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Veröffentlicht am 12.12.2020

Someone to Stay

Someone to Stay
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Social Media und / oder einen Blog zu betreiben ist vielseitig, fördert die Kreativität und kann vieles ermöglichen. Doch das regelmäßige Bloggen hat nicht nur seine positiven Seiten, es kann leider auch ...

Social Media und / oder einen Blog zu betreiben ist vielseitig, fördert die Kreativität und kann vieles ermöglichen. Doch das regelmäßige Bloggen hat nicht nur seine positiven Seiten, es kann leider auch einiges nehmen und allem voran: Zeit für Freunde und Familie.

So ergeht es Aliza tagtäglich. Durch ihren Blog kann sie ihre Kreativität und die Liebe zum Kochen ausleben, sogar eine Buchveröffentlichung wird ihr dadurch ermöglicht. Zusätzlich dazu hat sie jedoch auch noch ihr Jurastudium, welches ihre restliche Zeit in Anspruch nimmt. Sie ist sehr zielstrebig, unheimlich sympathisch und mit ihren Träumen absolut bewundernswert. Aliza liebt, was sie tut, und trotzdem laugt sie der innere Druck und Stress, den sie dadurch hat, immer mehr aus. Freunde und Familie kommen zu kurz, doch als sie plötzlich auf Lucien trifft, möchte sie plötzlich wieder mehr leben und weniger arbeiten.
Der Weg, den die beiden bestreiten ist geprägt voller Selbstfindung, Liebe und Träume.

Das Buch zeigt dem Leser einige interessante Einblicke in das Leben eines Influencers und das dort nicht immer “Friede, Freude, Eierkuchen” herrscht. Hinter den Kulissen spielt sich oft sehr viel mehr ab.
Es wirkt alles sehr authentisch, allem voran das Prickeln zwischen den Protagonisten und wie sie sich entwickeln.
Wie auch die ersten beiden Bände dieser Reihe hebt sich “Someone to Stay” durch den Verzicht übermäßig vieler Dramen von anderen New Adult Reihen ab und legt den Fokus auf bedeutsame Themen, wie zum Beispiel Integrationsschwierigkeiten und was man alles erreichen kann, wenn man für seine Träume kämpft und zielstrebig für sie arbeitet. Dadurch fehlte zwar manchmal ein bisschen die Spannung, gefallen hat es mir aber trotzdem.

Fazit: “Someone to Stay” ist für mich einfach ein Wohlfühlbuch, welches ohne viel Drama eine interessante und authentische Geschichte erzählt.

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Veröffentlicht am 30.11.2020

Der Orden des Geheimen Baumes - Die Königin

Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin
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Da mich der erste Band dieser Reihe leider nicht komplett überzeugt hat, ging ich mit keinerlei Erwartungen an „Der Orden des geheimen Baumes – Die Königin“ ran. Vorab kann ich schon mal verraten, dass ...

Da mich der erste Band dieser Reihe leider nicht komplett überzeugt hat, ging ich mit keinerlei Erwartungen an „Der Orden des geheimen Baumes – Die Königin“ ran. Vorab kann ich schon mal verraten, dass mich das Buch somit positiv überrascht hat.
Man muss dazu erwähnen, dass es sich bei der Originalversion in der englischen Ausgabe nur um einen Band handelt – es wurde in der deutschen Übersetzung auf zwei Bände gesplittet.
Bei manchen Büchern kann das durchaus Sinn machen, hier fand ich es aber leider nicht so gut.

Ich habe diesen Band direkt nach dem ersten Teil gelesen (was ich auch definitiv empfehlen würde!) und war sofort überrascht, wie schnell ich auf einmal in die Geschichte reingekommen bin.
Viele offenen Fragen wurden ziemlich direkt geklärt, was den Lesefluss positiv beeinflusst hat: auf einmal ergab alles Sinn! Da ich nun wesentlich besser in die Ereignisse eintauchen konnte und auch verstand, was ich da gelesen habe, machte es mir nun auch richtig Spaß, die Geschichte zu verfolgen. Der Spannungsbogen hat sich durchweg aufgebaut und war fesselnd erzählt, die Charaktere haben sich teilweise sehr zum Vorteil verändert. Vorallem Tané, die ich vorher nicht wirklich mochte, konnte mich nun doch noch von sich überzeugen. Was mir an beiden Büchern gut gefallen hat ist die kulturelle Vielfalt, mit der die Autorin gearbeitet hat.

