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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2025

Schmerzhaft ehrlich, tieftraurig und unfassbar wichtig ❤️‍🩹

Kein Ort dieser Welt
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Ich wusste, dass Kein Ort dieser Welt emotional wird – aber nicht, dass es mich so zerstören würde. Die letzten Kapitel habe ich nur noch geweint. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und bin danach komplett ...

Ich wusste, dass Kein Ort dieser Welt emotional wird – aber nicht, dass es mich so zerstören würde. Die letzten Kapitel habe ich nur noch geweint. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und bin danach komplett sprachlos zurückgeblieben.

Im Mittelpunkt steht Fiona, die sich in allen Bereichen ihres Lebens allein fühlt: familiär, schulisch, sozial. Halt findet sie nur in ihren Gedichten – bis ein einschneidendes Ereignis alles verändert. Plötzlich entsteht ausgerechnet zwischen ihr und einem der Mädchen, das sie mobbt, eine Verbindung. Weil sie sich im Schmerz erkennen. Weil sie merken, dass sie nicht alles allein tragen müssen.

Marie Dölings Schreibstil ist intensiv, poetisch und so real, dass ich jede Emotion mit Fiona mitgefühlt habe. Dieses Buch behandelt Themen wie Mobbing, Missbrauch und psychische Gesundheit mit unglaublicher Sensibilität – und einer Ehrlichkeit, die weh tut, aber genau deshalb so wichtig ist.

Es ist eines der traurigsten, aber auch stärksten Jugendbücher, die ich je gelesen habe. Und definitiv eins, das bleibt. Ein Buch, das erzählt werden muss – gerade weil es kein einfaches Ende gibt.
Ganz große Empfehlung. ❤️‍🩹

Veröffentlicht am 29.08.2025

Schmerzhaft und wichtig – ein Buch, das nicht mehr aus dem Kopf geht. ❤️‍🩹

Als die Tage Lügen weinten
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Bee kennt Remy schon ihr ganzes Leben. Als plötzlich ein schwerwiegender Vorwurf gegen ihn auftaucht, gerät alles ins Wanken – ihr Vertrauen, ihre Loyalität, ihre Sicht auf das, was richtig ist. Die Situation ...

Bee kennt Remy schon ihr ganzes Leben. Als plötzlich ein schwerwiegender Vorwurf gegen ihn auftaucht, gerät alles ins Wanken – ihr Vertrauen, ihre Loyalität, ihre Sicht auf das, was richtig ist. Die Situation spaltet ihr Umfeld, ihre Schule, ihre Gedanken. Und mit jeder Seite wächst die Unsicherheit: Was ist wirklich passiert? Wem glauben wir – und warum?

„Als die Tage lügen weinten“ war für mich ein unfassbar intensives Leseerlebnis. Marie Döling schreibt auf eine poetische, einfühlsame und gleichzeitig eindringliche Weise – so, dass man jede Emotion spürt.
Ich habe beim Lesen so viel gefühlt: Zweifel, Wut, Traurigkeit. Und vor allem habe ich mich selbst immer wieder hinterfragt. Genau das macht das Buch so besonders. Es gibt keine einfachen Antworten, aber es stellt so wichtige Fragen.

Maries Bücher fühlen sich immer besonders an – weil sie einen so sehr mitfühlen lassen. Und wie schon bei „Kein Ort dieser Welt“ hatte ich das Gefühl, dass ihre Worte einen begleiten - auch nach Beenden des Buches.

Auch das Nachwort hat mich wieder sehr bewegt. Ich habe so viel geweint – und war gleichzeitig unglaublich dankbar, dass dieses Buch existiert.

Eine ganz ganz große Empfehlung. ❤️‍🩹

Veröffentlicht am 27.08.2025

So schmerzhaft und echt ❤️‍🩹

Sexy, lustig, charmant, cool ... Fake
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Gott sei Dank habe ich mich weder vom Titel noch vom Cover abschrecken lassen – dieses Buch ist nämlich großartig!
Was wie eine leichte Geschichte über Dating und Identität beginnt, entwickelt sich schnell ...

Gott sei Dank habe ich mich weder vom Titel noch vom Cover abschrecken lassen – dieses Buch ist nämlich großartig!
Was wie eine leichte Geschichte über Dating und Identität beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Tieferem: ein Roman über Selbstzweifel, gesellschaftliche Erwartungen und das Gefühl, als Frau nie genug zu sein.
April fühlt sich oft einfach nicht richtig. Nicht unkompliziert genug, nicht cool genug, nicht wie die Frauen, die scheinbar mühelos durchs Leben gehen. Also passt sie sich an. Sie wird zu der Art Frau, die Männer vergöttern – die perfekte Traumfrau von nebenan, ohne Probleme, ohne Ballast. Und plötzlich scheint alles leichter. Aber wie lange kann das gut gehen, wenn man sich dabei selbst verliert?
April ist keine perfekte Protagonistin – und genau das habe ich so geliebt. Ich habe so oft mit ihr mitgefühlt, gezweifelt, ihre Gedanken verstanden, auch wenn ich nicht jede Entscheidung gut fand. Sie wirkte einfach ehrlich und nahbar.
Holly Bourne schreibt klug, direkt, witzig und gleichzeitig voller Gefühl. Dieses Buch trifft genau da, wo es wehtut – und genau deshalb ist es so wertvoll.
Für alle, die nach einer Geschichte suchen, die echt ist und etwas zu sagen hat: gebt Sexy, lustig, charmant, cool … Fake unbedingt eine Chance.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 27.08.2025

Warum wir wütend sein dürfen - und müssen!

Die Wut, die bleibt
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In „Die Wut, die bleibt“ nimmt sich Helene, Mutter von drei Kindern, beim Abendessen das Leben. Zurück bleiben ihre ihre 15-jährige Tochter Lola und ihre beste Freundin Sarah – und wir begleiten beide ...

In „Die Wut, die bleibt“ nimmt sich Helene, Mutter von drei Kindern, beim Abendessen das Leben. Zurück bleiben ihre ihre 15-jährige Tochter Lola und ihre beste Freundin Sarah – und wir begleiten beide aus ihrer Sicht durch ihre Trauer und Wut.
Mich hat das Buch unglaublich gepackt. Mareike Fallwickl zeigt schonungslos, wie viel Frauen in unserer Gesellschaft leisten, was sie aufgeben – und wie selbstverständlich Männer sich darauf ausruhen. Ich war beim Lesen oft wütend, vor allem auf Helenes Mann, aber auch auf die Strukturen, die genau dieses Ungleichgewicht zementieren. Es ist unbequem, aber so wichtig und notwendig, sich dem zu stellen.
Besonders stark fand ich die beiden Perspektiven: Lola, jung, voller feministischer Wut und Sarah, die aus einer ganz anderen Generation kommt und vieles hingenommen hat. Zwei Stimmen, die sehr unterschiedlich sind und sich doch gegenseitig spiegeln.
Die Wut, die bleibt ist ein kraftvoller, radikaler und absolut notwendiger Roman über Mutterschaft, weibliche Rollenbilder und die Frage, warum Frauen wütend sein dürfen – und müssen. Ein Buch, das nachhallt und das ich jeder Person nur ans Herz legen kann.

Veröffentlicht am 27.08.2025

So so relatable!

No Hard Feelings
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Penny ist Ende zwanzig, und während alle um sie herum scheinbar ihr perfektes Erwachsenenleben führen – Karriere, Beziehungen, Zufriedenheit –, steckt sie fest.
Gefangen in einer toxischen On-Off-Beziehung, ...

Penny ist Ende zwanzig, und während alle um sie herum scheinbar ihr perfektes Erwachsenenleben führen – Karriere, Beziehungen, Zufriedenheit –, steckt sie fest.
Gefangen in einer toxischen On-Off-Beziehung, unzufrieden im Job und geplagt von Panikattacken hat Penny das Gefühl, dass das echte Leben immer nur bei den anderen stattfindet. Ich konnte mich so sehr in Penny wiederfinden. Dieses Gefühl, hinterherzuhinken, während alle anderen schon angekommen sind, war einfach unfassbar relatable. Und gerade deshalb mochte ich es so, dass Penny nicht „perfekt“ ist, sondern voller Zweifel, Sarkasmus und Selbstkritik.
Besonders berührt hat mich, wie das Buch Themen wie Mental Health, Therapie und toxische Beziehungen behandelt. Es ist witzig, ehrlich und manchmal bitter.
Für mich war No Hard Feelings ein großartiges, ehrliches und sehr tröstliches Buch, das einen daran erinnert: Niemand hat sein Leben wirklich im Griff – und das ist völlig okay. 🧡