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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2021

Herzensbucheinstieg gipfelte leider in einer Hände-vors-Gesicht-schlagen Aktion

Speed My Heart
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Ich habe das Buch tatsächlich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen, mit den Charakteren gefühlt und die Atmosphäre gemocht. Bis zu einem ganz bestimmten Punkt, der irgendwie total die Luft aus ...

Ich habe das Buch tatsächlich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen, mit den Charakteren gefühlt und die Atmosphäre gemocht. Bis zu einem ganz bestimmten Punkt, der irgendwie total die Luft aus meinen Lesesegeln genommen hat :/

In “Speed my heart” geht es um Mae, die absolut kein Supercross Fan ist Noah, den besten Freund ihres Bruders, nur zu den Rennen begleitet, weil sie ihm noch etwas schuldet. Doch dann begegnet sie Eric, einem Supercross Fahrer. Zu dem Zeitpunkt ist diese Begegnung für Eric aber noch nicht mehr, als das Mittel zum Zweck um eine Wette mit einem seiner Konkurrenten zu gewinnen. Als dann jedoch beide merken, dass aus ihnen mehr werden könnte als im ersten Moment angenommen könnte es fast schon zu spät sein.

Was mir als erstes an “Speed my heart” aufgefallen ist, ist dieses großartige Cover! Das grün spricht mich total an und die Haptik ist ziemlich cool. Weil dieses Buch der erste Roman der Reihe ist, den ich gelesen habe, kann ich nicht genau sagen, wie “Speed my heart” neben dem anderen Teil der Dilogie aussieht, aber die Bilder, die ich dazu im Netz gesehen habe, haben einen guten Eindruck gemacht :)

Ich konnte mich aber insgesamt total gut und total schnell in das Buch und alles rund um den Supercross Sport hineinfinden, denn dadurch, dass auch Mae nicht wirklich im Thema konnte man alles mit ihr zusammen verstehen lernen. Insgesamt konnte man die meisten Dinge gut nachvollziehen, weil die Perspektive immer mal wieder zwischen den beiden Protagonisten wechselt.

Und auch die Geschichten der Nebencharakteren haben mich gecatcht. Es war spannend mitzukriegen, was in der Zeit, in der das Buch spielt, auch mit den anderen Personen, die eine Rolle spielen geschieht. Das geht in ganz vielen Büchern irgendwie unter, aber hier ist es total schön umgesetzt worden.

Insgesamt komme ich eigentlich nicht mehr aus dem Schwärmen heraus, aber leider war da diese eine Aktion, die mich total gestört hat. Danach war dieser Drang unbedingt weiterlesen zu wollen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können leider irgendwie weg. Ich glaube, dass das etwas ist, das nicht allen so gehen wird und das Buch ist auch trotzdem noch eine echte Leseempfehlung, aber diese Herzensbuchbegeisterung mit der ich dem Roman am Anfang entgegengetreten bin, hat leider nicht bis zum Ende gehalten :/

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2021

Klischees, die auch als Klischees benannt werden :)

Fly & Forget
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Der Titel passt perfekt, denn genau das ist mir mehr als gelungen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe dabei alles um mich herum vergessen :)

Und auch das Cover ist wunder-, wunderschön! ...

Der Titel passt perfekt, denn genau das ist mir mehr als gelungen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe dabei alles um mich herum vergessen :)

Und auch das Cover ist wunder-, wunderschön! Die Farben sprechen mich total an und die Pinselstriche passen perfekt zum Inhalt.

Denn es geht um Liv, eine Journalismus-Studentin und Noah, der gerade mitten in einem Kreatives Schreiben Studium steckt. Die beiden kennen sich schon immer, doch vor drei Jahren hat er sich nach einem tragischen Schicksalsschlag von ihr abgewandt und beide haben seit dem nicht mehr miteinander gesprochen.
Als Liv nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund auf der Suche nach einer neuen WG ist, landet sie zufällig auf dem Sofa von Noahs Wohngemeinschaft. Doch Livs bester Freund hat sich verändert, aus ihrem Seelenverwandten ist ein rücksichtsloser Aufreißer geworden. Um ihren Job bei der Collage-Zeitung zu retten soll Liv einen Artikel schreiben - wie man einen Herzensbrecher bekehrt. Und Noah ist ihr Testobjekt.

Was mir als allererstes positiv aufgefallen ist, war die Atmosphäre des Buches. Das Setting London, die Liebe zum Schreiben der Protagonisten und die Anziehung zwischen den beiden… wow! Das hat mich von der ersten Seite an verzaubert.

Insgesamt haben mir die Charaktere super gut gefallen. Nicht nur Liv und Noah, sondern auch die anderen Mitbewohnerinnen und Livs Ex-Freund sind mir ans Herz gewachsen und ich freue mich schon unglaublich, sie alle in den nächsten Bänden wieder zu treffen.

