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Veröffentlicht am 17.02.2026

Kraft gebend, lebensbejahend, inspirierend!

Love and be loved
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Kraft gebend, lebensbejahend, inspirierend
„Love and be loved“ von Cleo Wade ist ein wundervolles und zärtliches Bilderbuch. Es ist kraftgebend, inspirierend und lebensbejahend. Cleo Wade richtet ihre ...

Kraft gebend, lebensbejahend, inspirierend
„Love and be loved“ von Cleo Wade ist ein wundervolles und zärtliches Bilderbuch. Es ist kraftgebend, inspirierend und lebensbejahend. Cleo Wade richtet ihre Worte nicht nur an Kinder, sondern genauso an die Erwachsenen, die sie begleiten. Und vielleicht sogar noch mehr an das innere Kind in uns selbst.

„Gestolpert“ bin ich vor allem über den Satz: „Mögest du jemand sein, den du liebst.“ Er hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Nicht nur unseren Kindern sollten wir diesen Glaubenssatz immer wieder nahebringen. Wir sollten vor allem uns auch selbst dies immer wieder vor Augen führen. Oft gehen wir mit uns selbst so hart ins Gericht, dabei sollten wir viel öfter liebevoller mit uns umgehen. Selbstliebe ist schließlich kein Luxus, sondern das Fundament für alles.

Auch folgende Affirmation fand ich besonders schön und inspirierend:

„Möge dein Geist immer aufgeschlossen sein und mögest du immer ein wenig merkwürdig sein. Oder auch sehr, sehr merkwürdig. Möge deine Merkwürdigkeit deine Superkraft sein. Möge sie dich ermuntern, dich in nahe und ferne Abenteuer zu stürzen.“

Das ist geradezu eine Einladung, so zu sein, wie man ist. Eine liebevolle Erlaubnis zur Eigenheit. Ich bin genau richtig, wie ich bin.

Aber auch tiefgründige und berührende Affirmationen zum Beispiel zum Thema Angst sind in dem Bilderbuch zu finden. Sie verdeutlichen, dass Angst und negative Gefühle normal und auch zum Leben dazugehören. Sie dürfen da sein, entscheidend ist nur, dass sie uns nicht beherrschen.

Es sind so viele weitere wundervolle Affirmationen in dem Buch. Ihr müsst sie einfach selbst entdecken!

Die Illustrationen im Inneren sind zart und zauberhaft. Positiv hervorzuheben ist, dass das Buch nicht mit Bildern überladen ist. Jedes einzelne Bild darf mit der jeweiligen Affirmation für sich wirken. Die Illustrationen unterstützen die Worte, drängen sich aber nicht in den Vordergrund.

„Love and be loved“ ist ein Buch, das man nicht nur einmal liest, sondern immer wieder zur Hand nimmt. Es eignet sich wunderbar als Geschenk, für Kinder, für Jugendliche, aber ebenso für Erwachsene.

Ein Buch voller liebevoller Erinnerungen daran, wer wir im Kern sind: wertvoll, einzigartig und liebenswert.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Eine scheinbar perfekte Familie

Alle glücklich
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Was bedeutet es, wirklich glücklich zu sein?

Kira Mohn erzählt in ihrem Roman "Alle glücklich" von Familie, Liebe und den Herausforderungen des Lebens.

Im Fokus des Romans steht die Familie Holtstein: ...

Was bedeutet es, wirklich glücklich zu sein?

Kira Mohn erzählt in ihrem Roman "Alle glücklich" von Familie, Liebe und den Herausforderungen des Lebens.

Im Fokus des Romans steht die Familie Holtstein: Mutter Nina, Vater Alexander, Sohn Ben (19) und Tochter Emilia (16). Die Geschichte wird aus allen vier Perspektiven erzählt, wodurch ich als Leser tief in die Gedanken, Gefühle und Konflikte jeder Figur eintauche und die familiären Dynamiken aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erlebe. Die Holtsteins sind nach außen hin eine scheinbar perfekte Familie. Hinter der Fassade verbergen sich aber innere Konflikte, persönliche Sorgen und zerbrechliche Beziehungen, die jede Figur auf ihre eigene Weise prägen. Unausgesprochene Erwartungen und alte Wunden kommen zum Vorschein, Zerreißproben, die Beziehungen mit sich bringen.

"Alle glücklich" ist aber mehr als nur eine Familiengeschichte. Es geht um persönliche Entwicklung, Selbstreflexion und den Mut, eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht hintenanzustellen.

Meiner Meinung nach ist es Kira Mohn gelungen, die Dynamiken innerhalb einer Familie realistisch darzustellen. Der Roman überzeugt durch seine emotionale Tiefe und die ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Familie" und dem oft trügerischen Ideal nach außen, dass doch alle glücklich sein müssten. Kira Mohn zeigt in dem Roman, wie komplex familiäre Beziehungen sein können, die geprägt sind von Verantwortung, Erwartungen und dem Wunsch, gesehen zu werden.

Besonders spannend und realistisch ist die Beziehung zwischen Emilia und ihrer Freundin Alina, die den Kontakt abbricht. Dieser Moment zeigt, wie verletzlich Beziehungen sein können.

Berührend finde ich vor allem Bens Schicksal. Seine große Einsamkeit und sein Kampf, seinen Platz im Leben zu finden, machen ihn zu einer besonders nahbaren und mitfühlenswerten Figur.

Ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass an einigen Stellen die Handlung etwas vorhersehbar ist. Das Ende jedoch hat mich wiederum überrascht.

"Alle glücklich" ist ein Roman, der zum Nachdenken über Familie und eigenes Glück anregt.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Viel Hollywooddrama, wenig Tiefe

Hazel sagt Nein
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"Hazel sagt nein" zielt auf eine wesentliche thematische Brisanz ("MeToo") und eine emotionale Stärke, landet schlussendlich aber bei einer überinszenierten Geschichte, die konstruiert und unglaubwürdig ...

"Hazel sagt nein" zielt auf eine wesentliche thematische Brisanz ("MeToo") und eine emotionale Stärke, landet schlussendlich aber bei einer überinszenierten Geschichte, die konstruiert und unglaubwürdig erscheint.

Kernthema des Romans ist die sexuelle Belästigung des Schulleiters gegenüber der 18-jährigen Schülerin Hazel. Ihr "Nein" ihm gegenüber stellt ihr Leben und das ihrer Familie auf den Kopf. Was privat beginnt, wird plötzlich öffentlich verhandelt.

Der Roman will Haltung zeigen, Mut feiern und eine klare Botschaft vermitteln, schafft es aber durch die hollywoodreife Inszenierung nicht. Die Geschichte setzt auf Empörung und klare Schuldzuweisungen. Das gelingt der Autorin mit der Handlung auch gut, dabei bleibt aber alles nur oberflächlich.

Generell finde ich problematisch, wie mit wichtigen Themen umgegangen wird. Auch die Cancel Culture gegenüber Hazels Vater, der nach einem größeren Faux-Pax um seinen Job fürchten muss, wird einfach nur emotional hochgekocht. Seine öffentliche Ächtung wird als schnelle, fast mechanische Reaktion gezeigt. Die Autorin nutzt das Thema vor allem für Spannung, nicht für eine echte Auseinandersetzung. Es gibt hier klare Rollen. Grauzonen fehlen völlig.

Die Handlung des Romans beginnt eigentlich mit einer Wucht. Als Leser ist man erst einmal sprachlos von der direkt und ohne Umschweife erzählten sexuellen Belästigung des Schulleiters. Man ist gespannt und will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Dann rückt das Kernthema aber immer mehr in den Hintergrund. Plötzlich verschiebt sich der Fokus und Hazel steht als gefragte angehende Schriftstellerin mit eigener Lektorin und Agentin im Vordergrund.

"Hazel konnte kaum glauben, dass sie da war, im The Edge Hotel in Koreatown (...). In letzter Zeit war viel passiert, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Der Artikel in der "New York Times", das "Talk of the Town"-Porträt im "New Yorker". Und jetzt das? L.A. war eine ziemliche Steigerung. Denn Hazel musste zu Meetings. Hollywood-Meetings." (S.313)

Die plötzliche Wendung wirkt einfach nur unrealistisch und übertrieben inszeniert.

Um auch etwas Positives zu sagen: Hazel gefällt mir als Figur. Sie hat meine volle Sympathie. Ich mag, dass sie ehrgeizig ist, Ziele hat und sich dem widerlichen Direktor widersetzt. Außerdem ist der Roman leicht zugänglich und flüssig zu lesen.

Als Fazit ist zu sagen, dass der Roman wie ein Hollywoodfilm wirkt: emotional, zugespitzt, an vielen Stellen unglaubwürdig und nicht wirklich durchdacht.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Drei ist eine zuviel

Spielverderberin
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Marie Menkes Debütroman "Spielverderberin" erzählt von der komplizierten Freundschaft zwischen Sophie und Lotte, die vom Land kommen, und Romy, die aus München dazugezogen ist. Vermeintliche Unterschiede ...

Marie Menkes Debütroman "Spielverderberin" erzählt von der komplizierten Freundschaft zwischen Sophie und Lotte, die vom Land kommen, und Romy, die aus München dazugezogen ist. Vermeintliche Unterschiede zwischen ländlicher Herkunft und städtischem Leben und sozialen Prägungen werden im Roman immer wieder aufgegriffen.

Die Geschichte der drei Mädchen entfaltet sich in Rückblicken und Gegenwartsszenen, in denen vor allem Neid, Eifersucht, Unsicherheit und Schuldgefühle aufeinanderprallen. Konflikte kommen nach und nach zum Vorschein.

Spannend ist das langsame Enthüllen eines dunklen Geheimnisses, das die Freundschaft der drei Freundinnen tief erschüttert. Bis zum Schluss ist nicht ganz klar, was genau zwischen ihnen vorgefallen ist. Der Spannungsaufbau ist hier wirklich gelungen. Ansonsten setzt der Coming-of-Age-Roman eher auf Stimmungen, Erinnerungen und inneren Konflikten.

Gefallen hat mir, dass der Roman nicht auf einfache Lösungen setzt. Er zeigt die Grauzonen menschlicher Beziehungen und die Schattenseiten von Freundschaften. Die Autorin setzt auf zwischenmenschliche Dynamiken und geheime Konflikte.

Weniger gefallen hat mir, dass die Geschichte sich in meinen Augen nur langsam entfaltet und dadurch etwas langatmig ist. Außerdem konnte ich zu den Figuren kaum Zugang finden. Die Charaktere sind zwar ambivalent, vielschichtig und menschlich, dennoch wurde ich nicht so richtig warm mit ihnen. Romy und Sophie finde ich persönlich sehr unsympathisch. Viele Verhaltensweisen der beiden kann ich einfach nicht nachvollziehen.

"Spielverderberin" eignet sich vor allem für Leserinnen und Leser, die psychologisch tiefgehende, emotionale Geschichten mit realistischen Figuren mögen, die zwischen Drama, subtiler Spannung und einer melancholischen Grundstimmung pendeln.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Absoluter Volltreffer!

kicker Kids, Profi-Wissen Fußball
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So ein toll aufbereitetes Buch rund um das Thema "Fußball" für Selberleser der 2. Klasse!

Das Buch enthält alle wichtigen und spannenden Fakten auf 71 Seiten. Fachwissen wird kindgerecht, verständlich ...

So ein toll aufbereitetes Buch rund um das Thema "Fußball" für Selberleser der 2. Klasse!

Das Buch enthält alle wichtigen und spannenden Fakten auf 71 Seiten. Fachwissen wird kindgerecht, verständlich und altersangemessen vermittelt. Viele bunte und ansprechende Illustrationen unterstützen das Fachwissen.

Die Sprache ist einfach gehalten und damit zugänglich für Grundschüler. Außerdem sind die große Fibelschrift und die übersichtlich gestalteten Kapitel hervorzuheben. Thematisch greift es zahlreiche Themen rund um "Fußball" auf: die Entstehungsgeschichte, die Regeln, wichtige Turniere, berühmte Stadien, Maskottchen und spektakuläre Tore.

Meinem Sohn gefielen vor allem die Seiten, auf denen erklärt wird, wie man wie Jamal Musiala dribbelt oder einen Pass spielt wie Florian Wirtz. Das ist motivierend und regt zum Mitmachen an.

Auch sind mehrere Seiten Nachwuchsspielern gewidmet, die für kleine Nachwuchs-Fußballer natürlich sehr interessant und motivierend sind.

Was meinem Sohn und mir außerdem besonders gefallen hat, sind die vielen Rätsel. Sie lockern die Texte auf und halten die Motivation hoch.

Ein rundum gelungenes Sachbuch für fußballbegeisterte Kinder der 2. Klasse! Aus Elternsicht überzeugt das Buch auch durch seinen pädagogischen Mehrwert: Leseförderung und Sachwissen wird perfekt kombiniert. Klare Empfehlung für fußballbegeisterte Leseanfänger!

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