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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2021

Spannende Dystopie mit tiefgründiger Message

Lovely Faces
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Anna Konellis Debütroman „Lovely Faces- How Blue. How Beautiful.“ spielt in London im Jahr 2099. Die im Zentrum lebenden „Makellosen“ leben frei von Religion angeführt von Frieden, Disziplin und Perfektion-makellos ...

Anna Konellis Debütroman „Lovely Faces- How Blue. How Beautiful.“ spielt in London im Jahr 2099. Die im Zentrum lebenden „Makellosen“ leben frei von Religion angeführt von Frieden, Disziplin und Perfektion-makellos eben. Nach einem tragischen Unfall muss Jadelyn Lovelace, eines der Gesichter dieser Gesellschaft, in die Viertel fliehen. Doch wenn Feinde zu Verbündeten werden und sich alles, was sie glaubte zu wissen als falsch herausstellen könnte - wem kann sie dann noch vertrauen?

Meinung:

Das Cover repräsentiert mit London aus blauen Rauch, den Rissen und der Frau wirklich perfekt die Geschichte und gefiel mir (auch ohne den Zusammenhang zur Story) von Anfang an sehr gut.
Auch den Titel finde ich perfekt gewählt. Wenn ich zurückdenke, wie oft ich in letzter Zeit zu irgendetwas Blauem „How Blue How Beautiful“ gesagt habe… meine Mitmenschen denken wahrscheinlich ich habe nun komplett den Verstand verloren😂😅

Die Geschichte ist aus zwei Sichten geschrieben: Jadelyns (Ich-Perspektive) und Williams (3.Person-Perspektive). Beide haben mir super gut gefallen und besonders durch Anna Konellis angenehmen und flüssigen Schreibstil habe ich die einzelnen Kapitel regelrecht verschlungen.

Mein Highlight dieses Buches waren allerdings die Charaktere.
Jadelyns Entwicklung von einer kalten, emotionslosen Makellosen zu einer authentischen, mutigen und starken Protagonistin war wunderschön mitanzusehen.
William fand ich als männlichen Protagonisten auch ziemlich cool. Auch er hatte mehr Tiefe als man vielleicht bei einem stark und unerschütterlich wirkenden Seargent erwarten würde.
Die Nebencharaktere wie Elster, Collin und allen voran natürlich Fox/Emilio waren meine Favoriten und auch sie hatten mehr Backgroundstory, als man es trauigerweise aus anderen Büchern gewohnt ist💗

Was die Originalität dieser Geschichte angeht…was soll ich sagen? Etwas annähernd, wirklich auch nur annähernd annähernd Ähnliches habe ich noch nie gelesen oder auch nur davon gehört. Wahnsinn, wie individuell und einzigartig diese Welt, ach was sag ich, die ganze Geschichte ist.

Fazit:

Eine spannende Story, humorvolle und sympathische Charaktere, eine interessante „neue Welt“ mit einer tieferen Message zu Individualität. Was Anna Konelli in diesen 666 Seiten geschaffen hat, ist ein Meisterwerk und absolutes Highlight für mich. Dieses Buch hatte alles, was ich mir hätte wünschen können.

Jeder, der gerne Dystopien liest, sollte sich unbedingt diesen Roman anschaffen, denn es lohnt sich und du wirst es nicht bereuen☺️💗

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2021

Mitreißende Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod

Behind the salt line
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Über das Buch
In diesem paranormalen Liebesroman geht es um Hope und Liam. Hope kann seit ihrem sechsten Lebensjahr Geister sehen und auch mit ihnen kommunizieren. Obwohl das bei ihrem Job im Bestattungsinstitut ...

Über das Buch


In diesem paranormalen Liebesroman geht es um Hope und Liam. Hope kann seit ihrem sechsten Lebensjahr Geister sehen und auch mit ihnen kommunizieren. Obwohl das bei ihrem Job im Bestattungsinstitut zwar nützlich sein kann, ist es eher ein Fluch als ein Segen. Eines Tages trifft sie auf den Geist Liam, doch eine Liebe zwischen Leben und Tod ist doch nicht möglich…oder?

Meine Meinung


Das Cover gefällt mir, da es mit den beiden Silhouetten, die einander anschauen in dieser vernebelten Landschaft, perfekt die Geschichte einfängt und besonders die Rose ist ein süßes Detail, ein kleiner Farbtupfer in dieser Dunkelheit.
Auch den Titel finde ich sehr gut gewählt, weil er öfters im Buch angesprochen wird und Hope sozusagen hinter der Salzlinie lebt, mit welcher sie ihre Wohnung vor Geistern schützt.

