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Veröffentlicht am 23.10.2020

Rockstar-Romance mit Aufs und Abs

Midnight Blue
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Vielen Dank an Lyx Audio und die Bloggerjury, dass ich dieses Hörbuch lesen durfte!
Es war mir so eine Ehre dieses Rezensionsexemplar zu bekommen!! L.J. Shen ist meine absolute Lieblings-New Adult und ...

Vielen Dank an Lyx Audio und die Bloggerjury, dass ich dieses Hörbuch lesen durfte!
Es war mir so eine Ehre dieses Rezensionsexemplar zu bekommen!! L.J. Shen ist meine absolute Lieblings-New Adult und Romance-Autorin. Ihre Sinners of Saint Reihe gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Darum waren meine Erwartungen an dieses Buch entsprechend hoch. Das Cover dieser Edition gefällt mir leider überhaupt nicht. Würde ich die Autorin und den Verlag nicht schon kennen, hätte ich es mir wahrscheinlich nicht ausgesucht.
Es geht um Indigo, die einen Job als „Babysitterin“ für Alex, einen der größten Rockstars der Welt ergattert. Sie soll während seiner Welttour aufpassen, dass er keinen Alkohol oder Drogen anrührt und sich im Allgemeinen gut benimmt. Der Job ist sehr gut bezahlt, deswegen nimmt sie zu Beginn einige seiner Schikanen in Kauf, doch natürlich sprühen auch bald die Funken zwischen den beiden.
Die beiden Leser machen einen sehr guten Job, den Protagonisten eine Stimme zu verleihen. Sie klingen sehr natürlich, mit angemessener Emotionalität. Die Umsetzung des Hörbuchs hat mir sehr gut gefallen.
Im Vergleich zu anderen L.J. Shen Büchern hat mich dieses leider ein wenig enttäuscht. Die Charaktere hatten für mich nicht den gleichen Tiefgang wie in anderen Büchern, die ich von ihr gelesen habe. Mir hat außerdem die innige Verbindung zwischen Indigo und Alex gefehlt. Auch die Nebencharaktere waren mir etwas zu flach. Das beiseite, war es trotzdem eine schöne Geschichte. Die Beschreibung des Tourlebens macht wirklich Spaß.
Ich würde sagen dieses Buch ist perfekt für jeden, der Geschichten über Künstler und Berühmtheiten mag. Es ist immerhin eine Rockstar-Romance und man ist mitten in einer Tour mitsamt Songwriting Sessions und seltsamen Inspirationsschüben. Ich vergebe 3 von 5 Sternen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2020

Eine bezaubernde Geschichte

Für eine Nacht sind wir unendlich
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Für eine Nacht sind wir unendlich – Lea Coplin
„Für eine Nacht sind wir unendlich“ von Lea Coplin ist ein Jugendroman aus dem dtv Verlag. Es erzählt die Geschichte einer aufkeimenden Liebe zwischen Liv, ...

Für eine Nacht sind wir unendlich – Lea Coplin
„Für eine Nacht sind wir unendlich“ von Lea Coplin ist ein Jugendroman aus dem dtv Verlag. Es erzählt die Geschichte einer aufkeimenden Liebe zwischen Liv, die auf dem Glastonbury Festival arbeitet und Jonah, der mit seiner Freundesgruppe das Festival besucht. Sie begegnen sich zufällig, haben direkt eine gewisse Chemie und verbringen die letzte Nacht des Festivals zusammen.

Die beiden Protagonisten waren für mich gut entwickelt und haben sich echt angefühlt. Im Laufe des Buches werden ihre Hintergründe und Traumata enthüllt und es wird immer klarer, warum sie sich so gegenseitig anziehen. Ihre Beziehung ist stimmig und man fiebert mit ihnen, obwohl sich die gesamte Handlung auf nur vielleicht 12 Stunden erstreckt.
Das Festival Setting ist mal etwas anderes und sticht heraus. Die Atmosphäre ist fantastisch rübergekommen und hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Die Nebencharaktere hätten für mich noch etwas besser beschrieben werden können, vor allem Dejan, doch das war wohl nicht die Intention des Buches, da wir uns vor allem auf Liv und Jonah konzentrieren.

Es werden Themen wie Essstörungen und Gewalt in der Familie angesprochen, weswegen ich hier eine kleine Trigger Warnung aussprechen möchte. Es wird trotzdem mit viel Feingefühl und angemessener Sensibilität behandelt.

