Nett für Zwischendurch
Wicked Souls (Bd. 1)"Wicked Souls" ist der neue Band aus der Feder von Tina Köpke, der sich rund um Lyn dreht, die Schwester von Kat aus Hunting Souls. Wir verfolgen Lyn auf die magische Akademie nach London, wo sie verzweifelt ...
"Wicked Souls" ist der neue Band aus der Feder von Tina Köpke, der sich rund um Lyn dreht, die Schwester von Kat aus Hunting Souls. Wir verfolgen Lyn auf die magische Akademie nach London, wo sie verzweifelt versucht, sich von ihrem Fluch zu befreien. Diese Dilogie ist zwar ein Neuanfang, aber trotzdem bin ich der Meinung, man sollte Hunting Souls vorher gelesen haben, damit man alles ausreichend versteht und die Verweise auf die andere Reihe versteht.
Anzahl der Seiten: 432
Verlag: Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG
Preis: 22,00€
ISBN: 978-3649650560
Klappentext
Endlich! Lyn darf ihre Ausbildung am renommierten Institut für Moderne Magie beginnen. Es wäre alles perfekt, gäbe es da nicht diesen verflixten Fluch: Sobald Lyns Herz für jemanden höherschlägt, bricht großes Chaos über sie herein. Und nur "der wahren Liebe erster Kuss" kann sie erlösen. Doch die wahre Liebe zu finden, ist verflucht schwierig. Besonders, wenn es an der Schule auch noch Zwillinge gibt, die auf sehr unterschiedliche Weise Gefühle in Lyn wecken. Und als wäre das noch nicht genug, ereignen sich mysteriöse Einbrüche am Institut – auch in der Auffangstation für magische Wesen, die Lyn so am Herzen liegt.
Meine Meinung
Das Cover passt perfekt zur vorherigen Reihe, auch wenn es durch das Pink sich deutlich hervorhebt. Das ist auch perfekt, weil Lyn so ganz anders ist als Kat, weswegen diese verspielte Gestaltung super treffend ist. Der Farbschnitt ist super gewählt und matcht mit dem Cover.
Lyn war mir im vorherigen Band schon sehr sympthisch. Jetzt begibt sie sich auf ein neues Abenteuer und möchte in London die magische Akademie besuchen, um ihre Fähigkeiten zu schulen. Leider wurde sie kurz vorher vrflucht, sodass sie dringend ihre große Liebe finden muss, damit sie endlich die peinlichen Momente vermeiden kann, die mit dem Fluch einhergehen.
Kaum ist sie im Institut angekommen, lernt sie nicht nur neue Freunde (oder zum ersten Mal Freunde?) kennen, sondern auch die Zwilinge Sebastian und Gabriel. Leider redet sie sich sehr schnell ein, dass Sebastian des Problems Lösung ist. Für mich war das aber schon direkt zu Beginn irgendwie sehr erzwungen. Es gab keinerlei Indizien, dass irgendwie Lyn und Sebastian eine angenehme Chemie hätten.
Gabriel dagegen hatte mit Lyn eine spezielle Chemie, die sich auch während des gesamten Buches weiter entwickelte und versärkte. Für mich persönlich war er recht schnell Endgame, sodass ich mich zwischenzeitlich gefragt habe, warum das alles so offensichtlich ist. Man sollte bedenken, dass die Bücher für ein junges Publikum geschrieben wurde, weswegen es für diese vielleicht nicht so offensichtlich ist.
Insgesamt muss man aber sagen, dass die Handlung im Buch wirklich sehr offensichlich war, was als nächstes alles passieren würde. Ich wusste direkt immer, was folgen wird, was dem Buch ein bisschen Spannung genommen hat. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass es zwischenzeitlich sehr schnell die Zeit verfolg, in dem nichts passierte und dann wusste man direkt, was passieren würde. Das fand ich ein bisschen schade.
Lyn selbst ist ein süßer, sympathischer Charakter, der eine schwere Zeit hinter sich hat. Das merkt man richtig sehr. Viele Szenen spiegeln dies auch wider. Ich mochte sie die ganze Zeit und habe ihre Geschichte schnell verfolgt. Die Geschichte fliegt aufgrund des angenehmen Schreibstils auch nur so an einem vorbei. Ich mochte die Wiedersehen mit bekannten Figuren ungemein! Ich mochte auf die Idee mit der Wesenskunde und den Fabelwesen, die darin beschrieben wurden. Allgemein war das magische Institut ein interessanter Ansatz und gut beschrieben.
Fazit
Für mich persönlich war es ein schönes Buch für Zwischendruch. Es fehlt ein bisschen an Tiefe und Spannung, da man die Handlung rund um den Fluch und die Einbrüche recht schnell lösen konnte. Den Cliffhanger am Ende empfand ich als richtig richtig unnötig. Das hätte man deutlich besser abschließen können und im nächsten Band "neu" starten lassen. So war es überhaupt nicht gut. Trotzdem hat es mich gut unterhalten können, weswegen ich das Buch vor allem jüngeren Lesenden empfehlen kann.