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Veröffentlicht am 24.10.2025

Zu gewollt lustig

Frankie
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Eine Katze, die spricht. Leider zu „gewollt lustig“.

Ich kann die vielen positiven Stimmen zu dem Buch leider nicht nachvollziehen. Der Protagonist Gold, der mit seinem Leben abschließen will, findet ...

Eine Katze, die spricht. Leider zu „gewollt lustig“.

Ich kann die vielen positiven Stimmen zu dem Buch leider nicht nachvollziehen. Der Protagonist Gold, der mit seinem Leben abschließen will, findet in einem zugelaufenen Kater Frankie wieder einen Lebenssinn. An sich eine nette Idee. Die Umsetzung misslingt aber, meiner Meinung nach. Es ist sehr oberflächlich geschrieben.
Die Geschichte nimmt uns mit in die Gedankenwelt Frankies.

Ausgedachte Namen wie „Puschnelka Schnurrilenko“ oder manche Dialoge Frankies sind zu gewollt lustig.

Der Brief am Schluss und der Hoffnungsschimmer lassen mich aber versöhnlich stimmen.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Zwei Mädchen kämpfen um die Anerkennung ihrer Mutter

Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen
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Eine Mutter und ihre zwei erwachsenen Töchter - beide Mädchen kämpfen ihr Leben lang um die Anerkennung der Mutter.

In dem Buch geht es um Wanda und Antonia. Sie sind Schwestern und unterschiedlicher ...

Eine Mutter und ihre zwei erwachsenen Töchter - beide Mädchen kämpfen ihr Leben lang um die Anerkennung der Mutter.

In dem Buch geht es um Wanda und Antonia. Sie sind Schwestern und unterschiedlicher als die beiden kann man kaum sein. Antonia ist alleinerziehend und bekommt oftmals nichts auf die Kette. Wanda ist die Fleißige, Erfolgreiche und kämpft ihr Leben lang mit einer Essstörung.

Die Mutter ist sehr dominant, lässt ihre Töchter auch immer wieder spüren, was sie für sie aufgegeben hat bzw. was für Abstriche sie in ihrem Leben für sie machen musste.

Der Roman zeigt sehr gut, wie subtil oftmals das Mutter-Tochter-Verhältnis ist und wie schwer es ist, sich selbst als Erwachsene von den Erwartungen eines Elternteil zu lösen.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Eine ungleiche Mädchenfreundschaft

Meine geniale Freundin
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Eine Freundschaft zwischen 2 Mädchen in Neapel in den 1950er Jahren.

Elena und Lila sind zwei unterschiedliche Mädchen. Elena ist ruhig und zurückhaltend, während Lila eine Person ist, die macht was sie ...

Eine Freundschaft zwischen 2 Mädchen in Neapel in den 1950er Jahren.

Elena und Lila sind zwei unterschiedliche Mädchen. Elena ist ruhig und zurückhaltend, während Lila eine Person ist, die macht was sie will und auch immer bekommt, was sie möchte. Auch Elena gegenüber ist sie dominant.

Es ist eine ungewöhnliche Freundschaft. Beide Mädchen wohnen im Arbeiterviertel Neapels und versuchen mit Bildung und fleißigem Lernen dem gewalttätigen Leben im Rione zu entfliehen. Die Handlung spielt in den 1950er Jahren.

Ich habe „Meine geniale Freundin“ gern gelesen. Allerdings sind es mir zu viele Personen und Figurenkonstellationen, mit denen ich mich als Leser erst einmal zurecht finden musste.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Eine erschütternde Story!

Trophäe
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Das war eine heftige Geschichte. Zwischenzeitig musste ich das Buch zur Seite legen, da manche Handlungen und Verhaltensweisen mancher Personen im Buch abstoßend und schwer zu ertragen waren. Dennoch ...


