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Veröffentlicht am 30.06.2020

Düstere, geheimnisvolle aber emotionale Liebesgeschichte...

Burning Bridges
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Ella Johns lebt das typische amerikanische Bilderbuchleben einer Collegestudentin. Sie ist ein eine fröhliche offene Studentin, die mit dem Footballspieler des College zusammen ist. Doch dann macht Jason ...

Ella Johns lebt das typische amerikanische Bilderbuchleben einer Collegestudentin. Sie ist ein eine fröhliche offene Studentin, die mit dem Footballspieler des College zusammen ist. Doch dann macht Jason mit ihr Schluss und plötzlich ist nicht mehr, wie sie es gehofft hat. Sie schwört sich mutig zu sein, sich in eine Ella 2.0 zu verwandelt und nicht mehr das eingeschüchterte und beeinflussbare Mädchen zu sein, dass sie in der Beziehung war. Auf dem Weg nach Hause, wird sie von einigen Jungs in die Enge getrieben. Wo sie erst mutig war, merkt sie schnell die Ausweglosigkeit. Doch plötzlich taucht aus dem nichts ein unbekannter Helfer auf. Er rettet sie und verschwindet. Doch Ella findet Stück für Stück heraus, wer ihr geheimnisvoller Retter war und das dieser sich im Untergrund vor seiner Vergangenheit versteckt.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich vorher überhaupt nicht wusste, was mich erwartet, da ich weder den Klappentext gelesen habe noch irgendwelche Rezensionen.
Tami Fischer schreibt unglaublich gut. Ihr Schreibstil konnte mich von der ersten Seite abholen. Er ist locker und leicht zu lesen und gibt gleichzeitig unheimlich viele Details. Ich mag es, dass viele Dialoge vorkommen und man als Leser so die Nebencharaktere wirklich gut kennenlernt. Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass das Buch nur aus Ella Sicht geschrieben wurde. Dadurch wirkte die ganze Handlung umso düsterer und geheimnisvoller, da man nie wusste, was Ches trieb und dachte. Die Momente und Szenen, wo er von der Bildfläche verschwand, bekamen dadurch ebenfalls eine ganz andere Dramatik.

Auch der Titel des Buch gefällt mir sehr gut. Anfangs habe ich angenommen, dass es vielleicht um ein Feuer oder ähnliches geht. Als ich dennoch die Bedeutung dieses "Sprichwortes" gelesen haben, habe ich gemerkt, wie tiefgründig dieser eigentlich gewählt wurde.

Auch inhaltlich konnte mich das Buch sehr überzeugen. Ich mochte sowohl die Protagonisten also auch die Thematik. Für mich war diese Welt eine vollkommen neue. Es war super interessant zur Abwechslung mal nicht nur das College als Schauplatz zu haben. Im Grunde spielt das College hier sogar eine Nebenrolle, was mich anfangs gewundert hat, da die Reihe als "Flechter-University-Reihe bekannt ist. Der Untergrund und alle Geheimnisse und Verstrickungen rund um ihn, waren in meinen Augen sehr echt und authentisch ausgearbeitet. Auch die Liebesgeschichte hat sich natürlich entwickelt. Es war super natürlich, wie sie gegen die Anziehung gekämpft haben und es hat mich sehr beeindruckt, wie Ella sich für Ches eingesetzte hat und das sogar ohne de Gründe von sexueller Anziehung.

Insgesamt fand ich das Buch sehr gut und würde es jedem weiterempfehlen, der etwas düsteres spannendes Lesen möchte. Wer eine leichte lockere Liebesgeschichte erwartet, sollte die Finger davon lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Gaming und New Adult _ Absolut großartige Kombi

Feeling Close to You
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Teagan liebt online Videospiele. Um das Geld fürs College zu sparen, streamt sie nacht Videospiele. Sie ist gut, richtig gut. Als sie eines Nachts im Videospiel auf Parker trifft, den bekanntesten YouTube-Gamer, ...

