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Veröffentlicht am 07.09.2025

Mitreißendes Finale

Broken Prince
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✨ „Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ein Hörbuch euch so sehr fesselt, dass ihr das Atmen vergesst – und plötzlich merkt, dass ihr mitzittert, als wärt ihr selbst Teil der Geschichte?“ ✨

Genau so erging ...



✨ „Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ein Hörbuch euch so sehr fesselt, dass ihr das Atmen vergesst – und plötzlich merkt, dass ihr mitzittert, als wärt ihr selbst Teil der Geschichte?“ ✨

Genau so erging es mir mit Broken Prince von Anya Omah. Schon nach wenigen Minuten war ich wieder komplett in der Welt von Sofia und Kronprinz Maximilian gefangen. Die Spannung setzt direkt an dem Cliffhanger von Dark Cinderella an und steigert sich von Kapitel zu Kapitel, bis ich am Ende nur noch sprachlos war.
Besonders eine Szene hat mich so gepackt, dass ich innerlich jeden Gegenangriff mitüberlegt habe – selten habe ich so mitgefiebert!

Sofia und Maximilian sind für mich unglaublich starke Charaktere: loyal, verletzlich und gleichzeitig entschlossen. Ihre Entwicklung einzeln wie auch zusammen hat mich berührt, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch ein kleines bisschen mehr Gefühl in meiner Brust gewünscht hätte.

Der Suspense-Anteil wurde hier meisterhaft umgesetzt – ich hatte ständig neue Theorien und wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Das Finale ist unvorhersehbar, intensiv und absolut gelungen.

Ein großes Highlight war für mich wieder das Hörbuch selbst: Chantal Busse und Vincent Fallow hauchen Sofia und Maximilian Leben ein. Chantal fängt Sofias Verletzlichkeit und Stärke perfekt ein, während Vincents markante Stimme Maximilian so authentisch wirken lässt, dass ich mich komplett in die Geschichte fallen lassen konnte. Gemeinsam schaffen sie eine Dynamik, die nicht nur die Spannung, sondern auch die Emotionen trägt.

👉 Für mich ist Broken Prince ein packendes, emotionales und mitreißendes Finale der Northern Royals Dilogie, das ich jedem empfehlen kann, der Romantic Suspense liebt.
⭐ 4,5 Sterne von mir – ein bisschen mehr Herzklopfen hätte es noch perfekt gemacht.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Da hat mir leider etwas gefehlt

Daughter of Ruin. Götterblut
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Kennt ihr das Gefühl, wenn euch eine Geschichte lange Zeit nicht richtig packen kann – und dann plötzlich mit voller Wucht überrollt? Genau so war es bei Daughter of Ruin.

Rebecca Humpert entführt uns ...

Kennt ihr das Gefühl, wenn euch eine Geschichte lange Zeit nicht richtig packen kann – und dann plötzlich mit voller Wucht überrollt? Genau so war es bei Daughter of Ruin.

Rebecca Humpert entführt uns in eine fiktive Welt, die von nordischer Mythologie inspiriert ist: Götter, Wolfsgestaltwandler, Wikinger und Berserker treffen hier auf moderne Elemente wie Handys oder Pop-Tarts – eine Mischung, die für mich nicht immer stimmig wirkte. Zwar ist das Setting bildhaft beschrieben, sodass ich mir die Schauplätze gut vorstellen konnte, doch gleichzeitig fehlte mir im Mittelteil der Drive. Vieles plätscherte einfach dahin, ohne dass ich eine Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte.

Dabei ist Freya, die Blutprinzessin und Tochter der gefürchteten Gottestöterin, eigentlich eine spannende Protagonistin. Sie sehnt sich nach Freiheit und Liebe, obwohl sie Verantwortung für ihr Volk trägt. Ihre Entwicklung – vom unsicheren Mädchen zur mutigen jungen Frau – war durchaus nachvollziehbar und schön dargestellt. Auch die Nebenfiguren, besonders Fenrir und Astrid, haben Authentizität in die Handlung gebracht.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und glaubwürdig, voller Spannung und Misstrauen, ohne ein plötzlichen „Alles ist vergeben“-Moment. Das hat mir gefallen. Doch insgesamt litt die Geschichte für mich unter einigen Ungereimtheiten im Worldbuilding, teils konstruiert wirkenden Szenen und einem Mittelteil, der sich zog.

