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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2020

Gute Unterhaltung für Zwischendurch!

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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Als in den Rocky Mountains ein Kleinflugzeug abstürzt, ist die 31-jährige Ally die einzige Überlebende. Trotz des Chaos behält sie zunächst den Überblick. Sie schafft es, zu flüchten, denn sie weiß, dass ...

Als in den Rocky Mountains ein Kleinflugzeug abstürzt, ist die 31-jährige Ally die einzige Überlebende. Trotz des Chaos behält sie zunächst den Überblick. Sie schafft es, zu flüchten, denn sie weiß, dass sie gejagt wird. Immer weiter muss sie sich vorankämpfen und um ihr Leben kämpfen.
Zeitgleich erfährt Maggie, dass ihre Tochter Ally bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Zunächst will sie es gar nicht wahrhaben. Nach und nach regen sich bei ihr immer mehr Zweifel. Sie beginnt selbstständig, Ermittlungen anzustellen, weshalb Ally in dem Flugzeug gesessen haben soll. Dabei stellt sie fest, dass sie Ally eigentlich gar nicht mehr kannte. Sie taucht in ihre Vergangenheit ein und steckt plötzlich selbst in einem Kampf ums Überleben.

Die amerikanische Schriftstellerin Jessica Barry hat mit dem Werk „Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod“ ihren Debütroman verfasst. Der Thriller beschäftigt sich mit den beiden starken Frauen Allison „Ally“ und ihrer Mutter Maggie.

Durch kurze Kapitel, die abwechselnd Allys und Maggies Sichtweise wiedergeben, fällt es leicht, sich auf die rasante Geschichte einzulassen. Jessica Barry nutzt für ihre Beschreibungen eine sehr lebendige und moderne Sprache, gibt die Erlebnisse der beiden Hauptakteure bildlich und einfühlsam wieder.

Allison ist eine kluge, junge Frau, die versucht in San Diego Fuß zu fassen. Seit zwei Jahren hat sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter, mit der sie im Streit gebrochen hat. Nach einer schweren Zeit lernt sie einen Mann kennen, der für sie eine neue Zukunft bedeutet. Doch dann geschieht der Flugzeugabsturz und Ally muss kämpfen. Sie ist eine Überlebenskünstlerin und weiß genau, wo sie hin gehen muss.

Maggie sehnt sie nach ihrer Tochter. Erst recht nachdem sie von ihrem Tod erfahren hat. Sie will es nicht wahrhaben und stellt Nachforschungen an. Dabei lernt sie eine ganz neue Seite an Ally kennen. Zunächst will sie nicht glauben, was sie erfährt, doch schnell kommt sie hinter die Geheimnisse. Dabei ist sie eine sehr starke Person, die trotz aller Umstände die Übersicht behält. Eine Frau, die durch ihre emotionale Art und Weise schnell Sympathiepunkte beim Leser erhält.

Die Handlung selbst baut sich langsam auf. Der Leser erfährt zunächst kaum Hintergrunddetails. Erst nach und nach wird mehr offenbart und mündet schließlich in einem großen, schlüssigen Finale. Doch der Weg dorthin ist nicht immer ganz so dramatisch und spannend. Es werden viele Rückblenden und Erinnerungen gezeigt und der Leser kann sich langsam ein Bild von den beiden Frauen aufbauen. Erst ab etwa der Hälfte des Buches wird die Spannung etwas angehoben und endet dann in einem gelungenen Abschluss.

Gute Unterhaltung für Zwischendurch!

Mein persönliches Fazit:
Vielleicht bin ich bei Thrillern etwas anderes gewöhnt, denn hier fehlte mir ein wenig die wahre Spannung, die ein Werk dieses Genres ausmacht. Etwas zu langsam startet die Handlung und auch die Protagonisten sind mir nicht richtig ans Herz gewachsen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten, denn durch die kurzen Kapitel und den steten Wechsel in der Erzählperspektive bin ich praktisch durch die Erzählung geflogen.

Die Ideen von Jessica Barry haben mir gut gefallen. Das Entdecken der Zusammenhänge, die sich erst zum Schluss hin zeigen, haben mir viel Spaß bereitet. Auch Allys Reise war interessant und stellenweise aufregend. Wenn mir auch zum Ende noch ein paar Fragen offen bleiben, so fühle ich mich trotz meiner kleinen Kritikpunkte bewegt und zufrieden.

