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Veröffentlicht am 27.05.2019

Der neue Freytag ist da!

Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte
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Mittlerweile habe ich Anne Freytag als Autorin wirklich ins Herz geschlossen und somit durfte ich mir ihren neusten Roman natürlich auch nicht entgehen lassen. Und gerade die Thematik hat mich diesmal ...

Mittlerweile habe ich Anne Freytag als Autorin wirklich ins Herz geschlossen und somit durfte ich mir ihren neusten Roman natürlich auch nicht entgehen lassen. Und gerade die Thematik hat mich diesmal ganz besonders gereizt, denn es geht um das Jahr nach dem Abitur.

Es gibt nicht nur eine, sondern gleich drei gleichwertige Protagonisten in diesem Buch. Rosa und Frank sind aus ganz unterschiedlichen Gründen nach dem Abitur nach Australien zum Reisen gekommen und beschließen nach ihrem Kennenlernen, ihre Reise gemeinsam fortzusetzten. Nach einiger Zeit stößt plötzlich auch noch Franks Freund David hinzu, obwohl die beiden sich zuvor zerstritten hatten. Sie alle wissen zwar nicht, wohin ihre Reise sie führen wird und ob sie miteinander auskommen werden, zumal sie sich nicht kennen, doch versuchen werden sie es auf jeden Fall.

Wie schon erwähnt, hat mir das Thema sehr gut gefallen. Ich selber stehe im Moment unmittelbar vor dem Abitur und plane meine Zeit danach. Dass sich die drei ganz bewusst für eine solche Auszeit entschieden haben und ihre Reise sogar alleine begonnen haben, bewundere ich. Natürlich sind sie auch nicht ganz angstfrei und besonders Rosa hinterfragt manchmal ihre Entscheidung und ob es nicht besser gewesen wäre, direkt zu studieren. Insgesamt konnte ich mich somit ganz gut mit ihr identifizieren, auch wenn sie sonst sehr unterschiedlich im Gegensatz zu mir ist.

Genauso wie die Figuren selbst wusste ich eine ganze Weile lang nicht, wohin die Reise, aber auch die Geschichte selbst mich führen mag - es gab irgendwie kein Ziel. Auch die Handlung war eher nebensächlich. Warum es mir dennoch gefällt? In diesem Buch ist es nicht die Story im klassischem Sinne, die wichtig ist, sondern die Figuren und ihre inneren Prozesse während dieses Abenteuers. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und springen jeweils zwischen den drei Hauptfiguren als Erzähler hin und her, sodass man viel von ihren Gedanken und Gefühlen erfährt. Und gerade kombiniert mit dem Schreibstil der Autorin, den man vielleicht von ihren vorherigen Büchern kennt, macht das schon etwas her, es passt einfach zu der Autorin. Man kann es schlecht in Worte fassen, jedoch hat er eine unverkennbare Eigenart, die man immer wieder erkennen würde. Intensiv und gleichzeitig leicht zu lesen, sodass ich im Nu auch schon die letzte Seite umgeblättert hatte, ehe ich mich versah.

Nichtsdestotrotz störte mich auch etwas an dem Buch. Wobei stören schlimmer klingt als es in Wahrheit ist. Irgendetwas hat mir gefehlt, um als Lieblingsbuch bei mir zu gelten. Es ist gar nicht die ungewohnt minimalisierte Handlung, sondern vielleicht eher die Vorhersehbarkeit. Ich wusste schon von Anfang an, wie die Geschichte in etwa ihren Lauf nehmen wird, obwohl die Pläne für die Reise offen waren. Es ist zum Ende hin zwar noch eine kleine Überraschung aufgetaucht, die die Harmonie ins Wanken gebracht hat, jedoch war es wiederum auch nicht allzu spannend. Ob es genau daran lag oder an etwas noch anderen - ich kann es nicht sagen, aber ein wenig Potential nach oben wäre in meinen Augen noch da gewesen.