Und dann kam das Ende. Auf den letzten 50 Seiten hat mich das Buch plötzlich völlig mitgerissen: Der unerwartete Plot Twist stellte alles bisherige in Frage und brachte mich genauso ins Wanken wie Freya. Die finalen Szenen waren so emotional, dass ich tatsächlich Tränen in den Augen hatte. Erst wurde mir das Herz herausgerissen, dann kam doch noch ein bittersüßer Hoffnungsschimmer.

Fazit: Daughter of Ruin hat großartige Ideen, starke emotionale Momente und ein Setting, das fasziniert – gleichzeitig aber auch Schwächen im Mittelteil und ein paar Brüche im Worldbuilding. Für mich bleibt es daher bei soliden ⭐⭐⭐ von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Triggerwarnung beachten

My Haunted Heart – Ich sehe dich
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Manchmal liest man eine Geschichte, die einen erst in cozy Kleinstadt-Vibes hüllt – um einem dann plötzlich mit voller Wucht das Herz zu zerreißen. Genau so war es bei My Haunted Heart.

Schon das erste ...

Manchmal liest man eine Geschichte, die einen erst in cozy Kleinstadt-Vibes hüllt – um einem dann plötzlich mit voller Wucht das Herz zu zerreißen. Genau so war es bei My Haunted Heart.

Schon das erste Kapitel aus Sawyers Sicht hat mich sofort gefesselt. So viele Emotionen, Schmerz und unausgesprochene Gedanken – ich wollte unbedingt wissen, was hinter seiner Dunkelheit steckt. Mimi Kylling schafft es, Sawyers gebrochene Seele spürbar zu machen und gleichzeitig Floras stille Art und ihre wachsende Lebensfreude wunderschön darzustellen. Gerade die Szenen in Bishop’s Hope, mit dem Pumpkin Fair und dem Kleinstadtgefühl, haben mich total an Gilmore Girls erinnert und ein warmes, cozy Gefühl vermittelt.

Doch dann kam die Wendung – und sie hat mich sprachlos zurückgelassen. Ich war geschockt, verzweifelt und voller Fragen, warum die Geschichte in diese Richtung geht. Der Schmerz war beim Lesen beinahe greifbar. Themen wie PTBS, Verlust, Trauma und angedeutete Suizidgedanken sind sehr präsent. Triggerwarnungen sollte man hier unbedingt ernst nehmen – auch wenn ein Aspekt, der mich besonders getroffen hat, nicht explizit erwähnt wird.

Was mir gefallen hat: die intensiven Emotionen, die Entwicklung der Charaktere und die düstere, verbotene Atmosphäre, die etwas von einem „Unfall“ hatte – man will nicht hinsehen, aber auch nicht weg. Die Figuren wirkten in ihren Beweggründen nachvollziehbar und die Kleinstadt-Kulisse hat für eine interessante Spannung zwischen Geborgenheit und Fremdsein gesorgt.

Was mich allerdings störte: Für eine als Romantic Suspense beworbene Geschichte fehlte mir oft der Suspense-Anteil. Die Handlung entwickelte sich teilweise vorhersehbar und zu schnell, manche Logikfehler und Wiederholungen haben den Lesefluss kurz gestört. Auch hätte ich mir noch mehr Intensität im Schreibstil gewünscht – gerade bei diesen schweren Themen.

Am Ende bleibt für mich: My Haunted Heart ist keine leichte Romance, sondern eine emotionale, tabubrechende Geschichte über Trauma, Liebe und den Kampf gegen innere Dämonen. Sie hat mich bewegt, überrascht und an manchen Stellen gebrochen – auch wenn sie nicht in allen Punkten überzeugen konnte.

⭐️⭐️⭐️✨ (3,5 Sterne)

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Tolles Jugendbuch

Heir of Storms
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✨ „Manchmal braucht eine Geschichte ein wenig Anlauf, um dich dann wie ein Sturm hinwegzufegen – genau so war es bei Heir of Storms. ✨

Zu Beginn fiel es mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Es ...

✨ „Manchmal braucht eine Geschichte ein wenig Anlauf, um dich dann wie ein Sturm hinwegzufegen – genau so war es bei Heir of Storms. ✨

Zu Beginn fiel es mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Es passierte für meinen Geschmack etwas zu wenig, und auch die Vielzahl an Namen, Orten und Personengruppen war anfangs eine kleine Herausforderung. Aber nach den ersten hundert Seiten, als die Quests und Wettkämpfe begannen, hat mich die Handlung komplett gepackt.

Besonders spannend fand ich die Entwicklung von Blaze – eine Protagonistin, die zwischen Selbstzweifeln und Stärke schwankt und im Laufe der Geschichte über sich hinauswächst. Das Magiesystem ist eindrucksvoll und leicht nachvollziehbar, und die bildhaften Beschreibungen der Welt haben mich richtig mitgenommen. Besonders die Darstellung der Elemente hat mich fasziniert.

Die Nebenfiguren haben für ordentlich Dynamik gesorgt: Während mir manche sehr ans Herz gewachsen sind, gab es andere, die man einfach nur hassen kann. Hal und Fox waren für mich zwei der interessantesten Charaktere – geheimnisvoll, vielschichtig und absolut spannend bis zum Schluss. Die Auflösung einiger Geheimnisse hat mich überrascht und mitfiebern lassen.

Und dann dieses Ende! 💥 Atemlose Action, große Emotionen und ein Cliffhanger, der sofort Lust auf Band 2 macht.

Schön fand ich außerdem, dass die Geschichte ganz ohne Spice auskommt, ohne dass es etwas vermissen lässt – perfekt für einen Jugendroman dieser Art. Die Liebesansätze bleiben eher subtil, was den Fokus stärker auf die Charakterentwicklung und die Intrigen lenkt.

„Heir of Storms“ ist ein Auftakt, der mich mit seiner Mischung aus Magie, Wettkämpfen, Intrigen und Emotionen begeistert hat – trotz kleiner Startschwierigkeiten. Für mich ein starkes 4,5-Sterne-Buch, das ich allen empfehlen kann, die Romantasy mit epischem Weltenbau und spannenden Prüfungen lieben. 🌩️👑

⭐ 4,5/5

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Tolles Setting

The Paradise Problem – Wenn das Herz den perfekten Plan durchkreuzt
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✨ Manchmal sind es die Geschichten, die uns zum Lachen bringen, zum Seufzen verleiten und gleichzeitig mitten ins Herz treffen, die uns noch lange begleiten – und genau so eine Geschichte ist The Paradise ...

✨ Manchmal sind es die Geschichten, die uns zum Lachen bringen, zum Seufzen verleiten und gleichzeitig mitten ins Herz treffen, die uns noch lange begleiten – und genau so eine Geschichte ist The Paradise Problem von Christina Lauren. ✨

Ich habe Anna sofort ins Herz geschlossen – ihre chaotische, humorvolle und gleichzeitig so herzliche Art macht sie zu einer Figur, die man einfach lieben muss. Und Liam aka West Weston? Ein absoluter Traumtyp, der trotz seiner schwierigen Familie immer wieder versucht, das Richtige zu tun. Gerade dieser Gegensatz – Annas ungefilterte Spontaneität und Liams kontrollierte, fast perfektionistische Art – sorgt für ein wunderbares Knistern, das beim Lesen regelrecht greifbar ist.

Das Setting ist pure Sehnsucht: eine paradiesische Insel in der Nähe von Singapur, sonnendurchflutete Strände, luxuriöse Hochzeitsfeierlichkeiten und ein einziges Doppelbett im Hotelzimmer … eine Mischung, die nicht nur das Herz, sondern auch die Lachmuskeln beansprucht. Ich hätte am liebsten selbst sofort meine Koffer gepackt. 🌴

Auch die Nebenfiguren sind facettenreich gezeichnet – von liebenswert bis hin zu herrlich unsympathisch ist alles dabei. Gerade Wests Familie hat mich oft den Kopf schütteln lassen, aber genau das macht die Dynamik so spannend.

Der Plottwist war für mich nicht komplett überraschend, doch die Art und Weise, wie er umgesetzt wurde, hat mich sprachlos zurückgelassen. Manche Folgen waren traurig, andere wiederum absolut genial gelöst – und genau diese Mischung aus Emotionen macht das Buch so besonders.

Christina Lauren schaffen es mit The Paradise Problem einmal mehr, Humor, Tiefgang und Leidenschaft perfekt miteinander zu verweben. Die spicy Szenen sind on point, aber nie überladen – vielmehr verstärken sie die Chemie zwischen Anna und Liam.

⭐ Fazit: Eine sommerlich-leichte RomCom mit Tiefe, die zum Schmunzeln, Träumen und Mitfiebern einlädt. Für mich ein absolutes Highlight mit 4,5 Sternen – und eine Geschichte, die ich definitiv weiterempfehle

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