Toller Schreibstil & wichtiges Thema
Was die Nacht nie vergisst„Was die Nacht nie vergisst“ ist mein erstes Buch von Justine Pust & ich frage mich ehrlich, wie das sein kann? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber die Widmung und die ersten Seiten im Roman ...
„Was die Nacht nie vergisst“ ist mein erstes Buch von Justine Pust & ich frage mich ehrlich, wie das sein kann? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber die Widmung und die ersten Seiten im Roman haben mir direkt gezeigt, was ich erwarten kann: ein wichtiges Thema & einen so schöne Schreibstil, im ganzen einfach ein tolles Buch 📚
Es geht um eine Reality Show und die Machenschaften hinter der Kamera. Mona, eine Gamerin, nimmt dran teil & trifft auf Samu, der scheinbar sein ganz eigenes Spiel spielt. Das allein klingt schon super spannend, doch Monas eigentlicher Grund zur Teilnahme, die Suche nach Antworten, was ihrer besten Freundin vergangene Jahr bei genau dieser Show passiert ist, macht alles noch mal intensiver.
Das Buch überzeugt aus mehrere Gründen. Der Suspense Anteil ist von Anfang an spürbar. Die Spannung liegt in der Luft und das ganze Buch über möchte man wissen, was mit Monas Freundin Fine passiert ist & auch Samus Sicht und 2,3 andere Situationen heizen die Spannung an. Man fliegt nur so durch die Seiten & hat Lust und Drang, weiter zu lesen. Das liebe ich.
Auch der Blick hinter die Reality Show gefällt mir sehr. Es verdeutlicht noch mal, wie viel von dem, was wir sehen Show ist und wie viel wir nicht wissen.
Der Schreibstil ist klar und eindringlich, aber auch poetisch. Ein wilder Mix, der es perfekt trifft.
Und Last but Not Least ist es vor allem das Thema, das überzeugt. Ein so wichtiges Thema, das viel zu oft vergessen wird oder nicht so ernst genommen wird. (Die meisten) Frauen, die Stärke zeigen, zusammenhalten und ein Plot, der mehr von „MeToo“ lebt, als von der Liebesgeschichte (, die aber trotzdem nicht zu kurz kommt).