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manuelam1410

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2025

Macht Spaß

EXIT® - Das Buch: Der Jahrmarkt der Angst
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Das Cover hatte meine Neugier geweckt.

Die Story fand ich sehr gut und die Rätsel haben mir auch gefallen. Werde mir auf jeden Fall mehr solcher Bücher zulegen.

Das Cover hatte meine Neugier geweckt.

Die Story fand ich sehr gut und die Rätsel haben mir auch gefallen. Werde mir auf jeden Fall mehr solcher Bücher zulegen.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Rezi zum Buch

Der Gott des Gemetzels
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Dieses Buch war super und mal etwas erfrischend anderes, wenn man sonst immer nur spannende Thriller oder ähnliches liest. Also so wie bei mir!

Es geht um zwei Paare, deren Kinder sich nach der Schule ...

Dieses Buch war super und mal etwas erfrischend anderes, wenn man sonst immer nur spannende Thriller oder ähnliches liest. Also so wie bei mir!

Es geht um zwei Paare, deren Kinder sich nach der Schule geprügelt haben und der eine zu Schaden gekommen ist. Wie zivilisierte Eltern das so machen, wollen sie die Situtation natürlich besprechen und bereinigen. Leider (oder zum Glück, aus Sicht des Lesers) wird aus dem normalen Gespräch eine ausartende Diskussion über Anstand, Weltordnungen und Familienzerwürfnisse.

Dieses Bühnenstück ist sehr unterhaltsam und ich würde es auf jeden Fall empfehlen. Es hat nur ca. 70 Seiten, lässt sich also innerhalb kürzester zeit "weglesen".

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Bevor ich falle

Bevor ich falle
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Lilly Lindner hat es mal wieder geschafft. Nicht umsonst ist sie meine Lieblingsautorin und ganz, ganz großes Vorbild. Sowohl menschlich, als auch sprachlich.
Im Hinterkopf hatte ich beim Lesen immer ...

Lilly Lindner hat es mal wieder geschafft. Nicht umsonst ist sie meine Lieblingsautorin und ganz, ganz großes Vorbild. Sowohl menschlich, als auch sprachlich.
Im Hinterkopf hatte ich beim Lesen immer ihre zwei Autobiografien - kein Wunder, ähnliche Themen wie Depression, Selbstmord, Selbstverletzen und Magersucht stehen hier auf dem Plan.
Ich muss sagen, diese zwei aus dem Leben gegriffenen Geschichten haben mich doch ein Stück weit mehr bewegt.
Aber bei Lilly Lindner kann ich nur auf höchstem Niveau meckern - und das nicht, weil ich mich blind dem allgemeinen Begeisterungssturm anschließe, sondern weil mich so viele Wörter und Sätze treffen - direkt ins Herz.
Für mich gibt es nichts Besseres, als dieses Gefühl: mitzuerleben und mitzufühlen, weil man so oder so ähnlich denkt oder gedacht hat, weil man die gleiche Kälte, den gleichen Stillstand mal empfunden hat.
Die Hauptfigur Cherry hat mich in vielen Teilen natürlich an Lilly selbst erinnert, wie man sie in ihren Autobiografien kennengelernt hat, weil sie ähnliche Abwärtsspiralen nach unten ziehen, wenn auch aus anderen Gründen. Sie hat Schwächen, wie jeder von uns, aber sie kämpft, gegen diese schwarze Denkmuster in ihrem Kopf. Nicht immer, aber sie versucht es.
Von Landon habe ich eigentlich das ganze Buch über ziemlich viel gehalten, er stellt eine tolle Stütze dar, keine Frage, nur eine Sache gegen Ende des Buches fand ich doch etwas seltsam - sei hier aber nicht gespoilert.
Die Geschichte erzählt über viele Jahre hinweg den Kampf von Cherry mit sich selbst und dem Leben, was sie zu ersticken droht, nachdem sich ihre Mutter umgebracht hat, als sie selbst gerade mal 9 Jahre alt war. Schuldgefühle graben sich wortwörtlich tief unter ihre Haut. Und irgendwie, immer wieder, findet sie dann doch Halt bei den Worten, wie Lilly Lindner das so großartig auch selbst tut.
Der Schreibstil ist einfach der Wahnsinn - manches muss man mehrmals lesen und ich bin sicher, manches wird man nie verstehen. Aber muss man das? Man kann so viel aus Lillys Sätzen ziehen, so viel Verständnis für Gleichgesinnte. So viel Schönheit in einzelnen Wörtern, dass es sich wie pure Inspiration anfühlt.
Deswegen lese ich. Um vollkommen eingenommen zu werden von Welten, die sich nur durch Sprache öffnen.
Es gibt nichts weiteres zu sagen, nur Bewundern und eben dieses: Sprachlosigkeit. Feuchte Augen vielleicht, am Ende.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Sprich

Sprich
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Mein absolutes Lieblingsbuch seit zwei Jahren ist "Wintermädchen" von Laurie Halse Anderson. Und erst jetzt habe ich ein weiteres von ihr gelesen - und definitiv nicht bereut. Habe jetzt auch vor, mir ...

Mein absolutes Lieblingsbuch seit zwei Jahren ist "Wintermädchen" von Laurie Halse Anderson. Und erst jetzt habe ich ein weiteres von ihr gelesen - und definitiv nicht bereut. Habe jetzt auch vor, mir mal den Film dazu näher anzuschauen.Ich muss aber sagen: das hier reicht nicht an "Wintermädchen" ran. Sprachlich natürlich ähnlich fantastisch, erreicht aber hier noch nicht diesen Höhepunkt wie in meinem Lieblingsbuch.Dennoch haben mich wieder einzelne Sätze sehr, sehr berührt. Laurie Halse Anderson ist und bleibt ein Vorbild für mich, was das Schreiben betrifft.
Der Roman ist sehr ruhig. Ich fand die ersten paar Seiten sogar fast etwas langweilig, doch irgendwann ging das Lesen dann doch schneller. Auch hier behandelt die Autorin wieder ein sehr ernstes Thema. Vielleicht auf ungewöhnliche Weise, was sich vor allem am Kaum-Sprechen ihrer Protagonistin festmachen lässt. Hier spricht der Titel alles aus.
Melinda war mir durchaus sympathisch, keine von diesen Protagonisten, die man am liebsten schütteln würde oder ähnliches - das auf keinen Fall. Ich kann zum Glück nicht beurteilen, wie man in so einer Situation denkt oder fühlt, hätte aber gedacht, dass es doch etwas präsenter ist, als hier beschrieben. Macht trotzdem nichts. Durch Details, Metaphern (der Baum und ähnliches) und Sprachstil konnte man sich gut hineinversetzen.
Das Ende war vielleicht etwas abrupt, aber nichtsdestotrotz fand ich vor allem die allerletzten Seiten sehr schön als Abschluss.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, ich bin mir sicher, dass es vielen Leuten irgendetwas geben kann, in welcher Hinsicht auch immer.

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