Das war eine heftige Geschichte. Zwischenzeitig musste ich das Buch zur Seite legen, da manche Handlungen und Verhaltensweisen mancher Personen im Buch abstoßend und schwer zu ertragen waren. Dennoch kann ich jedem das Buch ans Herz legen, der sich mit moralischem Handeln auseinandersetzen möchte. Ich selbst habe mich dabei erwischt, wie ich mich manchmal auf die Seite des Protagonisten Hunters geschlagen habe, da er sich ja schließlich an die Vorschriften hält und alle vertraglichen Bedingungen erfüllt! Es wird einem deutlich vor Augen geführt, dass man alles hinterfragen muss und nur weil es vertraglich in Ordnung ist, ist dies noch lange nicht moralisch richtig.

Als Leser erfahre ich einige interessante Fakten und Sichtweisen über Afrika. Es wird kein konkreter Ort in Afrika genannt, man erfährt nur, dass es in der Wildnis Afrikas spielt.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Ein Buch über Freundschaft, Selbstfindung und queerer Liebe

Die drei Leben der Cate Kay
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„Der Trick im Leben, so wie ich das jetzt sehe, besteht darin, das schön zu gestalten, was um einen herum ist. Von da ausgehend wächst es weiter. Ich habe lange gebraucht, um das zu erkennen.“ (S.380)


Gleich ...

„Der Trick im Leben, so wie ich das jetzt sehe, besteht darin, das schön zu gestalten, was um einen herum ist. Von da ausgehend wächst es weiter. Ich habe lange gebraucht, um das zu erkennen.“ (S.380)


Gleich vornweg- das Buch hat leider überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprochen. Der Klappentext und die Empfehlung von "Reese‘s Book Club" hatten mich zunächst neugierig gemacht das Buch zu lesen.

In dem Roman "Die drei Leben von Cate Kay" steht die Freundschaft zwischen Annie und Amanda im Vordergrund. Seit Kindheitstagen sind sie beste Freundinnen und unzertrennlich. Sie haben einen gemeinsamen Traum: Beide wollen raus aus dem Kleinstadt-Mief und Karriere als Schauspielerinnen in Hollywood machen. Ein schicksalhafter Vorfall durchkreuzt aber ihre Pläne und verändert ihre Leben. Sie entzweien sich. Annie beginnt anonym ein neues Leben als Cass, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich vor der Realität zu verstecken. Später gibt sie sich das Pseudonym Cate Kay und startet darunter eine erfolgreiche Karriere als Schriftstellerin. Ihre Roman-Trilogie wird verfilmt und sie verliebt sich in die Hauptdarstellerin.

Cate Kay beschließt ihr Leben als Memoir aufzuschreiben und blickt auf ihr Leben zurück. Die Memoiren werden aber nicht nur aus der Sichtweise Cates geschildert, sondern es kommen auch Personen zu Wort, die ihren Lebensweg geprägt haben. Der Roman hat dadurch mehrere Erzählperspektiven.
Inhaltlich geht es um verpasste Chancen und um falsche Entscheidungen, die getroffen wurden und darum, wie man seinen eigenen Weg findet, auch wenn nicht alles so läuft, wie man es sich ursprünglich vorgestellt hatte.

Die Handlung empfinde ich allerdings als unrealistisch, oberflächlich und ereignisarm.

Meiner Meinung nach tauchen viel zu viele Figuren auf, die unnötig und überflüssig sind, wie zum Beispiel Sidney, mit der Cass eine zeitlang eine seltsame Beziehung geführt hat. Die Figur wirkt auf mich viel zu konstruiert.

Die vielen Figuren tragen auch dazu bei, dass der Lesefluss manchmal ins Stocken gerät, da man der Handlung und den Gedankengängen der Personen manchmal schwer folgen kann.

Nachdem Cate jahrelang so ein Geheimnis um ihre Identität gemacht hat und vor ihren Fehlern und Problemen geflohen ist, kommt das Ende sehr abrupt und steckt voller Klischees und ist in meinen Augen kitschig.

Positiv anzumerken ist, dass die Frauen im Roman langsam zu sich finden.


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