Ich würde dieses Buch besonders der Zielgruppe von 15-20 Jahren empfehlen. Es ist perfekt, wenn man nach eine süßen, herzerwärmenden Romanze sucht, die einen gewissen Tiefgang hat, aber auch nicht zu schwer ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2020

Dramen, Intrigen und ganz große Gefühle

Royal Lies
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„Royal Lies“ ist der neunte (NEUNTE!!) Band der ROYAL-Saga von Geneva Lee. Als ich herausfand, dass es nochmal drei neue Bücher mit Clara und Alexander geben würde, dachte ich zuerst „muss das wirklich ...

„Royal Lies“ ist der neunte (NEUNTE!!) Band der ROYAL-Saga von Geneva Lee. Als ich herausfand, dass es nochmal drei neue Bücher mit Clara und Alexander geben würde, dachte ich zuerst „muss das wirklich sein?“ und wie sich herausstellt, ja es muss sein. Ich hätte auch nichts gegen noch mehr Bücher in dieser Reihe… Aber nun zu diesem Buch.
Wir folgen wieder den Perspektiven von Clara und Alexander, dem Königspaar. Das Hauptthema sind die immer weiter brodelnde Verschwörung gegen die Monarchie und die kleinen und großen Probleme in ihrer Ehe.
Ich liebe die neuen Cover. Sie sehen modern aus und machen im Bücherregal einiges her, wenn sie nebeneinanderstehen. Man sieht sie gerne an und denkt zurück an die Geschichte.
Was mir besonders gut an diesem Band gefallen hat, war, dass Clara und Alexander endlich lernen, miteinander zu sprechen. Die meisten ihrer Konflikte in vorigen Bänden kamen größtenteils, wenn nicht komplett, durch fehlende Kommunikation. Trotz ihrer Streitigkeiten reißen sie sich in diesem Buch zusammen und lernen endlich, sich zu vertrauen. Besonders Alexander öffnet sich endlich und akzeptiert, dass Clara eine starke Frau ist, die nichtmal der König von England kontrollieren kann. Auch wenn ich meine Lieblingscharaktere gerne in harmonischer Stimmung sehe, kommen Intrigen und Dramen natürlich nicht zu kurz. Ein neuer Charakter sorgt für frischen Wind. Es wird nie langweilig bei den Royals.
Ohne zu viel verraten zu wollen, hat mich das Ende überrascht. Ich bin sowas von gespannt auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2020

Eine schöne, seichte Liebesgeschichte

When We Dream
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Rezension zu When We Dream von Anne Pätzold
„When We Dream“ von Anne Pätzold aus dem LYX-Verlag ist der erste Band einer neuen New-Adult Reihe. Wir folgen der Protagonistin Ella, die seit dem Tod ihrer ...

Rezension zu When We Dream von Anne Pätzold
„When We Dream“ von Anne Pätzold aus dem LYX-Verlag ist der erste Band einer neuen New-Adult Reihe. Wir folgen der Protagonistin Ella, die seit dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Schwestern zusammenlebt und zur Uni geht. Als sie ihrer kleinen Schwester zuliebe auf eine große Musikveranstaltung geht, lernt sie Jae-yong, einen der größten K-Pop Stars der Welt kennen. Darauf kommen sich die beiden näher und verlieben sich natürlich ineinander.
Der Schreibstil war sehr angenehm, flüssig zu lesen und passend zum Setting.
Ella als Protagonistin war mir leider etwas zu langweilig. Sie ist zwar sympathisch und sehr lieb, aber sie scheint mit Scheuklappen vor den Augen durchs Leben zu gehen. Obwohl sie mit ihren Schwestern zusammenlebt und des Öfteren erwähnt wird, wie nah sie sich doch stehen, scheint sie nichts über sie zu wissen, über ihre Hobbies, ihre Vorlieben und letztendlich über ihre Leben. Hinzu kommt, dass sie einen der größten Musikstars der Welt kennenlernt (von welchem ein Poster im Zimmer ihrer kleinen Schwester hängt) und sie erkennt ihn nicht. Zugegeben, man kann nicht jeden „Star“ auf dieser Welt kennen, aber es ist trotzdem unglaubwürdig, dass sie nicht mal eine Ahnung hat, wer da vor ihr steht. Nachdem Jae-yong und sie zusammenkommen stellt sie zwar ein paar Fragen über seine Herkunft und seine Vergangenheit, doch auch das kam mir leider etwas zu kurz. Was dieses Buch von anderen abhebt ist das K-Pop Thema und davon bekommen wir leider nur sehr wenig mit. Ella stolpert sehr blind in diese Beziehung und kümmert sich dabei weder um die möglichen Konsequenzen für Jae noch die Gefühle ihrer Schwestern.
Jae-yong hingegen ist ein sehr interessanter Charakter, über den ich gerne mehr erfahren hätte, was Ella augenscheinlich nicht so ging. Seine Ausstrahlung hat mir sehr gefallen und auch, wie er mit Ella umgeht. Ich hoffe, dass wir im nächsten Teil mehr über seinen Werdegang als K-Pop Idol lernen.
Und damit kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt an diesem Buch: die Liebesbeziehung ist für mich einfach unglaubwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, warum Jae-yong, dem die Welt zu Füssen liegt, sich unsterblich in ein so langweiliges, desinteressiertes Mädchen wie Ella verlieben und dafür seine hart erkämpfte Karriere aufs Spiel setzen sollte. Das mag hart klingen, aber die Chemie zwischen den beiden ist fern von unvernünftiger Liebe.
Das mag jetzt alles eher negativ klingen, aber ich mochte das Buch trotzdem. Ich habe das Hörbuch an einem Tag durchgehört. Es ist eine schöne, unschuldige Geschichte mit lustigen und spannenden Momenten. Da es eine Reihe wird, hoffe ich, dass meine offenen Fragen und Wünsche noch beantwortet werden und ich freue mich auf den nächsten Teil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2020

