Echt toll
Fable for the End of the WorldAuf Fable von Ava Reid habe ich mich seit der Ankündigung gefreut, denn es versprach alles, was ich wollte: Dystopie, Gesellschaftskritik, Jäger und Gejagte und zwei junge Frauen, deren Glück einfach nicht ...
Auf Fable von Ava Reid habe ich mich seit der Ankündigung gefreut, denn es versprach alles, was ich wollte: Dystopie, Gesellschaftskritik, Jäger und Gejagte und zwei junge Frauen, deren Glück einfach nicht in den Sternen steht
Tatsächlich wurde für mich aber nicht alles optimal umgesetzt. Aber zunächst zu dem, was ich super fand: die Welt der Zukunft, die Kritik, der Mensch und egal was passiert, er nie draus lernt. Die Autorin hat hier wirklich ein realistisches wenn auch erschreckendes Bild der Zukunft aufgeführt. Es war so glaubwürdig, da es uns genau so jetzt passieren könnte ich es eine mögliche Konsequenz unseren derzeitigen Verhalten sein kann.
Umwelt, Geld, Kriege - der Mensch halt C
Die Thematik der Jagd fand ich spannend. Insbesondere wie die Jäger dargestellt werden und wie es am Ende wirklich ist. Misogynie, der menschliche Körper, die Macht des freien Willens - alles wurde kritisch dargestellt und hat mich zwar wütend gemacht, aber ish leider bereist Realität. Dies passte gut zu den Dimensionen hinter der Jagd. Vor allem als der Jägerin endlich eine Chance gegeben wird, mehr zu sein.
Inesa und Melinoë verbringen nicht viel Zeit miteinander und erleben doch so etwas wie eine andere Welt. Auch wenn die beiden sich annähern, konnte ich die romantischen Gefühle zwischen den beiden nicht so recht erkennen. Dafür vergeht im Buch zu wenig Zeit und es werden nur wenig Gespräche geführt (verständlicherweise). Für mich war es höchstens der Beginn einer möglichen romanze, jedoch wird es am Ende größer gemacht als ich es verstehen konnte.
Dennoch war es ein gutes Dystopie-Buch, welches viel Kritik an der Gesellschaft übt und wichtige Punkte anspricht. Die Romantik war für mich zu schwach zum fühlen, aber ermöglichte weitere tiefere Einblicke