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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2018

Spannung pur

Ich bin der Schmerz
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„Ich bin der Schmerz“ von Ethan Cross ist der dritte Band der Shepard-Reihe.

Klappentext:
Die Medien nennen ihn den "Anstifter", und das Spiel, das er spielt, ist besonders perfide: Zuerst entführt er ...

„Ich bin der Schmerz“ von Ethan Cross ist der dritte Band der Shepard-Reihe.

Klappentext:
Die Medien nennen ihn den "Anstifter", und das Spiel, das er spielt, ist besonders perfide: Zuerst entführt er die Familie eines völlig unbescholtenen Mannes, bevor er diesem befiehlt, einen anderen unbescholtenen Mann zu töten. Weigert sich der Erpresste, werden seine Lieben zerstückelt. Nur die Shepherd Organization kann den Killer zur Strecke bringen. Auf der Jagd erhalten Marcus Williams und sein Team Hilfe von Marcus' Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman jr. Denn dieser weiß, wer hinter dem Anstifter steckt: sein Vater. Der, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist: dem absolut Bösen ...

Meinung:
Nachdem mir der zweite Teil der Reihe nicht so gut gefallen hatte, trifft dieser Teil wieder voll meinen Geschmack. Der Leser erfährt mehr über Markus und seine Familie, gekoppelt mit einer Menge Spannung und Nervenkitzel rund um den Anstifter. Aber nicht nur, dass Markus immer mehr von seiner wahren Familie erfährt, hinzu kommt auch, dass innerhalb der Organisation Spannung herrscht. Zusammen mit seiner ständigen Migräne und Schlaflosigkeit, kommt da einiges auf Markus zu. All das kann Ethan Cross sehr gut beschreiben und anschaulich in diesem Buch wiedergeben. Auch den Zwiespalt, den Markus mit seinem Bruder Francis Ackerman junior hat, wird sehr gut dargestellt. Zum einen ist dieser ein Serienkiller und gehört normalerweise zur Strecke gebracht. Jedoch ist er auch Markus Bruder und ist vielleicht der einzige, der bei dem Anstifter zu helfen weiß.
Aber nicht nur über Markus und seine Familie erfährt man mehr, auch wenn diese im Vordergrund steht. Auch die Beziehung zwischen Francis Ackerman junior und Maggie und andere
Charaktere erfährt man mehr.
Der Perspektivenwechsel der Erzählungen gibt dem Leser die Einsicht sowohl in die Ermittler, Marcus und seinem Team, als auch in den Anstifter. Trotzdem erfährt man nicht genug, um das Ende vorherzusehen, so dass die Spannung nicht abbricht.

Fazit:
„Ich bin der Schmerz“ ist eine gelungene, flüssige und sehr spannende Fortsetzung der Shepard-Reihe. Wer die ersten beiden Teile „Ich bin die Nacht“ und „Ich bin die Angst“ mochte, wird auch diesen hier mögen. Und ich freue mich auf den vierten Teil „Ich bin der Zorn“ und erhoffe mir, dass ich die Charaktere, die Ethan Cross auf so wunderbare Weise erschaffen hat, noch besser kennen zu lernen.

Veröffentlicht am 04.04.2018

Ich bin der Zorn

Ich bin der Zorn
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„Ich bin der Zorn“ von Ethan Cross ist der vierte Band der Shepard-Reihe.

Klappentext:
Mein Zorn ist gewaltig. Er bringt den Tod. Auch dir.

In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger ...

„Ich bin der Zorn“ von Ethan Cross ist der vierte Band der Shepard-Reihe.

Klappentext:
Mein Zorn ist gewaltig. Er bringt den Tod. Auch dir.

In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Williams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt. Um die Identität des Judaskillers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman junior zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart: Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman junior undercover unter den Häftlingen. Was beide nicht ahnen: Der Judaskiller verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde...