Zu guter Letzt möchte ich noch etwas Allgemeines zu dem Buch sagen. Ich war sehr interessiert, als ich erfahren habe, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen hat miteinfließen lassen. Und auch der Titel machte am Ende auch wieder wunderbar Sinn, wie man es schon von den vorherigen Büchern kennt. Es wurde in dem Epilog mal wieder ein harmonischer Bogen geschlossen und safür gesorgt, dass der Titel im Gedächtnis und Herzen bleibt.

Wie man vielleicht schon rausgehört hat, hat mich das Buch sehr berührt aufgrund der Thematik und auch unterhalten können. Die sprachliche Umsetzung kann man nur loben. Dennoch fehlt in meine Augen das Tüpfelchen auf dem I noch, die plötzliche Wendung, um zu meinen absoluten Highlights aufzusteigen.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Klein aber fein!

Träume & Hoffnung
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Bei Träume & Hoffnung handelt es sich um einen kurzen Prequel, also einer Vorgeschichte, zu Gold & Schatten, einem neuen Auftakt einer Dilogie von Kira Licht rund um die griechische Mythologie mit modernen ...

Bei Träume & Hoffnung handelt es sich um einen kurzen Prequel, also einer Vorgeschichte, zu Gold & Schatten, einem neuen Auftakt einer Dilogie von Kira Licht rund um die griechische Mythologie mit modernen Setting.
Insgesamt umfasst der Prequel an sich nur 13 Seiten, also relativ wenig. Dabei ist jedoch auch noch eine 24-seitige Leseprobe zu dem ersten Band. Ich finde es sehr schade, dass es so kurz geraten ist, doch an der Qualität ändert es nichts.
In dem Prequel lernt man Maél als Figur, sowie noch einige Nebenfiguren kennen, die anscheinend wichtig für den späteren Handlungsverlauf sein werden. Es gibt zwar nicht sonderlich viel Handlung, gerade mal eine oder zwei Szenen, doch es wurde schon einiges angeteasert und sicherlich schon so einige Hinweise versteckt, die man später wird einordnen können.
Auch der Handlungsort, Paris, wird näher, ja schon fast liebevoll beschrieben. Auch wenn es knapp 100 Jahre vor der eigentlichen Geschichte spielt, hat es einen gewissen Charm, der die Jahre sicherlich überdauert hat.

Zu dem Schreibstil kann ich nur sagen, dass die wenigen Seiten mich schon davon überzeugt haben, dass Kira Licht weiß, was sie tut. Sie trückt sich sehr gekonnt aus und erschafft einen flüssigen Lesefluss, der einen mitreißt. Auch in der anschließenden Leseprobe wird dies fortgesetzt und ich hatte das eBook im Nu durch.
In der Leseprobe bekommt man einen ersten Eindruck von der Protagonistin, die plant die Katakomben von Paris zu besichtigen. Paris als Handlunsgort finde ich sehr spannend, gerade die ersten Szenen in den Katakomben sind einzigartig und ich habe bisher auch noch nie etwas darüber gelesen, auch wenn ich fast um ein Haar sie selber mal besucht hätte.
Doch auch hier werden viele Fragen aufgeworfen und Spannung konstruiert, die mich nun ungeduldig auf den ersten Band warten lässt.

Auch wenn der Prequel leider etwas kurz geraten ist, bin ich nun nur noch gespannter auf das eigentliche Buch. Viele Dinge wurden angeregt und aufgewühlt, die sicherlich noch aufgegriffen werden, selbst wenn sie mich zuerst etwas verwirren, doch es wird sicherlich alles aufgeklärt werden. Auf den ersten Blick erscheint mir der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und leicht zu lesen - ich werde mir sicherlich bald auch den ersten Band kaufen, um zu erfahren, wie es weitergeht!

Veröffentlicht am 18.07.2018

Ein schöner historischer Roman

Eine unbeugsame Braut
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Eine unbeugsame Braut ist für mich das erste Buch der Autorin und auch aus dem Genre, denn ich wollte mich mal an etwas Neuem probieren und mit diesem Buch schauen, ob das Genre etwas für mich ist. Auch ...

Eine unbeugsame Braut ist für mich das erste Buch der Autorin und auch aus dem Genre, denn ich wollte mich mal an etwas Neuem probieren und mit diesem Buch schauen, ob das Genre etwas für mich ist. Auch wenn sich der Stil stark von meinen gewohnten Büchern unterschied, habe ich schnell Freude an dem Buch und allgemein dem Genre gefunden.

Eine unbeugsame Braut ist - wie der Titel schon vermuten lässt - ein historischer Liebesroman und auch die Grundhandlung lässt sich mit dem Titel gut beschreiben. Er spielt im 14. Jahrhundert und die zentrale Figur ist Illiana, welche durch ein Missgeschick sich gezwungen sieht, Markus Järv, einen gefürchteten Ritter, zu heiraten. Dabei kommt das damalige Frauenbild stark zum Ausdruck. Die Protagonistin ist ein unerfahrenes, naives, aber wenn auch gutherziges Mädchen, was mich anfangs missfallen hat, doch mit jedem Kapitel wurde sie mutiger und willensstärker und behauptete sich mehr. Diese Entwicklung war zwar vorhersehbar, dafür aber nicht weniger schön.
Gegensätzlich zu ihren liebliches Charakter steht Markus, ein scheinbar skrupelloser Krieger. Aber genauso wie Illiana verändert auch er sich mit voranschreitender Handlung. Doch bis zu der Veränderung kollidieren ihre beiden Charakterzüge und es kommt immer mehr zu Streit, jedoch wird daraus mit der Zeit eine harmonische Beziehung - aus Hass wird Liebe. Um beide Seiten darzustellen, wechselt die Sichtweise ständig.

Der Schreibstil ließ sich für mich wunderbar leicht und flüssig lesen, auch wenn die Handlung teilweise sachlich blieb. Mal ist er sachlich, mal emotional oder spannungserzeugend, je nachdem was gerade gefragt ist.

Dennoch muss ich auch anmerken, dass mir das Ende viel zu harmlos ausgefallen ist. Ich hätte mit einem größeren Showdown gerechnet. Generell machte das Finale nur wenige Seiten aus und ich habe mich mit jeder Seite gefragt, wann es denn nun eingeleitet wird. Und außerdem bleiben ein paar angeklungene Sachen ungeklärt und offen, was mich nicht unbedingt gestört hat.

FAZIT

Eine unbeugsame Braut ist für mich ein gelungenes historisches Buch mit Liebesgeschichte. Ich habe zwar nicht viele vergleichbare Bücher gelesen, aber als Neueinsteigerin in das Genre konnte dieses Buch mich mit seinen Figuren, den Charakterentwicklungen und den zeitlichen Setting, dem 14. Jahrhundert, überzeugen. Lediglich das Finale fiel für mich etwas zu mager und kurz aus.

Veröffentlicht am 16.10.2017

Wieder wunderbar, obwohl ich bei dem Titel etwas anderes erwartet hatte

Die Gabe der Auserwählten
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Nach einiger Warterei gib es mit Lias Geschichte nun weiter! Nachdem sie aus Venda mit Rafe und seinen Anhängern fliehen konnte - jedoch angeschossen wurde - führt sie ihr Weg nach Dalbrack, dem Königreich ...

Nach einiger Warterei gib es mit Lias Geschichte nun weiter! Nachdem sie aus Venda mit Rafe und seinen Anhängern fliehen konnte - jedoch angeschossen wurde - führt sie ihr Weg nach Dalbrack, dem Königreich von Rafe. Und vorab kann ich schon mal sagen, dass uns wieder ein Haufen von Geheimnissen, Spannung und liebevollen Charakteren erwartet - auch viele schon bekannte.



Wie ich schon vermutet hatte, führt uns Lia in diesem Buch nach Dalbreck, dem letzten der drei Königreiche. Insgesamt konnte man zwar nur einen eingeschränkten Blick auf dieses Volk werfen, dafür war es jedoch umso interessanter. Viele militärische Aspekte werden beleuchtet und ergänzen die Geschichte ungemein. Dabei kommt Lia Rafe umso näher und ihre Zukunft schon völlig festzulegen, denn sie soll an Rafes Seite die neue Königin werden. Andererseits muss sie auch ihre Bestimmung erfüllen und ihr unabhängiger, rebellischer und starker Charakter lässt sich dies nicht gefallen und es sind Unstimmigkeiten zwischen den beiden vorprogrammiert.

Ich selber habe mich nie wirklich für eine Seite entscheiden können - Rafe oder Kaden. Und bis zu einem gewissen Punkt war ich auch immer noch zwischen den beiden hin und her gerissen, genauso wie die Protagonistin. Als sie sich jedoch schließlich für einen entscheidet, fällt mein Urteil genauso aus. Die Autorin ist sehr begabt darin, die Empfindungen der Protagonistin auf die des Lesers zu übertragen und die Wirkung der Nebenfiguren erfolgreich umzusetzen; dies wurde mir in diesem Band verstärkt bewusst.



Besonders Rafe, aber auch die anderen beiden Hauptfiguren, müssen sich immer wieder der Situation anpassen und werde dadurch verändert. Insbesondere bei Rafe ist es mir aufgefallen, da er immer mehr Verantwortung bekommt und nun unter großem Druck steht. In diesem Band ist zwar vergleichsweise wenig Spannendes passiert, dennoch war es nicht uninteressant - Im Gegenteil! Ich habe genauso viel, wenn nicht sogar mehr als bei den Vorgängern mit gefiebert.



Dennoch bin ich etwas enttäuscht, dass man nicht mehr zu der Gabe von Lia erfahren hat. Als ich damals den Titel des dritten Bandes gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf, mehr dazu erfahren, da der Titel es vermuten ließ. Dass man jedoch kaum mehr über die Gabe erfahren hat, machte meine Hoffnung zur Nichte. So vieles gilt es noch zu klären, zumal man sich die Auflösungen von vielen Geheimnissen nur wage erschließen kann. So vieles muss noch geschehen, bevor die Reihe zu Ende geht. Und es bleibt nur noch ein Band, der auch etwa 350 Seiten haben wird... Es muss so viel darin passieren.



Da der dritte und letzte Band im Englischen bei der deutschen Übersetzung in der Hälfte in zwei einzelne Bände geteilt wurde, hatte ich schon erwartet, dass das Ende keinen allzu großen Chliffhanger aufweisen würde wie bei den bisherigen zwei Bänden. Genau das war der Fall, jedoch habe ich später erfahren, dass die Autorin ein extra Ende für den Übergang geschrieben hat, um die Spannung anzuheben. Da ich genau das Gegenteil empfunden habe, war ich etwas überrascht und auch sogar etwas traurig darüber. Generell war der Lesefluss unangenehm gestört worden von der Aufteilung in zwei Bände. Ich hätte wirklich lieber etwas länger gewartet und dafür ein abgeschlossenes und etwas dickeres Buch in den Händen halten zu können.

FAZIT

Ich bin ein riesen Fan dieser Buchreihe und bin noch ein viel größerer geworden nach diesem Band. Dennoch dachte ich aufgrund des Titels, dass der Inhalt bzw. Schwerpunkt des Buches in eine andere Richtung geht und war diesbezüglich ein wenig enttäuscht. Auch das Ende war trotz des extra geschriebenen Übergangs unerwartet lau. Es war zwar spannend und weckte meine Neugierde auf den letzten Band, dennoch war er nicht mit den bisherigen zu vergleichen.

Veröffentlicht am 25.03.2017

Rezension

Tomorrow & Tomorrow
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Der Protagonist, John Dominik Blaxton, wohnte selbst in Pittsburgh bis zu dem Bombenanschlag bei dem seine Frau gestorben ist. Er selbst hielt sich zu dem Zeitpunkt außerhalb der Stadt auf und konnte der ...