Sowohl Hope als auch Liam waren mir bereits nach den ersten Kapiteln sympathisch und konnten erfolgreich mein Herz erobern. Mit ihrer humorvollen, lockeren und vor allem authentischen Art muss man die beiden einfach mögen. Auch die Nebencharaktere wie z.B. Trudy oder Hopes Großeltern haben mir total gefallen.

Die Idee einer solchen Geschichte generell finde ich außergewöhnlich und originell. Niemals habe ich etwas auch nur annähernd Ähnliches gelesen oder auch nur davon gehört.

Besonders durch den wundervollen Schreibstil, aber auch wegen der konstanten Spannung, wie es mit den beiden weitergehen wird, fliegt man nur so über die Seiten.

Eines meiner Highlights war Liams Charakterentwicklung, die nicht nur seine Persönlichkeit, sondern auch seine Ansichten auf das Leben und seine Entscheidungen umfasste.
Außerdem gefiel mir der Umgang mit dem Thema Tod (trotzdem würde ich dringend raten dir vorher die Triggerwarnungen durchzulesen, falls dich gewisse Themen triggern könnten) und dass es die Message hat, das Leben mehr zu schätzen, denn es ist das Wertvollste, was du jemals haben wirst.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass mir das Ende leider nicht gefallen hat. Es war mir zu simpel und zu unrealistisch, allerdings denke ich, dass das ja sowieso Geschmackssache ist.


Fazit


Wer nach einem wunderschönen Liebesroman mit Geistern, Humor und sympathischen Charakteren, aber auch Emotionen, etwas Spannung und einer wichtigen Message sucht, hat hier sein (fast) perfektes Match gefunden😊

Ich habe es absolut geliebt, Liam und Hopes Geschichte zu lesen und kann es deswegen durchaus (trotz des Endes) empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2021

EIN ABSOLUTES MUST-READ (Kurzrezension)

Am Ende sterben wir sowieso
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Inhalt
I’m Jugendbuch “Am Ende sterben wir sowieso” von Adam Silvera geht es um Mateo und Rufus, zwei Jungen, die kurz nach Mitternacht erfahren, dass sie noch am gleichen Tag sterben werden. Wie verbringst ...

Inhalt


I’m Jugendbuch “Am Ende sterben wir sowieso” von Adam Silvera geht es um Mateo und Rufus, zwei Jungen, die kurz nach Mitternacht erfahren, dass sie noch am gleichen Tag sterben werden. Wie verbringst du denn Tag, wenn du weißt, dass es dein letzter ist?

Meinung


Wie man sich vielleicht schon anhand des Titels meine Rezension denken kann, habe ich dieses Buch GELIEBT, GELIEBT und noch mehr GELIEBT.
Die eigentlich sehr traurige und ernste Geschichte von Mateo und Rufus wurde so liebevoll und mit ordentlich Humor “verpackt” ohne dabei an seiner Tiefgründigkeit oder wichtigen Message zu verlieren, sodass ich es definitiv zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählen kann.
Der Aufbau mit den Sichtweisen der unterschiedlichsten Charakteren, zeigt uns die Geschichte nicht nur aus der Sicht der beiden Jungen, sondern auch aus der Sicht wundervoller oder abgrundtief gehasster Nebencharaktere, was noch viel größere Spannung (oder in meinem Fall Verzweiflung) aufbaut.

Ja, das Ende mag nicht wirklich überraschend sein und ist sehr traurig, aber ich habe die Geschichte so wahrgenommen, dass sie zwar schlechte, negative Aspekte des Lebens gezeigt hat, aber so viel mehr Positives für das es sich zu leben lohnt.

Fazit


Es gibt rein gar nichts, was mich an diesem wundervollen Buch gestört hat und obwohl es sehr traurig ist, kann ich es einfach nur jedem and Herz legen dieses Meisterwerk zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2021

Gutes Konzept mit ein paar Mängeln

Himmel oder Hölle?
4

Inhalt
Als Danielle im Urlaub mit ihren besten Freundinnen auf den mysteriösen Dante trifft, denkt sie, er würde sich niemals für sie interessieren. Umso verwirrter ist sie, als genau das passiert. Zurück ...

Inhalt


Als Danielle im Urlaub mit ihren besten Freundinnen auf den mysteriösen Dante trifft, denkt sie, er würde sich niemals für sie interessieren. Umso verwirrter ist sie, als genau das passiert. Zurück zu Hause laufen sich die beiden wieder über den Weg und kommen sich immer näher. Doch Dante hat ein dunkles Geheimnis: Seine Ex-Freundin Florine wurde ermordet… und er war der Hauptverdächtige…

Meinung



Das Cover gefällt mir richtig gut. Das Schwarz-Weiß mit den paar roten Akzenten lässt es geheimnisvoll wirken. Das Hüpfkästchenfeld und darunter der Titel im Stil von Galgenmännchen. Sehr cool😊
Obwohl der Titel meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte passt, klingt er doch sehr interessant.

Der Aufbau der Geschichte (sie ist “rückwärts aufgebaut und startet mit Tag -17; zwischendurch sind Sequenzen von Tag 0) ist genial. Es baut so viel mehr Spannung auf, aber lässt die Kapitel vor Tag 0 irgendwie auch ein bisschen langweilig erscheinen.

Mel Wallis de Vries’ Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und hat mir gut gefallen, auch wenn es manchmal etwas “gezwungen jugendlich” auf mich wirkte.

Danielle fand ich ganz okay, auch wenn sie extrem unsicher ist. Leider konnte ich viele ihrer Gedankengänge überhaupt nicht nachvollziehen.
Dante war mir auch nicht wirklich sympathisch, weil er u.a. extrem schwankend war und das bei so ziemlich allem.

[Mini Spoiler]
Mein größtes Problem waren allerdings Danielles sogenannte “Freundinnen”. Sie waren absolut toxisch, haben Dani niedergemacht und ausgenutzt. Selbst als sie Dani verstoßen haben, kam diese wieder zu ihnen zurück und alle waren wieder ✨Best Friends✨. Meiner Meinung nach komplett unnötig für die Geschichte. Es bringt die falsche Message hervor😕
[Spoiler Ende]

Das Auflösung, wer schlussendlich der Täter war, kam zum Glück sehr überraschend. Ich war wirklich ziemlich überrascht😅

Fazit


Wer nach einem Jugendthriller sucht und über ein paar kleinere Macken hinwegsehen kann, würde dieser Roman vielleicht gefallen. Meins war er leider nicht so ganz😐…

(Nicht Inhaltlich: Ich denke zwar, dass es nur die Erstauflage betrifft, aber auf dem Klappentext steht Florence, obwohl sie eigentlich Florine heißt. Das hat mich ein wenig verwirrt😅)

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 13.05.2021

Solider Einstieg-Kurzrezension zu "City of Bones"

City of Bones
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Inhalt
In Cassandra Clares Urban-Fantasy-Roman "City of Bones" geht es um die 15-jährige Clary Fray, die, nachdem sie einen Vorfall mit einem Dämon beobachtet, in die Welt der Schattenjäger eingeweiht ...

Inhalt


In Cassandra Clares Urban-Fantasy-Roman "City of Bones" geht es um die 15-jährige Clary Fray, die, nachdem sie einen Vorfall mit einem Dämon beobachtet, in die Welt der Schattenjäger eingeweiht wird. Geheimnisse ihrer Vergangenheit kommen ans Licht, ihr ganzes vorheriges Leben war eine Lüge und eine dunkele Bedrohung bringt ihre Welt in Gefahr...
Es ist der 1. Band der "Chroniken der Unterwelt".

Meinung


Die Geschichte ist wirklich schön geschrieben und man findet sich sehr gut in dieser neuen Welt zursecht. Obwohl es Urban Fantasy ist, ist diese neue Welt der Schattenjäger sehr detailreich und gelungen "aufgebaut".
Die Storyidee finde ich persönlich sehr originell und außergewöhnlich.
Neben der Spannung kommen auch Humor und Liebe nicht zu kurz, was die Geschichte umso besser macht.
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die Protagonisten teilweise etwas nervig sind, wenn sie immer das Gegenteil von dem tun, was sie eigentlich machen sollte, sodass man sie am liebsten anschreien würde.

Fazit


Wer gerne Urban Fantasy liest bzw. Jugendfantasyromane, ist hier genau richtig. Es ist meiner Meinung nach ein gelungener Einstieg und ich freue mich schon auf Band 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere