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Veröffentlicht am 09.08.2020

Leider eine Enttäuschung

A is for Abstinence
1

Ich weiß um ehrlich zu sein nicht so richtig, wie ich beginnen soll.

In der Schule wurde mir beigebracht, man soll mit den positiven Dingen beginnen. Also machen wir das mal so.


Das Cover finde ich ...

Ich weiß um ehrlich zu sein nicht so richtig, wie ich beginnen soll.

In der Schule wurde mir beigebracht, man soll mit den positiven Dingen beginnen. Also machen wir das mal so.


Das Cover finde ich wirklich sehr schön und gelungen - wie beim ersten Teil. Auch der Schreibstil von Kelly Oram ist leicht. Man kommt gut in die Handlung rein und er lässt sich gut lesen. Und dass es ein Happy End gibt ist natürlich auch ein Pluspunkt.
Da hört es aber eigentlich auch schon auf.

Die negativen Sachen überwiegen leider. Somit muss ich sagen, dass ich den zweiten Teil noch schlechter finde als den ersten Teil. Dabei habe ich gehofft, dass der zweite besser wird.

Was hat das ganze nun so schlimm gemacht? Alles in allem ist die ganze Handlung einfach zu unrealistisch. Der plötzliche Sinneswandel von Kyle, das Verhalten von Valerie und ganz zu schweigen von dem Ende.

Das Ende hat mich am meisten enttäuscht - ich habe so etwas befürchtet, aber gehofft, dass es nicht so kommt. Allerdings ist genau das eingetreten. Ich werde nicht spoilern, aber das Ende war wirklich too much.

Wie gesagt, der Sinneswandel von Kyle war auch.. fragwürdig. Es gibt Dinge, die angeschnitten wurden und später nicht mehr und wenn, dann nur kurz, erwähnt wurden. Außerdem hat mich Kyles Rockstar Getue teilweise echt genervt. Ja, er ist ein Rockstar, ok. Aber muss er sich deswegen immer so aufspielen und aus ALLEM eine Show machen? Das war mir auch einfach viel zu viel.

Val ist eigentlich ganz sympathisch, aber trotzdem. Sie vertraut sich selbst nicht und nervt teilweise auch einfach.

Gefühle sind auch nicht wirklich aufgekommen. Ich hatte während dem Lesen das Gefühl, dass einfach nur so viele Sachen wie möglich abgehandelt und lediglich erwähnt werden sollen. Einer der wichtigsten Punkte im ganzen Buch wurde auch nur kurz angeschnitten - warum konnte nicht wenigstens das ausführlich geschrieben werden?

Ich denke, das Buch müsste einfach länger sein. Dann würde es eventuell gut sein. Aber so leider nicht.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich mich wirklich schwer getan habe, das Buch zu lesen, da ich mit der Handlung einfach nicht warm geworden bin. Ich war froh, als ich das Ende erreicht habe. Das Buch bleibt lediglich in meinem Bücherregal, da es schön aussieht.

Schade.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 31.05.2020

Tolle Idee - Buch ausbaufähig

V is for Virgin
0

Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch von Kelly Oram lesen zu dürfen.
Es war mein erstes Buch der Autorin.

Im Klappentext hat mich das Buch sofort überzeugt, deswegen musste ich es einfach lesen.

Der ...

Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch von Kelly Oram lesen zu dürfen.
Es war mein erstes Buch der Autorin.

Im Klappentext hat mich das Buch sofort überzeugt, deswegen musste ich es einfach lesen.

Der Schreibstil von Kelly Oram ist leicht und gut zu verstehen. Als Leser kommt man super in die Geschichte rein und findet sofort einen Bezug. Insgesamt lässt sich alles ziemlich leicht und schnell lesen, weshalb die Kapitel nur so dahin flogen.

