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Veröffentlicht am 07.06.2020

City of Girls

City of Girls
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New York 1940: Nachdem Vivian freundlich gebeten wurde das College zu verlassen, verfrachten ihr Eltern sie kurzerhand nach New York zu ihrer Tante Peg. Dort lebt sie in einem Theater und wird in ein Leben ...

New York 1940: Nachdem Vivian freundlich gebeten wurde das College zu verlassen, verfrachten ihr Eltern sie kurzerhand nach New York zu ihrer Tante Peg. Dort lebt sie in einem Theater und wird in ein Leben hineingezogen, das sie sich nie hätte erträumen lassen. Dieses neue und schillernde Leben ist voller Parties, Glamour und Skandale, doch eins vergisst Vivian nie - ihre liebe zum Nähen.

Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Mit City of Girls hat es Elizabeth Gilbert geschafft eine Stadt und Geschichte zu bauen, in die man immer wieder zurück kehren möchte. Von Anfang bis Ende war die Geschichte spannend, lustig, berührend und fesselnd. Vivian ist ein Charakter, dem man auch im wahren Leben gerne begegnen möchte und die eine unglaublich spannende Person ist. Ich wollte diese Geschichte durch alle Höhen und Tiefen begleiten und wurde dabei überhaupt nicht enttäuscht.

Auch das Setting ist der Autorin wirklich gut gelungen. Beim lesen hatte man dauerhaft das Gefühl selbst im New York der 1940er Jahre zu sein und Vivian durch all ihre Streifzüge durch die Stadt wahrhaftig zu begleiten. Das war wirklich klasse und macht mich gleichzeitig traurig, da dieses New York heute nicht mehr existiert.

Dieser Roman, der Extraklasse, überzeugt aber vor allem durch seine starken Charaktere. Allen voran natürlich Vivian. Sie überzeugt vor allem durch ihr offene, quirlige und einzigartige Art. Dadurch, dass das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt wird, kommt man ihr zudem nochmal näher.
Aber auch Olive und Peg sind Charaktere, ohne die die Geschichte nur halb so gut wäre, da sie der Geschichte noch eine andere Art der Tiefe und Spannung verleihen.

In City of Girls kann man sich einfach nur verlieben und wer sich auf die Reise ins New York der 1940er Jahre begibt, sowie Vivian auf ihren Streifzügen begleitet, wird auf gar keinen Fall enttäuscht werden. Ganz im Gegenteil es wird eine großartige Reise und ein tolles Leseerlebnis.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2020

Wow was für Wendungen in diesem Buch!

Hopelessly in Love
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Endlich geht es mit der Weston-High-Serie weiter!
Sasha ist am Boden zerstört, Ben hat sie betrogen. Dieser schwört zwar, dass es sich nur um ein Missverständnis handelt, doch Sasha ist trotzdem tief verletzt. ...

Endlich geht es mit der Weston-High-Serie weiter!
Sasha ist am Boden zerstört, Ben hat sie betrogen. Dieser schwört zwar, dass es sich nur um ein Missverständnis handelt, doch Sasha ist trotzdem tief verletzt. Während Sasha an Ben und ihren Gefühlen zu ihm zweifelt, stürzt parallel für ihn eine Welt zusammen. Seine Schwester wird bei einem Autounfall schwer verletzt und ein aufkommender Skandal kann die Familie und ihr Ansehen für immer zerstören.

Wow, also auch wenn ich vom ersten Band dieser Reihe nicht ganz so begeistert war, hat mir dieser hier umso besser gefallen. Er war spannend, aufreibend, romantisch, witzig und natürlich voller Cupcakes.
Die Protagonisten Sasha und Ben sind einer ganzen Menge Drama ausgesetzt, angefangen bei ihrer Beziehungskrise, über die Schicksalsschläge in Bens Familie bis hin zu den Prüfungen und Bewerbungen für den Abschluss und Yale.
Dazu kommt in diesem Teil auch noch eine neue Protagonistin ins Spiel- June. Die Frontfrau der Mermaids hat in diesem Buch eine große Rolle und überzeugt vor allem durch ihre starke Persönlichkeit. Denn sie muss sich erstens um ihren drogensüchtigen Freund kümmern, das brave gut erzogene Mädchen spielen, sich auf ihren Abschluss fokussieren und ihrer Band zum Erfolg verhelfen. Das alles ist nicht ganz einfach, doch June hat eine tolle Art und reißt den Leser mit ihrer Energie nur so mit sich.

Besonders gut am Buch haben mir die Höhen und Tiefen, sowie Wendungen gefallen. Fand ich den ersten Teil von der Story und dem Plot noch etwas zu langweilig und langsam, kam bei diesem Band richtig fahrt auf, was mir persönlich richtig gut gefallen hat.
An der ein oder anderen Stelle ging Sasha mir mit ihrer unentschlossenen und zweifelnden Art etwas auf die Nerven, aber im Großen und Ganzen war dies ein toller Roman.
Besonders das ende ist noch erwähnenswert. Mit so einer Wendung und diesem krassen Cliffhänger habe ich wirklich nicht mehr gerechnet und ich freue mich schon sehr darauf Band drei lesen zu können, um Licht ins Dunkle zu bringen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Das Buch das mich sofort an Florence and the Machine erinnert

Daisy Jones and The Six
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Daisy Jones and The Six - Ein Buch an dem man nicht vorbei kommt, wenn man sich für die Buchwelt interessiert und sich in den Weiten des World Wide Web herumtreibt, immer auf der Jagd nach neuen Titeln.
Dem ...

Daisy Jones and The Six - Ein Buch an dem man nicht vorbei kommt, wenn man sich für die Buchwelt interessiert und sich in den Weiten des World Wide Web herumtreibt, immer auf der Jagd nach neuen Titeln.
Dem entsprechen hoch waren auch meine Erwartungen. Nun, ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde aber auch nicht komplett abgeholt wurde, doch kommen wir jetzt zum Buch.

Daisy Jones ist eine junge Frau, die sich schon als kleines Mädchen nach der Aufmerksamkeit anderer gesehnt hat. Als sie diese von ihren Eltern nicht im gewünschten Maß bekam suchte sie sich diese anderswo. In der Konsequenz zog sie schon in jungen Jahren durch die Lobbys, Bars, Diskotheken und Konzerthallen der Stadt, immer im Mittelpunkt, immer die Aufmerksamkeit auf sich ziehend und irgendwann auch immer stoned und betrunken. Eines Tages beginnt sie zu schreiben. Songs, und so startet mehr oder weniger wie sie es will ihre Karriere als gefeierte Sängerin.
Gleichzeitig lernt der Leser Billy und die Band The Six kennen. Billy und sein Bruder gründeten die Band bereits in der Schule zusammen mit ihren Freunden, spielten auf Gartenpartys und Hochzeiten bis es zum großen Erfolg kommt und The Six als gefragteste Band durchs Land tourt und einen volle Halle nach der anderen spielt, sowie von ihren Fans gefeiert wird.

Was mir am Buch wirklich gut gefallen hat, war wie das Buch aufgebaut war. Ich fand es unglaublich erfrischen, wie sich die Protagonisten abgewechselt haben und die Interviews abliefen. Auch die Einteilung in die einzelnen Jahre und die Beschreibung - die Reflektierungen der Ereignisse haben mir sehr sehr gut gefallen.
Taylor Jenkins Reid hat eine Art zu schreiben, die beim Leser sofort Bilder im Kopf erwecken lässt und den Leser dazu noch glauben schenkt, dass alles was passiert ist der Wirklichkeit entspricht. Alles wirkte unheimlich echt, so als wenn man es selbst miterlebt hätte.

Auch die anderen Bandmitglieder und Nebencharaktere mochte ich, sie haben sich gut in die Geschichte eingefügt und haben die Geschehnisse authentisch widergegeben. Trotzdem, manchmal konnte ich einigen Ausführungen und Ansichten dieser Charaktere nicht folgen, weshalb es für mich schwer war ihnen zu folgen und nachzuvollziehen, warum sie gehandelt haben, wie sie gehandelt haben.

Was ich außerdem gelungen fand, war die Art und Weise, wie die Gefühle in diesem Buch rübergebracht wurden. Man konnte mit leiden, sich genauso gut aber auch freuen. In die Gedanken der anderen hinein versetzen und nachvollziehen. Man wusste, was zwischen den Zeilen stand ohne das es direkt ausgesprochen wurde und ich denke, dass genau das diese Geschichte ausmacht!
Es blieb wirklich bis zur aller letzten Seite spannend und selbst als man dacht, dass die Geschichte nun zu Ende sei und man alles erfahren hätte gab es noch Überraschungen - große Klasse!

Trotz all der Echtheit und dem tollen Leseerlebnis hat mir persönlich noch das Gewisse etwas gefehlt, damit diese Geschichte mich wirklich und wahrhaftig abholen konnte, weshalb diese Geschichte nur 3 von 5 Sternen von mir bekommt. Es liegt wohl aber daran, dass ich mir für meinen Geschmack noch etwas mehr erhofft hatte, als das Buch am Ende geboten hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Lips do lie und Bücher übriegens auch!

Lips Don't Lie
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Riley ist neu in Miller, gut nicht so richtig in Miller aber zumindest in einer neuen Gegend. Und genau in dieser Gegend Millers haben die FiftySevens, eine der gefährlichsten Gangs ihr Revier. In dieser ...

Riley ist neu in Miller, gut nicht so richtig in Miller aber zumindest in einer neuen Gegend. Und genau in dieser Gegend Millers haben die FiftySevens, eine der gefährlichsten Gangs ihr Revier. In dieser Gang ist auch Tristan, Rileys neuer Nachbar, Klassenkamerad und der Junge der es ihr von der erste Sekunde angetan hat. Das Problem: Wer bei den FiftySeven ist bleibt dort auch, der einzige Ausweg ist der Tod.

Wow ok, ich hatte mir wirklich eine tolle Liebesgeschichte unter diesem tollen Buchdeckel vorgestellt, wurde dann aber bitter enttäuscht.
Das Cover hatte mich bereits vom ersten Moment an neugierig gemacht und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte wollte ich wirklich gerne in diese Geschichte eintauchen.
Doch leider war ich bereits nach den ersten Seiten irgendwie enttäuscht. Der Einstieg war komisch und langweilig und ich fragte mich was hier passieren sollte. Es gab kein erwarteten BOOMM und ehrlich gesagt, gab es den bis zum Ende der Geschichte auch nicht, dass ist aber nur meine Meinung...

Wenn man liest, dass die FiftySeven eine der gefährlichsten Gangs sein soll, dann denkt man an krasse Bandenaktivität und Gewalt, aber nicht das es hauptsächlich um Drogen handelt. Klar, diese dürfen auch nicht verharmlost werden, aber das passt für mich trotzdem nicht so ganz zusammen.

Auch die Geschichte kann ich nicht wirklich in ein Genre einordnen. Handelt es sich jetzt um Young-Adult oder New-Adult? Ziemlich lange war ich mir sicher, dass dies hier eine Young-Adult-Geschichte sein soll doch zum Ende hin hat sie sich irgendwie verändert und hätte mehr in New Adult gepasst.

Was für mich auch nicht gepasst hat waren die Charaktere. Riley, die die taffste aller taffen Girls darstellen soll, sich nichts sagen lässt, Basketball spielt, einen Traum hat und in einem schlimmen Viertel landet, sich davon aber nicht unterkriegen lässt und dann noch Tristan. Tristan, der Mitglied der FiftySeven ist, dies aber gar nicht so richtig will. Der der Liebling des Gangbosses ist und Sohn des Mitbegründers, in die Schule geht und die Drecksarbeit verrichtet, gleichzeitig aber auf seinen Kumpel Joker aufpasst und ebenfalls Basketball spielt und ihm wichtige Personen versucht zu schützen.
Für mich waren die beiden Hauptprotagonisten zu flach und langweilig. Diese naive Sicht auf die Dinge und der Selbstmitleid haben mich gelangweilt und so nicht unbedingt zu einem positiven Leseerlebnis beigetragen.