Was mir beim Lesen etwas Probleme bereitet hat, waren die stellenweise etwas abrupten Zeitsprünge und Ortswechsel, die entsprechend zu Orientierungsproblemen geführt haben. Dies ist aber der einzige Kritikpunkt, den ich an dieses Buch habe. Nach wie vor bin ich auch der Meinung, dass dieses Fantasyepos wirklich nur etwas für geübte Fantasyleser ist, da es im Weltenbau, den vielen außergewöhnlichen Namen und der Handlung an sich doch sehr komplex ist.

Fazit: „Der Orden des geheimen Baumes – Die Königin“ konnte mich im Vergleich zum ersten Band sehr positiv überraschen und hat mir somit wesentlich besser gefallen. Das Lesen hat so viel mehr Spaß gemacht, da ich mich nun besser zurechtgefunden habe. Es ist wirklich eine einzigartige und faszinierende, aber gleichzeitig sehr komplexe Fantasygeschichte, auf die man sich komplett einlassen (und direkt nacheinander lesen) sollte.

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Veröffentlicht am 21.11.2020

Crescent City 1

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht
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Wie genau schreibt man eine Rezension, die einem Buch gerecht wird, welches Wort für Wort perfekt ist? Sarah J. Maas ist meine Königin – nein, meine Göttin (zumindest was Bücher angeht). Ich kann es nur ...

Wie genau schreibt man eine Rezension, die einem Buch gerecht wird, welches Wort für Wort perfekt ist? Sarah J. Maas ist meine Königin – nein, meine Göttin (zumindest was Bücher angeht). Ich kann es nur immer und immer wieder betonen.

In der Welt, die Sarah J. Maas geschaffen hat, ist quasi jedes magische Wesen vorhanden, alle leben miteinander und beugen sich (mehr oder weniger freiwillig) den Asteri. Sie ist einzigartig, modern und anfänglich etwas komplex, wobei mir das allerdings keinerlei Probleme bereitet hat. Ich war vom ersten Wort an gefesselt und wurde förmlich in die Geschichte hineingezogen. Ich liebe es, wie detailliert und bildhaft die Welt beschrieben ist, wie liebevoll und vielschichtig die Charaktere ausgearbeitet sind und wie schnell sich einige davon tief in meinem Herzen eingenistet haben. Es gab so viele überraschende Wendungen und Situationen, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mich nicht nur einmal zutiefst getroffen und berührt haben.

Nachdem ich das Buch beendet habe wusste ich gar nicht, was ich mit mir anfangen soll. Mein ganzer Körper hat gezittert, als hätte ich zehn Espresso getrunken, ich hatte Gänsehaut und konnte die Ereignisse nur schwer verdauen. Ich kann mich oft und gut in Geschichten hineinversetzen, fühle oft, was die Charaktere fühlen, aber in diesen Ausmaßen ist mir das wirklich noch nie passiert. Selbst jetzt, eine Woche nachdem ich das Buch beendet habe und nun diese Rezension schreibe, überläuft mich noch ein Schauer und ich bekomme Schmetterlinge im Bauch.
Ich bin verliebt.
Ich habe mich verliebt in eine Geschichte, in der „Liebe“ durchgehend und in so vielen Formen vorhanden ist… und in der Liebe alles möglich macht.

Fazit: „Crescent City“ ist mein Jahreshighlight und neben dem zweiten Band der „Das Reich der sieben Höfe“-Reihe (ebenfalls von SJM) nun mein absolutes Lieblingsbuch. Sarah J. Maas versteht es wie kaum jemand sonst, Gefühle, Träume und ganze Welten perfekt in den Herzen der Leser zu platzieren.
P.S. keine Sorge wegen den vielen Seiten, ihr merkt gar nicht, wie schnell ihr durch die Ereignisse fliegt.

Wertung: 5+/5

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Veröffentlicht am 12.11.2020

Der Orden des Geheimen Baumes - Die Magierin

Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin
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Wer eine magische Geschichte mit Drachen, Zauberei und Piraten sucht, wer vielschichte und interessante Charaktere mag und auch nichts gegen eine sehr komplexe Handlung hat, wer eine Geschichte möchte, ...

Wer eine magische Geschichte mit Drachen, Zauberei und Piraten sucht, wer vielschichte und interessante Charaktere mag und auch nichts gegen eine sehr komplexe Handlung hat, wer eine Geschichte möchte, auf die man sich komplett einlassen muss, die aber mit seinem Weltenbau sehr faszinierend ist, ist bei diesem Buch genau richtig.

Mir war das Buch allerdings stellenweise leider etwas zu langatmig und kompliziert; ich hatte oft Probleme, der Geschichte zu folgen.
Einstiegsschwierigkeiten gibt es ja häufig bei High Fantasy Büchern, normal finde ich mich auch immer schnell zurecht, doch hier hat es wirklich gut 2/3 des Buches gebraucht, bis ich mal ansatzweise das Gefühl hatte zu verstehen, was da alles passiert, welche Handlungsstränge wie miteinander verknüpft sind und wo und warum sich die Charaktere gerade dort befinden, wo sie sind. Selten habe ich auch so lange gebraucht, um ein Buch zu beenden, immer wieder habe ich lieber zu einem anderen Buch gegriffen – dabei ist dieses hier alles andere als ein Buch für zwischendurch. Die Handlung war zwar faszinierend und interessant, leider aber auch oft etwas zäh, wodurch ich die besagten Schwierigkeiten hatte „dran zu bleiben“.
Nichtsdestotrotz komme ich nicht umhin zu bewundern, was die Autorin hier geschaffen hat und bin gespannt auf das zweite Buch dieser Dilogie. Der etwas altertümliche Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen und passt perfekt zur Geschichte und der Handlung.

Fazit: Dieser Dilogie-Auftakt ist für mich wirklich schwer zu beurteilen, da mich zwar einerseits der Weltenbau und die Handlung sehr fasziniert haben, andererseits ich wegen eben diesen Punkte aber auch Schwierigkeiten hatte der Geschichte zu folgen. Mir war sie einfach zu komplex. Trotz der Kritikpunkte kann ich dieses Buch trotzdem allen High Fantasy Fans empfehlen, die sich gut auf einzigartige und komplizierte Geschichten einlassen können.

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Veröffentlicht am 05.11.2020

A Fate Darker Than Love

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Ich bin ein großer Fan von mythischen Geschichten, sei es die griechische, römische oder wie in dieser Reihe die nordische. Mich fasziniert die Denkweise über verschiedene “Reiche” oder “Welten” und was ...

Ich bin ein großer Fan von mythischen Geschichten, sei es die griechische, römische oder wie in dieser Reihe die nordische. Mich fasziniert die Denkweise über verschiedene “Reiche” oder “Welten” und was mit einem passiert, wenn man stirbt. Die Vorstellung von Valkyren nach Valhalla geholt zu werden oder nach Hellheim zu kommen, wo es “irgendwie weiter geht” ist für mich einfach beruhigender, als mit dem Gedanken zu leben, dass man nach dem Tod einfach aufhört zu existieren.

Seit Jahrtausenden sind die Valkyren dafür verantwortlich, die Seelen gefallener Helden nach Valhalla zu führen, damit sie dort auf die alles entscheidende letzte Schlacht warten: Ragnarök, dem Kampf und Untergang der Götter, bei dem die alte Welt unter geht und eine neue Welt entsteht. Während die Valkyren dies zu verhindern versuchen, erhebt sich mit der Zeit ein dunkler und immer mächtiger werdender Gegner. Plötzlich sind die Valkyren nicht mehr unsterblich, was Blair sehr schmerzhaft erfahren muss. Nach einem tragischen Unfall, bei dem sie ihre Mutter und Schwester verliert, ist es nun an ihr, den Valkyren dabei zu helfen den Weltuntergang zu verhindern.

Von Seite zu Seite hat mich das Buch mehr fasziniert, es konnte mich fesseln und mit der Thematik und deren Umsetzung absolut begeistern. Ich moche die liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten, allen voran Blair, und die bildhafte Erzählweise. Vom frechen Eichhörnchen zu den wunderschönen Nordlichtern und deren Bedeutung war alles wunderbar dargestellt und ich habe mich gern zwischen den Seiten und Welten verloren. Ich war traurig, wütend und musste mehr als einmal schmunzeln. Das einzige, was mich an dem Buch stört ist der fiese Cliffhanger und das ich nun bis zum April warten muss um zu erfahren, wie es mit Blair, Ryan und all den anderen weiter gehen wird.

Fazit: “The Last Goddess – A Fate Darker Than Love” habe ich mit sprachloser Begeisterung beendet und kann dementsprechend nur eine Leseempfehlung aussprechen. Das Buch ist wundervoll ausgearbeitet und die Mythologie und Idee hinter der Geschichte einfach total faszinierend – auf gehts, findet euren Weg nach Valhalla!

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