Auch der Schreibstil von Nena Tramountani hat mich komplett überzeugt. Durch die wechselnde Ich-Perspektive zwischen Noah und Liv konnte man beide zu jeder Zeit gut verstehen und hat mit ihnen mitgefühlt. Durch die zwischenzeitlichen Flashbacks der beiden hat man auch die Erlebnisse von vor drei Jahren immer besser nachvollziehen. Ich finde, dass das sehr gut umgesetzt wurde.

Auf Instagram habe ich gesehen, dass die typischen Klischees kritisiert wurden und klar… es geht auch in “Fly & Forget” um Klischees. Das wird schon im Klappentext klar :) Aber dadurch, dass alle Klischees immer auch als diese betitelt werden und im ganzen Buch immer wieder thematisiert wird, wie klischeehaft welche Handlungen sind, wird das Werk von Nena Tramountati zu etwas meiner Meinung nach sehr besonderem ;)

Im Großen und Ganzen konnte mich dieses Buch komplett von sich überzeugen. Ich freue mich unglaublich auf Band zwei und drei und kann euch “Fly & Forget” echt nur ans Herz legen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2021

Großartiger Spin Off mit tollen neuen Charakteren

Auf ewig dein
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Ich bin ein riesen Eva Völler Fan und war mega, mega hyped, als ich den ersten Band der Spin-Off Reihe zu "Zeitenzauber" bei uns in der Buchhandlung entdeckt habe. Ich konnte gar nicht anders, ich musste ...

Ich bin ein riesen Eva Völler Fan und war mega, mega hyped, als ich den ersten Band der Spin-Off Reihe zu "Zeitenzauber" bei uns in der Buchhandlung entdeckt habe. Ich konnte gar nicht anders, ich musste dieses Buch sofort kaufen!
Ich wusste nicht genau worauf ich mich einlasse und kannte nur den Klappentext, aber ich haben einfach auf meine Lieblingsautorin vertraut und das hat sich bewährt :)

Es geht wieder um Anna und Sebastiano, die genau wie in der Zeitenzauber-Trilogie Zeitreise Abenteuer erleben. Sie haben eine Schule eröffnet um andere Zeitwächter auszubilden und schlittern ganz schnell in die nächste gefährliche Mission in der Vergangenheit.

Mit dabei sind dieses mal aber auch Fatima und Ole, zwei Zeitreisende, die Anna und Sebastiano in der Vergangenheit aufgegabelt haben. Es war richtig schön, auch neue Leute in dieser Geschichte kennenzulernen und dabei zuzusenden wie sich neue Beziehungen entwickeln.
Denn die Geschichte zwischen Anna und Sebastiano ist ziemlich abgeschlossen, obwohl sie weiterhin natürlich eine wichtige Rolle spielt. Ein bisschen schade fand ich die typischen Rollenbilder, denen die Unterrichtsverteilung zwischen Anna und Sebastiano entsprach. Sie unterrichtet tanzen, er das Kämpfen…ich hätte es schöner gefunden, wenn man diese Situation genutzt hätte, um ein kleines Zeichen zu setzen, aber auch das machen die tollen neuen Charaktere wett.

Der Schreibstil dagegen konnte mich zu einhundert Prozent überzeugen! Eva Völler ist nicht grundlos eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen :) Ich fühle mich so wohl in ihren Welten und wollte auch dieses mal irgendwie nicht, dass es endet. Umso mehr freue ich mich auf Band zwei und drei der Timeschool-Reihe!

Der Plot und die Story an sich konnte mich auch überzeugen. Die Qualität knüpfte an die ursprüngliche Reihe an und besonders cool fand ich es, dass auch auf Ereignisse der Zeitenzauber-Reihe eingegangen wird und frühere Situationen in ein neues Licht gerückt werden. Ich glaube, dass man die Reihe aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen und nachvollziehen kann.

Und zu dem Handlungsort muss ich nicht mehr viel sagen, oder?
Das historische London, besser geht’s gar nicht!

Auch das Cover gefällt mir total gut. Dieser grünton mit dem Rosa und den Aquarelleffekten spricht mich total an und ich glaube, ich kann guten Gewissens sagen, dass es mein Lieblings-Eva-Völler-Cover ist :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2021

Netter Reihenauftakt mit längerer Einfindungsphase

Goldene Flammen
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„Goldene Flamme“ hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen. Es war mein erstes Buch der Grishaverse und ich habe ein bisschen gebraucht um mich in der Welt zurechtzufinden, das wurde aber immer besser und ...

„Goldene Flamme“ hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen. Es war mein erstes Buch der Grishaverse und ich habe ein bisschen gebraucht um mich in der Welt zurechtzufinden, das wurde aber immer besser und ich habe das Lesen echt genossen :)

In dem Buch geht es um die Waise Alina, die es zur Kartographin der Ersten Armee gebracht hat. Mal begleitet sie schon ihr ganzes Leben, er war der Einzige, der in Alinas Zeit im Waisenhaus immer an ihrer Seite war und sie verbindet mehr als nur dasselbe Schicksal. Doch nach einem überraschenden Vorfall scheint es, als würde Alina eine Grisha, ein Wesen mit großer Macht, sein. Doch nicht nur das, „der Dunkle“, der älteste und mächtigste aller Grisha, ist fest davon überzeugt, dass sie die Einzige ist, die den Krieg beenden und Frieden über das Land bringen kann!

Das Cover und der Titel gefallen mir richtig, richtig gut. Sie passen m einer Meinung nach total gut zur Story und besonders die Karte im Einband hat mich angesprochen ;)

Als Leser*in lernt man Mal und Alina direkt an vorderster Front kennen. Sie stehen kurz vor einer wichtigen Mission und sind dementsprechend nervös.
Es bleibt kaum Zeit für Erklärungen, da ist die Geschichte schon in vollem Gange und mir hat das Kennenlernen der Welt und der Charaktere ein bisschen gefehlt. Ich war mit den Namen der Länder Flüsse und Gebiete überfordert und das hat meinen Lesefluss zu Beginn ein bisschen gehemmt.

Dadurch, dass es sofort losging, fehlte es dem Buch dagegen nicht an Spannung. Eine überraschende Wendung jagte die nächste und es ist mir immer wieder schwergefallen, das aus der Hand zu legen.

Der Schreibstil war auch sehr angenehm. Ich habe nie den Faden verloren und konnte Handlungen meistens auch ganz gut nachvollziehen. Was mir auch hier ein bisschen gefehlt hat, war das Zwischenmenschliche. Gefühle und Beziehungen habe ich nicht immer ganz durchblickt…

Das ist auch mein Kritikpunkt an den Charakteren. Ihre Eigenschaften und Verhaltensweisen habe ich als sehr passend empfunden, wenn sie aber miteinander interagiert haben, wusste ich nicht immer, was sie jetzt wirklich voneinander halten :)

Im Großen und Ganzen ist „Goldene Flamme“ aber ein guter Reihenauftakt und ich bin schon sehr gespannt, was da wohl noch kommt. Ich kann euch das Buch sehr ans Herz legen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2021

Nette Abenteuergeschichte mit typischem Plot

Frostblüte
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Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, es handelt sich aber nicht um eine Geschichte, die mir noch lange im Kopf bleiben wird. Das Buch entspricht den meisten Fantasy Klischees, und hebt sich in keinem ...

Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, es handelt sich aber nicht um eine Geschichte, die mir noch lange im Kopf bleiben wird. Das Buch entspricht den meisten Fantasy Klischees, und hebt sich in keinem Punkt von anderen Romanen dieses Genres ab.

Es geht um Frost, die von einem Wolfsdämon besessen ist, mit dem sie nicht umzugehen weiß. Deswegen versucht sie Menschen aus dem Weg zu gehen und sie schon gar nicht an sie heranzulassen. Doch dann schließt sie sich gezwungener Weise einer Gruppe Bergsoldaten an und erweckt schnell die Aufmerksamkeit von Luca, dem Anführer und seinem besten Freund und Leutnant Arian. Doch Frost merkt schnell, dass einer der beiden Gefühle in ihr weckt.

Das Prinzip kenne ich, als Fantasy-Fan, eigentlich schon recht gut. Die Protagonistin, die eine besondere Gabe hat, aber nicht damit umzugehen weiß und ein Protagonist, der ihr zeigt, sich so zu akzeptieren, wie man ist und mit der Besonderheit zu leben, bzw. zu erkennen, dass es eigentlich ein Segen ist.

Normalerweise habe ich kein Problem damit, wenn Bücher sich in ihren Grundzügen ähneln, aber hier basierte irgendwie alles auf genau diesen Grundzügen. Ich finde keinen Punkt, der das Buch zu etwas einzigartigem macht. Die Handlung war sehr durchsichtig, die Charaktere sehr klischeehaft. Am Ende kam es zu einer sehr verdrehenden Situation, ich konnte die Handlungen danach nicht mehr wirklich nachvollziehen.

Die Gestaltung war im Allgemeinen auch nicht so ganz meins. Das Cover finde ich… schwierig. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung des Designs lässt zu wünschen übrig. Die Schriftarten, die im Buch benutzt wurden, um besondere Passagen abzuheben haben mir auch nicht so richtig gefallen :l

Aber im Großen und Ganzen war das Buch ganz nett. Ich will hier jetzt auch nicht nur rummeckern, denn „Frostblüte“ ist eine lockere Geschichte für zwischendurch, von der ich von vornherein nicht allzu viel erwartet habe, ich wurde dementsprechend nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich konnte sogar ganz gut mitfiebern und die Cliffhanger am Ende der Kapitel haben es mir immer wieder schwer gemacht, das Buch zur Seite zu legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere