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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2018

Schlechter als erhofft...

Hasenjagd
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Mein erster Thriller von Lars Kepler und dann so ein Reinfall. Dank einer Buchverlosung durfte ich das Buch kostenlos lesen - vielen Dank dafür schonmal an Lovelybooks und Bastei Lübbe.
Leider habe ich ...

Mein erster Thriller von Lars Kepler und dann so ein Reinfall. Dank einer Buchverlosung durfte ich das Buch kostenlos lesen - vielen Dank dafür schonmal an Lovelybooks und Bastei Lübbe.
Leider habe ich mich etwas durch diesen Thriller gequält, obwohl es zeitweise Stellen gab, die ich als sehr gut und spannend empfunden habe. Der Beginn ist träge und zäh, es wird kaum spannung aufgebaut und der Autor konnte es einfach nicht schaffen, mich zu catchen. Im weiteren Verlauf der Story wird dies etwas besser, dennoch ließ ich mich einige Male dazu hinreißen, ein paar Seiten zu überfliegen. Dann dieses Ende: Super unlogisch, bzw. man erahnt schnell, was da vor sich geht und so fehlte mir der WOW-Effekt, den ich am Ende von guten Thrillern so liebe. Die detaillierten Gewaltdarstellungen machten mir persönlich nichts aus, allerdings war ihr Einsatz an manchen Stellen dann doch überflüssig und diente ganz klar nur dazu, den Leser zu schocken... Etwas mehr Rafinesse bitte!
3/5 Sternen

Veröffentlicht am 17.01.2019

Wichtiges Thema und unglaublich gut geschrieben

Die Kieferninseln
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Meine Meinung
Bücher auf Empfehlungen zu lesen, kann fürchterlich schief gehen. Ich habe schon so einige Werke gelesen, die von Freunden, Familie oder eben Bookstagram in den Himmel gelobt wurden, und ...

Meine Meinung
Bücher auf Empfehlungen zu lesen, kann fürchterlich schief gehen. Ich habe schon so einige Werke gelesen, die von Freunden, Familie oder eben Bookstagram in den Himmel gelobt wurden, und dann fürchterlich schlecht waren (aktuelles Beispiel meinerseits: Dark Elemtents von Jennifer L. Armentrout). Die Kieferninseln wurde mir von einer Kommilitonin empfohlen, die eigentlich einen grundsätzlich anderen Lesegeschmack hat als ich. Aber ihrer Begeisterung und natürlich auch dem Gütesiegel "Deutscher Buchpreis 2017" konnte ich dann nichts mehr entgegensetzten.
Die Kieferninseln sind nun ein sehr gutes Beispiel für mich geworden, wie gut es sein kann, sich aus seinem Wohlfühlgenre zu wagen. Der Schreibstil Poschmanns ist beeindruckend, vielfältig, voller Witz und gut durchdacht. Ihre Charaktere sind eigenwillig und nicht immer sympathisch - aber dafür umso authentischer.
Gilbert beispielsweise ist einfach nur ein von sich selbst überzeugter und Arroganter Dozent, aber gerade deswegen habe ich sehr oft Laut gelacht. Wie er einfach seine oft fehlerhafte Meinung und sein beschränktes Weltbild verteidigt - herrlich! Noch dazu lernt man so viel über das Land Japan und seine Kultur, seine Dichter. Mein Interesse für Japan war vor diesem Buch zwar da, aber doch eher nur oberflächlich. Jetzt würde ich am Liebsten sofort hinreisen.
Das Selbstmörder-Thema kam (für mich) unerwartet, war aber super spannend und interessant. Ich würde dieses Buch als sehr besonders beschreiben. Manchmal habe ich sehr intensiv über einen Satz nachgedacht und manchmal konnte ich es kaum glauben, wie verrückt oder gar sinnlos manche Handlungen von Gilbert waren.

Mein Fazit
Dieses Buch ist echt schräg, unerwartet aber eben auch echt gut!

4,5/5 Sternen

Vielen Dank an den Suhrkamp Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 16.01.2019

Lehrreich und super interessant

Eine kurze Geschichte der Digitalisierung
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Inhalt
Von elektrisierten Mönchen zur künstlichen Intelligenz: Die Geistesgeschichte der Maschine
Wir erleben täglich das Wechselbad der Gefühle: Digitalisierungsbegeisterung und Furcht vor der fremden ...

Inhalt
Von elektrisierten Mönchen zur künstlichen Intelligenz: Die Geistesgeschichte der Maschine
Wir erleben täglich das Wechselbad der Gefühle: Digitalisierungsbegeisterung und Furcht vor der fremden kalten Macht. Doch woher kommt sie, diese Macht? Der Kulturtheoretiker Martin Burckhardt zeigt: alles ist von Menschen erdacht. Schließlich begann das digitale Zeitalter 1746. Wir würden nicht im Internet surfen, hätte Abbé Nollet damals nicht die Sofortwirkung von Elektrizität entdeckt. Hätte Joseph-Marie Jacquard nicht den automatisierten Webstuhl erfunden und Charles Babbage mit seiner Analytischen Maschine nicht den Grundstein für unseren heutigen Computer gelegt. Nicht die Mathematik treibt die Digitalisierung voran, sondern menschliche Wünsche und Sehnsüchte. Dieses Buch ist eine Einladung, den Computer nicht als Gerät zu denken, sondern als Gesellschaftsspiel, das unsere Zukunft prägen wird. Ein Crashkurs in der Geistesgeschichte der Maschine.

Über den Autor
Martin Burckhardt lebt in Berlin. Der Kulturtheoretiker hat eine Reihe von kulturgeschichtlichen Büchern geschrieben, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bei Knaus erschien sein Roman »Score«, zuletzt veröffentlichte er »Philosophie der Maschine«.

Meine Meinung
Wie vielleicht einige von euch Wissen, habe ich Journalistik studiert und mache aktuell meinen Master in Medienkultur und Globalisierung. Das bringt ein grundsätzliches Interesse für die Digitalen Medien und alles drumherum mit sich. Daher wollte ich im Dezember unbedingt etwas lesen, das mein Wissen etwas auffrischt und vielleicht sogar erweitert. Bei diesem Buch von Martin Burckhart habe ich eine locker leichte Wissenslektüre a lá Darm mit Charme oder Dr. Eckhart von Hirschhausen erwartet. Diese Erwartung wurde auch größtenteils erfüllt. Burckhart schreibt einfach und humorvoll, sodass jeder seinen Erläuterungen folgen kann. Das Wissen, das er präsentiert ist nicht gerade tiefgehend, allerdings ist das bei der Kürze des Buches auch nicht anders zu erwarten gewesen. Es werden tolle und neue Denkansätze geliefert und der Autor verdeutlicht alles noch viel besser mit den tollen Zeichnungen, die es in fast jedem Kapitel gibt.

Mein Fazit
Ein wundervolles Buch, das schnell und einfach Wissen vermittelt, die eigenen Gedanken anregt und unterhaltsam ist. Nicht nur etwas für Technik-Nerds, sondern für jedermann.

4/5 Sternen

Vielen Dank an den Penguin Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 16.01.2019

Solide

Alligatoren
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Alligatoren gehört zu einem Buchgenre, das ich für gewöhnlich eher meide. Historische Romane sind einfach gar nicht mein Ding, weil sie oft so langatmig und gewollt lehrreich wirken. Allerdings reizten ...

Alligatoren gehört zu einem Buchgenre, das ich für gewöhnlich eher meide. Historische Romane sind einfach gar nicht mein Ding, weil sie oft so langatmig und gewollt lehrreich wirken. Allerdings reizten mich die durchweg nur positiven Bewertungen dann doch.
Nach einem (wie von mir befürchteten) etwas zähem Einstieg fand ich dann auch meinen Weg in die Geschichte. Amerika vor der großen Wirtschaftskrise ist durchaus interessant, gerade weil es aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Es werden so viele Details erwähnt, dass ich großen Respekt vor der Rechercheleistung der Autorin bekommen habe. Man lernt unheimlich viel, dennoch solle man auch Interesse für dieses Thema mitbringen, denn sonst wird es vermutlich doch etwas langweilig. Wer gerne schockiert wird, sollte mit diesem Buch auch gut bedient sein, denn manche Szenen sind wirklich nichts für Schwache nerven. Dass die Realität in der Vergangenheit wirklich so hart war, zweifelt man nicht an, aber es ist dennoch schockierend und bringt einen zum Nachdenken.
Minuspunkte gibt es für mich für den Schreibstil, der nicht gerade spannend ist. Außerdem stieß es mir etwas übel auf, dass bei Oretta und Gertrude das Wort "als" gerne mal durch "wie" ersetzt wird - das kann stilistisch durchaus gewollt gewesen sein, ich bekomme da allerdings nur ein flaues Gefühl im Magen, wenn ich sowas lesen muss.

Mein Fazit
Eine Geschichte über drei starke Frauen, die nachdenklich stimmt und gleichzeitig inspiriert. Der Schreibstil ist Geschmackssache und man muss sich für das Thema interessieren.

3,5/5 Sternen

Veröffentlicht am 16.01.2019

Gut für Anfänger

Mein Bullet-Planer für Ideen, Ziele und Träume
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Seit einiger Zeit versuche ich mich am Journaling und bin inzwischen auch einige Male gescheitert. Ich habe versucht, ein komplett leeres Journal zu führen, doch irgendwann überwog die Faulheit. Ich zeichne ...

Seit einiger Zeit versuche ich mich am Journaling und bin inzwischen auch einige Male gescheitert. Ich habe versucht, ein komplett leeres Journal zu führen, doch irgendwann überwog die Faulheit. Ich zeichne und male sehr gerne, aber ich habe nicht immer Lust dazu. Noch dazu kostet es unglaublich viel Zeit und nicht jede Seite sieht am Ende so aus, wie geplant.
Dieses Journal übernimmt also die gröbste Gestaltung für mich, lässt aber noch genug Platz für Ergänzungen. Für meine Zwecke (Uni und Alltag) ist das absolut genug. Praktisch sind die Ergänzungen zum Kalender (Zielsetzungen und ob man seine Ziele erreicht hat, Monats-, Quartals- und Jahresübersichten, Urlaubsziele, Packlisten, Gesundheitstracker, Arztbesuche, Restaurants, Filme und Serien, Bücher etc.).
Ich selber nutze aber nur den Kalender. Ziele setzte ich mir nur wenige, und wenn, dann eher ohne Zeitdruck. Und die Buchliste hat definitiv zu wenig Platz, um für das ganze Jahr zu reichen.


Kleine Anmerkung meinerseits: Bei diesem Journal wurde es oft kritisiert, dass wenig kreativer Freiraum bleiben würde. Diese Kritik finde ich definitiv nicht angebracht, da dies ja von vornerein klar ist. Dieses Journal eignet sich eher für Einsteiger oder alle, die am Zeichnen scheitern und trotzdem organisiert sein wollen.

4/5 Sternen

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Südwestverlag für das Rezensionsexemplar