Prinzipiell finde ich die Idee hinter dem Buch super - es wird ein Thema angesprochen, welches nicht so häufig in Büchern vorkommt, welches aber trotzdem unglaublich wichtig ist. Das fand ich von Anfang an super. Auch Valerie, welche komplett zu ihrer Entscheidung steht und diese auch nicht ändert, hat meinen größten Respekt. Ich weiß nicht, ob ich mit der gesamten Situation so hätte umgehen können.
Es gibt keine Figur welche ich gar nicht mochte. Cara wurde mir zum Ende hin ein wenig unsympathisch, aber ansonsten war ich überrascht, dass sich die meisten Charaktere nicht so entpuppt haben, wie ich anfangs dachte.
Leider finde ich, wenn ich jetzt nochmal nachdenke, dass alles irgendwie "zu leicht" ging. Valerie hat zwar Gegenwind erhalten, aber nicht so stark, wie ich vermutet hätte. Sie hat nicht wirklich einmal daran gedacht, ihre Aktion zu beenden, aufgrund der von Kritik.
Es ging alles ziemlich leicht, sie hat den Beschluss gefasst, eine Aktion ins Leben zu rufen, wurde teilweise ausgelacht aber plötzlich kamen die "coolen Schüler" unterstützten sie und es wurde auf einmal nicht mehr so viel gelacht.
Alles war so einfach, finde ich. Ein wenig unrealistisch.
Zum Ende hin wurde es mir allerdings zu viel.
Das Ende wirkte.. naja, ich will nicht sagen "dahin geklatscht" aber.. es war nicht das, was ich mir vielleicht erhofft hätte. Es war alles einfach zu schön und auch wieder zu unrealistisch.

Außerdem finde ich, dass ein bisschen zu wenig auf Kyle eingegangen wird. Ja, er taucht immer mal wieder auf usw. Aber so richtig präsent ist er, finde ich, eher wenig. Kann auch sein, dass das nur auf mich so wirkt, aber das ist eben meine Meinung.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir alles ein wenig zu unrealistisch war und auch zu leicht ging, weshalb ich dem Buch nur 3,5 Sterne geben kann.

Nichtsdestotrotz werde ich den 2. Teil lesen um zu sehen, wie alles ausgeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 09.07.2019

Gute Idee - schlechte Umsetzung!

Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt
2

Zunächst einmal möchte ich mich dafür bedanken, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!
Ich habe mich wirklich darüber gefreut, dass es so enden würde, konnte ja keiner ahnen.

Fangen wir mit dem ...

Zunächst einmal möchte ich mich dafür bedanken, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!
Ich habe mich wirklich darüber gefreut, dass es so enden würde, konnte ja keiner ahnen.

Fangen wir mit dem Cover an: Ich finde es wirklich wunderschön! Es zieht Blicke auf sich und erweckt Interesse. Dies war mit ein Grund warum ich damals auf die Leserunde geklickt habe. Der Klappentext klang interessant und die Leseprobe war wirklich toll!
Ich habe mich sehr darauf gefreut, das Buch lesen zu können.

Anfangs hat mir das Buch auch wirklich noch gut gefallen, allerdings wurde es immer schlechter.
Die Charaktere sind durchgehend nervig, Veronica allen voran!
Ich dachte, es wird interessant mit ihr als Prota da sie ja die Angststörung hat. Aber auf keinen Fall. Ich fand sie absolut nervig. Sie redet ohne Punkt und Komma und das selbst in den unpassendsten Momenten. Hinzu kommt, dass sie einfach absolut naiv ist und teilweise den Ernst der Lage nicht erkannt hat.

Wenn ich jetzt über Teresita schreiben würde, würde eigentlich fast genau das selbe hier stehen. Alle Charaktere sind auf ihre eigene Art und Weise nervig.
Da find ich Sasha und Ian noch am angenehmsten.
Allerdings ist Ian zum Ende hin wirklich sehr weich geworden. Der harte, verschlossene Drachenjäger vom Anfang ist am Ende so gut wie weg. Juhu.

Die Handlung.. uff. Was soll ich dazu sagen? Ich finde die Idee echt mega! Aber an der Umsetzung hapert es GEWALTIG! Irgendwann fängt es an, einfach verwirrend und unlogisch zu sein. Es werden so viele Sachen in den Raum geworfen, die entweder erst sehr spät (und dann nur spärlich) oder gar nicht erklärt werden.
Nach Beendigung des Buches gibt es Sachen, von denen man am Anfang gehört hat, die aber einfach nicht aufgelöst werden. Was soll das denn? Auf manche Dinge wird auch einfach nicht mehr eingegangen. Sie werden irgendwann mal erwähnt, warum auch immer, vielleicht als Lückenfüller, und später nie wieder aufgenommen.

Der Erzählstil ist.. naja. Er ist in Ordnung, aber wirklich nicht mehr. Vielleicht sogar noch weniger.
Daraus ergibt sich, dass für mich absolut keine Atmosphäre aufgekommen ist.

Ich konnte mich überhaupt nicht in dem Buch ein finden und war gar nicht "in der Handlung drin". Alles in allem einfach eine Katastrophe.