Teagan liebt online Videospiele. Um das Geld fürs College zu sparen, streamt sie nacht Videospiele. Sie ist gut, richtig gut. Als sie eines Nachts im Videospiel auf Parker trifft, den bekanntesten YouTube-Gamer, und diesen sogar besiegt, Weill er unbedingt herausfinden, wer sie ist. Sie beginnen über Chats und Nachrichten zu kommunizieren und zocken und streamen gemeinsam. Umso mehr Zeit sie virtuelle miteinander verbinden, umso mehr knistert es zwischen ihnen. Dennoch haben sie beide in der Vergangenheit schlecht Erfahrungen mit Gefühlen gemacht, sodass all die Anziehung gerade das letzte ist, was sie gebrauchen können.

Bianca Iosivoni hat wie immer einen tollen Schreibstil. Sie konnte mich von der ersten Seite abholen. Trotzdem die Protagonisten sich nicht an einem Ort befinden, hat sie das Knistern und einfach alle Gefühle greifbar gemacht. Es war humorvoll aber auch gefühlvoll. Das Lesen der Chatnachrichten zwischen Teagan und Parker hat richtig Spaß gemacht. Sie waren authentisch und lustig.
Ich mag es persönlich sehr gerne, wenn ein Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist aber hier hat es mit besonders gut gefallen. Teagan und Parker sind sehr verschieden und es hat Spaß gemacht in ihre Welt und ihre Gedanken einzutauchen.

Auch inhaltlich hat es mir super gut gefallen. Da ich persönlich nicht zocke, war diese Gaming-Welt neu für mich aber es hat mir so viel Freunde bereitet, darin einzutauschen. Zwischenzeitig hatte ich selber richtig Lust mal Videospiele zu spielen, um herauszufinden, was die beiden den ganzen Tag daran finden.
Auch die beiden Charaktere habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Teagan ist Taff und gibt auch mal Kontra, was ich sehr gerne mag, da weibliche Charaktere oftmals als naiv dargestellt werden. Aber besonders gut hat mir Parkers WG gefallen. Die Storys, die sie dort erlebten, waren lustig und führten dazu, dass ich am liebsten selber gern dort eingezogen wäre. Ich hoffe so sehr, dass es noch einen oder mehr Bände von den WG-Bewohnern gibt und man nochmal in die Chaos-WG eintauchen darf.

Insgesamt habe ich das Buch unheimlich gern gelesen. Das Thema wie auch Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Dennoch muss ich sagen, dass am Ende sehr viel passiert ist, sodass es rückblickend so wirkte, als wäre am Anfang gar nichts passiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Jugendbuch mit viel Drama und Gefühl

Verloren sind wir nur allein
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Nachdem Sky und ihre Mutter einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, versucht die Mutter neu anzufangen und zieht mit Sky nach Texas weit weg von ihrer Heimat Boston, wo sie alles an die Geschehnisse ...

Nachdem Sky und ihre Mutter einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, versucht die Mutter neu anzufangen und zieht mit Sky nach Texas weit weg von ihrer Heimat Boston, wo sie alles an die Geschehnisse vor zwei Jahren erinnert. Sky ist alles andere als begeistert. Sie fühlt sich verloren und alleine und lässt niemanden mehr an sich heran. Die Beziehung zu ihrer Mutter leidet sehr darunter. Auch der neue Freund ihrer Mutter muss unter den Stimmungen von Sky leiden. Gerade als sie denkt, dass es nicht schlimmer kommen kann, lernt sie Jeff kennen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Sky zu beschützen. Er hat dauert gute Laune und versucht mit allen Mitteln, Sky damit anzustecken. Als wäre das nicht schlimm genug, macht er Sky mit seinen Verhalten ihr gegenüber zur Zielscheibe in der Schule.
Doch schon bald merkt sie, dass Jeff nicht der glückliche Sunnyboy ist, den er vorgibt.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die Farben wie auch die Blumen passen zu einer Liebesgeschichte für Jugendliche. Eventuell hätte hier noch das Thema das Buches (Ranch) aufgegriffen werden können. Dennoch ist es schlicht und schön.