Der Protagonist, John Dominik Blaxton, wohnte selbst in Pittsburgh bis zu dem Bombenanschlag bei dem seine Frau gestorben ist. Er selbst hielt sich zu dem Zeitpunkt außerhalb der Stadt auf und konnte der Katastrophe so entgehen. Nun, 10 Jahre später, verbringt er die meiste Zeit bei seiner verstorbenen Frau im Archiv, einem gewaltigen Datenspeicher der Stadt in der man alles zu jedem Zeitpunkt nochmal abspielen und sogar mit den Menschen interagieren kann. Um alles noch realistischer zu erleben nimmt er Drogen, gerät dann aber auf die schiefe Bahn und wird erwischt, kommt in eine Selbsthilfe-gruppe und wird sogar gefeuert. So verliert er seinen Job als "Archiv-Detektiv", wo er die Aufgabe hatte Mordfälle in der ausgelöschten Stadt aufzuklären. Kurz darauf nimmt Dr. Reynolds Kontakt zu ihm auf mit der Bitte (oder wohl eher dem Auftrag) Albion im Archiv zu finden, da es Vermutungen gibt, dass sie überlebt hat. Doch aus irgendeinem Grund exerziert die Gesuchte im Archiv nicht mehr.

Von vornherein hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Es hat mich etwas an eine Art Atlantis in der Zukunft gemischt mit SciFi und Thriller erinnert. Doch irgendwie hätte ich aufgrund der Beschreibung als "Privatdetektiv" eher einen James-Bond ähnlichen Charakter erwartet und keinen drogenabhängigen, traumatisierten Mann mit mehr als 125 Kg.
Auf der anderen Seite ist es durchaus ein positiver Punkt, dass man sich erstaunlich schnell einfinden kann. Auch wenn man keine längere Beschreibung und nur den oben genannten Klappentext ließt ist man innerhalb der ersten 50-100 Seiten voll im Bilde.

Ebenfalls ein Punkt der mir gut gefallen ist die Vermischung von Realität und virtueller Realität, die die Menschen durch die im/am Gehirn installierten "Adware" betreten können. So wird das Internet mit Feed usw. mit der Realität förmlich verschmelzt. An manchen Stellen des Buches muss man dann wirklich überlegen, ob es im Buch gerade zur "Realität" oder zur einer Simulation gehört. Mit den technologischen Fortschritt hat sich auch das Marketing enorm entwickelt. Werbung ist ein Bestanteil in diesem Buch, der immer wieder aufgegriffen wird und natürlich auch extrem personalisiert ist. Demensprechend handelt es sich bei der Altersgruppe/Geschlecht der Hauptfigur um recht versexte Inhalte. Daher würde ich dieses Buch generell als Buch für Erwachsene oder ältere Jugendliche und keineswegs als Young-Adult-Roman empfehlen. Allerding wurde an Stellen, an den es sich anbot auch auf die Technik nur minimal eingegangen.

Tomorrow&Tomorrow bietet neben den oben genannten Punkten auch ein sehr verstricktes System an Figuren und Handlungen, die sich aber erst auf späteren Seiten offenbaren. Es ist sehr spannend von den ganzen Verstrickungen und Hintergehen zu erfahren, doch für mich persönlich ist es auf jeden Fall nicht das Richtige. Es mag zwar durchaus realistische Zukunft geschildert werden, doch mich hat es nicht gereizt die letzten 150 Seiten zu lesen. Denn mir der Zeit wurden die Handlungen gingen für meinen Geschmack in die falsche Richtung.


Fazit:
Ein eigentlich tolles Buch, das ich aber leider nur wirklichen SciFi Fans empfehlen kann. Für mich persönlich ist das Buch nicht wirklich ansprechend. Daher bewerte ich es mit 3 von 5 Sternen.