Meinung:
Der vierte Teil ist meiner Meinung nach nicht ganz so actionreich, wie die Bände davor, dafür führt er den Leser und auch die Shepard-Organsiation im Laufe der Ermittlung des öfteren in die Irre. Das hat mir jedoch sehr gut gefallen, es war mal eine Abwechslung und die Spannung und der Nervenkitzel musste nicht darunter leiden.
Der Leser erfärt natürlich wieder mehr über die Charaktere, diesmal über den Direktor. Somit bekam für mich ein wichtiger Charakter endlich ein Gesicht und eine Geschichte. Auch die Beziehung zwischen Markus und seinem Bruder Francis Ackerman junior wird weiter beleuchtet und entwickelt sich stetig.
Natürlich kommt auch die Perspektive des Mörders nicht zu kurz. In den vorherigen Bänden gab Ethan Cross die Einsicht durch Kapitel, die aus der Perspektive der jeweiliegen Serienkiller geschrieben wurden. Das ist auch hier der Fall, hinzu kommen aber auch noch Tagebuchauszüge von dem „Judaskiller“. Dieses hat nochmal Abwechslung in die Geschichte gebracht und nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Vergangenheit beleuchtet.
Der Perspektivenwechsel der Erzählungen gibt dem Leser die Einsicht sowohl in die Ermittler, Marcus und seinem Team, als auch in den Judaskiller. Trotzdem erfährt man nicht genug, um das Ende vorherzusehen, so dass die Spannung nicht abbricht.

Fazit:
„Ich bin der Zorn“ ist eine gelungene, flüssige, abwechslungsreiche und sehr spannende Fortsetzung der Shepard-Reihe. Wer die anderen Teile „Ich bin die Nacht“, „Ich bin die Angst“ und „Ich bin der Schmerz“ mochte, wird auch diesen hier mögen. Und ich freue mich auf den fünften Teil „Ich bin der Hass“ und erhoffe mir, dass ich die Charaktere, die Ethan Cross auf so wunderbare Weise erschaffen hat, noch besser kennen zu lernen.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Nervenkitzel pur

Ich bin die Nacht
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„Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross ist der Auftakt zur Shepard-Reihe.

Klappentext:
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht ...

„Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross ist der Auftakt zur Shepard-Reihe.

Klappentext:
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

Inhalt:
Der ehemalige Polizist Marcus Williams ist auf eine Farm, die er von seiner Tante geerbt hatte, gezogen. In diesem Ort gerät er in die Ermittlungen um Francis Ackerman junior und begegnet diesem auch und Ackerman sieht in Marcus endlich einen würdigen Gegenspieler. Und so beginnt ein rasantes Katz und Maus Spiel zwischen den beiden, aber auch zwischen Ackerman und den Ermittlern.

Meinung:
Das Buch ist durch und durch spannend. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Das Buch ist sowohl aus der Perspektive von Marcus Williams, als auch von Francis Ackerman junior geschrieben, ab und zu sind auch mal Absätze oder auch Kapitel aus der Sicht anderer Charaktere geschrieben. Dadurch konnte ich die Geschichte gut aus jedem Blickwinkel verfolgen, ohne dabei die gesamte Geschichte durchschauen zu können. Der Schreibstil von Ethan Cross hat mir sehr gefallen, er versteht es Spannung aufzubauen. Im dritten Kapitel zum Beispiel hatte ich selbst das Gefühl vor dem Mörder davon zu laufen.
Die Charaktere sind gut beschrieben, man erfährt nach und nach mehr von ihnen und man bekommt ein sehr gutes Bild von ihnen vermittelt. Mir persönlich hat dabei am besten gefallen, dass nicht alles nur gut oder böse ist, sondern jeder einen ein bisschen von allem.
Ich muss sagen, dass mir das Ende nicht so gefallen hat, dafür gibt es einen Stern Abzug. Trotzdem freue ich mich auf die nächsten Bände der Reihe

Fazit:
Insgesamt ein sehr spannendes Buch. Ich kann es nur jedem empfehlen der auf Nervenkitzel steht.

Veröffentlicht am 25.02.2018

gelungene Fortsetzung

Ich bin die Angst
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„Ich bin die Angst“ von Ethan Cross ist der zweite Band der Shepard-Reihe.

Klappentext:
Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er trinkt das Blut seiner Opfer, ...

„Ich bin die Angst“ von Ethan Cross ist der zweite Band der Shepard-Reihe.

Klappentext:
Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie anzündet. Schlimmer noch: Er zwingt sie, ihm dabei unentwegt in die Augen zu schauen. Denn sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absolut Bösen. Um den Anarchisten zur Strecke zu bringen, muss Marcus Williams von der Shepherd Organization sich ausgerechnet an seinen Todfeind wenden: Francis Ackerman junior, den berüchtigsten Serienkiller der Gegenwart.

Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich nach dem sehr spannenden ersten Teil der Reihe etwas mehr erwartet hatte. „Ich bin die Angst“ ist durchaus spannend, jedoch kommt es in diesem Punkt nicht an den ersten Teil „ich bin die Nacht“ heran. Jedoch ist die Geschichte in sich stimmiger und man kann sie besser nachvollziehen. Der Autor baut geschickt Wendungen ein und hält somit den Spannungsbogen aufrecht.
Auch die Charaktere sind wieder gut beschrieben, sowohl die neuen als auch die alten. Man erfährt mehr über Marcus, der jetzt bereits seit einem Jahr in der Shepard-Organisation ist, aber auch mehr über seine Team-Mitglieder. Der Perspektivenwechsel der Erzählungen gibt dem Leser die Einsicht sowohl in die Ermittler, Marcus und seinem Team, als auch in den Mörder und natürlich auch wieder Francis Ackerman junior. Trotzdem erfährt man nicht genug, um das Ende vorherzusehen, so dass die Spannung nicht abbricht.

Fazit:
„Ich bin die Angst“ ist eine gelungene und flüssige Fortsetzung der Shepard-Reihe. Wer den ersten Teil „Ich bin die Nacht“ mochte, wird auch diesen hier mögen. Und ich freue mich auf den dritten Teil „Ich bin der Schmerz“.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Wirklich ein ungewöhnliches Motivationsbuch

Fish!
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Klappentext:
Menschen, die jeden Tag aufs Neue dynamisch, energiegeladen und mit Freude ihre Arbeit anpacken. Ein Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeiter völlig mit ihren Aufgaben identifizieren und wo ...

Klappentext:
Menschen, die jeden Tag aufs Neue dynamisch, energiegeladen und mit Freude ihre Arbeit anpacken. Ein Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeiter völlig mit ihren Aufgaben identifizieren und wo Kundenwünsche jederzeit gutgelaunt erfüllt werden. Unvorstellbar für Mary Jane Ramirez, Managerin einer Firma in Seattle, deren Auftrag darin besteht, eine lustlose, lahme Abteilung endlich zu einem effektiven Team umzuwandeln. Zufällig wird sie in ihrer Mittagspause Zeugin der mitreißenden Atmosphäre auf dem Pike Place Fischmarkt, erlebt den Spaß, den die Fischverkäufer dort an ihrer Arbeit haben und wie sich diese positive Einstellung auf die Kunden überträgt. Spaß am Job ist also doch möglich! FISH! ist ein ungewöhnliches Motivationsbuch, das veranschaulicht, wie jeder Gefallen an seiner Arbeit finden und dadurch wesentlich mehr leisten kann. Eine wahre Geschichte!

Meinung:
Wie der Titel schon sagt: Es ist ein ungewöhnliches Motivationsbuch. Ich bekam das Buch von einer Freundin geliehen mit den Worten „Das musst du unbedingt lesen!“. Also nahm ich es mit nach Hause. Bei den Worten „Motvationsbuch“ graut es mir ehrlich gesagt immer, ich denk dabei immer an die Sätze „Du musst das machen! Es wird dein Leben verändern!“. Aber meiner Freundin zu liebe, wollte ich dann die ersten 20 Seiten lesen, damit ich ihr wenigstens sagen kann, dass ich es versucht habe, es aber nicht mein Ding sei. Nun was soll ich sagen? Ich konnte nicht mehr aufhören. Es ist wirklich ein ungewöhnliches Motivationsbuch.
Die Geschichte handelt wie der Klappentext schon verrät darum, wie die Arbeitsmoral von einem Fischmarkt auf ein Büro übertragen werden kann. Auf den ersten Blick haben diese beiden Berufsfelder recht wenig gemeinsam, aber ich will hier nicht zu viel vorweg nehmen. Es ist auf jeden Fall eine sehr interessante Geschichte und es bleibt jedem selbst überlassen, was man daraus macht. Sätze wie oben beschrieben sucht man hier vergeblich, und das finde ich gerade klasse.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und habe erst ab der Hälfte des Buches gemerkt, dass es gar nicht in der Ich-Perspektive von Mary geschrieben ist, auch wenn die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird. Somit ist auch das in meinen Augen sehr gut gelungen.

Fazit:
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, ich kann es nur jedem sehr empfehlen. Ich hab dieses Buch ohne Pausen gelesen, welches ja eigentlich schon immer ein gutes Zeichen ist. Und vielleicht geht es ja einigen so, dass sie nur mal die ersten Seiten lesen wollen? Denjenigen kann ich nur sagen, versucht es!