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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2020

Ein etwas anderer Reisebericht

Nalas Welt
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Das Buch „Nalas Welt“ von Dean Nicholson ist ein Lebensbericht von einem jungen Mann, der mit dem Fahrrad um die Welt reisen wollte. Dabei lief ihm eine Katze zu – Nala – die mit ihm ab dem Zeitpunkt weiterreiste. ...

Das Buch „Nalas Welt“ von Dean Nicholson ist ein Lebensbericht von einem jungen Mann, der mit dem Fahrrad um die Welt reisen wollte. Dabei lief ihm eine Katze zu – Nala – die mit ihm ab dem Zeitpunkt weiterreiste. Manchmal kommt man unverhofft zu etwas, was einem gut tut bzw. was einen selbst weiterbringt. Dean war eigentlich mit einem Freund unterwegs, allerdings nach kurzer Zeit trennen sich die Wege der beiden wieder. Eigentlich nicht mehr wirklich mit Elan fährt er alleine weiter und trifft mitten am Balkan eine verwahrloste kleine Katze, die er zu einer Tierklinik bringt und dort hilft, sie aufzupäppeln. Er nimmt Nala weiter mit auf seine Reise, zunächst illegal, dann auch legal über die Grenzen und beschreibt zunehmend, wie die beiden sich auf ihrer Reise unzertrennlich miteinander verbinden. Welche Abenteuer die beiden erleben und wie Corona die beiden beeinflusst, wird in dem Buch beschrieben. Der Schreibstil ist in Ordnung, gut lesbar und nachvollziehbar. Mir gefällt die Art des Berichts, wenn ich auch nicht superbegeistert von dem Buch bin. Den Instagramaccount finde ich spannender und auch die Videos bei youtube. In meinen Augen ist die Geschichte im Netz besser nachvollziehbar als buchtauglich. Drei Punkte gibt es dennoch von mir!

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Thema
Veröffentlicht am 21.09.2020

Breit gefächert

Die Frauen von Gut Falkensee
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Das Buch „Die Frauen von Gut Falkensee“ von Luisa von Kamecke spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Westpreußen. Es handelt von dem Gut und ist aus der Perspektive von verschiedenen Leuten des Guts geschrieben, ...

Das Buch „Die Frauen von Gut Falkensee“ von Luisa von Kamecke spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Westpreußen. Es handelt von dem Gut und ist aus der Perspektive von verschiedenen Leuten des Guts geschrieben, von den Bediensteten bis zu den Gutsleuten und deren Kinder. Thematisiert wird vor allem die Heiratspolitik von damals und wie das Gut ums Überleben kämpft. Auch die Emanzipation und der Umgang mit den Polen dort wird behandelt. Das Buch ist unheimlich breit gefächert. Ich fand es sehr interessant, in die Thematik einzutauchen, jedoch war es mir manchmal zu knapp abgehandelt. Deswegen gibt es nur 4 Punkte. Alles in allem ist das Buch aber eine klare Leseempfehlung! Ein bisschen erinnert es mich an „Downton Abbey“.
Am besten gefiel mir die älteste Tochter Charlotte, die darum kämpft, emanzipiert durchs Leben zu gehen. Trotz allem muss sie heiraten, weil das Gut vor dem finanziellen Ruin steht. Wie sie sich damit arrangiert, was sie mit der Liebe macht, wie sie für das Gut kämpft, fand ich am mitreißendsten. Aber auch die Nebenschauplätze der Angestellten waren interessant zu sehen. Das Ende ist sehr offen, da ja noch zwei weitere Bände folgen sollen, allerdings finde ich es trotzdem als abgeschlossenes Buch in Ordnung. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil!

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Thema
Veröffentlicht am 12.09.2020

Äußerst erfrischend

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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Das Buch „Aus allen Wolken fällt man auch mal weich“ von Valerie Korte ist sehr erfrischend geschrieben! Es liest sich sehr leicht und flüssig, lautes Lachen ist immer mit dabei! Die Art und Weise zu schreiben ...

Das Buch „Aus allen Wolken fällt man auch mal weich“ von Valerie Korte ist sehr erfrischend geschrieben! Es liest sich sehr leicht und flüssig, lautes Lachen ist immer mit dabei! Die Art und Weise zu schreiben erinnert mich durchaus an Kerstin Gier, wobei Valerie Korte mehr in der Realtität bleibt und nicht so stark überzeichnet. Für mich ganz klar eine absolute Kaufempfehlung!
Zum Inhalt: Julia ist eine hippe Instagramerin und hat eine kleine Tochter. Ihren mondänen Lebensstil trägt sie gern zur Schau und hat eine kleine Firma mit trendigen Armbändern gegründet. Diese läuft gut an, allerdings ist ihr die Trennung von ihrem Hipster-Mann etwas dazwischengekommen. Alleinerziehend in einer Souterrain-Wohnung mit finanziellen Sorgen kämpfend kommt sie immer mehr in Blendungswahn von Instagram und bürdet sich immer mehr Probleme auf. Auch eine neue beginnende Liebesbeziehung gefährdet sie enorm. Sie muss sich entscheiden: Schein oder Sein?

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Humor
  • Cover
Veröffentlicht am 02.08.2020

Alles nicht so einfach

Mehr als wir uns erträumten
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Der Erfahrungsbericht „Mehr als wir uns erträumten“ von Juha Itkonen ist die Offenlegung, was für eine Belastung es für eine Familie und eine funktionierende Beziehung sein kann, wenn etwas in der Schwangerschaft ...

Der Erfahrungsbericht „Mehr als wir uns erträumten“ von Juha Itkonen ist die Offenlegung, was für eine Belastung es für eine Familie und eine funktionierende Beziehung sein kann, wenn etwas in der Schwangerschaft schief geht. Der Autor und seine Frau haben bereits 2 gesunde Kinder im Alter von 11 und 5 Jahren, als sie erneut ein Kind erwarten. Das erste Kind war bereits ein Frühchen, allerdings schon im sicheren Bereich, beim zweiten Kind lief alles ganz normal. In der dritten Schwangerschaft passierte in der 17. Schwangerschaftswoche etwas Schreckliches: Das Fruchtwasser geht ab. Das Baby lebt allerdings noch. Kann es ohne oder so gut wie ohne Fruchtwasser weiterleben? Wird es eine Behinderung haben? Viele Fragen kommen auf und die Ärzte sind sich überwiegend einig: Es wird nicht wirklich klappen, nur mit viel Glück. Was sollen sie tun? Denken Mann und Frau anders darüber? Sie treffen eine folgenreiche Entscheidung, die im Endeffekt dann letztlich gut ausgeht.
Der Autor lässt uns teilhaben an seinem Seelenleben und ist sehr offen. Er mag nicht immer ganz erwachsen erscheinen, aber in solch einer Situation ist das meiner Ansicht nach auch mehr als verständlich. Ich persönlich tauche oft sehr gern sehr ab in solche Gefühlslagen, für mich hat es der Autor aber geschafft, es so zu formulieren, dass man gefesselt, aber nicht gefangen in der Situation war. Für mich war das Buch sehr interessant zu lesen, von mir gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, wenn auch nicht die volle Punktzahl, denn endgültig begeistert bin ich auch nicht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Thema
Veröffentlicht am 13.05.2020

Herrlich ehrlich

Konfetti im Herz
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Das Buch „Konfetti im Herz“ von Christina Beuthen ist ein wunderbar schön zu lesender Frauenroman! Die Hauptfigur Anne ist eine frisch getrennte, nun alleinerziehende Mama von 3 Kindern im Grundschulalter. ...

Das Buch „Konfetti im Herz“ von Christina Beuthen ist ein wunderbar schön zu lesender Frauenroman! Die Hauptfigur Anne ist eine frisch getrennte, nun alleinerziehende Mama von 3 Kindern im Grundschulalter. Außerdem ist sie noch Hauptschullehrerin. Wie sie die Trennung von ihrem Mann, die Wohnungssuche und die neue Partnersuche gestaltet, ist wunderbar kurzweilig geschrieben. Man hat das Gefühl, die Personen direkt zu kennen und zu lieben oder auch nicht gern zu haben. Herrlich ehrlich ist die Beschreibung! Viel mehr muss man gar nicht schreiben dazu, außer: Bitte lesen! Ihr werdet es nicht bereuen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl