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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

Schöne Geschichte

Sinking Ships
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„Sinking Ships“ ist der zweite Band einer Trilogie von Tami Fischer. Nachdem der erste Band für mich anfänglich etwas langatmig war, konnte mich dieser Teil direkt fesseln. Ich bin positiv überrascht und ...

„Sinking Ships“ ist der zweite Band einer Trilogie von Tami Fischer. Nachdem der erste Band für mich anfänglich etwas langatmig war, konnte mich dieser Teil direkt fesseln. Ich bin positiv überrascht und freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil. Aber damit ihr wisst, worum es geht, dürft ihr erst den Klappentext lesen:
“Carla braucht eine harte Schale, damit ihr das Leben nichts mehr anhaben kann. Damit sie es schafft, ihre beiden kleinen Brüder allein großzuziehen und nebenbei auch noch Job und Studium stemmen. Deshalb darf niemand wissen, dass sie panische Angst vor Wasser hat.
Als sie bei einer Party in den Pool stürzt, kommt es beinahe zur Katastrophe. Doch in letzter Sekunde wird sie gerettet - ausgerechnet von Mitchell, dem unerträglich netten Kapitän des Schwimmteams. Gegen Carla’s Willen lässt Mitchell ihre Mauern bröckeln. Aber dann schlägt das Leben erneut mit aller Härte zu ...”
Die Bücher sind übrigens unabhängig voneinander lesbar, denn es handelt immer um andere Hauptcharaktere.
Das Cover finde ich wunderschön. Es ist ein richtiger Blickfang und die kleinen glitzernden Akzente machen es zu etwas ganz besonderem.
Der Schreibstil von Tami hat in diesem Teil, meiner Meinung nach, an Qualität zugenommen. Ich kam sehr gut in die Geschichte rein und es ließ sich alles leicht und flüssig lesen.
Auch die Charaktere konnten mich sehr gut unterhalten. Ich mochte Mitchell sehr, er hatte so eine tolle und ruhige Art, die im Kontrast zu Carlas frechen und etwas verrückten Zügen perfekt zum Vorschein kam. Auch Carla fand ich sympathisch. Obwohl sie äußerst temperamentvoll dargestellt wurde, brachte sie eine Menge fürsorgliche und liebenswerte Eigenschaften mit sich.
Obwohl die Geschichte sehr vorhersehbar war, konnte sie mich gut unterhalten. Es verlor für mich nie an Spannung und hatte viele Tiefsinnige Augenblicke.
Auch die Thematik wurde für mich echt gut umgesetzt. Ich konnte mich äußerst gut in sämtliche Situationen hineinversetzen und fieberte immer wieder mit den Protagonisten mit.
Was mir besonders aufgefallen und zugesagt hat, ist das das die Spannungselemente für mich nicht typisch und Klischeehaft waren, sondern etwas für mich neues und Unerwartetes. Es hat wirklich Spaß gemacht die Entwicklung von Carla mitzuverfolgen.
Außerdem hat mich das Buch noch neugieriger auf Lennys Geschichte in „Hiding Hurricances“ gemacht.
Somit vergebe ich 4,5/5 Sterne ⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

So eine zuckersüße Geschichte 🥰

10 Blind Dates für die große Liebe
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„10 Blind Dates für die große Liebe“ von Ashley Elston ist eine Zuckersüße Liebesgeschichte, die perfekt in die Vorweihnachtszeit passt. Es hat mich positiv überrascht. Aber wie immer dürft ihr, bevor ...

„10 Blind Dates für die große Liebe“ von Ashley Elston ist eine Zuckersüße Liebesgeschichte, die perfekt in die Vorweihnachtszeit passt. Es hat mich positiv überrascht. Aber wie immer dürft ihr, bevor ich euch meine Meinung näher erläutere, den Klappentext lesen:
“Sophie wünscht sich nur eins: Zweit zu zweit mit ihren Freund. Doch dann serviert Griffin sie aus heiterem Himmel an - und Sophies Herz ist gebrochen. Zum Glück weiß ihre Nonna, was man gegen Liebeskummer tun kann: Zusammen mit der ganzen Familie arrangiert sie für Sophie zehn Blinddates an zehn Tagen. Wenn das mal nicht im Chaos endet ! Vor allem, weil nicht jedes Date Sophies Geschmack trifft. Zwischen all den süßen, aber auch verrückten Typen weiß sie gar nicht, wo ihr der Kopf steht. Und als wäre das nicht schon genug, steht plötzlich auch noch Griffin vor ihrer Tür, der sie zurückgewinnen will. Aber mochte Sophie das überhaupt ? Denn vielleicht schlägt ihr Herz schon längst für jemand anderen ...”
Für mich klang das nach einer locker, leichten Liebesgeschichte, die an eine romantische Komödie erinnert.
Aber nicht nur der ansprechende Klappentext hat meine Neugierde geweckt. Meine Aufmerksamkeit kam vor allem wegen des wunderschönen Covers zum Vorschein. Diese Farben gehören zu meinen allerliebsten und die Anordnung der Schrift und der Akzente sehen einfach entzückend aus. Ein süßes, verspieltes Cover das super zum Inhalt passt.
Der Schreibstil der Autorin ist echt gut. Ich kam ohne Umschweife in die Geschichte rein und es ließ sich wirklich gut lesen.
Allerdings muss ich zugeben, das ich den Klappentext etwas irreführend finde. Ich habe damit gerechnet das die Hauptprotagonistin - aus dessen Sicht übrigens das gesamte Buch erzählt wird - irgendwo im Alter zwischen mitte und ende zwanzig ist. Jedoch ist sie erst siebzehn, was mich anfänglich etwas verwirrt hat. Aber dieses Missverständnis tat der Geschichte keinen Abbruch.
Die Charaktere waren mir allesamt äußerst sympathisch. Diese Bunte Mischung der überaus großen Familie hat das Buch förmlich lebendig gemacht. Kein Charakter glich dem anderen, was wirklich ein lustiges Zusammenspiel ergeben hat.
Auch die Idee hinter der Geschichte hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Es ist eine Kunterbunte Erzählung über Freundschaft, Familie, Liebe und Zusammenhalt.
Da das das Buch in der Weihnachtszeit spielt, hat das Setting meine Stimmung total aufgeheitert. Ich kam sogleich ins Weihnachtsfieber und habe die kuschlige Wärme förmlich gespürt.
Perfekt für einen gemütlichen Leseabend mit Keksen und Kerzenschein.
Tatsächlich hatte die Geschichte mehr Tiefgang, als ich erwartet hatte. Denn einige Momente haben mich wirklich mitgenommen.
Wer also noch eine schöne, leichte Lektüre für die Vorweihnachtszeit sucht, ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse, denn ist nicht geprägt von Klischees, sondern bringt seinen ganz eigenen Charme mit. Von mir gibts auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Ich vergebe 4/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 28.11.2019

Unglaublich tolles Buch !

Wo mein Herz liegt
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“Wo mein Herz liegt” ist der zweite Band einer wundervollen Dilogie, geschrieben von Jessica Winter. Da der Klappentext eventuell Spoiler enthalten könnte, wenn man den ersten Teil noch nicht kennt, lasse ...

“Wo mein Herz liegt” ist der zweite Band einer wundervollen Dilogie, geschrieben von Jessica Winter. Da der Klappentext eventuell Spoiler enthalten könnte, wenn man den ersten Teil noch nicht kennt, lasse ich ihn diesmal weg.
Kommen wir also direkt zum Cover: Da ich kein Fan von Personen auf dem Cover bin, trifft es nicht ganz meinen Geschmack. Aber die Farben gefallen mir echt gut. Außerdem finde ich es klasse, das es perfekt zu dem Cover des ersten Bandes passt.
Jessicas Schreibstil ist einzigartig gut. Direkt von der ersten Seite war ich wiedermal ein Teil der Story und konnte das Buch fast in einem Rutsch durchlesen. Die Geschichte knüpft nahtlos an das Ende des ersten Teils an, was perfekt ist, denn ich musste dringend wissen, wie es weiter geht.
Die Erzählung rund um Em und Gabe ist einfach nur einmalig. Ich habe so viele Emotionen gespürt und auch diesmal blieben meine Augen von Tränen nicht verschont. Jessica Winter schafft es allein mit ihren Worten eine Achterbahn der Gefühle hervorzurufen. Es fühlt sich an, als ob beim lesen der Geschichte alles real wird und sobald ich das Buch zur Seite gelegt habe, habe ich die Charaktere bereits vermisst.
Alles war so authentisch und so greifbar.
Die Protagonisten waren unglaublich bewundernswert. Ihre Charaktereigenschaften wurden wirklich realistisch umgesetzt und ich habe sie allesamt - naja bis auf die offensichtlichen Ausnahmen - in mein Herz geschlossen.
Die Spannung ließ in keiner Weise nach, sondern blieb kontinuierlich vorhanden. Wie bereits gesagt, es fiel mir unwahrscheinlich schwer dieses Buch zur Seite zu legen.
Ich war schockiert und entsetzt. Ich war wütend und enttäuscht. Ich habe mit den Protagonisten gehofft, geweint und gelacht. Auch die Liebe war deutlich zu spüren, das Vertrauen, die Zuneigung und die Geborgenheit war nur allzu präsent.
Dieses Buch hat mir so viel mehr gegeben als erwartet und ich bin ehrlich gesagt auch traurig, das die Geschichte der beiden schon zu Ende ist.
Wer Jessica Winters Bücher noch nicht kennt, hat meiner Meinung nach etwas verpasst. Sie gehört mittlerweile zu meinen Liebsten Autorinnen und ihre Bücher sind wirklich beeindruckend. Niemals hätte ich so etwas grandioses erwartet, als ich ihr erstes Buch in die Hand genommen habe. Und auch dieser Teil war wiedermal ein Meisterwerk. Ich kann es kaum erwarten ein weiteres Buch von ihr zu verschlingen.
An dieser Stelle möchte ich 5/5 Sterne ⭐️ vergeben, auch wenn es um Längen mehr verdient hätte.

Veröffentlicht am 26.11.2019

So ein grandioses Buch !

Was perfekt war
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Mit “Was perfekt war” hat Colleen Hoover wiedermal ein Meisterwerk erschaffen. Ich bin hin und weg von der Story und bin etwas traurig, das es ein viel zu kurzes Leseerlebnis war. Aber bevor ich aus dem ...

Mit “Was perfekt war” hat Colleen Hoover wiedermal ein Meisterwerk erschaffen. Ich bin hin und weg von der Story und bin etwas traurig, das es ein viel zu kurzes Leseerlebnis war. Aber bevor ich aus dem schwärmen gar nicht mehr raus komme, dürft ihr anhand des Klappentextes erstmal herausfinden worum es in diesem Buch eigentlich geht:
„Quinn und Graham lernen sich unter ganz und gar unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich ineinander.
Kaum ein Jahr später heiraten sie ...
Happy ever after ?
Acht Jahre später: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie uns Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht ...“
Klingt gut, oder ? Ist sogar noch besser ! Ich fange mal mit der Hülle zu diesem traumhaften inneren an: Ich finde das Cover in seiner Schlichtheit sehr ansprechend. Die kleinen Farbakzente und der ansonsten weiße Hintergrund machen sich wirklich gut in meinem Bücherregal.
Auch der Schreibstil von Colleen Hoover war wieder einmal ein Traum. Sie schafft es sich so unglaublich fesselnd auszudrücken, sodass man die Zeit beim lesen vergisst.
Jede Seite, jedes Kapitel hat mich voll und ganz in seinen Bann gerissen. Ich konnte und wollte einfach nicht aufhören zu lesen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Das Erstaunliche ist, das je nach Zeit, die Gefühle so unterschiedlich waren und man trotzdem voll und ganz mitfühlen konnte. Ich will euch aber gar nicht allzu viel verraten, lest es einfach selbst. Es ist so authentisch, so realistisch und so tiefsinnig. Diese Geschichte hat mich zu Tränen gerührt und ich wusste bis zum Schluss nicht, was auf mich zukommen wird. Das Buch war in keiner Weise vorhersehbar und somit blieb es bis zum Schluss spannend. Ich habe beim lesen ein riesiges Gefühlschaos empfunden. Im einen Moment war ich schockiert, im nächsten musste ich lauthals loslachen und im Damm liefen mir vor lauter Trauer plötzlich die Tränen über die Wangen. Wenn man so viele unterschiedliche Emotionen beim lesen einer Geschichte empfindet, dann kann das Buch doch nur grandios sein, oder nicht ?
Auch die gesamte Thematik ist eine, die ich so noch nie ein einem Roman gelesen habe. Ein Thema, das echt nicht einfach ist. Ein Thema, das mir während des Lesens eine permanente Gänsehaut beschert hat. Ein Thema, das mich zum nachdenken angeregt hat.
Ich möchte euch so viel sagen, doch ich glaube, das keine Worte passend genug sind um euch nahezulegen, wie unglaublich gut ich dieses Buch fand.
Ich bin mir ziemlich sicher, das die Geschichte von Quinn und Graham noch sehr lange in meinem Gedächtnis bleiben wird !
Ich vergebe volle 5/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 18.11.2019

Süß für zwischendurch!

Dich für immer
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Nachdem mir im letzten Jahr der erste Teil so gut gefallen hat musste ich den zweiten auch unbedingt lesen. “Dich für immer” von Melanie Harlow war dann leider doch etwas schwächer als sein Vorgänger. ...

Nachdem mir im letzten Jahr der erste Teil so gut gefallen hat musste ich den zweiten auch unbedingt lesen. “Dich für immer” von Melanie Harlow war dann leider doch etwas schwächer als sein Vorgänger. Aber bevor ich euch erzähle, was die Gründe dafür sind, komm hier erstmal der Klappentext:
“Claire hält sich für nichts Besonderes. Alles an ihr ist brav und gewöhnlich: ihr Aussehen, ihr Job als Grundschullehrerin, ihre Liebe für Kitschfilme. Noch nie in ihren Leben hat sie etwas verrücktes getan - bis sie ihrer Kollegin verspricht, dass sie ihren Freund mit zu deren Hochzeit bringen wird. Einen Freund, der nicht existiert. Verzweifelt engagiert sie kurzerhand Theo MacLeod bei einem Escortservice. Er ist gefährlich attraktiv und im Gegensatz zu Claire alles andere als brav und gewöhnlich. Noch nie hat sie sich so zu einem Mann hingezogen gefühlt. Doch die Regeln sind klar: Theo gehört ihr nur für diesen einen Abend ...“
Das Cover gefällt mir, trotz der Personen darauf, ganz gut. (Nicht das ihr jetzt denkt, ich hätte ein Problem mit Menschen, ich mag sie einfach nur nicht so gerne auf Covern). Ich finde es lässt in einem eine ganz tolle herbstliche Stimmung aufkommen und passt somit perfekt in die Jahreszeit.
Der Schreibstil von Melanie ist sehr schlicht und einfach. Ich kam gut durch die Seiten und das gesamte Buch ließ sich super flüssig lesen.
Claire und Theo hatten einen tollen Sinn für Humor. Immer wieder schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen, was den unverwechselbaren Dialogen zu verdanken ist.
Allerdings ging mir die Story viel zu schnell. Ich konnte kaum Gefühle aufbauen und spürte auch das Knistern zwischen den Protagonisten nicht. Die Geschichte an und für sich hat eine Menge Potenzial. Doch meiner Meinung nach wurde es einfach nicht ausgeschöpft. Viele Situationen kamen mir zu überdramatisiert vor und oft konnte ich einige Handlungen nicht wirklich nachvollziehen.
Trotz der lustigen und originellen Gedankengänge der Autorin sprang der Funke zu mir einfach nicht über.
Es ist eine wirklich nette Lektüre für zwischendurch. Etwas zum abschalten und um nichts allzu aufwendiges zu lesen. Aber eine Story die mich vom Hocker hauen konnte, ist es nicht. Ganz im Gegenteil zum ersten Band.
Aber es hatte natürlich auch eine positiven Seiten: Mir hat das Setting wiedermal gut gefallen. Auch sämtliche Charaktere waren mir sehr sympathisch und es war schön zu erfahren wie es den Protagonisten aus dem ersten Teil ergangen ist. Die Idee hinter der Geschichte war wirklich toll und ich muss sagen, das ich so etwas bisher noch nicht gelesen habe.
Wäre das ganze Buch nicht so oberflächlich gehalten und hätte mehr Tiefgang wäre es um einiges Lesenswerter.
Somit vergebe ich glatte 3/5 Sterne ⭐️