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Veröffentlicht am 17.04.2022

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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Cover:
Das Cover hat mich vor allem wegen der Schrift und der
Grafik angesprochen. Es passt mit der Schlichtheit sehr gut zum Thema, und macht Lust auf Mehr.
Inhalt:
„Krebsbücher sind doof “ sagt ...

Cover:
Das Cover hat mich vor allem wegen der Schrift und der
Grafik angesprochen. Es passt mit der Schlichtheit sehr gut zum Thema, und macht Lust auf Mehr.
Inhalt:
„Krebsbücher sind doof “ sagt die 16 Jährige Hazel zu Beginn des Buches. Die Selbsthilfegruppe, zu der sie mehr oder weniger nur Ihrer Mutter zu Liebe geht, findet sie doof. Bis sie in jener Selbsthilfegruppe den intelligenten und Gutaussehenden Gus kennenlernt. Beide verbringen viel Zeit miteinander, und verlieben sich schliesslich.
Meinung:
Ich habe dieses Buch lange in meinem „Noch-zu-Lesen-Buchregal“ stehen gehabt. Mit „Krebsbüchern“ im Herbst ist das so eine Sache. Nun nach 285 Seiten Achterbahnfahrt, bereue ich es so lange liegen lassen zu haben.Noch nie habe ich während des Lesens so oft zugleich gelacht und geweint . Das Buch regt nicht nur zum Nachdenken über das Leben an sich an ,sondern es zeigt eine Geschichte über das Leben , wie es ist – nicht immer leicht, oft zum heulen, und trotzdem jede Sekunde Wert. Manch einer mag sagen – ein Krebsbuch, was einen zum lachen bringt, vor allem durch die aberwitzigen Dialoge zwischen Hazel und Augustus- das darf nicht sein. Aber genau das ist es, was dieses Buch so besonders macht. Ein Buch was man gelesen haben muss. Nicht nur als Teenager, sondern wie ich finde, vor allem als Erwachsener. Nicht zuletzt weil es einem die Augen öffnet, für die Dinge die wirklich wichtig sind im Leben und an die man sich in meinem Alter schon gar nicht mehr erinnert. Ein Muss für alle Buchliebhaber.

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Eine Packung schwarzer Humor gefällig?

Die nachhaltige Pflege von Holzböden
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Cover:
Ich gebe es zu, mich hat vor allem die kleine schwarze Katze auf dem Cover angesprochen, aber auch das der Umschlag, leicht erhaben ist, also man eine leichte Struktur fühlen kann, wenn man über ...

Cover:
Ich gebe es zu, mich hat vor allem die kleine schwarze Katze auf dem Cover angesprochen, aber auch das der Umschlag, leicht erhaben ist, also man eine leichte Struktur fühlen kann, wenn man über das Papier streicht.

Inhalt:
Oskar bittet seinen Freund, auf seine teure Desingerwohnung und seine 2 Katzen aufzupassen. Damit während Oskars Abwesenheit ( er befindet sich gerade in Kalifornien um sich scheiden zu lassen) auch ja nichts schief geht, hat er überall in der Wohnung kleine Zettel mit Tipps und Hinweisen hinterlassen. Aber wie sollte es anders sein, natürlich geht all das schief, was nur schief gehen kann. Doch soviel sei verraten : Ein Buch mit Happy End.

Meinung:

Ich habe einige Seiten benötigt, um in das Buch reinzufinden, was wahrscheinlich daran liegt, dass es erst nach und nach an Fahrt aufnimmt. Aber je länger ich gelesen habe, umso besser hat es mir gefallen. Es gibt schreiend komische Ereignisse und Monologe in diesem Buch, muss jedoch sagen, dass es vor allem für Leser mit Sinn für schwarzen Humor geeignet ist. (Auch wenn ich mich irgendwie immer noch schäme, weil ich gelacht habe, als eine der zwei Katzen das zeitliche gesegnet hat).
Ich finde es originell, dass ich als Leser weder erfahre wie der Protagonist heißt , noch in welcher Stadt sich diese ganze tragischkomische Geschichte um das hüten einer Wohnung abspielt (lediglich von einer „Osteuropäischen Stadt“ ist hier die Rede). Dadurch hatte ich völlig freie Gedankengänge, und habe mir als Schauplatz zum Beispiel immer Prag vorgestellt. Da der Autor an einigen Stellen sehr langatmig schreibt, gibt es nicht ganz die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Eine Temporeiche Fortsetzung die meine Erwartunen erfüllt hat

Fever - Schatten der Vergangenheit
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Cover:

Ein Cover bei dem man 2 Mal hinschaut. Durch die farbliche Gestaltung erweckt es einen eindringlichen Eindruck. Vor allem der Titel springt einen buchstäblich ins Auge, da er mit einer Silberfolie ...

Cover:

Ein Cover bei dem man 2 Mal hinschaut. Durch die farbliche Gestaltung erweckt es einen eindringlichen Eindruck. Vor allem der Titel springt einen buchstäblich ins Auge, da er mit einer Silberfolie aufgetragen ist. Ich liebe solche Effekte, und muss in einer Buchhandlung auf jeden Fall stehen bleiben, und über diesen Effekt drüber streichen.



Inhalt:

In seinem 10. Fall ermittelt der unkonventionelle FBI-Agent Pendergast in einem sehr persönlichen Fall. Durch einen Zufall erfährt er, dass seine Frau Helen vor 12 Jahren nicht durch einen tragischen Unfall- wie bisher angenommen- gestorben ist, sondern heimtükisch ermordet wurde. Zusammen mit seinem guten Freund DÀgosta beginnt Pendergast zunächst mit wenig Anhaltspunkten zu ermitteln. Schon bald muss er erfahren, dass seine Frau Helen eine ganz andere Person gewesen ist, als jene, die er zu kennen geglaubt hat.

Meinung:

Ich habe lange darauf gewartet, endlich den 10. Fall von Pendergast lesen zu können. Da ich auch alle vorherigen Bücher gelesen habe, hat es mich gefreut, endlich mehr über den geheimnisvollen, exzentrischen FBI-Agenten und dessen Vergangenheit zu erfahren. Nach und nach scheinen sich die Puzzlestücke aus Pendergasts Vergangenheit zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Mehr als ein halbes Dutzend unvorhergesehener Wendungen lassen den Leser bis fast zum Schluss mitfiebern. Der Schreibstil ist wie gewohnt Temporeich aber schnörkellos. Der ein oder andere Leser wird sicherlich vom offenen Ende enttäuscht sein, hier sei aber verraten, dass „Fever“ der Auftakt zu einer neuen Trilogie innerhalb der Pendergast-Reihe ist. Wir dürfen uns also auf eine Fortsetzung von Pendergasts bisher persönlichsten Fall freuen.
Bewertung:
Heute gibt es von mir 4 von 5 Punkte. Kurz bevor ich mit dem Lesen des Buches fertig war, hatte ich den Eindruck, dass ein ganz klein wenig die Luft aus der Story raus ist.

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Mitreissend und spannend

Letzte Worte
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Cover:
Ich finde das Cover für eine Thriller von Karin Slaughter genau richtig. Schwarz rote Schrift, und ein weißer Hintergrund. Ins Auge sticht einzig und Allein die feuerreute Seerose, sowie das Wasser ...

Cover:
Ich finde das Cover für eine Thriller von Karin Slaughter genau richtig. Schwarz rote Schrift, und ein weißer Hintergrund. Ins Auge sticht einzig und Allein die feuerreute Seerose, sowie das Wasser ringsum, welches mit roten Blutspritzern gesprenkelt ist. Schaurig schön , und passend zum Mordfall dieses Buches.

Inhalt:
4 Jahre ist es her, das Sara Linton Ihre Heimatstadt Grant Country nach dem Mord an Ihrem Mann verlassen hat. Eigentlich will sie über Thanks Giving nur Ihre Familie besuchen. Schwer genug, dass sie alles an Ihren Ehemann erinnert. Zur gleichen Zeit wird ein junges Mädchen tot im See aufgefunden.Alles deutet darauf hin, dass der geistig zurückgebliebene Braham der Mörder ist. Bis dieser in seiner Gefägniszelle Selbtsmord begeht . Schnell wird klar, dass bei den Ermittlungen einiges schief gelaufen ist. Sara sieht Ihre Chance , sich an Lena zu rächen, gekommen.

Meinung:
„Letzte Worte“ ist der zweite , gemeinsame Fall von Will Trent und Sara Linton und Band zwei der „Georgia-Serie“. Inzwischen ist es bereits der 8. Band mit Sara Linton. Vor allem Karin-Slaughter Leser werden sich über diesen, wie gewohnt temporreichen Thriller freuen. Wie gewohnt zeichnet die Autorin eine mitreißende, spannende Story.Sie zeichnet die Figuren mit sehr viel Liebe fürs Detail, und ihr gelingt es auch bei diesem Fall wieder einen amtmosphärisch dicht verpacketen Kriminalfall zu schaffen. Für jemanden, der bisher allerdings noch keines von Karin Slaughters Grant Country-Büchern gelesen hat ist dieser Thriller wenig geeignet, da hier vor allem auf Saras Vergangenheit eingegangen wird. Ich habe immer wieder Stimmen gehört, die geradezu genervt von Saras anhaltende Trauer über den Tod Ihres Ehemanns Jeffreys waren. Doch gerade diese tiefe und langanhaltende Trauer, macht diese Figur so menschlich und lebensecht.Ein unbedingtes Muss für alle Fans von Karin Slaughter. Für alle Karin.Slaughter-Einsteiger empfehle ich jedoch die Bücher unbedingt in chronologischer Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 09.04.2022

Ein Schatz , eine wundervolle Sammlung

Das Geheimnis hinter den Geschichten
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In diesem wunderbaren großformatigen Buch erfahren wir mehr über all jene Autoren und Autorinnen, die teilweise schon Generationen von kindern mit Ihren Geschichten und Ihrer Fantasie verzaubert haben ...

In diesem wunderbaren großformatigen Buch erfahren wir mehr über all jene Autoren und Autorinnen, die teilweise schon Generationen von kindern mit Ihren Geschichten und Ihrer Fantasie verzaubert haben und noch viele weitere Generationen verzaubern werden. Vor mir liegt ein einzigartiges Sachbuch in dem es eine feine und bunte Sammlung von den uns so vertrauten Autoren aus Kindheitstagen gibt. Jeder Autor bzw jede Autorin wurde dabei auf ganz eindrucksvolle Art und Weise von Katrin Engelking illustriert. Allein diese wunderbaren Illustrationen machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderen. Es ist wie ein Schatz , an dem man sich nicht satt sehen kann, den man an sich drücken und nie wieder loslassen möchte.
Die Ausstattung des Buches ist ebenso hochwertig wie der Inhalt. Sanft schmiegt sich das Halbleinen an meine Finger während ich das Buch in meinen Händen halte und ich bestaune den Buchvorsatz auf dem fliegende Bücher zu sehen sind. Alles schreit geradezu danach, dass es in diesem Buch um das wohl wichtigste Vermächtnis der Menschen geht- um Bücher, Kinderbücher um genau zu sein. Doch nein, eigentlich geht es um die Menschen, die uns diese wunderbaren Geschichten geschenkt haben.
Man erfährt viel über die Kindheit und wie die Autoren/innen zu den Geschichten der uns bekannten Figuren wie Pippi Langstrumpf, Räuber Hotzenplotz oder den Mummins (um nur einige zu nennen) gekommen sind. "Das Geheimnis hinter den Geschichten" , wenn man es so nennen will. Ich fand es interessant und faszinierend wie unterschiedlich teilweise die Leben gewesen sind, und welche Gemeinsamkeiten es dennoch gab. Einige Autoren haben sich gegenseitig beeinflusst, andere weisen Parallelen auf, obwohl sie sich nie getroffen haben. Auch der Urpsprung der Kinderbuchfiguren wird anhand dieser tollen Sammlung klar.
Der Text ist dabei kindgerecht geschrieben. Informativ und dennoch spannend erfahren mit dieser Sammlung Kinder ab circa 10 Jahren wem sie das ein oder andere Buch im Ihren Bücherregal zu verdanken haben. Die Portraits sind kurz gehalten und bieten dennoch einen guten Überblick über das jeweilige Autorenleben. Bereits mir bekanntes mischt sich mit lustigen Anekdoten und erstaunlichen Hindergrundfacts.
Mich haben die Portraits dazu angeregt mehr über die Väter und Mütter der Helden meiner Kindheit zu erfahren. Ich möchte noch weiter abtauchen in die Biografien von Astrid Lindgren, Ericht Kästner und Mark Twain.
Am Ende vermag ich gar nicht zu sagen, welcher Autor für mich am herausragensten gewesen ist. Ich kann nicht sagen wessen leben mich mehr beeindruckt, oder wessen Figuren mir mehr gefallen haben. Nur eines kann ich mit Gewissheit sagen: Das ich allem zutiefst dankbar für Ihre Liebe zur Phantasie, zu Büchern und dem geschriebenen Wort bin. Ihre Figuren und Bücher sind ein Vermächtnis, dass ich nun auch mit meiner 5 Jährigen Tochter in Form Ihrer Kinderbücher erleben darf.

Sicherlich gibt es genug Stoff für einen Folgeband, denn noch so viele andere Kinderbuchautoren gehören zu den Begleitern meiner Kindheit und der meiner Tochter . Sehr würde ich mich über eine Fortsetzung dieses Schatzes freuen.

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