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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2019

Der schwächste Tante-Poldi-Roman in der Reihe

Tante Poldi und die Schwarze Madonna
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Tante Poldi ist immer ein Garant für vergnügliche Lesestunden - jedenfalls bisher.
In diesem Teil jedoch hat man das Gefühl, dem Autor fällt nichts halbwegs Vernünftiges mehr ein.
Poldi trifft auf den ...

Tante Poldi ist immer ein Garant für vergnügliche Lesestunden - jedenfalls bisher.
In diesem Teil jedoch hat man das Gefühl, dem Autor fällt nichts halbwegs Vernünftiges mehr ein.
Poldi trifft auf den Papst höchstpersönlich, auf den Tod und es gibt lange Abhandlungen aus dem Roman des Neffen heraus. Das alles schmälert leider das Lesevergnügen sehr.
Das Ende lässt auf einen neuen Teil hoffen und damit auch, dass es weitergeht mit einer gut gelaunten Poldi ohne solche Abschweifungen.

  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Lesespaß
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2017

Für mich leider nichts

Die Tochter des Fechtmeisters
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Ich hatte mich mit Freude an einen Historischen Roman gesetzt, da ich mit diesem Genre noch keine große Erfahrung habe. Nun musste ich leider feststellen, daß ich das Thema auch nicht weiter vertiefen ...

Ich hatte mich mit Freude an einen Historischen Roman gesetzt, da ich mit diesem Genre noch keine große Erfahrung habe. Nun musste ich leider feststellen, daß ich das Thema auch nicht weiter vertiefen werde. Ich habe das Buch leider nicht bis zum Schluß geschafft. Das hat mehrere Gründe. Es gibt einfach zu viele Orte, zu viele Jahreszahlen und zu viele Menschen, die man sich merken und miteinander in Verbindung bringen muss. Ich hätte mir beim Lesen eine Legende mit Verbindungen aufmalen müssen, um dabei bleiben zu können. Das ist mir - Lesen ist für mich eine Freizeitbeschäftigung und kein Job - wirklich zu anstrengend. Ob es einfach für mich das falsche Buch, die falsche Schriftstellerin war kann ich nicht beurteilen. Die Sprache an sich fand ich ebenfalls schwierig, ich lebe doch mehr im Hier und Jetzt. Ich danke aber für die Erfahrung, die ich machen durfte. Ich werde diesmal auf keinem anderen Portal eine Rezension abgeben, da dies wahrscheinlich eine sehr subjektive Problematik meinerseits ist.

  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühle
  • Recherche
  • Schreibstil
Veröffentlicht am 11.01.2017

Ein wahres Lesevergnügen

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
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Jessie Ann Foley's Roman "Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" ist ein Jugendroman, der aber auch Erwachsenen viel Freude beim Lesen beschert.
Die 16 jährige Maggie zieht wegen der Heirat ...

Jessie Ann Foley's Roman "Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" ist ein Jugendroman, der aber auch Erwachsenen viel Freude beim Lesen beschert.
Die 16 jährige Maggie zieht wegen der Heirat ihrer Mutter mit dieser und ihrer Schwester von Chicago nach Irland. Ihre geliebte Großmutter sowie ihren nur 10 Jahre älteren Onkel Kevin muss sie in Chicago zurücklassen. Das Buch erzählt über die Geschichte der Eingewöhnung in einem für sie fremden Land, über Freundschaften, die erste Liebe und den Verlust ihres Onkels. Man erfährt über Drogenprobleme der 90er, über Musik der 90er, insgesamt ist es ein sehr schönes Buch für alle, die die Zeit nicht kennen sowie für alle, die diese Zeit selbst erlebt haben. Maggie wächst in den insgesamt 2 Jahren, die diese Geschichte erzählt, von einem Teenie zu einer selbstbewussten jungen Frau heran und es ist toll, sie dabei zu begleiten. Sprachlich einfach gehalten und durch Rückblenden bleibt man immer gerne dabei und legt das Buch ungern weg. Es war ein wahres Lesevergnügen.

  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühle
  • Lesespass
  • Thema
Veröffentlicht am 12.12.2016

Wieder ein durchgeknallter Kommissar

Schattenkiller
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Mirko Zilahy’s Auftakt zur Enrico Mancini Reihe, welche in Rom spielt.
Im Mittelpunkt steht der Kommissar Enrico Mancini, der nach dem Tode seiner Frau nicht richtig zurück ins Leben gefunden hat und ein ...

Mirko Zilahy’s Auftakt zur Enrico Mancini Reihe, welche in Rom spielt.
Im Mittelpunkt steht der Kommissar Enrico Mancini, der nach dem Tode seiner Frau nicht richtig zurück ins Leben gefunden hat und ein weiterer Kommissar in der neuen Literatur ist, der dem Alkohol nicht abgeneigt ist.
Die Geschichte besteht aus sehr vielen Personen und vielen Handlungssträngen und ist zunächst einmal sehr unübersichtlich gestrickt. Es werden viele Orte in einem unwirtlichen, im Regen versunkenen Rom vorgestellt. Die Örtlichkeiten sind interessant und bildlich beschrieben, wie zum Beispiel das Gasometer oder ein alter Schlachthof. Die bösartig verübten Verbrechen passen hervorragend zu diesen Industriebrachen.
Nachdem man immer wieder in verschiedene Richtung ermittelt und der Leser immer wieder zu – wie sich später herausstellt – falschen Vermutungen verführt wird ist man zum Schluß hin doch sehr überrascht, was der Autor mit seinen anscheinend nur lückenfüllenden Aussagen angedeutet hat.

Enrico Mancini als Hauptakteur ist kein Mensch, mit dem der Leser schnell „warm“ wird, vielleicht sollte dieser Auftakt einer neuen Reihe nur zeigen, woher er kommt und wie er zu dem geworden ist, wie er sich darstellt. Ich hoffe, daß in neuen Folgen der Reihe nicht mehr stark auf seine Ticks und seine Probleme eingegangen wird.
Eine Ausweitung der Charaktere seines Kollegen Walter Comello, der Kollegin Caterina de Marchi und dem Professor Carlo Biga wäre wünschenswert. Diese 4 haben letztendlich als Team hervorragend zusammen gearbeitet, da jeder seine Stärken hervorragend einbringen konnte.
Insgesamt ein gutes Buch, kurzweilige Unterhaltung, flüssiger Schreibstil.

  • Cover
  • Charaktere
  • Spannung
  • Handlung
  • Stil
Veröffentlicht am 15.11.2016

Muss nicht sein

Die Assistentinnen
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Zunächst war ich vom Thema, über nicht ganz illegale Machenschaften der Assistentinnen zu lesen, sehr angetan.

Ich hatte witzige und schlagfertige Situationen erwartet.

Die Wirklichkeit über dieses Buch ...

Zunächst war ich vom Thema, über nicht ganz illegale Machenschaften der Assistentinnen zu lesen, sehr angetan.

Ich hatte witzige und schlagfertige Situationen erwartet.

Die Wirklichkeit über dieses Buch sieht leider anders aus.

Zunächst wird Tina bei Reisekosten, die sie einreicht, deren Grundlage aber storniert wurde, nicht erwischt.

Man erfährt von Ihren Zweifeln, ob es richtig ist, mit dem unverhofften Geldsegen ihren Studienkredit abzuzahlen,

letztendlich überwiegt aber die Gier und sie unterschlägt das Geld. Sie wird nicht von Ihrem Chef erwischt, sondern

von einer anderen Assistentin und diese wieder von einer Assistentin und so weiter.

Dieses Buch hätte lustig und nachdenklich stimmen können, wäre es nicht so lieblos runtergeschrieben worden, ganz

ohne Witz und ohne Charme. Die Idee war gut, die Umsetzung aber äußerst schlecht. Schade, in der Zeit hätte man ein

gutes Buch lesen können.

  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Lesespass
  • Erzählstil