Spannende Fortsetzung mit starker Heldin
EleanorMit "Eleanor", dem zweiten Band der Trilogie von Genevieve Cogman, taucht man erneut in eine faszinierende Welt voller Magie, Politik und gesellschaftlicher Umbrüche ein. Frankreich im Jahr 1793 wird von ...
Mit "Eleanor", dem zweiten Band der Trilogie von Genevieve Cogman, taucht man erneut in eine faszinierende Welt voller Magie, Politik und gesellschaftlicher Umbrüche ein. Frankreich im Jahr 1793 wird von einer umgekehrten Revolution erschüttert – hier jagt das Volk die adeligen Vampire zur Guillotine. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals hingegen scheint die Ordnung zwischen Vampiren, Menschen und Magiern noch zu bestehen – zumindest auf den ersten Blick.
Besonders gelungen finde ich, dass Eleanor nun stärker ins Zentrum der Handlung rückt. Ihre Entwicklung zur selbstständig denkenden und handelnden Protagonistin ist nachvollziehbar und spannend mitzuverfolgen. Auch wenn sie nicht immer die klügsten Entscheidungen trifft, bleibt ihr Mut bewundernswert – auch angesichts der Kritik, die sie ertragen muss. Schön ist, dass sie sich davon nicht unterkriegen lässt.
Auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes konnte ich problemlos in die Geschichte eintauchen, was für das gelungene Worldbuilding und die klare Erzählweise spricht.
Ein gelungener zweiter Teil mit einer starken Hauptfigur, viel Spannung und einer gelungenen Mischung aus historischer Atmosphäre und Fantasy – absolut lesenswert!