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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2016

Geheimnisse werden ergründet

Das Geheimnis der Night Sky
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Mit dem Band Hinter dem Wasserfall Das Geheimnis der Night Sky geht die Trilogie des Autors Oliver Jungjohann in die zweite Runde. Das Buch spricht ein etwas reiferes Jugendpublikum an und nimmt im Laufe ...

Mit dem Band Hinter dem Wasserfall Das Geheimnis der Night Sky geht die Trilogie des Autors Oliver Jungjohann in die zweite Runde. Das Buch spricht ein etwas reiferes Jugendpublikum an und nimmt im Laufe seiner Geschichte viele Probleme junger Menschen in seine Story auf. Dabei versteht es der Autor auch schwierige Themen behutsam anzupacken. Mit dem Alter seiner Protagonisten Finja und Toni und ihrer erwachten Liebe setzt der Autor ein Thema um das in etlichen Familien sicher kontrovers behandelt wird. Beide Akteure sind in einem Alter in dem bei vielen erste Liebe noch nicht anerkannt bzw. ernst genommen wird. Finja und Toni zeigen sich jedoch recht reif für ihr Alter und auch Finja mit ihren zwölf Jahren versteht es ihre Gefühle für Toni zu verteidigen und zu erklären.
Was mich jedoch ein wenig stört, Jungjohann lässt Finja und Aaron Freiheiten die sie in dem mir bekannten Umfeld sicherlich nicht bekommen würde. Dazu müssten die Kinder eher 2-3 Jahre älter sein und das hätte mir als Alter der Akteure auch besser in das mir bekannt Umfeld mit Kindern und Jugendlichen gepasst. Da ich selber zwei Kinder habe und diese durchaus tolerant erzogen wurden sind mir die Erlebnisse der Akteure in einem zu niedrigen Alter angesetzt um durchweg glaubhaft zu wirken. Auch sind die Dialoge der Akteure nicht unbedingt altersgerecht.
Die Geschichte selber ist in einigen Teilen zu langatmig, wie z. Bsp. die Erlebnisse auf dem Reiterhof, da wird in ziemlicher Breite das alltägliche Erleben der Kinder geschildert. Da kommt die Spannung etwas kurz, auch das Geheimnis um die Night Sky ist eher Nebensache. Die Sprache der Geschichte ist schnörkellos und gut lesbar, wobei mir die Spannung in etlichen Abschnitten zu sparsam gesetzt wurde.

Veröffentlicht am 23.09.2016

Süß und salzig

sweet & salty
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Sweet & Salty ist ein Kochbuch der Autorin Andreas Martens und der Fotograf Jo Kirchherr hat die Gerichte fotografiert. Das Kochbuch möchte Anregungen bieten wie man Süßes und Salzigen gut kombinieren ...

Sweet & Salty ist ein Kochbuch der Autorin Andreas Martens und der Fotograf Jo Kirchherr hat die Gerichte fotografiert. Das Kochbuch möchte Anregungen bieten wie man Süßes und Salzigen gut kombinieren kann und trägt den Untertitel Frühstück für den ganzen Tag.

Die Rezepte unterteilen sich in:

Smoothies und Bowl, Waffeln, Pancakes und Crepes, Brote und Toasts, Aus dem Ofen, Omeletts & Co sowie Für den größeren Hunger

Auf den ersten Blick an sich ganz gut, als ich mir jedoch die Rezepte genauer angesehen habe fand ich es nicht ganz so unkompliziert diese umzusetzen. Die Zutatenliste für meinen Vorratsschrank etwas exotisch und für die Zubereitung eines Frühstücks in der Woche möchte ich keine 30 Minuten aufwenden, das muss bei mir schneller gehen. Die Rezepte sind für mich eher geeignet das mal für ein ausgedehntes Frühstück mit Freunden am Wochenende zu nutzen und nicht für jeden Tag oder als kleines Abendessen.

Gut fand ich die Kombination und den Verweis aus Rezepte aus dem Buch, wenn es z. Bsp, um einen Aufstrich ging, der auch zu anderen Sachen passte. Die Rezepte sind sehr kurz und dennoch detailliert beschrieben, so das man es mit ein wenig Kocherfahrung gut hinbekommt. Die Fotos zeigen die fertigen Gerichte in schönem Ambiente und lassen mir immer wieder das Wasser im Mund zusammen laufen.

Mein Fazit, für meinen täglichen Frühstücksmodus sind die Rezepte nicht so gut geeignet, wer es aber mal ausgefallener mag oder am Wochenende mehr Zeit hat, sollte sich an die Kombination Süß und Salzig wagen, es lohnt sich. Auch als Geschenk ist das Kochbuch gut geeignet, da es nicht in eingefahrenen Bahnen kocht sondern Mut zum ausprobieren zeigt.

Veröffentlicht am 04.07.2020

Dramaqueen

Friends without benefits
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Friends without benefits ist der zweite Band der Knitting in the City Reihe der Autorin Penny Reid. Dieses mal geht es um Elizabeth Finney und Nico Mangniello welche durch eine gemeinsame Vergangenheit ...

Friends without benefits ist der zweite Band der Knitting in the City Reihe der Autorin Penny Reid. Dieses mal geht es um Elizabeth Finney und Nico Mangniello welche durch eine gemeinsame Vergangenheit verbunden sind. Als sie sich zufällig nach Jahren wieder treffen weiß Elizabeth sofort, dass sie einen Zaun um ihr Herz ziehen muss um Nicos Charme nicht zu erliegen.

Der zweite Band fängt recht gut an, wird dann im weiteren Teil leider immer nerviger. Elizabeth und Nico liefern sich endlose Wortgefechte, die immer nur um ein Thema kreisen und Elizabeth nervt durch ihr gedankliches rumgejammer das sie nicht gut genug für Nico ist und das es für sie keine neue Liebe im Leben geben kann, nachdem sie ihre erste Liebe in jungen Jahren verloren hat. Die ewigen Streitereien zwischen beiden wirken kindisch und unnötig, beide sind rechthaberisch und wirken dadurch nicht sonderlich sympathisch. Da ewige hin und her und das endlose Kreisen umeinander ist zu langatmig und hat mir den Lesespaß immer mehr verdorben. Elizabeth wurde mir mit jeder Seite unsympathischer und das Ende der Geschichte ist recht aufgesetzt. Lediglich das letzte Kapitel lässt die Protagonisten wieder in ein positives Licht rücken.

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Veröffentlicht am 02.09.2020

Langatmiges Drama

Always in Love
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Always in Love ist der dritte Band der Weston High Reihe der Autorin Emma Winter und auch der Abschluss dieser Trilogie. Leider entpuppt sich der Band als langatmiges Drama mit vielen Wiederholungen und ...

Always in Love ist der dritte Band der Weston High Reihe der Autorin Emma Winter und auch der Abschluss dieser Trilogie. Leider entpuppt sich der Band als langatmiges Drama mit vielen Wiederholungen und eines immer wieder gleichförmiges Überlegens und Haderns von Sasha.

Ihre stetigen Zweifel wirken mittlerweile nur noch langweilig weil sie immer wieder auf gleiche Art erzählt werden. Das in der Inhaltsangabe angekündigte Drama umfasst gerade mal gut 30 Seiten am Ende des Buches. Erst auf Seite 249 meines ebooks ging es los und das Buch endet nach 282 Seiten. Vorher immer nur das gleiche aufgewärmte Zeug mit einigen kleinen Einlagen rund um June und Jess. Auch das endlose Listenschreiben wird bis zum unerträglichen ausgeweidet und Sasha und ihre Art lassen sie für mich immer unsympathischer werden. Insgesamt ein uninteressanter Abschluss einer Reihe die ganz nett anfing.

  • Cover
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Veröffentlicht am 15.08.2020

Enttäuschend

Die Spiegelreisende
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Im Sturm der Echos ist der vierte Band der Reihe Die Spiegelreisende der Autorin Christelle Dabos. Ophelia und Thorn wollen das weitere auseinanderbrechen der Archen verhindern und suchen gemeinsam nach ...

Im Sturm der Echos ist der vierte Band der Reihe Die Spiegelreisende der Autorin Christelle Dabos. Ophelia und Thorn wollen das weitere auseinanderbrechen der Archen verhindern und suchen gemeinsam nach dem Anderen. Leider gestaltet sich die Suche mehr als chaotisch und die Autorin wird in ihren Ausführungen immer wirrer. Ophelia treibt durch eine sich umkehrende und wieder umkehrende Welt und taumelt mehr als zu agieren. Die Beschreibungen der Suche sind mehr als ausschweifend und oft wiederholend ohne dabei dem Leser mehr an Erkenntnissen zu bringen. Immer wieder ändern sich Identitäten und der Reigen geht konfus weiter. Das Ende selber ist eher offen und wirkt für mich unbefriedigend und so als ob sich die Autorin noch einen weiteren Band vorstellen könnte. Die ersten drei Teile fand ich lesenswert und die Charaktere entwickelten sich weiter, hier nun ist es durcheinander und konfus und vieles für mich unverständlich.

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