Cover-Bild A is for Abstinence
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 28.07.2020
  • ISBN: 9783846600993
Kelly Oram

A is for Abstinence

Stephanie Pannen (Übersetzer)

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon lange nicht mehr. Angst und Stolz haben ihm Steine in den Weg gelegt, und sein Herz hat Risse bekommen. Immer wieder muss der Rockstar an ein ganz bestimmtes Mädchen aus seiner Vergangenheit denken: Val will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Vier Jahre sind vergangen, und Kyle hat sich verändert. Er ist erwachsen geworden - und bereit, endlich für seine große Liebe zu kämpfen!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2020

Leider eine totale Enttäuschung

3

Mit "A is for Abstinence" erschien der Folgeband und auch das große Finale der Dilogie von Kelly Oram.

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. ...

Mit "A is for Abstinence" erschien der Folgeband und auch das große Finale der Dilogie von Kelly Oram.

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon lange nicht mehr. Angst und Stolz haben ihm Steine in den Wege gelegt, und sein Herz hat Risse bekommen. Immer wieder muss der Rockstar an ein ganz bestimmtes Mädchen aus seiner Vergangenheit denken: Val will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Vier Jahre sind vergangen, und Kyle hat sich verändert. Er ist erwachsen geworden - und bereit, endlich für seine große Liebe zu kämpfen.

Zu den Protagonisten:

Kyle ist auf jeden Fall nachsichtiger und auch mehr oder weniger sympathischer geworden. Er hat immer noch seine Momente, in welchen sein altes Ego sich durchsetzt. Ich muss sagen, dass er, obwohl er sich verändert hat und abstinent leben möchte, in meinen Augen immer noch nicht die Entwicklung durchgemacht hat, die angebracht gewesen wäre. Kyle denkt noch zu häufig über den Geschklechtsverkehr mit Valerie nach und ist immer dann beleidigt oder enttäuscht, wenn sie ihn nicht näher an sich heran lässt. Er will zwar enthaltsam leben, ja sogar Sprecher der Kampagne werden, aber gleichzeitig handelt er so , als ob er es kaum erwarten kann, mit Valerie zu schlafen. Seine Gedanken und sein Handeln sind für mich einfach zu widersprüchlich.

Valerie hingegen ist immer noch sehr diszipliniert und engagiert. Jedoch finde ich ihre Verhaltensmuster zu extrem. Wenn sie keinen Geschlechtsverkehr möchte, finde ich das total okay, aber wenn sie Kyle bewusst an sich ranlässt, nur um ihn dann mal wieder vor den Kopf zu stoßen, finde ich das ganz und gar nicht mehr unterhaltsam. Als Leserin habe ich mich öfters fragen müssen, ob sie überhaupt mit ihm zusammen sein möchte. Sie hat oft einen eher eingeschüchterten Eindruck gemacht und so sollte sie sich keineswegs mit ihrem Partner fühlen. Auch ihre Prioritäten gehen für mich in das Extreme, sie scheinen Valerie förmlich zu schaden. Valerie geht sogar soweit, dass sie zunächst nicht einmal bei Kyle übernachten kann bzw. möchte. Als Protagonistin hat sie mir in diesem Band leider gar nicht gefallen. Ihre Selbstzerstörung konnte ich nur mit einem Kopfschütteln beurteilen.

Zu den Nebencharakteren (nur die wichtigsten!):

Shane und Cara sind zwar ein ganz süßes Paar, aber die beiden sind auch nicht mehr die sympathischsten Charaktere. Vor allem Cara gefiehl mir in diesem Buch immer weniger. Es drehte sich bei ihr nur um die Hochzeit und ihren Mann, Valerie war ihr grundlegend ziemlich egal. Sie hat es zwar hier und da mit ihr versucht, aber es steckte kein echter Wille dahinter.
Für die Handlung ist Shane, aber auch Cara, zum Teil echt irrelevant gewesen.

Und zum Glück gab es noch Robin. Sie ist einfach mein absoluter Lieblingscharakter. Robin ist, wie bereits schon in Band 1, eine total freundliche; offenherzige und humorvolle Person. Sie scheint Valerie auch am besten zu kennen und die beiden sind wahrlich beste Freundinnen. Schade, dass es mit Robin keine richtige Nebenhandlung gegeben hat. Außerdem hätte ich echt gerne noch ein Kapitel über die Zeit nach der Geburt ihres Kindes gehabt.

Der gute Bryce scheint von Herzen ein sehr guter Mensch zu sein. Er ist ehrlich; verantwortungsvoll und ein guter Mann, der wirklich nur gute Absichten verfolgt. Bryce war mir auf jeden Fall sehr sympathisch, aber auch er kam mir viel zu kurz.

Zur Geschichte/Meine Meinung:

In diesem Band erfährt man sehr viel über Kyles Gedanken und sein Handeln, was ich grundlegend gut finde. Dennoch habe ich so sehr auf einen Perspektivenwechsel gehofft. Mich hätte die Sichtweise von Robin, aber auch die von Valerie enorm interessiert.
Dadurch, dass es wirklich durchgehend Kyle war, hatte ich das Gefühl an der Oberfläche zu kratzen ohne etwas zu erreichen. Allgemein hatte ich durchgehend das Gefühl, dass es nicht in die Tiefe geht. Die Liebesgeschichte der beiden; sehr unterschiedlichen Protagonisten ist für mich nur oberflächlich abgelaufen. Mir haben die Gefühle; die Intensivität wirklich sehr gefehlt. Klar, es hat hier und da schöne und manchmal auch einigermaßen berührende Momente gegeben, aber diese wurden viel zu kurz gehalten . Es wirkte oft zu abgehackt und zu vereinfacht. Ein perfektes Beispiel dafür ist der Ablauf der Hochzeit. Also gezwungener und emotionsloser geht es doch wirklich nicht mehr. Auch, dass Valerie sich urplötzlich dafür entscheidet ihn zu heiraten, ist für mich komplett surreal. Die Tage zuvor wollte sie keinen Geschlechtsverkehr, aber jetzt, wo die beiden "verheiratet" sind und das nur kurze Zeit später, ist plötzlich alles möglich. Also ich hätte niemals gedacht, dass eine Person wie Valerie ihre Prioritäten so schnell loslassen kann. Auch, wie der Geschlechtsverkehr abgehandelt wurde, ging für mich gar nicht. Auf nur einer Seite wird der große Höhepunkt der Handlung beschrieben. Die Nebencharaktere haben für mich viel zu wenig Handlung eingenommen. Das ganze hin und her zwischen Valerie und Kyle, ist sozusagen der Haupthandlungsstrang, obwohl man auch ein paar der Kapitel, Robin oder den anderen hätte widmen können.

Zu der Authentizität der Charaktere:

Naja, neben den Protagonisten, die beide sehr extrem dargestellt wurden, sind es im Endeffekt die Nebencharaktere, wie beispielsweise Robin, die dann doch noch am natürlichsten wirkten. Die Echtheit und Menschlichkeit der Charaktere stelle ich nicht infrage, jedoch gab es einige Charakterzüge, die mir persönlich nicht gefallen haben.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Es geht einfach komplett in die Extreme und es wirkt mehr gezwungen als gewollt. Das Thema der Enthaltsamkeit hat so viel Potenzial, aber hier sehe ich keine gute Umsetzung.

Schreibstil und Cover:

Der Schreibstil ist an sich wirklich gut. Er ist flüssig, unterhaltsam und gut lesbar. Aber es fehlen leider die Gefühle, es kam nicht wirklich viel davon bei mir an. Die Emotionalität und die Intensivität haben mir weitreichend gefehlt.
Das Cover ist schön gestaltet und passt natürlich super zu dem Cover von "V is for Virgin". Stilistisch gesehen, ist es vielleicht nicht das atemberaubendste Cover aller Zeiten, aber es macht sich auf jeden Fall gut im Bücherregal.

Mein Fazit:

Ich hatte Hoffnungen, sehr große Hoffnungen sogar und wurde leider sehr enttäuscht. Die Protagonisten haben sich im Kreis gedreht und die Nebencharaktere hatten keine richtige Einzelhandlung.
Die großen Gefühle haben auch während des großen Finales gefehlt und das Thema wurde eher gezwungen hervorgebracht. Viele Stellen machten einen abgehackten Eindruck auf mich und selbst der Schreibstil konnte mich nicht mehr überzeugen.
Ich denke, dass das Buch denen gefallen könnte, die auch "V is for Virgin" mochten. Ansonsten würde ich das Buch nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Es ist kompliziert

3

A is for Abstinence ist die Fortsetzung von Kelly Orams Jugendbuch V is for Virgin, das Ende Mai erschienen ist. Im Vorhinein sollte daher gesagt werden, dass meine Meinung von diesem Buch auch stark von ...

A is for Abstinence ist die Fortsetzung von Kelly Orams Jugendbuch V is for Virgin, das Ende Mai erschienen ist. Im Vorhinein sollte daher gesagt werden, dass meine Meinung von diesem Buch auch stark von seinem Vorgänger abhängt, von dem ich leider nicht wirklich begeistert war. Da ich Kelly Oram aber trotz allem als Autorin schätze (nicht zuletzt wegen Cinder & Ella, welches sehr empfehlenswert ist), hatte große Hoffnungen an die Fortsetzung. Daher waren meine Eindrücke beim Lesen sehr vielfältig. Aber alles der Reihe nach.

Story: Wer nicht den ersten Band gelesen hat, sollte an dieser Stelle eventuell lieber aufhören zu lesen, sonst besteht Spoiler-Gefahr ;)
Das zweite Buch beginnt nicht exakt da, wo sein Vorgänger endete, sondern etwas früher. Kyle Hamilton (bereits gut bekannt aus Band Eins…hoffe ich mal) erzählt die Geschichte dahinter, wie es ihn eigentlich in die Cliffhanger-Talkshow verschlagen hat und wie es für ihn und Val jetzt genau weitergehen soll. Denn für Kyle ist eine Sache klar. Er will Val für sich gewinnen. Endgültig dieses Mal. Die Frage ist nur vielmehr, ob Val das auch will.
Viel Gerede in kurz: Das ganze Buch handelt im Endeffekt davon, wie Kyle versucht Val von sich zu überzeugen (auch der Ausgang dürfte an der Stelle schon zu erahnen sein). Damit ist eigentlich auch schon alles gesagt, was zu sagen ist.

Meine Meinung: Das Buch hat einige schöne und gut ausgestaltete Seiten. Dazu gehören vor allem die zeitgemäße Sprache und der pfiffige Humor. Diese beiden Elemente sorgen dafür, dass ein angenehmes Lesegefühl unabhängig von der eigentlichen Story entsteht. Außerdem sind die Nebencharaktere (wie es auch schon im Vorgänger war) gut gemacht und bereichern die Geschichte ungemein. Es kommt durch sie zu einigen tiefgründigen und storytragenden Szenen (das betrifft vor allem Robin).
Hier kommt allerdings auch schon der erste Kritikpunkt. Es mag zwar stimmen, dass die Nebencharaktere in Ordnung sind, aber leider gilt das nicht für die Hauptcharaktere. Ich wünschte, sie hätten auch nur einen Bruchteil der Tiefe gezeigt, die ich von ihnen (ich hoffe zu Recht) erwartet hatte. Die Sache ist, dass das Buch unglaublich viel Potenzial hatte. Es ist auch möglich, dass meine Erwartungen einfach überzogen waren. Dennoch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass sowohl Val als auch Kyle (gut, hauptsächlich Val) praktisch keinerlei Tiefe in ihrer Ausgestaltung (Es unterscheidet sich nicht viel vom Vorgänger, außer das Kyle nicht mehr ganz so aufdringlich ist.) hatten oder es zumindest einen Anhaltspunkt für ähnliches gab. Alles, was sie getan haben war zwar logisch nachvollziehbar (stellenweise leider sogar nicht mal das), aber zeigte keinerlei emotionale oder charakterliche Tiefe. Zwischendurch kam es mir vor als wäre die Beziehung der beiden so flach wie das Papier, auf dem sie geschrieben ist. Ich kann nicht mit letzter Sicherheit sagen, was genau nicht gepasst hat, aber für mich war das alles schlicht und ergreifend nicht überzeugend, geschweige denn mitreisend. Das wird leider auch nicht besser, wenn man die Story an sich betrachtet. Es ist irgendwie wie in einem klischeehaften 0815 Hollywoodfilm zu sitzen, nur, dass es hier nicht einmal richtig Drama gibt. Die Geschichte tröpfelt nur so vor sich hin. Im Großen und Ganzen passiert nicht viel und das, was passiert ist, geht leider stark in die falsche Richtung. Um das kurz zu erläutern: Der Hauptrund, aus dem ich das erste Buch nicht gemocht habe war, dass das, was geschrieben und vermittelt wird im offenen Gegensatz zu dem steht wofür das Buch eigentlich stehen sollte. Es werden einfach, trotz gutem Vorsatz die falschen Werte vermittelt, was sehr schade ist. Genau das passiert hier auch, nur, dass es hier nicht so chaotisch ist, wie im ersten Band. Das ist leider auch der Grund, aus dem ich das Buch nicht weiterempfehlen kann und will, auch wenn es sich wirklich gut als Unterhaltungslektüre zum Lachen eignet und den Leuten, die auf Liebesgeschichten, die sich fernab der Realität und Vernunft befinden, viel Spaß und Freude bringen würde. Ich schätze, man muss einfach ein bestimmter Typ von Leser sein, um die Geschichte voll genießen zu können. Trotz sämtlicher Bemühungen meinerseits, gehöre ich leider nicht dazu.

Fazit: Das Buch ist sehr unterhaltsam und humorvoll, allerdings gibt es signifikante Schwächen in Hinsicht auf die Hauptcharaktere, die Story und vor allem die fehlerhafte Message. Mit beiden Augen zugedrückt und mit Blick auf die Lesergruppe, der das Buch viel Freude bereiten könnte, gebe ich daher 2 1/2 Sterne, was genau die Hälfte der Sterneskala ist. Ich würde das Buch gerne besser als neutral bewerten, aber die doch deutlichen Mängel machen das unmöglich.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

PS: Vielen Dank an die Bastei Lübbe, die mir das Buch freundlicherweise im Rahmen einer Leserunde überlassen und mir die Möglichkeit gegeben haben, mich mit anderen darüber auszutauschen und mir adäquate Meinung zu bilden.

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Veröffentlicht am 03.08.2020

Große Enttäuschung

3

Kyle hat so vieles in seinem Leben, aber er bekommt Val einfach nicht aus seinem Kopf und das nach all den Jahren. Er hat einiges in den letzten Jahren erlebt und da waren nicht nur positive Momente dabei. ...

Kyle hat so vieles in seinem Leben, aber er bekommt Val einfach nicht aus seinem Kopf und das nach all den Jahren. Er hat einiges in den letzten Jahren erlebt und da waren nicht nur positive Momente dabei. Er wurde verletzt und jetzt will er nur noch eins und zwar Val wieder in seinem Leben. Dafür tut er wirklich alles, aber ob Val ihn nach all der Zeit auch wieder in ihrem Leben haben möchte?

Die Geschichte von Val geht weiter, aber dieses Mal wird nicht aus ihrer Sicht geschrieben, sondern aus der von Kyle. Er hatte ja schon den ein oder anderen Auftritt in „V is for Virgin“ und daher kennt man ihn bereits schon etwas. Somit erfährt man sehr viel über seine Gefühlswelt und sieht Val nur noch durch seine Augen. Mir hat da hin und wieder Vals Gesichtspunkt gefehlt, aber es war dennoch mal sehr interessant ein ganzes Buch aus der männlichen Perspektive zu lesen.

Der Schreibstil von Kelly Oram war auch in diesem Buch wieder sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich kam nie wirklich ins stolpern oder stocken und war sehr schnell mit dem Buch durch. Was ich aber wirklich nur dem Schreibstil zu verdanken habe, denn der Inhalt hat mich leider doch sehr enttäuscht. Ich habe „V is for Virgin“ geliebt, aber „A is for Abstinence” konnte dem ersten Buch leider einfach nicht das Wasser reichen.

Das erste drittel des Buches war noch recht interessant. Man erfährt wie Kyles Vergangenheit so war und wie er sich weiterentwickelt hat. Dazu sollte ich vielleicht noch sagen, dass das Buch ein paar Jahre später spielt zu seinem Vorgänger. Jedenfalls war es ein recht angenehmer Start in das Buch. Es gab ein paar süße und witzige Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben. Aber es ist jetzt nichts super Aufregendes passiert. Das ging dann leider im zweiten drittel so weiter. Es ist einfach nichts passiert! Es war ein langweiliges hin und her und die beiden haben entweder aneinander vorbei gesprochen oder Val war mal wieder sauer, weil Kyle zum 1000mal eine Andeutung von sexuellen Dingen gemacht hat. Das letzte Drittel ist dann aber doch was passiert und zwar vor allem in mir drin. Es fing eigentlich echt süß an. Es ging gefühlstechnisch etwas mehr in die Tiefe und Kyle hat ausnahmsweise nicht NUR über Sex gesprochen oder dran gedacht. Aber dann kam das Ende. Ich will nichts Inhaltliches dazu sagen, aber mich hat es absolut enttäuscht. Ich fand es geschmacklos und es hat mich sogar etwas sauer gemacht. Es hat den Sinn dieser zwei Bücher in meinen Augen total versaut und ja, ich fand es einfach nicht gut.

Sowohl Kyle als auch Val sind in meinen Augen charakterlich doch echt flach gehalten worden. Es gibt zwar immer mal wieder kleine Vertiefungen, aber mich konnte das emotional alles absolut nicht packen. Kyle spricht und denkt fast hauptsächlich über Sex, wobei ich auch zugeben muss, er ist doch etwas erwachsener und reifer geworden. Über Val Gefühlsleben erfährt man durch die ausschließliche Sicht von Kyle nicht so super viel, wodurch sie für mich absolut nicht greifbar war.

Ich weiß nicht ob ich das Buch weiterempfehlen würde. Es ließ sich sehr leicht lesen und ich habe auch stellenweise mal lachen müssen und es gab auch echt süße Szenen, aber dieses Ende. Allein deswegen würde ich dem Buch nur einen Stern geben, aber wegen der anderen Momente gibt es dann doch noch einen mehr.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Toller Abschluss einer außergewöhnlichen Liebe

1

Die Geschichte:

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er ...

Die Geschichte:

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon lange nicht mehr. Angst und Stolz haben ihm Steine in den Weg gelegt, und sein Herz hat Risse bekommen. Immer wieder muss der Rockstar an ein ganz bestimmtes Mädchen aus seiner Vergangenheit denken: Val will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Vier Jahre sind vergangen, und Kyle hat sich verändert. Er ist erwachsen geworden - und bereit, endlich für seine große Liebe zu kämpfen!

Meine Meinung:

Zum Cover möchte ich gar nicht viel sagen, da ich bereits das Cover von V is for Virgin geliebt habe, konnte ich dieses irgendwie auch nur toll finden. Farblich zwar nicht so exzentrisch wie der Vorgänger, aber auch schön gestaltet.

Die Charaktere haben mich wieder absolute mitgerissen.
Das Selbe gilt für den Schreibstil.

Bei diesem Buch wurde diesmal die Geschichte nach V is for Virgin erzählt. Es ist in der Ich-Perspektive aus Sicht von Kyle geschrieben.

Ich empfand sie wirklich als perfekt.
Auch wenn ich die Kritiken an Band 1 verstehen kann, kann ich sie hier bei Band 2 gar nicht, aber muss ich auch nicht. Es ist eben Ansichtssache, ob einem ein Buch gefällt oder nicht.