Was für mich aber eine der schlimmsten Sachen ist, neben der Tatsache dass manche Informationen einfach ausbleiben, ist, dass das ganze Buch scheinbar innerhalb weniger Tage geschieht.
Es gibt keine genaue Angabe darüber, aber es gibt teilweise die ein oder andere Stelle an der man erahnen kann, dass es nur wenige Tage sind in denen das passiert.

Und ganz ehrlich, alles was da passiert (auch wenn es unlogisch ist).. das macht es einfach noch unlogischer.

Fazit



Es tut mir wirklich im Herzen weh, aber dieses Buch war für mich ein absoluter Reinfall. Es ist unlogisch, lückenhaft und konnte mich absolut nicht fesseln.
Schade!

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 28.05.2019

Eine Achterbahn der Gefühle..

The Opposite of You
2

Meine Meinung

Wow, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Zunächst einmal, danke, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte! ♥

Das Cover

Ich finde das Cover wirklich gelungen! Ich liebe die gewählten ...

Meine Meinung



Wow, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Zunächst einmal, danke, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte! ♥

Das Cover

Ich finde das Cover wirklich gelungen! Ich liebe die gewählten Farben und die gesamte Gestaltung. Der Mann ist ein absoluter Blickfang und ich finde, er passt sehr gut zu der Beschreibung wie Killian aussieht, wirklich klasse!

Der Schreibstil

Ich mag den Schreibstil sehr. Er ist nicht zu einfach, allerdings auch nicht zu komplex. Er passt sehr gut zur Geschichte sodass ich mich schnell eingefunden habe und die Atmosphäre des Buches gespürt habe! :)

Die Figuren

Vera und Killian, Killian und Vera.. uff. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Jedoch habe ich beide absolut lieb gewonnen.
Anfangs war mir Killian eher unsympathisch, allerdings fand ich ihn schon irgendwie durch seine Art heiß. Er ist auf seine eigene Art und Weise ein Bad Boy, jedoch nicht der "typische". Ich fand ihn super interessant und wollte anfangs unbedingt ein Kapitel aus seiner Sicht (würde ich jetzt immer noch wollen :D), allerdings wurde uns das nicht vergönnt - was ich aber nicht schlimm finde.
Im Laufe des Buches habe ich bei Killian deutlich eine Entwicklung bemerkt und eine gewisse "Liebe" zu ihm entwickelt - ich würde ihm also auch verfallen. ;) Haha.
Ja, Killian kann teilweise sehr arrogant sein, allerdings empfand ich dies nicht als störend - es gehört eben zu ihm. Ich finde, seine Arroganz wurde auch auf eine lustige Art dargestellt sodass man ihm fast gar nicht böse sein konnte.
Gerade zum Ende hin habe ich, wie bereits erwähnt, bei Killian eine Veränderung bemerkt die ich wirklich schön fand.

Vera.. mein kleines Sorgenkind. :D Ich mag Vera. Sie ist einfach für mich absolut liebenswert. Auch bei ihr habe ich eine klare Entwicklung bemerkt. Anfangs war sie teilweise sehr unsicher und hat sich viel aus der Meinung von Killian gemacht, was sich allerdings geändert hat. Am meisten Sorgen hat mir bei ihr jedoch ihre Vergangenheit bereitet. Man konnte bei ihr gut sehen, wie die Vergangenheit eines Menschen (und andere Menschen!) ihn verändern kann! Ich finde, dies wurde bei ihr sehr gut dargestellt und uff. Da wurden meine Gefühle sehr herausgefordert.
Umso mehr freue ich mich, dass sie am Ende sehr selbstbewusst war und wusste, was sie wollte und sich auf gewisse Sachen einlassen konnte.

Dann gibt es da noch Vann, Molly und Ezra.
Vann und Molly sind ebenfalls absolut liebenswürdig. Beide einfach super ehrlich aber immer für Vera da, so wie man es sich wünscht.
Von Ezra hat man nicht viel erfahren, aber er machte auf mich einen eher unsympathischen Eindruck, aber hey, vielleicht ändert sich das ja noch. ;)

Insgesamt muss ich sagen, dass es absolut keine 0815-Charaktere sind und die Entwicklungen wirklich super dargestellt sind!

