Ein tolles, leicht zu lesendes Jugendbuch mit wichtigen Themen.
Ich fand den Plot etwas vorhersehbar und habe den Ausgang so bereits länget erahnt, auch fand ich es schade, dass Cooper lange über gewisse ...
Ein tolles, leicht zu lesendes Jugendbuch mit wichtigen Themen.
Ich fand den Plot etwas vorhersehbar und habe den Ausgang so bereits länget erahnt, auch fand ich es schade, dass Cooper lange über gewisse Themen geschwiegen hat, allerdings ist es in dieser Situation vielleicht auch verständlich. Die Charakter verhalten sich ihrem Alter entsprechend, das gefällt mir.
Definitiv lesenswert!
Tupoka Ogette ist den meisten Menschen, die sich mit Antirassismus beschäftigen ein Begriff, wahrscheinlich nicht zuletzt durch de Begriff „Happyland“.
In ihrem neusten Buch schreibt die Aktivistin & ...
Tupoka Ogette ist den meisten Menschen, die sich mit Antirassismus beschäftigen ein Begriff, wahrscheinlich nicht zuletzt durch de Begriff „Happyland“.
In ihrem neusten Buch schreibt die Aktivistin & Autorin über ihr Aufwachsen und Leben als Schwarze in einem (damals noch) geteilten Deutschland. Mit weißer Mutter (& schnell abwesendem Schwarzen Vater) und einem Leben, indem sie mit ihrer Mutter immer wieder in einem kleinen Mikrokosmos voller Geborgenheit, Vielfalt und freien Gedanken aufwuchs und einer Welt drum herum, die ganz anders war.
Tupoka Ogette schreibt von ersten rassistischen Erfahrungen, aber auch von Sexismus und Missbrauch.
Das Buch lässt sich leicht lesen und tut gleichzeitig an manchen Punkten ganz schön weh.
Es ist interessant zu erfahren, welchen Weg Tupoka Ogette gegangen ist, welche Erfahrungen sie gemacht hat und welche Richtung(en) sie eingeschlagen hat, bis sie dort angekommen ist, wo sie nun ist.
Gleichzeitig ist es auch augenöffnend und man hat noch mal andere Einblicke in das Leben der DDR.
Ein Zitat recht am Ende, ihr Weg rein in die antirassistische Arbeit, durch ihren Sohn, hat mich sehr berührt und das habe ich sehr verstanden.
Ein langsames Buch mit wichtiger Botschaft.
Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und die Entwicklung der Geschichte.
Man muss es mögen, das zeitweise nicht viel passiert, da das Buch von dieser ...
Ein langsames Buch mit wichtiger Botschaft.
Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und die Entwicklung der Geschichte.
Man muss es mögen, das zeitweise nicht viel passiert, da das Buch von dieser Gleichzeitigkeit des Stillstandes und kleinen, aber gezielten und bewegenden Taten lebt.
Nicht nur Hazel spielt eine große Rolle, ebenso ihr Bruder, sowie ihre Eltern, wodurch man ein gutes Gesamtbild der Familie bekommt und verschiedene Themen, die alle irgendwie mit dem Direktor zusammenhängen, eine Rolle spielen.
Der Schreibstil ist ruhig und treffend, das Thema (leider) immer hochaktuell. Besonders Hazels eigener Weg, die Entscheidungen, die sie trifft und die Gedanken, die sie weitergeben möchte, gefallen mir sehr gut.
„Was die Nacht nie vergisst“ ist mein erstes Buch von Justine Pust & ich frage mich ehrlich, wie das sein kann? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber die Widmung und die ersten Seiten im Roman ...
„Was die Nacht nie vergisst“ ist mein erstes Buch von Justine Pust & ich frage mich ehrlich, wie das sein kann? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber die Widmung und die ersten Seiten im Roman haben mir direkt gezeigt, was ich erwarten kann: ein wichtiges Thema & einen so schöne Schreibstil, im ganzen einfach ein tolles Buch 📚
Es geht um eine Reality Show und die Machenschaften hinter der Kamera. Mona, eine Gamerin, nimmt dran teil & trifft auf Samu, der scheinbar sein ganz eigenes Spiel spielt. Das allein klingt schon super spannend, doch Monas eigentlicher Grund zur Teilnahme, die Suche nach Antworten, was ihrer besten Freundin vergangene Jahr bei genau dieser Show passiert ist, macht alles noch mal intensiver.
Das Buch überzeugt aus mehrere Gründen. Der Suspense Anteil ist von Anfang an spürbar. Die Spannung liegt in der Luft und das ganze Buch über möchte man wissen, was mit Monas Freundin Fine passiert ist & auch Samus Sicht und 2,3 andere Situationen heizen die Spannung an. Man fliegt nur so durch die Seiten & hat Lust und Drang, weiter zu lesen. Das liebe ich.
Auch der Blick hinter die Reality Show gefällt mir sehr. Es verdeutlicht noch mal, wie viel von dem, was wir sehen Show ist und wie viel wir nicht wissen.
Der Schreibstil ist klar und eindringlich, aber auch poetisch. Ein wilder Mix, der es perfekt trifft.
Und Last but Not Least ist es vor allem das Thema, das überzeugt. Ein so wichtiges Thema, das viel zu oft vergessen wird oder nicht so ernst genommen wird. (Die meisten) Frauen, die Stärke zeigen, zusammenhalten und ein Plot, der mehr von „MeToo“ lebt, als von der Liebesgeschichte (, die aber trotzdem nicht zu kurz kommt).
Der zweite Teil der Coastlines- Reihe entführt uns dieses mal nach Key West (& Phoenix).
Harmony und Hope sind zwei Schwestern wie aus dem Bilderbuch: nicht nur Schwestern, ...
Seesternnächte von Manuela Inusa 🌺💜
Der zweite Teil der Coastlines- Reihe entführt uns dieses mal nach Key West (& Phoenix).
Harmony und Hope sind zwei Schwestern wie aus dem Bilderbuch: nicht nur Schwestern, sondern irgendwie auch beste Freundinnen, die gemeinsam schon einiges durchgemacht haben... und immer noch machen. Hope kämpft seit Jahren gegen den Krebs an und nun hat er endgültig gesiegt.
Die Schwestern begeben sich auf ihre letzte gemeinsame Reise nach Key West, Hopes Lieblingsort. Während ihre Schwester mit diesem Schicksalsschlag zu kämpfen hat, ist es Hopes größter Wunsch, noch ein paar schöne Wochen mit Harmony zu verbringen und Abschied zu nehmen.
Man rechnet mit viel Trauer und negativer Stimmung - natürlich ist Trauer Teil des Buches und doch ist da so viel mehr.. gerade Hope selber ist eine unfassbar positive Person, deren Entscheidung, nicht weiter zu kämpfen, immer verständlicher wird: für uns LeserInnen, aber auch für Harmony.
Das Buch schenkt Mut und Ruhe. Es zeigt, dass das Leben endlich ist und wir jeden Tag das Beste aus unserer verleibenden Zeit machen sollten.
Die Schwesternliebe, gerade in diesen letzten Wochen, ist intensiv, herzzereißend und unfassbar schön.
Ich mag es sehr, dass auch das Thema Obdachlosigkeit durch verschiedene Schicksalsschläge thematisiert wird und auch andere Themen, wie der Umgang mit einem sehr nahestehenden Menschen, der sich verändert, Pflichtgefühle als Tochter usw.
All das waren greifbare Themen, die ihre Schwere hatten und doch auf sehr sanfte und schöne Weise umgesetzt wurden. 🫂
Und ja, irgendwie ist es trotz der Thematik auch ein Wohlfühlbuch. Ein Buch, das Ruhe gibt. Ein Buch, dass keine künstlichen Dramen oder langgezogene Missverständnisse hat, sondern das echte Leben und zeigt: In den schwersten Momenten können auch zugleich die schönsten versteckt sein.