Die Autorin hat es zumindest geschafft, einen soliden und nachdenklichen Roman zu schreiben, der sich leicht liest und für herrliche Lesestunden sorgt. Wenn auch nicht ganz auf Thriller-Niveau, so bietet das Werk dennoch Dramatik, Aufregung und zwei starke Protagonisten. Deshalb gibt es auch eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Eine ganz eigene Welt, die mich begeistert hat!

American King
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Ash ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er liebt sein Land und ist bereit, alles dafür zu geben. Doch zeitgleich liebt er auch Embry Moore, den Mann, der ihn verraten hat. Und er liebt Greer, ...

Ash ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er liebt sein Land und ist bereit, alles dafür zu geben. Doch zeitgleich liebt er auch Embry Moore, den Mann, der ihn verraten hat. Und er liebt Greer, seine persönliche Königin. Jetzt ist die Zeit gekommen, alles zu wagen, das Land vor einem Tyrannen zu schützen und die Menschen zu prüfen, die er liebt. Wird es für den König ein Happy End geben?

Sierra Simones Neu-Camelot-Trilogie findet mit diesem Werk „American King“ sein großes Finale und bündelt alle vorherigen Ereignisse zu einem packenden Ende. Nachdem der Leser schon zu vor die Geschichten von Embry und Greer hat kennenlernen dürfen, ist dieser Band dem mächtigen Ash vorbehalten, der hier sein ganzes Wesen preisgibt.

Vorweg muss angemerkt werden, dass es sich bei diesem Band um den dritten Teil der Trilogie handelt und es sich von Vorteil erweist, zuvor die anderen beiden Bücher gelesen zu haben. Nur so kann das ganze Ausmaß der Erzählung erfasst werden, da die Autorin nur wenig Einblicke in frühere Erlebnisse gewährt.

Natürlich ist „American King“ Ash gewidmet, der nach Embrys Verrat und dem Verzicht auf das Amt als Vizepräsidenten sich neu orientieren muss. Trotz allem liebt er seinen Kleinen Prinzen und versucht auf seine Art und Weise Embry zu schützen. Gleichzeitig möchte er auch Greer schützen, die noch immer in Gefahr schwebt. Kann er allen Dingen gerecht werden und gleichzeitig seine Wiederwahl anstreben?

Die Erzählung wird hauptsächlich aus Ashs Gedanken in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Doch hin und wieder präsentieren auch Greer, Embry und sogar Abilene ihre Gefühle und Handlungen. Diese Mischung aus den Hauptpersonen dieser Trilogie ermöglichen es dem Leser, ganz und gar in die Geschichte einzutauchen und sich regelrecht von den lebendigen Worten der Autorin mitreißen zu lassen.

Diese ideale Kombination aus leidenschaftlichen Sequenzen und erotischem Spiel, die Machtdemonstrationen des amtierenden Präsidenten und die gefährlichen Intrigen im Hintergrund machen das Werk so unglaublich fesselnd und aufregend. Auch durch die einfühlsamen und fast schon biblischen Worte der Schriftstellerin, die hier teilweise literarisch anspruchsvolle Kost verwendet hat, wird das Werk lebendig und die Charaktere authentisch.

Eine ganz eigene Welt, die mich begeistert hat!

Mein persönliches Fazit:
Sierra Simones Darstellung der König Artur – Saga ist gewagt, aufregend und mitreißend. Sie spiegelt die Macht durch BDSM wider, sie lässt Figuren wie König, Prinz und Prinzessin lebendig werden und zeigt, dass es doch möglich ist, geschichtliche Fakten mit der Gegenwart zu kombinieren.

Mich hat die Erzählung gefesselt, denn diese gelungene Mischung aus Romantik, Drama, Erotik und Tragödie hat hier ideal Einzug erhalten. Die Protagonisten sind facettenreich und ausdrucksstark, die Emotionen sind praktisch zum Greifen nah und die Handlung ist gut durchdacht und strukturiert aufgebaut.

Kennt ihr das, wenn ihr genau wisst, dass ihr gleich das große Finale erreicht und eigentlich gar nicht dahin gelangen wollt? Ihr wisst, dass es dann zu Ende ist und ihr diese Geschichte für immer zuschlagen werdet? Doch ihr wisst noch nicht, ob es ein gutes oder ein schlechtes Ende nehmen wird? Genau das ist hier das Fall. Das ganze Buch arbeitet systematisch auf das letzte Gefecht hin und der Leser kann nur erahnen, was passieren wird. Gibt es ein Happy End oder bleibt Sierra Simone den Vorlagen treu?

Ich kann euch nur raten, lest es! Unbedingt! Diese Geschichte hat mich eingenommen und mitgerissen. Die drei Hauptakteure sind mir ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mit gefiebert und gelitten. Leider muss ich mich nun von ihnen verabschieden, trotzdem werden sie mit in positiver Erinnerung bleiben. Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Romantik pur - tolle Unterhaltung!

The Risk – Wer wagt, gewinnt
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Brenna Jensen kennt Eishockey von Kindesbeinen an. Da ihr Vater als Couch an der Briar University einen guten Ruf genießt, hat Brenna immer alles für die Mannschaft ihres Dads gemacht. Jetzt ist es soweit ...

Brenna Jensen kennt Eishockey von Kindesbeinen an. Da ihr Vater als Couch an der Briar University einen guten Ruf genießt, hat Brenna immer alles für die Mannschaft ihres Dads gemacht. Jetzt ist es soweit und es kommt zum großen Spiel zwischen Briar und Harvard. Eigentlich kein Problem, denn sie würde nie für den Feind jubeln. Wenn da bloß nicht der gutaussehende Captain der Mannschaft wäre, Jake Connelly, ein Spieler mit einer großen Zukunft, ein Spieler, der mühelos Brennas Herz höherschlagen lässt. Aber hat diese Liebe überhaupt eine Chance, wenn sie sich als Gegner beim Eishockeyspiel gegenüberstehen? Schließlich kann Brenna nicht dem Feind die Daumen drücken.

Elle Kennedys Roman „The Risk – Wer wagt, gewinnt“ ist der inzwischen sechste Teil der romantischen Reihe aus der „Off-Campus-Serie“, die sich bereits viele Leser glücklich gemacht hat. Vorteil an dieser Romanreihe ist ganz klar, jedes Werk kann für sich alleingestellt gelesen werden, denn es beinhaltet eine in sich abgeschlossene Handlung.

In diesem Band dreht sich also alles um Jake und Brenna, die auf verschiedene Universitäten gehen. Während Brenna als Studentin der Briar, und als Tochter des Couchs, natürlich für ihre Mannschaft einsteht, ist Jake Harvard-Student und damit ihr natürlicher Feind. Doch wenn sie sich treffen, ist irgendwie alles ganz anders. Denn Brenna kann kaum die Augen von dem jungen Mann abwenden. Dabei darf sie sich nicht auf ihn einlassen.
Brenna ist eine sehr positive, witzige und bodenständige Person. Sie hat eine bewegte Vergangenheit, die ihr bis heute Kopfzerbrechen bereitet. Noch immer lasten ihre früheren Erlebnisse auf ihr und sie hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihrem Vater. Trotzdem steht sie bedingungslos hinter ihm und seiner Mannschaft.
Jake ist ein herzensguter Kerl. Er will seine Mannschaft zum Sieg bringen und ist bereit, dafür einiges zu geben. Das er sich dabei aber in Brenna Jensen verliebt, war nicht Teil des Plans. Trotzdem will er kämpfen und bleibt sich selbst dabei äußerst treu. Er ist auf jeden Fall ein Sympathieträger, denn durch seine lockere und amüsante Art und Weise erreicht er schnell das Herz des Lesers.

Die Handlung selbst ist spannend und unterhaltsam aufgebaut. Die Dialoge sind humorvoll, die Charaktere emotional und die Romantik praktisch zum Greifen nah. Alles wirkt stimmig und es ist ganz leicht, sich auf die Erzählung einzulassen. Insbesondere, da es für den Leser klar ist, dass die Romanze ganz langsam auf das große Finale, und dem damit verbundenen Endspiel, hinsteuert. Der Suchtfaktor ist immens hoch, denn die Aufregung und Dramatik ist auf allen Seiten zu spüren.

Großartige Geschichte,
die mich perfekt unterhalten hat!

Mein persönliches Fazit:
Nachdem mir der letzte Band nicht ganz so gut gefallen hat, war ich extrem neugierig, wie sich diese Geschichte gestalten würde. Und was soll ich sagen? Sie ist toll, - großartig und fantastisch. Dieses Werk hat mich schon nach wenigen Seiten verzaubert, denn Brenna ist mir von Anfang an sympathisch und authentisch erschienen. Auch Jake hat mich begeistert, denn er ist ein herzensguter Typ, der nie etwas böses will. Er hat sich Ziele im Leben gesteckt, für die er bereit ist zu kämpfen. Außerdem hat er eine herrliche Art mit Brenna umzugehen, die mich mitgerissen hat. Deshalb bin ich unglaublich glücklich, dass ich diese wunderbare Romanze habe miterleben dürfen. Für mich gehört das Buch definitiv zu dem Besten der Reihe. Deshalb gibt es von mir auch eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Leidenschaftlich, romantisch, aufregend!

American Prince
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Eine ungewöhnliche Liebe, verbunden durch die mächtigsten Menschen des Landes. Doch eigentlich darf es das gar nicht geben. Trotzdem sind sie bereit, alles für den anderen zu geben. Wird ihre Liebe so ...

Eine ungewöhnliche Liebe, verbunden durch die mächtigsten Menschen des Landes. Doch eigentlich darf es das gar nicht geben. Trotzdem sind sie bereit, alles für den anderen zu geben. Wird ihre Liebe so stark sein, dass sie allen Widrigkeiten standhalten kann? Als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat Ash große Last zu tragen. Seine geliebte Greer steht ihm dabei zur Seite. Und sein Vize-Präsident ist der Prinz, den er von ganzen Herzen liebt; Embry.

Sierra Simones neue Camelot-Trilogie erzählt die moderne Geschichte vom König, seiner Prinzessin und seinem Prinzen. Eine Liebe, die ungewöhnliche Wege geht. Mit „American Queen“ hat sie bereits den Auftakt verfasst und so die ersten Einblicke in das Leben von den drei Charakteren ermöglicht. Mit „American Prince“ setzt die Autorin praktisch nahtlos an den ersten Band an und knüpft ein fantastisches Band zwischen Greer und Embrys Geschichte.

Vorweg muss ich kurz anmerken, dass sich diese Geschichte für den kundigen Leser des ersten Bandes hervorragend lohnt, da hier sofort auf den Cliffhanger aus dem vorherigen Teil eingegangen wird. Für Neueinsteiger wird es recht schwierig werden, einen idealen Start zu erleben, da es kaum Einblicke in den ersten Band ermöglicht.

Die Geschichte geht direkt los und der Leser wird mit ganzer Wucht in die spannende und äußerst erotische Handlung aus dem Auftakt hinein katapultiert. Sofort ist alles wieder präsent und die Geschehnisse aus dem ersten Teil sind sofort bildlich vorhanden. Sehr dramatisch gestaltet sich die Erzählung, die sowohl aus Embrys, als auch aus Greers Sicht beschrieben wird.
Der Leser lernt hier allerdings auch Embrys Vergangenheit kennen. Durch den steten Wechsel von „Davor“ und „Danach“ wird sowohl die Gegenwart als auch die früheren Ereignisse beleuchtet. Der Leser erhält so wunderbare Einblicke in die Zeit als sich Ash und Embry kennen und lieben gelernt haben. Außerdem werden ein paar Hintergrundinformationen aufgedeckt und es fällt noch leichter sich in die Gefühle der Protagonisten hineinzuversetzen.

Natürlich dreht sich hier vorwiegend alles um die erotische BDSM-Geschichte zwischen Ash, Greer und Embry. Doch es ist viel mehr, denn es bietet auch Intrigen, wahre Liebe und Tragödien. Die Emotionen der drei Hauptakteure sind immer präsent und hinterlassen beim Leser einen natürlichen und fesselnden Eindruck. Es ist einfach, sich auf die lebendigen und mitreißenden Worte der Schriftstellerin einzulassen und sich von der schon fast künstlerischen Atmosphäre gefangen nehmen zu lassen.

Tolle Fortsetzung!
Ich freue mich schon auf den finalen Band!

Mein persönliches Fazit:
Nachdem der erste Teil wirklich grandios gewesen ist, war meine Erwartung an die Fortsetzung ebenfalls immens hoch. Zwar haben mich ein paar kleinere Szenen gestört, die ich für nicht plausibel gehalten habe, doch im Großen und Ganzen hat mich auch dieser Teil regelrecht begeistert. Embrys Situation hat mich bewegt und ich fühle noch immer mit ihm. Seine Aufopferungsbereitschaft und seine Liebe zu Greer und Ash ist bemerkenswert und macht aus dem Kleinen Prinzen einen wahren Helden. Embrys Geschichte ist es einfach wert, gelesen zu werden. Ich kann das Werk deshalb allen Freunden von erotischen Liebesromanen, die auch den Hauch von politischen Machtspielchen ertragen können, nur empfehlen. Ich freue mich schon riesig auf den dritten Band, der hoffentlich zu einem versöhnlichen Ende führen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2019

Ein Lesevergnügen für Jung und Junggebliebene!

Der verrückte Erfinderschuppen
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Kaum haben Fred, Tilda und Walter ihr letztes Abenteuer überstanden, da stehen schon die nächsten Überraschungen an. Nachdem durch ihren Turbo-Dünger der Schuppen zerstört worden ist, wollen sie nun ihren ...

Kaum haben Fred, Tilda und Walter ihr letztes Abenteuer überstanden, da stehen schon die nächsten Überraschungen an. Nachdem durch ihren Turbo-Dünger der Schuppen zerstört worden ist, wollen sie nun ihren Treffpunkt renovieren. Schnell ist für das nötige Material gesorgt, doch dann passiert es! Walters Hemd wird mit Farbe überschüttet. Was nun helfen könnte, wäre ein Mittel, dass die Flecken einfach verschwinden lassen könnte. Damit ist der Grundstein für die nächste Erfindung gelegt. Sie müssen einfach ein Ruckzuck-Weg-Spray erfinden.

Das fünfte Abenteuer aus der Feder von Autorin Lena Hach bringt die drei Erfinder ganz schön ins Schwitzen. Glücklicherweise wird die Geschichte durch die herrlichen schwarz-weiß-Bilder von Daniela Kulot illustriert, weshalb alles gleich noch viel aufregender und authentischer erscheint.

In dieser Kinderbuchreihe kann jedes Werk für sich allein gelesen werden. Doch viel schöner ist es, wenn der junge Leser mit den drei Helden der Geschichte zusammen die chronologische Reihenfolge erlebt. So wird das Leseerlebnis gleich viel schöner und der Leser kann sich ganz auf die Abenteuer und die Entwicklung der Charaktere einlassen.

Natürlich dreht sich hier auch wieder alles um Fred, Tilda und Walters verrückte Erfindungen. Und erneut läuft nicht alles ganz so nach Plan, wie sie es sich vorgestellt haben. Nachdem der Turbo-Dünger im vorherigen Teil den Garten von Tildas Oma in einen Urwalt verwandelt hat, wurde ihr Schuppen zerstört. Nun müssen sie diesen renovieren, um weiterhin einen geheimen Treffpunkt zu haben. Doch auch dabei kommt es wieder zu einer Beinah-Katastrophe. Doch Fred, Tilda und Walter wären keine waschechten Erfinder, wenn sie diese nicht in den Griff bekommen würden.

Durch die hervorragenden Karikaturen, die die Erzählung perfekt ergänzen, fällt es dem jungen Leser sehr leicht, sich auf die Geschichte einzulassen. Und auch erwachsene Leser und Eltern werden beim Schmökern durchaus ihre Freude erleben, denn Lena Hach verfügt über einen wunderbaren Erzählstil, der einfach zum Weiterlesen verführt. Sie spielt mit den Worten und bringt durch ihre Ideen die Welt um die kleinen Erfinder regelrecht zum Erblühen.

Große Lesefreude für Jung & Junggebliebene!

Mein persönliches Fazit:
Diese Buchreihe ist nicht nur etwas für Kinder, auch Junggebliebene können hier ein wahres Abenteuer erleben und sich auf die Erzählung von Lena Hach einlassen. Begleitet durch die hervorragenden Illustrationen von Daniela Kulot wirkt dieses Buch fesselnd, einladend und mitreißend. Auch ohne Vorkenntnisse der ersten Bände fällt es leicht, sich hier auf die Handlung einzulassen, die sowohl lustig als auch aufregend ist. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Erfindungen, die mich bestimmt ebenfalls begeistern werden.

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  • Erzählstil
  • Handlung
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