Es war mein erstes Buch von Mila Summers, daher hatte ich keine Erwartungen. Mir hat ihr Schreibstil dennoch nicht so zugesagt. Ich fand ihn sehr beschrieben. Gefühle wurden daher nicht so transportiert, dass man sie durch Gedanken oder Gespräche erfahren hat, sondern sie wurden direkt genannt. Irgendwie ist es mir daher schwergefallen richtig in das Buch einzutauchen. Auch die Sätze waren häufig sehr kurz, sodass es oftmals wie Aufzählungen und kurze Beschreibungen wirkte.
Des Weiteren habe ich nicht so ganz verstanden, warum zwischenzeitlich Tagebucheinträge auftauchten. Diese haben keine weiteren Informationen gegeben, sondern häufig nochmal das aufgegriffenen, was vorher schon erzählt wurde. Außerdem wurden sie sehr unauthentisch geschrieben.
Ich fand es sehr gut, dass das Buch hauptsächlich aus Sky Sicht geschrieben wurde und hätte die wenigen Kapitel, die aus Jeffs Sichtweise geschrieben wurden nicht benötigt. Außerdem fand ich auch diese nicht gut geschrieben, da man anhand der Gedanken und des Schreibstils nicht merkte, dass eine Person wechselte. Mir hat es gefehlt, dass man Charakter und Gedanken der Protagonisten ohne große Beschreibungen wahrnehmen kann.

Die Handlung insgesamt fand ich in Ordnung. Es war eine süße Liebesgeschichte für zwischendurch. Besonders interessant fand ich, dass die beiden Protagonisten quasi das entgegengesetzte Problem hatte. Sky wollte mit allen Mitteln an ihrer Vergangenheit festhalten und Jeff wollte mit allen Mitteln vergessen. Es war super, wie die beiden sich ohne es zu wollen gegenseitig geholfen und geheilt haben. Aber auch die Freundinnen von Sky waren wundervolle Nebencharaktere. Sie waren einfühlsam und verständnisvoll. Obwohl Sky distanziert war, haben sie in die Freundschaft mit ihr invertiert. Vermutlich würden im echten Leben nur wenig Leute beim Entwicklen einer neuen Freundschaft so verständnisvoll sein, da sie geblieben sind, obwohl sie so gut wie nichts über Sky wussten. Dennoch finde ich die Werte, die Mila Summer in durch diese Freundschaft vermittelt, toll und gerade für ein Jugendbuch super wichtig.

Insgesamt hätte mir diese Geschichte bestimmt besser gefallen, wenn ich jünger gewesen wäre. Es werden sehr wichtige und spannende Themen fürs Jugendalter angesprochen. Dennoch hat mich der Schreibstil überhaupt nicht überzeugt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

Tschüss liebe First-Reihe; es war schön mit dir!

Der letzte erste Song
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Um vor einem Vorfall in ihrer Vergangenheit zu fliehen, hat Grace sich geschworen, dass sie nie wieder singen wird. Egal, was ihr die Musik bedeutet. Egal, dass sie Theater und Musik studiert. Sie wird ...

Um vor einem Vorfall in ihrer Vergangenheit zu fliehen, hat Grace sich geschworen, dass sie nie wieder singen wird. Egal, was ihr die Musik bedeutet. Egal, dass sie Theater und Musik studiert. Sie wird nie wieder auf einer Bühne stehen und vor Menschen singen! Doch dann begegnet sie Mason, der in einer Band spielt, die zufällig gerade eine neue Sängerin sucht, und ihre Welt wird von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Sie lässt sich von ihrer besten Freundin dazu überreden mitzumachen und entdeckt vieles neu, was sie lange versteckt gehalten hat. Außerdem merkt sie schnell, dass Mason sie aus der Bahn wirft. Mit ihm Zeit zu verbringen und neues Songs zu schreiben, fühlt sich so gut an wie noch nie. Doch gleichzeitig weiß sie auch, dass Mason eine Freundin hat und das sie deshalb nie mehr als Bandkollegen sein werden.

"Der letzte erste Song" ist der vierte und letzte Band der Frist-Reihe von Bianca Iosivoni. Wie auch schon bei den anderen Bänden gefällt mir das Cover persönlich nicht so gut, da ich es nicht so gern mag, wenn Menschen abgebildet werden und diese im Zentrum des Covers stehen. Für mich lässt es dann bei der Vorstellung wenig Spielraum und oftmals stelle ich mit die Protagonisten anders vor, als sie auf den Büchern abgebildet werden.
Dennoch sind sie Cover einheitlich und man erkennt sehr deutlich, dass diese Reihe zusammengehört. Das gefällt mir gut.

Biancas Schreibstil war wie in allen anderen Büchern, die ich bereits von ihr gelesen habe, großartig. Sies schreibt sehr destilliert, sodass man total tief in der Geschichte und den Geschehnissen drin ist. Außerdem schreibt sie sehr emotional, sodass ich wirklich mitfühlen und nachvollziehen kann.
Aber was ich besonders an ihren Geschichten liebe, ist das sie Brücken zwischen ihren Büchern einbaut. Schon in den ersten Bänden hat man verschiedene Protagonisten aus anderen Büchern getroffen. (wie Beispielweise in Band 2 Callie und Keith, die in der selben Stadt wohnen wie Elle oder in Band 3 wo Tate auf Chase trifft) Wer Falling fast gelesen hat, weiß, dass Hailee und Chase irgendwann auf die Band von Mason treffen. Aber besonders cool war es, dass Mason und die Jungs auf die Protagonisten von "Verliere mich. Nicht von Laura Kneidl getroffen sind. Es sind nur kleine Szenen aber sie bringen einen beim Lesen kurz zum schmunzeln.

Grace und Mason sind in diesem Band die Protagonisten. Beide hat man schon in vorherigen Bänden kennengelernt, da jedes Buch von ein Pärchen aus dem Freundeskreis handelt. Mason ist Emerys Mitbewohner und Grace ihre beste Freundin, sodass man beide schon seit Band 1 auf dem Schirm hat. Beide habe ich vorher nicht als die sympathischen offenen Charaktere wahrgenommen. Aber jetzt, wo ich ihre Geschichte gelesen habe, sehe ich beide in einem ganz anderen Licht.
Grace ist sehr von Selbstzweifeln geplagt und ist oft in ihrer Blase gefangen. Dennoch ist sie für ihre Freunde da. Sie ist sympathisch und unterstützt jeden, wo sie nur kann. Mason ist ein sehr emphatischer, liebevoller, lustiger Mensch, der sich für seine Freundschaften und Beziehung richtig hingibt. Er wird von seiner Freundin Jenny nicht gut behandelt und dennoch gibt er sich voll in die Beziehung, ist ihr treu und kämpft durchweg für sie.
Die Liebesgeschichte zwischen Mason und Grace entwickelt sich langsam und natürlich. Im Gegenteil zu den anderen Bänden gibt es hier auch wenig Dramatisches, was ich zur Abwechslung sehr entspannend fand. Dennoch hatte man daher das Gefühl, dass nicht viel passiert. Es kamen keine Längen auf aber Rückblickend wirkte das Buch so, als gebe es wenig Handlug.
Besonders gut hat mit die Musik-Thematik gefallen. Vielleicht gibt es ja nochmal eine Rockstar-Reihe mit den anderen Bandmitgliedern 😉 Ich würde es großartig finden.

Insgesamt war der letzte Band nicht mein Liebelingsband aber es hat Spaß gemacht ihn zu lesen und er war ein toller Abschluss dieser Reihe.
Es war es toll immer wieder an das selbe College zurückzukommen. Die Acht der First-Reihe haben eine tolle Freundschaft geführt, von der man beim Lesen echt viel mitnehmen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

Ein ganz tollerAbschluss dieser Reihe...

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Ein letztes Mal Redwood.. und was soll ich sagen, ich glaube diese beiden Charaktere waren der krönende Abschluss, denn sie haben mir so gut gefallen. Ich lasse Redwood jetzt sehr gerne gehen!!