Mich konnte dieses Buch sogar viel mehr überzeugen, als V is for Virgin. Es hat mir einfach rundum besser gefallen. Die Geschichte war irgendwie schöner. Kann gar nicht beschreiben woran es lag.
Ich fühlte mich bei dieser Geschichte mehr abgeholt. Vielleicht lag es daran, dass die Charaktere etwas erwachsender geworden sind, aber ich empfand sie einfach wirklich besser.

Mein Fazit:

Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen. Lest erst V is for Virgin, macht euch ein Bild und dann lest dieses Buch. Vielleicht ergeht es euch so wie mir, dass ihr Band 2 auch als besser empfindet. Ich kann bei beiden Büchern keine Sterne abziehen, da ich sie sowohl einzeln als auch als Gesamtpaket wirklich toll fande.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Unglaublich fürchterlich

1

Der zweite Teil spielt 4 Jahre später und wir lesen aus der Sicht vom angeblich erwachsen gewordenen Kyle Hamilton. Warum angeblich? Naja, er ist in meinen Augen immer noch der eingebildete, nur an Sex ...

Der zweite Teil spielt 4 Jahre später und wir lesen aus der Sicht vom angeblich erwachsen gewordenen Kyle Hamilton. Warum angeblich? Naja, er ist in meinen Augen immer noch der eingebildete, nur an Sex denkende Kyle aus dem ersten Teil.

Also, meine Meinung fällt hier unglaublich schlecht aus. Ich hab nicht mal Lust diese Rezension zu schreiben. Ich habe mich extrem durch das Buch gequält und es auch nur komplett gelesen, weil ich es in einer Leserunde gelesen habe. Ansonsten wäre das Teil schon nach kürzester Zeit aus dem Fenster geflogen. Ich hab noch nie ein unnötigeres Buch gelesen.
Alle Charaktere, die ich am Anfang eigentlich noch mochte, sind mir im Laufe dieser Geschichte unsympathsch geworden. Angefangen mit Val, die heilige Jungfraukönigin. Ich finde es ja gar nicht schlecht, dass man, vor allem in High School Zeiten, auf Sex verzichtet und da auch seine Werte und Meinung vertritt. Aber wie sie das hier im 2. Teil gemacht hat, war einfach nur absolut drüber. Es kam mehr als erzwungen rüber und wieder hat sich alles um ihre Jungräulichkeit gedreht. Man kann auch übertreiben. Außerdem hat sie es Kyle sehr schwer gemacht. Ich mein, er hat sich ja zwischendurch schon Mühe gegeben. Aber ja, da wir ja aus seiner Sicht lesen, wissen wir ja auch wie es hinter der Fassade aussieht und das war total daneben und für uns immer wieder ein gratis Ausflug in den Sexismus.
Die Geschichte war auch zäh wie Kaugummi und hat sich immer wieder hingezogen ohne Ende. Es gab Szenen und Dialoge die kein Mensch gebraucht hat. Wie kleine Lückenfüller halt, weil man muss ja ein Buch auch irgendwie voll machen. Und genauso liest sich das auch. Und dann kam das Ende, da ging es dann nicht schnell genug und war wieder einfach nur total drüber!

Ja, was soll ich noch sagen? Die Story hatte Potenzial. Riesiges Potenzial aber man hätte das alles in einem Buch packen können. Dann hätte es wahrscheinlich mehr Tiefgang gehabt und mehr Sinn gemacht und es hätte mehr unterhalten. So allerdings war es ein absoluter Griff ins Klo und ich trauere um meine wertvolle Zeit, die ich hier ins Lesen hineingesteckt habe. Ich glaube auch, dass sich die ein oder andere Gehirnzelle auf Reisen gemacht hat.

Ich kann dieses Buch absolut nicht empfehlen und mir hat das auch den ersten Teil versaut.
Die Cover sind sehr schön und der Schreibstil ist auch ok aber dann hört es eben auch auf.

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