Auch die Handlung dieser Geschichte war einfach nur flach und langweilig. Zu viel Zeit die verplempert wird, zu viel Schule, zu wenig Aktivität und Drama. Zum Ende hin hat die Autorin zwar versucht nochmal Spannung aufzubauen, doch ist sie dabei kläglich gescheitert, da ab diesem Zeitpunkt alles was passiert ist. Zu spät und unlogisch stattgefunden hat. Da hat man sich wirklich gefragt, warum das Buch über 400 Seiten hat, wenn alles vermeintlich auf den letzte 100 Seiten passieren soll.

Ich persönlich fand auch die einzelnen Kapitel zu lang und habe mich eher dadurch gequält. Für mich ist dieses Buch eine Enttäuschung, weshalb es von mir 2 Sterne und keine Empfehlung gibt. Die zwei Sterne sind für das hübsche Buchcover und die Idee zur Geschichte, die wirklich nicht schlecht ist, mit ihrer Umsetzung aber mehr als enttäuscht hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2020

Lets dream together

When We Dream
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Ella lebt nach dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Schwestern gemeinsam in Chicago. Sie ist Studenten und liebt es zu zeichnen. Die Stadt ist ihr zu groß, voll und laut und am liebsten zieht sie sich ...

Ella lebt nach dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Schwestern gemeinsam in Chicago. Sie ist Studenten und liebt es zu zeichnen. Die Stadt ist ihr zu groß, voll und laut und am liebsten zieht sie sich in die Welten ihrer Bücher zurück. Dann jedoch lernt sie, ohne es zu wissen, den berühmten K-Pop Sänger Jae-Yong kennen, der sie mit seinen dunklen braunen Augen in seinen Bann zieht und total verzaubert.

Ich muss zugeben am Anfang war ich wirklich skeptisch, ob mir diese Geschichte zusagen würde, da ich nichts mit K-Pop am Hut habe, doch jetzt ich bin hin und weg. Der K-Pop spielt zwar eine Rolle in dieser Geschichte, doch gliedert er sich so gut ein, dass man auch als "unwissende" diese Geschichte problemlos lesen kann. Des Weiteren bin ich vom Schreibstil total überzeugt, da er leicht und locker ist und man nur so durch die Seiten fliegen kann.

Auch die Protagonisten sind meiner Meinung nach wirklich toll gelungen! Mit Ella wäre ich wirklich gerne befreundet und ich konnte mich so gut in ihr wieder finden. Wie sie studiere auch ich Wirtschaft, liebe es zu lesen und kreativ zu sein und kann meine Gedanken bis nach Australien hören.
Auch Jae-Yong ist ein Charakter in den ich mich gut und gerne verlieben könnte. Ich mag seine ruhige Art, seine Gedanken und auch seine liebe zu Geschichten - das hat mir wirklich gefallen!
Ebenso ist Liv, Ellas kleine Schwester eine Person die man nur ins Herz schließen kann und deren Hundeblick man selbst als Leser nicht entkommen konnte.

Was mir am Buch auch gefallen hat, war die Erzählweise und wie alles beschrieben wurde. Ich hatte wirklich das Gefühl in Chicago zu sein, als stille Beobachterin neben oder hinter Ella zu stehen und alles Hautnah mit ihr zu erleben, auch die Momente in denen einem das Herz bricht.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mir dieses Buch so gut gefallen könnte und bin wirklich froh, dass ich mich darauf eingelassen habe! Ich freue mich schon auf Band zwei und kann es kaum erwarten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere