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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2018

Ein guter KIng mit toller Botschaft

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Meine Meinung
Tatsächlich gibt der Klappentext schon fast den gesamten Inhalt des Buches wieder und der Titel verrät ganz unverblümt dessen Ende. Somit kann (und will) ich zu der Handlung dieses Romans, ...

Meine Meinung
Tatsächlich gibt der Klappentext schon fast den gesamten Inhalt des Buches wieder und der Titel verrät ganz unverblümt dessen Ende. Somit kann (und will) ich zu der Handlung dieses Romans, der Fälschlicherweise in vielen Buchhandlungen unter der Kategorie "Horror" auliegt, nicht viel mehr sagen. King schreibt in seiner üblichen Manier, sprachlich präzise und hier und da vielleicht etwas ausschweifend, ohne aber Langeweile hervorzurufen. Die Botschaft dieses Romans ist wunderbar, und er scheut sich auch nicht vor einer doch sehr direkten Kritik an Donald Trump. King schafft es oft sehr gut, aktuelle politische Themen und Diskussionen und eine kreative Geschichte zu verpacken, und das ist ihm auch diesmal sehr gut gelungen. Leider leidet die Darstellung der Charakter etwas unter der Kürze des Romans. Es lassen sich einige Stereotype erkennen, die nicht hätten sein müssen. Sie tuen der Unterhaltsamen und faszinierenden Story jedoch keinen Abbruch.

5/5 Sternen

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 17.11.2018

Zäh und langweilig

Mein Ein und Alles
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Meine Meinung
Wenn ein Buch international hoch gelobt wird, die Kritiker sich vor Begeisterung überschlagen, dann lese ich immer zuerst die Rezensionen auf Goodreads. Denn meistens zeigt sich hier, wie ...

Meine Meinung
Wenn ein Buch international hoch gelobt wird, die Kritiker sich vor Begeisterung überschlagen, dann lese ich immer zuerst die Rezensionen auf Goodreads. Denn meistens zeigt sich hier, wie gut das Buch wirklich ist und oft entscheide ich mich deshalb bewusst gegen einen Roman, wenn er bei dieser Buchcommunity nicht gut weggekommen ist.
"Mein Ein und Alles" hat mich schon beim Lesen des Klappentextes sehr angesprochen und ich erhoffte mir ein Buch ganz nach dem Vorbild von Michaela Kastels "So dunkel der Wald".
Doch leider konnte mich dieses Buch so ganz und gar nicht fesseln. Tallent hat einen wundervollen und anschaulichen Schreibstil, allerdings holt der Autor gerne mal aus und ängstigt sich auch nicht vor Wiederholungen und stumpfen Dialogen. Man kann also ganze Kapitel überblättern und es passiert kaum etwas. Die Beziehung zwischen Turtle und ihrem Vater wirkt sehr romantisch und ein wirklicher Missbrauch der 14-jährigen wird nur selten deutlich. Meiner Meinung nach ist dies eine viel zu harmlose Darstellung, die noch dazu auch nicht wirklich unterhaltsam ist.
Man braucht sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen, um durch diese 480 Seiten ohne wirkliche (und teilweise sehr unrealistische) Handlung zu kommen. Jacob ist ein sympathischer Junge, redet aber anfangs, als käme er aus der Gosse, später aber (vermutlich um den intellektuellen Einfluss seiner Familie deutlich zu machen) spricht er mit der Wortwahl eines 60-jährigen Philosophen. Tallent neigt bei der Darstellung seiner Charakter also zu Extremen und noch dazu er liebt Wörter wie Luder oder Fotze. Alles nicht ganz so mein Stil.
Die Story ist wenig überraschend, es werden einige Szenen des Missbrauchs zu detailliert und andere etwas zu abstrakt beschrieben. So verlieren diese ihren schockierenden Effekt und man kann nicht anders als die Augen zu verdrehen, da man all das schonmal irgendwo gelesen hat. Das Ende war natürlich auch absehbar, denn es zeichnete sich schon zu Beginn des Buches klar ab. Turtle scheint ihre Misshandlungen etwas zu gut verkraftet zu haben, sie lebt nun in einer "heilen Welt"... Auch wenn das ein schöner Abschluss ist, Eindruck hinterlässt das bei mir leider gar nicht.

Mein Fazit
Tallent hatte eine gute Grundidee, allerdings lassen sein langsamer Stil und die öde Story das Buch sehr zäh werden.

3,5/5 Sternen

Veröffentlicht am 14.11.2018

Große Enttäuschung

Dämonentage
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Meine Meinung

Beginnen wir mit etwas positivem:

1. Die Grundidee ist gut und kreativ
2. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm

Nun, damit sind wir jetzt auch am Ende alles Positiven angelangt. ...

Meine Meinung

Beginnen wir mit etwas positivem:

1. Die Grundidee ist gut und kreativ
2. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm

Nun, damit sind wir jetzt auch am Ende alles Positiven angelangt. Ich hege ganz offen eine große Abneigung gegen dieses Buch, denn es konnte mich wirklich in keinster Weise irgendwie begeistern! Von Seite eins an schüttelte ich eigentlich permanent fassungslos den Kopf. Ich frage mich nach den anderen Werken der Autorin weiterhin: Warum muss man solche "Literatur" eigentlich veröffentlichen? Offensichtlich besitzt MacKay absolut kein Sprachgefühl, denn ihre Sätze sind so unfassbar einfach und unkomplex, dass es sich zwar schnell lesen lässt, aber der Spaß an der Sprach geht hier völlig verloren. Es gibt haufenweise Wortwiederholungen, Dopplungen und ganze Sätze ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Ein momentan sehr populärer Trend, bekannte Serien zu nennen und in die Handlung einzubauen, darf hier natürlich auch nicht fehlen. Leider geschieht dies au äußerst stümperhafte Art und Weise, noch dazu in einem unerträglichen Ausmaß.
Noch dazu ist der Humor äußerst flach, um nicht zu sagen dämlich. Ein Hund Namens Tequila, nur weil die Besitzerin gerne einen hebt? Da fühle ich mich dann Interlektuell etwas beleidigt. Auch wenn dieser Roman für die Zielgruppe 14 Jahre und älter geschrieben wurde, ist alles viel zu simpel formuliert. Man darf seinen jungen Lesern ruhig etwas zutrauen.
Nun zum reinen Inhalt der Geschichte: Es gibt viel zu viele logische Fehler in der Handlung, lauter unwichtige Informationen und Dialog, die einzig und allein dazu dienen, die Handlung in die Länge zu ziehen. Natürlich ist die Handlung auch extrem vorhersehbar und das Geschmachte der Protagonistin trieb mich regelmäßig in den Wahnsinn. Ein Klischee nach dem anderen wird hier angewandt. Wieder einmal musste ich mir die Frage stellen: Was machen diese Stereotype wohl mit jungen Frauen, die nur solche Romane lesen? Ich kann nicht anders, als die Story als flach und einfach nur grausam zu beschreiben. Ich fühle mich nach beenden dieses Buches schlichtweg veräppelt. Das war alles?

Eine weitere Kritik gilt dem Verlag: Das Buch wird nicht als Beginn einer Reihe beworben. Dies erfährt man erst nach ausführlicher Recherche. Das ist doch sehr verwirrend, da ähnliche Titel von MacKay bisher Einzelbände waren.

Mein Fazit
Es klingt hart, aber: Finger weg! Lest was vernünftiges, was spannendes. Jedes zweite Buch in der Buchhandlung sollte besser sein als das hier.

2/5 Sternen

Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 07.11.2018

Dunkel und faszinierend

Bösland
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Inhalt
Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein ...

Inhalt
Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder …

Meine Meinung
Bernhard Aichner schreibt wirklich meisterhaft! Bösland beginnt mit einer tragischen Geschichte eines Mordes und endet so unerwartet und einzigartig, wie selbst ich es kaum erwartet habe. Die Erzählweise dieses Romans ist ganz besonders und liest sich unheimlich spannend. Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen, auch wenn eben jener Schreibstil am Ende etwas nervig war. Aichner wechselt zwischen reinen Dialogen und der Erzählung des Protagonisten, was etwas mehr Tempo in die Geschichte bringt.
Außerdem sind die Charakter psychologisch betrachtet einfach unglaublich gut dargestellt und faszinierend. Viele Taten kann man sehr gut nachvollziehen und trotzdem ist man auf eine dunkle Art und Weise ständig fasziniert von dieser Grausamkeit und Brutalität. Es wird eine Spannung zu Beginn aufgebaut, die sich konstant durch das ganze Buch zieht. Lediglich das Ende hat mich sowohl überrascht als auch enttäuscht, da ich mir eine Auflösung mit etwas mehr Schock-Faktor gewünscht hätte.
Ein wirklich toller Thriller, der auch gut für Einsteiger in dieses Genre geeignet ist.

4/5 Sternen

Veröffentlicht am 01.11.2018

Spannend und gut durchdacht

Der Tod kommt nach Mitternacht
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Meine Meinung
Matthew Sullivan schreibt so, wie ich es auch tun würde. Er scheint ganz genau zu wissen, was die richtige Menge an Details und Spannungselementen ist, keine Szene zieht sich unnötig in die ...

Meine Meinung
Matthew Sullivan schreibt so, wie ich es auch tun würde. Er scheint ganz genau zu wissen, was die richtige Menge an Details und Spannungselementen ist, keine Szene zieht sich unnötig in die Länge und dennoch erfährt man so viele kleine Dinge, die die Geschichte erst lebendig wirken lassen. Der Einstieg ist einfach wundervoll atmosphärisch, man gelangt so wunderbar in die Handlung und verliebt sich sofort in die Buchhandlung und schätzt die sympathische Protagonistin. Schließlich folgt ein Mord, der neugierig macht und von hier an wird es spannend. Das miträtseln macht Spaß, es wird an keiner Stelle langweilig und Sullivan weiß einfach ganz genau, wie er seine Leser in die Irre führen kann. Außerdem ist die Handlung für meinen Geschmack wunderbar blutig und brutal. Man sollte so etwas also gerne mögen, wenn man sich diesem Buch widmet. Der Mittelteil ist spannend, allerdings habe ich auch schon besseres gelesen. Wäre des Niveau so hoch wie zu Beginn oder am Ende, würde ich auch fünf Sterne geben. Leider sind es so aber nur vier geworden. Dennoch ein empfehlenswertes Buch für Thrillerfans.

Fazit
Ein Krimi, der so spannungsreich wie ein Thriller ist und die kleinen Ausschnitte aus der Vergangenheit sind meisterhaft in die Geschichte hineingewebt.

4/5 Sternen

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Goldmannverlag für das Rezensionsexemplar