Was schlechte Kommunikation und Geheimnisse anrichten können...

Royal Games
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„Royal Games“ ist der achte Band der Royals-Saga von Geneva Lee. Es ist der Auftakt zu einer neuen Trilogie in diesem Universum. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Clara und Alexander. Das ...

„Royal Games“ ist der achte Band der Royals-Saga von Geneva Lee. Es ist der Auftakt zu einer neuen Trilogie in diesem Universum. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Clara und Alexander. Das Buch fokussiert sich vor allem auf die Konflikte ihrer Ehe.
Wie zu erwarten vom achten Band einer Reihe, gibt es eine Menge an Vorgeschichte. Man lernt die beiden aber nochmal von einer anderen Seite kennen, nämlich in ihrer Rolle als König und Königin. Beide sind voll eingespannt in ihre Aufgaben. Selbst Clara setzt sich endlich durch und übernimmt mehr Verantwortung. Die ständigen Lügen und Geheimnisse drohen jedoch ihr Glück kaputt zu machen.
Was mir besonders gefallen hat, war die große Liebe, die die beiden sich endlich zeigen können. Man spürt durch alle Konflikte, dass Clara und Alexander füreinander bestimmt sind. Durch Alexanders Erzählperspektive konnte ich sogar seine verkorksten Ansichten ein bisschen besser nachvollziehen.
Im Gegensatz dazu steht allerdings, dass ich das ewige hin und her zum Teil an den Haaren herbeigezogen fand. Trotz der großen Liebe schaffen es Clara und Alexander nicht, richtig miteinander zu kommunizieren. Ja, sie stehen ein paar Herausforderungen gegenüber, aber vieles ließe sich einfacher ertragen, würden die beiden einfach mal offen miteinander sprechen. Leider kommt es in jedem Streitgespräch statt zu einer offenen Aussprache eher zu Sex. Zudem führt sich Alexander mitunter extrem machohaft auf. Seine Versuche, Clara zu kontrollieren gehen meistens nach hinten los, doch er lernt einfach nicht dazu. Man weiß zwar durch seine Perspektive, dass seine Intentionen immer gut sind, er scheint seine Methoden trotzdem nicht zu überdenken, selbst als seine engsten Freunde ihn darauf hinweisen, dass er Clara mit seinem Verhalten verlieren könnte.
Diese Charaktere sind mir dermaßen ans Herz gewachsen, dass ich auch ein Buch lesen würde, in dem sie nur den ganzen Tag Kaffee trinken. Aber ich muss auch anmerken, dass die übergeordnete Handlung in diesem Buch kaum weitergetrieben wird. Wir sind am Ende fast am gleichen Stand wie zu Beginn. Die einzige Entwicklung besteht im Cliffhanger ganz am Ende.
Das klingt vermutlich ziemlich pessimistisch, aber ich habe das Buch trotzdem genossen. Alexander und Clara sind zwei meiner absoluten Lieblingscharaktere. Vielleicht auch deshalb ist besonders Alexanders Verhalten so frustrierend für mich. Leider haben wir hier einen klaren Fall von „miscommunication for the sake of having conflict“. Wegen des Cliffhangers und weil ich wissen will, wie es mit dem Paar weitergeht, freue ich mich trotzdem auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere