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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2018

Schlechter als erhofft...

Hasenjagd
1

Mein erster Thriller von Lars Kepler und dann so ein Reinfall. Dank einer Buchverlosung durfte ich das Buch kostenlos lesen - vielen Dank dafür schonmal an Lovelybooks und Bastei Lübbe.
Leider habe ich ...

Mein erster Thriller von Lars Kepler und dann so ein Reinfall. Dank einer Buchverlosung durfte ich das Buch kostenlos lesen - vielen Dank dafür schonmal an Lovelybooks und Bastei Lübbe.
Leider habe ich mich etwas durch diesen Thriller gequält, obwohl es zeitweise Stellen gab, die ich als sehr gut und spannend empfunden habe. Der Beginn ist träge und zäh, es wird kaum spannung aufgebaut und der Autor konnte es einfach nicht schaffen, mich zu catchen. Im weiteren Verlauf der Story wird dies etwas besser, dennoch ließ ich mich einige Male dazu hinreißen, ein paar Seiten zu überfliegen. Dann dieses Ende: Super unlogisch, bzw. man erahnt schnell, was da vor sich geht und so fehlte mir der WOW-Effekt, den ich am Ende von guten Thrillern so liebe. Die detaillierten Gewaltdarstellungen machten mir persönlich nichts aus, allerdings war ihr Einsatz an manchen Stellen dann doch überflüssig und diente ganz klar nur dazu, den Leser zu schocken... Etwas mehr Rafinesse bitte!
3/5 Sternen

Veröffentlicht am 10.06.2019

Erschreckend Real

Der Wal und das Ende der Welt
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Ich hatte etwa 100 Seiten dieses Buches gelesen und begann schon mich zu sorgen. Denn „Der Wal und das Ende der Welt“ beginnt mit der Rettung eines gestrandeten Mannes und dessen Vorgeschichte – und die ...

Ich hatte etwa 100 Seiten dieses Buches gelesen und begann schon mich zu sorgen. Denn „Der Wal und das Ende der Welt“ beginnt mit der Rettung eines gestrandeten Mannes und dessen Vorgeschichte – und die ist verdammt trocken. Für jemanden wie mich, der absolut gar keine Ahnung von Wirtschaft, Finanzen oder Programmieren hat, war der Schock groß. Ich hatte Sorge, dass es die restlichen 380 Seiten so weitergehen würde. Doch John Ironmonger hat mich komplett auf die falsche Fährte geführt und schon bald entsteht aus einem Programm, dass eigentlich nur die Entwicklung von Aktienkursen vorraussagen sollte, eine Möglichkeit das Ende der Welt vorherzusagen. Entwickler Joe ist der einzige, der sich dank dieses Programmes einer große Katastrophe bewusst ist und nachdem ihn das 300-Seelen-Dorf St. Piran gerettet hat, möchte er sich revanchieren und entwickelt einen Plan. Schon bald entstehen erste Freundschaften, romantische Gefühle für die Frau des örtlichen Pfarrers und der Zusammenhalt zwischen Joe und den Dorfbewohnern wächst. Dann tritt die große Katastrophe so ein, wie es das Programm vorhergesagt hat und alle werden auf die Probe gestellt. Ein kleines Dorf im Süden Englands muss sich vor dem Rest der Welt schützen und ums Überleben kämpfen. Ein spannender Roman, den ich trotz eines holprigen Anfangs am Ende in nur zwei Tagen verschlungen habe. Das Ende war genial und die Botschaft, die dieses Buch vermittelt ist wundervoll. Außerdem konnte mich Ironmonger mit seinem detaillierten Sprachstil und seinem Humor voll und ganz überzeugen.

4/5 Sterne

Vielen Dank an den S. Fischer Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 10.06.2019

Perfekter Abschluss

Broken Darkness. So verlockend
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Das großartige Ende einer großartigen Reihe. Ich kann Broken Darkness besonders allen Dark-Romance-Lesern oder -Einsteigern ans Herz legen. Lieber Kyss-Verlag: Danke für dieses tolle Leseerlebnis und diese ...

Das großartige Ende einer großartigen Reihe. Ich kann Broken Darkness besonders allen Dark-Romance-Lesern oder -Einsteigern ans Herz legen. Lieber Kyss-Verlag: Danke für dieses tolle Leseerlebnis und diese Romance-Geschichten, die so gar nicht 0815 sind.
In Band vier der Broken-Darkness-Reihe treffen wir endlich auf den Typen, der mich schon seit Band eins extrem fasziniert: Blake. Ein anscheinend Geldgeiler und arbeitswütiger Millionär und Geschäftspartner von Dylan, Protagonist von Band 1 und 2. Von Blake geht eine dunkle Fasziniation aus und sowas liebe ich ja total. Er wirkt skrupellos, aber ich denke, allen war schon früh klar: Er ist eigentlich gar nicht so übel. Er trifft auf Tiffainy, seine Schwägerin, der er kein Stück über den Weg traut. Natürlich beginnt sich trotzdem etwas zwischen den beiden zu entwickeln. Ich möchte diesmal aber gar nicht so sehr auf den Verlauf der Romanze eingehen, denn das könnt ihr euch ja eigentlich schon selber denken.
In Teil vier dieses wirklich sehr empfehlenswerten Reihe steht diesmal die Familie viel mehr im Vordergrund. Und ich fand es toll, mal einen Erotikroman zu lesen, bei der die Frau dreifache Mutter ist und das auch eine wichtige Rolle bei ihrer Sexualität spielt. Ohne genauer darauf eingehen zu wollen: Tiffainy hat mit verdammt vielen körperlichen und psychischen Problemen zu kämpfen, dann kommen noch Geldprobleme und ein stalkender Exmann dazu. Und das Auftauchen von Blake bringt noch mehr durcheinander. Aber die Anziehung der beiden ist einfach nur unwiderstehlich und Tiffanys Kinder sind einfach nur goldig. Ich musste so oft schmunzeln und lachen, gleich darauf folgten aber fesselnde Erotikszenen und diese Vielfalt mochte ich extrem gerne. Das Ende war mehr als zufreidenstellend und es durften nochmal viele Protagonisten aus den vorherigen Büchern auftreten. Blake hat mich zwar mehrfach in den Wahnsinn getrieben, weil er immer alle Probleme mit Geld lösen muss und Tiffany hätte ihm da schon deutlich eher Kontra geben müssen – ansonsten war das aber ein sehr schöner Abschluss der Reihe.

4/5 Sterne

Vielen Dank an den Kyss Verlag für das Rezensionsexempar

Veröffentlicht am 10.06.2019

Sehr viel Romantik

Prince of Passion – Nicholas
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Royal Romance? Na immer her damit! Dachte ich zumindest. Prince of Passion hat zwar in mir die totale Plötzlich-Prinzessin-Stimmung hervorgerufen, aber richtig überraschen konnte es mich dann leider doch ...

Royal Romance? Na immer her damit! Dachte ich zumindest. Prince of Passion hat zwar in mir die totale Plötzlich-Prinzessin-Stimmung hervorgerufen, aber richtig überraschen konnte es mich dann leider doch nicht.

Prince of Passion - Nicholas hat mir viel Spaß beim Lesen bereitet - wirklich! Der Schreibstil ist super und schnell zu lesen, die Protagonistin ist zuckersüß und man kann sich toll in sie hineinversetzen und die Idee dieser Romance ist ein echter Klassiker, der immer funktioniert. Das große Problem der Lovestory von Nicholas und Olivia ist aber genau das: Sie ist total vorhersehbar und die Autorin arbeitet gefühlt eine Liste vo Klischees aus Prinzessinnen-Filmen ab. Radikales Makeover? Check! Viel zu pompöse Kleider? Check! Paparazziüberfälle? Check! Und das war noch lange nicht alles. Mich hat auch sehr viel an die Geschichte des britischen Königshauses erinnert (früher tot der jungen Mutter, die beiden Söhne waren noch sehr Jung und die Beerdigung wurde im TV übertragen, der jüngste Prinz macht nur noch Party etc.) und das ist für mich ein klares Zeichen mangelnder Kreativität gewesen. Im Endeffekt lesen wir hier nur die aufgemotzte Geschichte von Prinz William und Prinz Harry... Gääähn. Der einzige Lichtblick war für mich der Bodyguard Logan und die Schwester von Olivia. Die beiden sind wirklich ganz außergewöhnliche Charaktere und deshalb will ich auch unbedingt Band drei lesen, der ja von den beiden handelt. Ansonsten konnte mich Prince of Passion aber leider nicht überzeugen.

3/5 Sterne

Vielen Dank an den Kyss Verlag für das Rezenionsexemplar

Veröffentlicht am 03.06.2019

Da geht noch mehr!

Die Nickel Boys
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Colson Whitehead hat den Pulitzer Prize nicht umsonst gewonnen. Das Lesen seiner Bücher macht unfassbar viel Spaß, setzt Emotionen frei und sein Sprachstil ist außergewöhnlich und unfassbar gut. Auch in ...

Colson Whitehead hat den Pulitzer Prize nicht umsonst gewonnen. Das Lesen seiner Bücher macht unfassbar viel Spaß, setzt Emotionen frei und sein Sprachstil ist außergewöhnlich und unfassbar gut. Auch in „Die Nickel Boys“ sticht dieser Schreibstil hervor und war am Ende einer der wenigen Gründe, warum ich noch mit Freude weitergelesen habe. Denn leider konnte das Buch mich inhaltlich nicht so ganz überzeugen. Es gibt viele Längen und einige Passagen, die wirklich sehr langweilig waren. Dann aber gab es auch viele düstere und schockierende Momente, von denen ich mehr mehr gewünscht hätte. Dem Leser wird, was die Grausamkeiten in der Anstalt angeht, doch sehr viel Interpretationsspielraum gelassen, von dem ich nicht sicher bin, ob er mir gefällt. Der Protagonist hingegen war wieder genial entwickelt, von Beginn an total sympathisch und man kann sich sehr gut in ihn hineinversetzen. Die Wendung am Ende hat mich staunend dagelassen und kam für mich total überraschend - so hätte das gesamte Buch sein müssen. Auch die letzte Szene im Restaurant war super gut, total berührend. Grundsätzlich ist da aber noch viel Luft nach oben.
Optisch ist das Buch übrigens der Wahnsinn - diese Form von einem Buchumschlag habe ich bisher noch nie gehabt und finde die Idee sehr cool. Das Cover ist auch genial. Insgesamt würde ich 3,5/5 Sterne geben.