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Veröffentlicht am 05.06.2018

Sieben Jahre Sehnsucht

Sieben Jahre Sehnsucht
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Ein wundervolles Buch, erzählt die Liebe zweier Menschen in einer früheren Zeit, zwei, die vom Stand her gar nicht zusammen passen, aber dennoch Liebe und Erotik ausleben. Auch eine tolle Beschreibung ...

Ein wundervolles Buch, erzählt die Liebe zweier Menschen in einer früheren Zeit, zwei, die vom Stand her gar nicht zusammen passen, aber dennoch Liebe und Erotik ausleben. Auch eine tolle Beschreibung der Zeit, wie es damals war, wie die Menschen handelten und was für einen Stand die Frauen hatten.
Schöne beschriebene Szenen, absolut lesenswert, hat mir sofort gefallen.

Veröffentlicht am 05.06.2018

Sinja und die Zaubergeige

Sinja und die Zaubergeige
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Ich habe das Buch bei einer Leserunde gewonnen.
Zuallererst ist mir das total schönbe, bunte Cover aufgefallen, das einen Wald und einen Spiegel zeigt.
Der Klapptext hat mich dann auch neugierig gemacht.

Die ...

Ich habe das Buch bei einer Leserunde gewonnen.
Zuallererst ist mir das total schönbe, bunte Cover aufgefallen, das einen Wald und einen Spiegel zeigt.
Der Klapptext hat mich dann auch neugierig gemacht.

Die 9jährige Sinja übt auf ihrere Geige, als ihr plötzlich drei Elfen erscheinen und sie mit in ihr Land nehmen, wo Sinja dabei helfen soll, das ganze Land zu retten und einen Kristal an ihren Ursprungsort zu bringen. Begleitet wird sie von den drei Elfen, Zwergen , weitern Elfen.. zusammen sind sie eine gemischte Gruppe.
Sie müssen Gefahren trotzen und es geht um Leben und Tod.

Zu erst einmal möchte ich sagen, das ich so eine Geschichte in dieser Art noch nicht gelesen habe. Alles dreht sich hier um Musik, Töne, Lieder, Noten, alles erinnert an Musik, Musik spielt hier eine große Rolle. Das finde ich schön und echt toll. Mal etwas anderes.
Aber - vieles erinnert mich bei dieser Geschichte an den Autor Tolkien und Herr der Ringe. Eine gemischte Gruppe macht sich auf den Weg einen Gegenstand fort zu bringen, in einen Berg. Wie bei Herr der Ringe. Ein Heer von bösen macht sich auf den Weg zur Schlacht... Später jedoch wird ganze etwas weniger und das ganze nimmt seinen eigenen Charakter an.

Die Charakteren finde ich alle toll. Sie sind sympatisch, gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Sinja ist oft wie ein Kind, was sie ja auch ist. Aber hin und wieder bekommt man das Gefühl das sie viel älter ist. Sie weiß sehr viel, hat sich selber das lesen beigebracht und ist super mutig.
Der Zwerg ist brummig, aber wirklich niedlich.
Das einzige was mich bei den ganzen Charakteren gestört hat, das sie sich oft veralbern, kindisch und anders verhalten, wie es die Situation hergeben sollte. Sie sind schließlich auf einer wichtigen Mission, bei der es um Leben und Tod geht. Dabei veralbern sie sich manchmal, benehmen sich wie störische Kleinkinder und trödeln rum.
Das passst irgendwie nicht zum ernst der Lage.
Sinja aber wird immer mutiger und sie ist sehr tapfer. Das könnte bestimmt gut sein für andere Kinder, wenn sie das ganze lesen.
Sinja könnte als gutes Beispiel dienen, das man trotzdem mutig sein kann, auch wenn man noch klein ist.

Oft wird aus Sinjas Sicht erzählt, nur manchmal bekommen wir einen einblick vom Palast, von der Königin und von dem Gegenpart, den Unerhörten. Diese Sichtweisen fand ich wirklich toll, eine Abwechslung und gut gelungen.

Die Schreibweise ist angehnem zu lesen, manchmal geht alles super schnell und dann wieder ist einiges etwas in die länge gezogen. An einigen Stellen hätten man ruhig etwas mehr schreiben können, manche Szenen etwas besser ausbauen, da so einiges irgendwie schnell durchgezogen ist und rasend schnell vorbei ist, das ist schade.
Das Ende war gut gewählt, aber auch hier ist das ganze viel zu schnell vorbei. In einem Augenblick ist Sinja noch im Palast und dann plötzlich zu Hause und übt Geige.
Wie ist sie dort hin gekommen? Hat ihre Mutter sie nicht vermisst oder war die Zeit in dem anderen Land ganz anders? Hier hätte ich mir wirklich etwas mehr gewünscht.

Im ganzen, eine wirklich tolle Geschichte, mit höhen und tiefen, die an einigen Stellen Ausbaufähig ist. Ein schönes Land voller Musik und tollen Bewohnern.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Töchter der Caluoc

Salwidizer / Töchter der Caluoc
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Inhalt:
Charlotte lebt bei ihrem Großvater.
Als dieser einem Verbrechen zum Opfer fällt, erfährt sie von einem verhängnisvollen Geheimnis. Sie beschließt, nicht daran zu rühren.
Was gewesen ist, ist vorbei.
Doch ...

Inhalt:
Charlotte lebt bei ihrem Großvater.
Als dieser einem Verbrechen zum Opfer fällt, erfährt sie von einem verhängnisvollen Geheimnis. Sie beschließt, nicht daran zu rühren.
Was gewesen ist, ist vorbei.
Doch bei der Auflösung der Kanzlei ihres Großvaters fällt Charlotte ein Päckchen in die Hände, dessen Zustellung längst überfällig war.
Kurzerhand macht sie sich auf, die Sendung der Empfängerin persönlich zu überbringen. Und genau dabei holt sie die Vergangenheit ihres Großvaters wieder ein.

Meinung:
Ein wirklich schönes Buch. Tolles Cover, tolle Geschichte, flüssiger, spannender Schreibstil. Ich konnte es kaum weglegen, so spannend war es.
Charlotte erlebt nach dem Tod ihres Großvaters viele merkwürdige Dinge. Sie lernt ihre Cousine kennen, erfährt das es Unsterbliche gibt, das es ein Volk gibt das die Wölfe anbetet, das ihr verschollener Onkel höchstwahrscheinlich noch lebt und vieles mehr.
Vieles erfahren wir durch Briefe die an Charlotte gerichtet sind und durch ein Tagebuch das ihrer Cousine Helena gedacht ist.
Am spannensten fand ich die Briefe und vor allem das Tagebuch. Ich habe richtig mitgefiebert wenn es darum ging einen weiteren Eintrag zu lesen.
Das einzige Manko war für mich die vielen Personen und wie sie zueinander stehen. Das war echt verwirrend, aber ein Namensverzeichnis am Ende half sehr weiter.
Wirklich lesenswert. Kann ich nur Empfehlen.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Dornengrab

Dornengrab
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Eine Kurzgeschichte die es in sich hat.
Ich habe dieses tolle Werk bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr gefreut.
Der Lesestil ist gut zu lesen und fesselt einen von Anfang an.
Die tollen schwarz/weiß ...

Eine Kurzgeschichte die es in sich hat.
Ich habe dieses tolle Werk bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr gefreut.
Der Lesestil ist gut zu lesen und fesselt einen von Anfang an.
Die tollen schwarz/weiß Zeichnungen im Buch gefallen mir super gut.
Zu der Geschichte selber kann man nicht viel sagen, außer das sie kurz und sehr toll ist.

Hartmuth hat in eine Kaufmannsfamilie eingeheiratet, da er von seinem tristen, elendem Leben weg will. Dafür geht er über Leichen um alles zu behalten. Er tötet seine Geliebte, da diese droht alles seiner Frau zu erzählen. Hartmuth wird dafür von dieser Tat mit seinem schlechten gewissen verfolgt und er sieht überall Rosenblätter. Er glaubt das jeder ihm etwas will.
Tja- hier folgt das schlechte Gewissen und die Tat bleibt nicht ungesühnt. die Rache dafür kommt schnell.
Wirklich sehr gut gelungen die Geschichte.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Wie man die Zeit anhält

Wie man die Zeit anhält
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Hier haben wir ein Buch mit einem wunderschönen Buchcover. Blaue Farben, eine große uhr und eine Figur die mitten drinnen sitzt. Wirklich schön.

Zu der geschichte:
Tom ist unsterblich, nein er kann schon ...

Hier haben wir ein Buch mit einem wunderschönen Buchcover. Blaue Farben, eine große uhr und eine Figur die mitten drinnen sitzt. Wirklich schön.

Zu der geschichte:
Tom ist unsterblich, nein er kann schon sterben, er altert nur viel langsamer als andere. So ist er bereits über 400 Jahre alt. Von dieser Sorte gibt es mehr und sie sind in einem Art Verein, der seines Gleichen schützt vor der Welt.
Tom hat in den Jahren viel erlebt, er erinnert sich immer wieder an die Vergangenheit.
So ist auch das Buch. Mal erleben wir die Gegenwart, dann die Vergangenheit. Je nach dem was Tom erlebt, erinnert er sich an vergangenes. So kann es sein, das er mal an die 1920er denkt, dann wieder an 17 Hundert und etwas.. da gibt es keine Ordnung.
Das kann manchmal beim lesen etwas verwirren.
Das einzige was ihn hält, ist seine ebenfalls langelebige Tochter. Diese möchte er finden. Dabei hilft ihm der Gründer das Vereins. Dieser jedoch sieht nur das schlechte in der Welt, deshalb gibt er jedem seiner Schützlinge alle 8 Jahre eine neue Identität. Noch glaubt Tom das dieser nur das beste will, aber bald zweifelt er.

Meinung.
Nach dem ersten Kapitel habe ich schnell festgestellt, das die Geschichte nicht meins ist und wollte eigentlich aufhören. Es war für mich nicht spannend genug und zu trist.
Ich weiß nicht warum, aber ich habe dennoch weitergelesen. Vielleicht wollte ich wissen wie es zu Ende geht.
Oft gab es Stellen, die ich nur flüchtig überflogen habe, vor allem die Stellen die in der Gegenwart spielten.
Vielleicht hat mich das ganze ja doch neugierig gemacht, ich weiß nicht. Denn es blieb von Seite zu Seite die Meinung, das es nicht meine Geschichte war.
Das Ende jedoch war für mich gut gelungen.
Der Leser sollte sich hier selber seine Meinung bilden. Ich für mich werde diese Geschichte nicht ein zweites mal lesen.
Das Thema jedoch fand ich sehr gut.