Ich finde das Buch ja sehr interessant, weil es zeigt, dass der Weg zum Ruhm auch Nachteile hat. Wir bekommen Einblicke in die Welt der Reichen und Schönen und erfahren, was manche bereit sind, zu tun, ...
Ich finde das Buch ja sehr interessant, weil es zeigt, dass der Weg zum Ruhm auch Nachteile hat. Wir bekommen Einblicke in die Welt der Reichen und Schönen und erfahren, was manche bereit sind, zu tun, um berühmt zu werden. Cleo wird immer besessener von Ruhm und Fame, sodass sie oberflächlich, arrogant und eitel wird. Manchmal war es wirklich nervig, wie sie sich aufgeführt hat und die Leute behandelt hat. Ich finde sie gänzlich unsympathisch, da ihre Motive nicht sehr löblich sind. Aber es passt perfekt zum Buch. Insgesamt war es spannend. Man wollte wissen, wie es weitergeht. Insgesamt hätte das Buch kürzer und knackiger sein können.
Ich mochte das Buch so sehr! Stellt euch ein Buch vor, das ein Mix aus Mulan, Fantasy und einem Liebesdreieck ist. Die Geschichte fängt schon spannend an und geht dann spannend weiter. Es geht ...
Ich mochte das Buch so sehr! Stellt euch ein Buch vor, das ein Mix aus Mulan, Fantasy und einem Liebesdreieck ist. Die Geschichte fängt schon spannend an und geht dann spannend weiter. Es geht um viel mehr als nur Liebe. Es geht um Identität, Gesellschaft und Magie. Denn ja, hier kommt auch ganz viel Kultur vor - sowohl chinesische Traditionen, als auch Landschaften und Positionen wie der Kaiser. Zudem steht Familie und Identität im Fokus, da die Hauptfigur ein Geheimnis hat, einer Prophezeiung nachgehen muss und deshalb von ihrer Familie getrennt wurde. Dabei sind da 2 Männer, die um sie kämpfen und die beide jeweils eine eigene Vergangenheit mitbringen. Ich muss zugeben, dass ich mir Gutes von dem Buch erhofft habe, aber meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! Ich kam schnell in die Geschichte rein, wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und konnte mich gut in die Handlung hineinversetzen. Der Schreibstil ist locker und verständlich, sehr authentisch gemacht. Ich mochte das Buch.
Dieses Buch lässt mich ehrlich gesagt ratlos und auch ein bisschen wütend zurück. Damit meine ich nicht den Schreibstil oder das Thema des Buchs, sondern die Umsetzung. Was in Klappentext und Leseprobe ...
Dieses Buch lässt mich ehrlich gesagt ratlos und auch ein bisschen wütend zurück. Damit meine ich nicht den Schreibstil oder das Thema des Buchs, sondern die Umsetzung. Was in Klappentext und Leseprobe noch nach schwarzem Humor aussieht, wird im Laufe der Geschichte immer fragwürdiger. Hier wird Mord verherrlicht, das kann man nicht anders sagen. Aber nicht etwa, weil die Figuren allesamt Psychopathen sind. Nein, die Frauen werden hier als „Helden“ dargestellt, die sich gegen das „böse Patriarchat“ wehren. Finde ich sehr problematisch, wie leicht und kühl damit umgegangen wird, dass man seine Probleme wortwörtlich aus der Welt schafft. Solche Bücher motivieren vielleicht zur Nachahmung. Ich kann dem Ganzen nichts Gutes entnehmen. Dazu fehlt jede Einordnung von Seiten der Autorin. Das hat mich wirklich sauer zurückgelassen. Die Handlung selbst plätschert oftmals vor sich hin, sodass ich das Buch auch getrost als LANGWEILIG bezeichnen kann. Mit keiner der Figuren konnte ich etwas anfangen, da sie allesamt sehr seltsam auf mich wirken und so viele Eigenarten haben, dass es künstlich hergestellt wirkt. Da wurde an Macken und Schwächen einfach übertrieben. Generell weit gefehlt von einem spannenden Pageturner! Sehr schade!
Marie Luise nimmt den Leser mit auf eine persönliche Reise - es geht um einen Neunanfang in Paris, aber wir lesen nicht nur über praktische Themen wie Wohnungssuche ...
Hach, ich habe es geliebt!
Marie Luise nimmt den Leser mit auf eine persönliche Reise - es geht um einen Neunanfang in Paris, aber wir lesen nicht nur über praktische Themen wie Wohnungssuche und die Fahrt ins Glück, sondern auch ziemlich private Dinge. Wir bekommen Einblicke in die Gedankenwelt der Autorin, werden mit ihren Fragen, Ängsten und Wünschen konfrontiert. Das macht das Buch so herrlich authentisch und persönlich.
Man hat das Gefühl, mit der Autorin befreundet zu sein oder einen ehrlichen Brief von ihr zu lesen. Sie nennt die Dinge beim Namen, äußert auch mal Probleme oder erzählt von Herausforderungen, die ein Neuanfang an einem fremden Ort mit sich bringt. Gleichzeitig wird das Fernweh geweckt und der Leser fragt sich, was für einen selbst überhaupt Zuhause bedeutet.
Fazit: Ein interessantes und persönliches Buch, das dazu aufruft, sich folgende Fragen selbst zu beantworten und nachzudenken:
- Bin ich mit meinem aktuellen Leben (Job, Wohnort, Umfeld) glücklich?
- Was ist Zuhause für mich?
- Können mehrere Orte ein Zuhause sein, oder ist es viel eher ein Mensch?
- Wo ist mein Platz in der Welt?
- Wie kann ich dafür sorgen, glücklich und frei zu sein? (Auch ohne einen anderen Wohnort.)
Mir persönlich hat das Lesen besonders viel Spaß gemacht, denn ich stehe selbst vor einem Neuanfang in Paris. Demnach war das Buch doppelt spannend! Man erfährt einiges über die Tücken und die tollen Orte der Stadt. Gleichzeitig könnten diese Aspekte etwas langweilig für Leser sein, die sich nicht für Paris interessieren. Da hätte man allgemeiner schreiben können.
Das Buch behandelt ein sensibles Thema: Den Verlust des eigenes Kindes unter schrecklichen Umständen - und dem darauffolgenden Umgang damit. Die Familie ist am Boden zerstört, was verständlich ist, doch ...
Das Buch behandelt ein sensibles Thema: Den Verlust des eigenes Kindes unter schrecklichen Umständen - und dem darauffolgenden Umgang damit. Die Familie ist am Boden zerstört, was verständlich ist, doch sie gibt nicht auf und glaubt an das Gute in Menschen. So sehr, dass sie sich sogar an die Familie des Täters widmen. Unglaublich, wie sensibel ein so emotionales Thema aufbereitet werden kann. Aber das ist hier wirklich gelungen! Außerdem mochte ich, wie andere wichtige und politische Themen mit in die Story flossen.
Ich habe den Schmerz beim Lesen gut verstehen können und war auch sehr bewegt. Das Buch spielt geradezu mit dem Wunsch, zu berühren und gleichzeitig auch Hoffnung zu machen. Denn was wie ein Ende aussieht, kann manchmal erst der Anfang eines Hoffnungsschimmers sein. Und das Buch hilft einem dabei, das zu verstehen. Wenn die Menschen darin nicht aufgeben, warum sollte man dann selbst aufgeben? (Wo die eigenen Probleme viel nichtiger erscheinen.) Der Leser wird zum Nachdenken angeregt und daran erinnert, wie kostbar unsere Zeit auf Erden ist und dass wir sie mit Liebe füllen sollten, aber auch mit Vergebung.
Das Thema selbst verdient viel Lob, denn es ist nicht einfach, so etwas zu schreiben oder zu lesen. Der Schreibstil selbst hat es mir leider nicht besonders angetan. Auch wenn man das Buch schnell lesen konnte, auch wenn es mal beklemmend war, blieb ein Gefühl von: Das ist nicht sonderlich gut geschrieben. Es sind nicht mal die Details oder konkrete Anhaltspunkte, aber die Handlung ist besonders zu Beginn sehr vor sich hin geplätschert und ich konnte keine Spannung in dem Buch sehen. Schade.