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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2021

Ein sehr überzeugendes, lebensnahes Buch

Right Here (Stay With Me)
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Cover: Das Cover gefällt mir besonders gut, da dieses die Handlung des Buches sehr gut widerspiegelt und durch die schönen, sanften Farben eine tolle Atmosphäre bietet.

Handlung:
Die Handlung des Buches ...

Cover: Das Cover gefällt mir besonders gut, da dieses die Handlung des Buches sehr gut widerspiegelt und durch die schönen, sanften Farben eine tolle Atmosphäre bietet.

Handlung:
Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen und wurde von Anne Pätzold perfekt umgesetzt, da diese nie langatmig war und durch die passenden Gespräche und Nachrichten zwischen Jules und Lucy aufgelockert wurde. Außerdem wurde der Aufbau der Beziehung zwischen Lucy und Jules sehr realistisch dargestellt, weil dieser langsam verlief, sodass man sich genau vorstellen konnte, wie die beiden sich verlieben.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Anne Pätzold ist zum einen sehr angenehm, locker und flüssig, zum anderen aber auch gefühlvoll und emotional, weshalb er im gesamten perfekt war. Durch ihren tollen Schreibstil kam man schnell durch das Buch, sodass die einzelnen Seiten nur so verflogen sind und man sich während des Lesens wohl und geborgen gefühlt hat.

Charaktere:
Lucy ist ein sehr toller Charakter, mit dem ich mich persönlich sehr stark identifizieren kann, weil sie Zweifel und Ängste hat, jedoch trotzdem versucht mit viel Ehrgeiz ihr Ziel zu erreichen und Hoffnung und Mut in sich trägt, wodurch es leicht fällt, sie nachzuvollziehen. Jules ist mir ebenfalls bereits seit Anfang des Buches sympathisch, da dieser bereits seit Beginn sehr höflich, respektvoll und offen war, sodass mich seine Art sehr überzeugen konnte. Auch die Nebencharaktere hat Anne Pätzold sehr gut ausgearbeitet und eine starke Persönlichkeit verliehen. So ist unter anderem Mika mir ebenfalls seit Beginn sehr sympathisch und süß, wodurch ich ihn schnell in mein Herz schließen konnte. Hannah und Eiza konnte ich ebenso sofort in mein Herz schließen, da beide so liebevolle Menschen sind und es schön war, zu sehen, wie sie Lucy aufheitern konnten und ihrem Leben mehr Leichtigkeit verliehen haben.

Fazit:
Das Buch konnte mich auf allen Ebenen überzeugen, vor allem dadurch, dass es so erscheint, als würde es einen verstehen, sodass es sehr real wirkt. Zudem konnte man sich im Gesamten sehr gut in das Thema einfinden und wichtige Botschaften mitnehmen, wodurch ich dem Buch nichts anderes als 5/5 Sternen geben kann und bereits sehnsüchtig auf den zweiten Band warte.

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Veröffentlicht am 11.08.2021

Tolles Jugendbuch mit tiefgreifenden Themen

Long Distance Playlist
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Handlung: Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, weil sie schnell voranging und nur in der Mitte Längen aufgewiesen hat, weil die Gefühle von Isolde und Taylor sich im Kreis gedreht haben und die Handlung ...

Handlung: Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, weil sie schnell voranging und nur in der Mitte Längen aufgewiesen hat, weil die Gefühle von Isolde und Taylor sich im Kreis gedreht haben und die Handlung daher kaum voranging. Jedoch muss man sagen, dass die Handlung im Rest des Buches schnell voranging, sodass man als Leser sehr gut mitkam und alles leicht nachvollziehen konnte.

Erzählstil: Zum Erzählstil muss ich, glaube ich, nicht mehr viel sagen, da der Schreibstil von Tara Eglington flüssig ist, wodurch man schnell durch das Buch kommt. Zudem haben mir die Chats und Emails gefallen und haben das Buch noch mehr aufgelockert.

Charaktere: Die Charaktere mochte ich sehr gerne und ich konnte sehr schnell mit Taylor und Isolde warm werden. Ich muss zugeben, dass ich Isoldes Verhalten an einigen Stellen nicht nachvollziehen konnte, was aber zum Ende hin besser wurde, weil mir ihr Verhalten am Ende um einiges reifer vorkam. Die Nebencharaktere waren, meiner Meinung nach, ebenfalls gut ausgearbeitet, weil jeder seine eigene Persönlichkeit hatte und sie von der Art her ganz verschieden waren. Außerdem mochte ich es, dass jeder Protagonist seine eigene Ecken und Kanten hatte und gezeigt wurde, dass nicht alles perfekt sein muss.

Cover: Die Farbe des Covers spricht mich nicht direkt an, jedoch gibt das Bild auf dem Cover, auf dem sich die beiden Hauptcharaktere Isolde und Taylor erkennen lassen, den Inhalt des Buches wieder, ohne zu viel zu verraten, weshalb das Cover schön gestaltet und ausgearbeitet wurde.

Gefühl: Das Buch ist für mich ein ein totales Wohlfühlbuch, weil es mit seinen süßen und angenehmen Szenen und der entspannten Atmosphäre überzeugen konnte. Zudem war das Setting in Australien und Neuseeland sehr schön, wobei die Gegenden in Neuseeland so genau beschrieben wurde, dass man sich direkt in den Ort hineinversetzen konnte.

Fazit: Ein tolles Wohlfühlbuch, welches mich mit angenehmen Atmosphären und seinen süßen Szenen begeistern konnte. Dazu kommt noch, dass das Buch sehr leicht war, aber auch gewisse Tiefen hatte, sodass es sehr abwechslungsreich war. Empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 11.08.2021

Eine sehr emotionale Geschichte, die mich überzeugen konnte

Like Gravity
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Handlung:
Die Handlung des Buches war sehr spannend und ereignisreich, da immer wieder etwas Neues passiert ist, das die Handlung vorangebracht hat. Zudem gab es sehr viele verschiedene und unerwartete ...

Handlung:
Die Handlung des Buches war sehr spannend und ereignisreich, da immer wieder etwas Neues passiert ist, das die Handlung vorangebracht hat. Zudem gab es sehr viele verschiedene und unerwartete Wendungen, sodass diese nie allzu langatmig beziehungsweise langweilig war. Ein Kritikpunkt zur Handlung meinerseits ist jedoch, dass ich einige Szenen der Handlung sehr unrealistisch und demnach unglaubhaft fand, sodass ich mich an einigen Stellen nicht so ganz in die Handlung habe hineinversetzen können. Das Ende fiel ebenfalls sehr knapp aus und hätte, meiner Meinung nach, detaillierter ausfallen können, weil die Handlung am Ende doch sehr schnell vorbeiging. Jedoch hat mir diese im Großen und Ganzen doch gefallen und war mal etwas anderes im Gegensatz zu vielen anderen New-Adult Büchern.

Erzählstil:
Julie Johnsons Erzählstil ist sehr schön, da sie sehr flüssig, aber auch poetisch schreibt, was eine perfekte Kombination darstellt! Durch ihren so lockeren und leichten Schreibstil bin ich trotz einiger poesiehafter Ausdrücke nur so durch die Seiten geflogen und konnte demnach nicht aufhören immer weiterzulesen.

Charaktere:
Mit Bee konnte ich sehr schnell warm werden, wobei mir dazu auch der Einblick in ihre nicht so schöne Vergangenheit geholfen hat, weil ich ihre Taten und Gefühle auf diese Weise besser nachvollziehen konnte. Jedoch haben mich einige ihrer Eigenschaften beim Lesen etwas gestört, da Brooklyn an vielen Stellen unglaubhaft naiv und kindlich wirkte und sich oft noch wie ein Teenager benahm, obwohl sie bereits erwachsen ist. Finn fand ich persönlich von Anfang an sehr sympathisch, da er Bee gegenüber immer sehr hilfsbereit wirkte und es oftmals geschafft hat diese durch seinen herzhaften Humor aufzuheitern. Mit Lexi konnte ich leider eher weniger warm werden, weil sie mir bereits anfangs zu aufgedreht wirkte und ich ihre vielen Stimmungsschwankungen nicht nachvollziehen konnte, da sie Bee, beispielsweise, hat alleine stehenlassen und danach noch wütend auf sie war.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem da die Farben so gut zusammenspielen und die Tiefe wiedergeben, die man in der Handlung erneut wiederfindet. Wie immer sehr gelungen!

Fazit:
Meiner Meinung nach ist das Buch im Gesamten sehr empfehlens- und lesenswert, trotz der kleinen, oben genannten, Kritikpunkte. Man sollte vermutlich nicht mit ganz hohen Erwartungen an das Buch herangehen, weil man sonst eventuell enttäuscht werden kann, jedoch kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem denen, die gerne Crime und Romance lesen.

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Veröffentlicht am 05.07.2021

Leider keine sehr überzeugende Geschichte :(

Lea und das Labyrinth der Zeit
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Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Darum geht's: Die 14-jährige Lea verbringt einen Teil ihrer Sommerferien bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf dem Land. Dabei wäre sie viel lieber bei ihrer besten Freundin ...

Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe
Darum geht's: Die 14-jährige Lea verbringt einen Teil ihrer Sommerferien bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf dem Land. Dabei wäre sie viel lieber bei ihrer besten Freundin Sarah. Als sie die extremen Wetterumschwünge und das unerklärliche Tierverhalten der Wölfe bemerkt, macht sie sich neugierig auf die Suche nach der Ursache, obwohl ihre Tante ihr verboten hat, in den Wald zu gehen. Düster und etwas gruslig, so beschreibt Michael Engler Leas Ausflüge in den Wald und die ersten Begegnungen mit den unheimlichen Vorkommnissen. Hier ist es noch durchaus spannend und mystisch - man fragt sich, was sich dahinter wohl verbirgt. Der weitere Handlungsverlauf hat mich jedoch enttäuscht: Sachverhalte bleiben ungeklärt, das Ende wirkt erzwungen und der Spannungsaufbau flacht schnell ab. Am schwersten wiegt die mangelnde Charakterentwicklung der Hauptfigur: Lea erscheint oberflächlich und unsympathisch, in ihrer abweisenden Art, und bremst sich dadurch selbst aus - und die Handlung. In Gedanken kreist sie nur um sich selbst, was durch innere Dialoge und Nachrichten, mit ihrer Freundin, deutlich wird. Moritz, der Junge aus dem Wald, tritt viel später in Erscheinung, als es der Klappentext vermuten lässt, und man erfährt nur wenig über ihn. Das Thema Zeitreisen wird hier und da thematisiert, ist aber nur zu einem Drittel handlungstragend. Stattdessen geht es um eine dunkle Bedrohung, die das Thema Zeitreisen zweitrangig erscheinen lässt. Wer hier Abenteuer Zeitreisender wie in Kerstin Giers „Edelstein“-Triologie oder „Zeitenzauber“ von Eva Völler erwartet, wird enttäuscht werden. Fazit: Trotz der vielversprechenden Ansätze und der atmosphärischen Waldszenen war die Geschichte für mich, aufgrund der Kritikpunkte und Unstimmigkeiten, einfach nicht rund, weshalb ich das Buch leider nicht empfehlen würde.

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