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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2017

Spannender Tiroler-Krimi mit Humor

Veilchens Rausch
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Nach einer ausgelassenen Party auf der Umbrüggler Alm wird am frühen Morgen die Serviertochter Viktoria Schwarz ganz in der Nähe tot aufgefunden. Schnell ist klar, dass sie ermordet wurde. Geyer und Mauser ...

Nach einer ausgelassenen Party auf der Umbrüggler Alm wird am frühen Morgen die Serviertochter Viktoria Schwarz ganz in der Nähe tot aufgefunden. Schnell ist klar, dass sie ermordet wurde. Geyer und Mauser übernehmen die Ermittlungen. Der Veranstalter der Party die TYROVALUE sowie die illustre Gästeschar haben keine Erklärung, warum Viktoria sterben musste. Doch schnell ist klar, dass Tyrovalue, ein Immobilienunternehmen mit lukrativem Gewinn nicht nur Freunde sondern auch Feinde hat und zu diesen zählte auch Viktoria.

Dieser Fall beschäftigt halb Innsbruck, denn Tyrovalue, ein Hai in der Immobilienbrache, deren Gier fast unbegrenzt zu sein scheint. Doch Joe Fischler ist auch bekannt für seinen humorvollen Schreibstil mit vielen witzigen Ausdrücken, die man auch als Nicht-Tiroler gut versteht. Aufgefallen sind mir die teilweise speziellen Nachnamen (Oberstaatsanwalt Krotlackner), den ich mir bildlich vorstellt habe, wenn er seine Wutanfälle hatte. Ueber die ganzen 320 Seiten ist die Spannung gut verteilt und sorgt für gute Unterhaltung. Der Autor versteht es nämlich, den Leser immer wieder in die Irre zu führen, so bin auch ich überrascht worden, wer der Mörder ist und was seine Beweggründe sind.

Insgesamt gesehen ein humorvoller Krimi mit viel Lokalkolorit. Vielleicht fehlte mir ab und zu die richtige Spannung. Darum gebe ich nicht die volle Punktzahl 5, jedoch 4,5. Auf den nächsten Fall freue ich mich heute schon.

Veröffentlicht am 09.01.2019

spannender Krimi

Totwasser
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Inhalt
Linn Geller, war eine erfolgreiche Anwältin für Wirtschaftsrecht. Ein schwerer Unfall an dem sie nach wie vor leidet, macht es ihr unmöglich, ihre frühere Tätigkeit wieder aufzunehmen. Doch Linn ...

Inhalt
Linn Geller, war eine erfolgreiche Anwältin für Wirtschaftsrecht. Ein schwerer Unfall an dem sie nach wie vor leidet, macht es ihr unmöglich, ihre frühere Tätigkeit wieder aufzunehmen. Doch Linn liebt ihren Beruf. Zusammen mit ihrem Kollegen Götz eröffnet sie eine eigene Kanzlei.
Grace Riccardi, eine sehr bekanntes und erfolgsverwöhntes Model hat sich schuldig bekannt, dass sie ihren Ehemann Nicos ermordet hat. Linn wird ihr als Pflichtverteidigerin zugeteilt, Neuland für sie. Nachdem sie sich in die vorhandenen Unterlagen eingearbeitet hat, ist sie nicht mehr überzeugt, dass ihre Mandantin ihren Mann ermordet hat. Die im Vorfeld geführten Gespräche werfen jedoch immer mehr Fragen bei Linn auf. Um Antworten und eine eigene Meinung über die Mordfall zu erhalten, reist sie selbst an den Tatort. Auf ihren Nachforschungen gerät sie jedoch immer mehr in einen Sumpf von noch weiteren Fragen und Unklarheiten. Dabei kommt sie der Wahrheit immer näher, ahnt aber nicht, welcher Gefahr sie sich selbst aussetzt.

Gleich zu Beginn des Buchs beginnt es spannend und man sitzt mitten im Geschehen. Julia Hofelich beschreibt die einzelnen Kapiteln intensiv und glaubwürdig. Mit all den vielen Fragen bleibt es eigentlich das ganze Buch spannend bis zum Schluss. Als Leser fühlt man sich richtiggehend herausgefordert, hinter das Geheimnis des mysteriösen Mordfalls zu kommen. Viele Puzzleteile am richtigen Ort abgelegt, führen zu einem schlüssigen Ende. Die nebenherlaufenden Geschichten unterstützen den ganzen Wirrwarr hervorragend. Dabei verliert man jedoch fast nie den roten Fanden, obwohl sehr viele Wendungen eingebaut sind. Gut recherchiert, schlüssig und klar verständlich. Der angenehme und flüssige Schreibstil gefällt mir. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und lebendig, vor allem die Gefühlswelt von Linn.

„Totwasser „ hat mich von Anfang an begeistert. Das Miträtseln um den mysteriösen Mordfall hat mir Spass gemacht. Eine klare Leseempfehlung meinerseits.

Veröffentlicht am 08.12.2018

erneut spannend

Rachewinter
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Wie schon die beiden Vorgänger ist auch „Rachewinter“ ein weiterer spannender und grausamer Thriller. Rechtsanwältin Evelyn Meyer und ihr Assistent Florian übernehmen ein spezielles Mandat. Ihr Kunde, ...

Wie schon die beiden Vorgänger ist auch „Rachewinter“ ein weiterer spannender und grausamer Thriller. Rechtsanwältin Evelyn Meyer und ihr Assistent Florian übernehmen ein spezielles Mandat. Ihr Kunde, ein junger Adliger aus reichem Hause hat nach dem Liebesakt seinen Liebhaber bestialisch ermordet. Zu seinem Pech wurde diese Tat zufällig auf einem Video festgehalten. Weitere belastende Beweise gegen ihren Mandanten Michael von Kotten scheinen aussichtslos, ihn nicht zu verurteilen.

Der zweite Handlungsstrang erzählt von einem Unfalltod eines Geschäftsführers in einem Hotel in Leipzig. Kommissar Walter Pulaski übernimmt die ersten Ermittlungen. Bei dem Toten handelt es sich ausgerechnet um den Vater der besten Freundin seiner Tochter. Am Abend davor wurde er in Begleitung einer jungen unbekannten Frau in einem roten Kleid gesehen. Einen Tag später wird ein weiterer Todesfall entdeckt. Pulaski ist gefordert, vor allem seitens seiner Tochter und deren Freundin.

Anfänglich fragt man sich, was haben die beiden Fälle miteinander zu tun. Mit der Zeit wird klar, die deutschen Mordfälle und das Mordopfer in Wien haben irgendwas mit dem Casinoimperium von Kottens zu tun.

Ein wiederum rasanter und sehr verzwickter Thriller. Als Leser wird man förmlich durch die Kapiteln gepeitscht. Ich hatte Mühe, das Buch nur für kurze Zeit aus der Hand zu legen. Der fesselnde und dynamische Schreibstil den ich von Andreas Gruber schon kenne, unterstreicht die Spannung hervorragend.

Fazit: Ein wiederum hervorragend ausgearbeiteter Thriller vom feinsten. Absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.11.2018

Explosiv und spannender Thriller

Der Fedora Attentäter
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Marly und ihre kleine Tochter werden seit dem Attentat auf ihren Mann und Vater auf der ganzen Welt gejagt. Inzwischen sind sie in Kanada angekommen. Doch auch hier wartet schon ihr Feind. Durch Zufall ...

Marly und ihre kleine Tochter werden seit dem Attentat auf ihren Mann und Vater auf der ganzen Welt gejagt. Inzwischen sind sie in Kanada angekommen. Doch auch hier wartet schon ihr Feind. Durch Zufall lernt Marly den Bombenentschärfer Piccasso kennen. Piccasso hat ein Herz für die beiden, doch damit wird es nicht einfacher. Ihr gemeinsamer Weg ist gespickt mit Drohungen, Bombenanschlägen und Terror, der für sie immer lebensgefährlicher wird. Doch es hat auch etwas Positives in dieser Geschichte, nämlich die unerschütterliche Liebe zueinander.

Der rasante und abwechslungsreiche Erzählstil hat mich überzeugt. Zwischen den spannungsgeladenen Kapiteln gab es immer wieder Ruhefasen fürs Durchatmen. Bei den detailliert erklärten Beschreibungen, wie eine Bombe gebaut oder entschärft wird, fragt man sich, wieviel Fantasie dahintersteckt.

Die Lovestory ist gut eingepackt und nicht zu rührselig. Auch die zwischenmenschlichen Eindrücke innerhalb der Truppe von Piccasso sowie dessen Familie passen gut dazu. Gut gewählt finde ich das auf dem Cover abgebildete Schachbrett mit den entsprechenden Figuren. Gewinnt Schwarz oder Weiss oder am Ende doch noch der Fedora-Man?

Und immer wenn man denkt, jetzt ist alles ausgestanden, wartet eine weitere Überraschung. Ich bin gespannt, wie es nach diesem Cliffhanger weitergeht.
Fazit: Ein ausgezeichneter und explosiver Thriller mit vielen Emotionen, Liebe und Geheimnisse.

Veröffentlicht am 19.11.2018

spannende Elbmarsch-Krimireihe

Bluthaus
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Klappentext:
Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ...

Klappentext:
Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet - den Täter hat man nie gefunden ...

Meine Meinung:
Romy Fölck schafft es, mich gleich zu Beginn mit ihrem zweiten Krimi-Roman abzuholen. Der spannende und rasante Schreibstil macht das Lesen zu einem richtigen Vergnügen. Die beiden Hauptprotagonisten Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn sind zwar jeder auf seine Art sehr eigenwillige Charakteren, die jedoch ihr Ziel nie aus den Augen verlieren. Haverkorn wird in seinem Privatleben mit einem Schicksalsschlag konfrontiert, mit dem er nie gerechnet hat. Auch Frida erfährt während ihren Ermittlungen so einiges über ihre Jugendfreundin Jo.
„Bluthaus“ ist in meinen Augen ein absolut spannender Krimi. Die Mischung zwischen aktueller Mordfall, Cold Case und Privates tragen viel dazu bei. Ich habe das Buch praktisch ohne Unterbruch durchgelesen. Auch den zweiten Fall empfehle ich gerne weiter.