Die Handlung

Die Handlung .. uff. Meine Nerven und Gefühle! :D
Ich habe mich von Anfang an total auf das Buch gefreut, da mich die Leseprobe absolut überzeugt hat. Ich war schnell in der Handlung drinne und wow. Die Atmosphäre war wirklich spürbar. Sei es nun, wenn Vera mal wieder in Foodie gearbeitet hat und Stress hatte oder ob sie eine Auseinandersetzung mit Killian hatte.
Sehr gut war für mich auch die Spannung und das Prickeln zwischen den beiden spürbar! Wow, mein Herz hat immer ein bisschen schneller geschlagen wenn die beiden aufeinander trafen! :D
Ich finde die verschiedenen Themen die in die Handlung eingebaut wurden sehr gut: Krankheit, Neuanfang, Gewalt, Liebe, Auseinandersetzung, Kritik... man könnte bestimmt noch mehr finden, dies sind allerdings die, die mir am meisten aufgefallen sind.
Den Umgang mit diesen Themen finde ich auch sehr gut.
Gerade an Vera wurde gut gezeigt, welche Auswirkungen es haben kann, wenn all diese Themen mit einmal auf einen einprasseln.
Ich bin wirklich begeistert!
Was kann ich noch sagen.. es ist auch hier, wie bei den Charakteren, keine 0815-Handlung, die ich so noch nicht gelesen habe.
Das letzte Kapitel war schließlich ein wenig vorhersehbar für mich, allerdings trotzdem ein sehr schönes Ende, vor allem, da ich auf Kitsch und Romantik stehe! :D

Fazit



Mir hat das Lesen dieses Buches total Spaß gemacht und ich bin echt froh, dass ich es lesen durfte!
Ich kann es wirklich wärmstens empfehlen wenn man schöne Lesestunden mit einer witzigen, ein wenig kitschigen, leckeren ( :D ) Romanze verbringen möchte! :)
Viel Spaß beim Lesen und nochmal vielen Dank dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte! ♥

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 15.05.2019

Gute Büroromanze...

Player
0

Die junge Paartherapeutin Emerie Rose kann ihr Glück kaum fassen. Sie hat ein Traumbüro mitten in New York ergattert! Doch eines Abends steht Drew Jagger in ihrer Tür: Starscheidungsanwalt, unverschämt ...

Die junge Paartherapeutin Emerie Rose kann ihr Glück kaum fassen. Sie hat ein Traumbüro mitten in New York ergattert! Doch eines Abends steht Drew Jagger in ihrer Tür: Starscheidungsanwalt, unverschämt attraktiv und rechtmäßiger Besitzer des Park-Avenue-Büros. Während er im Urlaub war, hat ein Betrüger Emerie um ihre gesamten Ersparnisse gebracht. Glücklicherweise erlaubt der arrogante Drew ihr, für ein paar Wochen zu bleiben. Doch Emerie und der Scheidungsexperte haben absolut nichts gemeinsam. Außer dass sie sich mit jedem Streit immer stärker zueinander hingezogen fühlen …


Meine Meinung

Das Cover gefällt mir, wie bei Bossman, gut. Es ist schlicht gehalten, passt zum Buch und ist sehr hübsch.
Nach wie vor muss ich allerdings leider sagen, dass der Schreibstil von Vi Keeland gut, aber für mich nichts besonderes ist.

Anfangs schien mir Drew wirklich unsympathisch und sehr, sehr arrogant. Dieses Bild hat sich allerdings im Laufe des Buches gewandelt (zum Glück) und ich habe ihn echt lieben gelernt.

Emerie fand ich in Sachen Baldwin sehr naiv und ihn fand ich genau deswegen sehr nervig.
Ich habe tatsächlich im Verlauf der Handlung eine regelrechte Abneigung gegen ihn entwickelt: Ich fand ihn eklig, aufdringlich und falsch. Dies empfand ich so, da er sich zum Beispiel mit Anderen trifft, auf der anderen Seite schleimt er aber mit einem Blumenstrauß bei Emerie rum.

Hier liebe ich es allerdings, wie Drew gegen Baldwin schießt.
In der Sache liebe ich Drew umso mehr.

Ich muss auch sagen, dass ich hier Drew (wieder) interessanter fand als Emerie. Drew hatte für mich einfach die interessantere Vergangenheit.

Fazit

Insgesamt ist es eine schöne Geschichte, allerdings finde ich das Wort "dirty" vielleicht ein wenig zu viel. Ja, es gibt Sex-Szenen, allerdings würde ich es nicht zu 100% als "dirty" bezeichnen.
Deswegen gibt es hier 4,5/5 Sternen.

~Madi ♥