Parker ...

Ein letztes Mal Redwood.. und was soll ich sagen, ich glaube diese beiden Charaktere waren der krönende Abschluss, denn sie haben mir so gut gefallen. Ich lasse Redwood jetzt sehr gerne gehen!!

Parker ist Sheriff der Kleinstadt Redwood und damit einer der bekanntesten und geschätzten Männer der Stadt und dennoch hat er seine bessere Hälfte bisher nicht gefunden. Es geht sogar soweit, dass er sich schon wünscht, von dem Drachentrio verkuppelt zu werden. Aber anscheinend machen selbst die einen Bogen um ihn. Doch dann taucht Maddie auf. Ein Mädchen, das er schon damals während der Highschool gemieden und verabscheut hat. So sehr wie noch nie hofft er jetzt, dass er nicht auf dem Radar des Drachentrios ist, denn wenn ihn einer zur Weißglut bringen kann, dann ist es Madride Freemont.

Das Cover passt sehr gut zu denen der anderen Bände. Es greift auf der einen Seite den Flair und die Atmosphäre auf, sodass man schon mit dem ersten Blick weiß, das man sich nur wohlfühlen kann. Gleichzeitig greift es auch ein Pärchen auf, sodass man schon vor dem Lesen weiß, was auf einen zukommen kann und man eine kleine Vorstellung der beiden bekommt. Ich mag diese Art der Gestaltung immer sehr gern.
Auch dieser Band greift wieder die typische Redwood-Atmosphäre auf. Es ist eine Kleinstadt, die den Leser ein Gefühl von zuhause gibt. Die Kleinstadt hat ihre typischen Feste und Abläufe. Sie unterstützen sich gegenseitig und stehen für einander ein. Doch diesmal lernt man Redwood noch aus einer anderen Perspektive kennen. Trotzdem man auch die negative Seite kennenlernt, hat man sich in Redwood gleich wieder zuhause gefühlt.
Die beiden Charaktere hat Kelly Moran sehr gut gewählt. Parker mochte ich schon in den anderen Bänden super gern. Ich mag seine draufgängerische und humorvolle Art. Er ist der Sunnyboy der Stadt. In den ersten drei Bänden, wo es um die Tierarzt-Brüder geht, tritt Parker bei einigen Sportwettkämpfen auf. Ich fand es sehr schade, dass diese weder im ersten Redwood Dreams noch im zweiten aufgegriffen wurden. So ging die Beziehung zu den ersten drei Pärchen der Reihe leider unter.
Maddie hab ich von der ersten Seite gleich in mein Herz geschlossen. Ihre Geschichte hat mich tiefberührt. Es war etwas ganz neues für mich und ich fand es gut, wie Kelly Moran sowohl den Charakteren als auch die Stadtbewohner handeln lassen hat. Es war alles mehr als stimmig.
Auch die Beziehung zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen. Es wurde sehr deutlich, dass Parker ein Sunnyboy ist, da er sich trotz allen Erfahrungen in der Vergangenheit für Maddie eingesetzt hat. Er war sehr liebevoll und man hat durch die Geschichte über ihn eine ganz neue Seite kennengelernt. Ich finde es sehr authentisch, wenn man einen anderen Umgang mit seinem Partner hat, als mit anderen Freunden, weil das im echten Leben auch so wäre. Genau das hat mir hier gut gefallen. Er ist der Sheriff und wird von allen respektiert. Er ist ein Draufgänger und trotzdem ist er Maddie gegenüber immer nur liebevoll gewesen, hat sich für sie interessiert und eingesetzt.
Wie in allen Redwood Büchern endet es einfach nach dem Happy End und ich hätte mir noch 1-2 Kapitel gewünscht, indem man merkt, dass sie alles dem Guten gewendet hat, da das Ende sich sonst so plötzlich anfühlt.

Insgesamt habe ich dieses Buch sehr gern gelesen und es gehört zu einem meiner liebsten Büchern der Redwood-Serie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere