefe und Themen
Im Mittelpunkt stehen Vertrauen, Schuld, Selbstbestimmung und der Mut, trotz Angst weiterzugehen. Remys Geheimnis und ihre Angst vor Entdeckung geben der Geschichte eine emotionale Schwere, die gut mit der Romantik ausbalanciert wird.

Fazit:
High Mountain Court ist eine solide, gefühlvolle Romantasy mit starken Charakteren, einer stimmungsvollen Welt und einer slow burn Romance, die von Misstrauen und Sehnsucht lebt. Kein radikal neues Konzept, aber eine Geschichte, die genau weiß, was sie sein will.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere