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Veröffentlicht am 31.03.2026

Anders als erwartet

Garnet Flats | Die Edens 3 |
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Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen ...

Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen auf der Farm sind einfach großartig. Und wie sich die Dynamik mit jedem Familienmitglied ins Positive ändert ist auch einfach nur schön zu lesen. Ich stelle es mir zumindest sehr schön vor zu wissen, dass ich immer wieder an diesen Ort zurückkehren kann, wo ich immer willkommen bin, nie alleine und Liebe abbekomme.

Nun aber zurück zu Talia und Foster, die Protagonisten aus Band drei. Ich überlege immer noch ein bisschen, wie ich sie einzuordnen habe. Ich kann Ayla nur zustimmen, dass ich bisher der Meinung war, dass Talia sich in einen emotionalen Kokon zurückgezogen hat und dadurch manchmal etwas kalt rüberkam. Und ich stimme auch zu, dass Foster sie da rausbringt. Aber die Methoden? Völlig falsch, also meiner Meinung nach.

Ich habe bis kurz vor Schluss deren Dynamik nicht ganz verstanden. Ja, sie waren wohl schon immer etwas explosiv, aber was denkt sich denn Foster dabei einfach aufzutauschen, ihr den Ring vor die Nase zu halten und dann der Meinung sein, wird schon wieder? Nach all dem, was passiert ist? Umso erstaunter war ich, dass Talia da tatsächlich in einer Form drauf angesprungen ist. Und dann war es wie rohen Eiern beim Tanzen zuzusehen. Ich wollte sie packen und schütteln und zwingen endlich alle Wahrheiten auf den Tisch zu legen. Hallelulja war der Weg dahin schwer. Aber eins muss man der Autorin lassen. Die Neugierde wurde immer größer. Und das Geheimnis dann anders als erwartet. Genauso wie die Offenbarungen, die dann noch ausstanden. Ich habe die Zweifel bei Talia verstanden. Ich habe auch verstanden, dass beide sich nicht aufgehört haben zu lieben. Aber ein bisschen seltsam war es dann doch irgendwie. Gerade die anfänglichen intimen Szenen kamen etwas plötzlich. Naja zumindest war ich froh, dass sie sich zuletzt hatten und einander gut tun konnten.

Um nochmal auf ein paar Nebencharaktere zu kommen: Rachel ist meines Erachtens eine unfassbar grausame Frau, die völlig verblendet von ihrem Sohn durch die Welt lief. Vivi mochte ich zu Beginn nicht, dann habe ich angefangen sie zu tolerieren und zu mögen, und ja und dann…..
Aber wer ein einziger Goldschatz war war Kadence.
Meine liebsten Edens bleibe aber aktuell noch Griffin und Knox. Aber den Knaller den Eloise hat platzen lassen? Ich bin soo gespannt auf Band vier und freue mich enorm auf die Geschichte.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Viel besser als Band 1

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Genau so, wie man es von Kyra Groh kennt. Ich liebe ihren humorvollen und leichten Schreibstil, der einen prinzipiell durch die Geschichte fliegen lässt. Und nachdem ich Nore als leicht hilflose, verzweifelte ...

Genau so, wie man es von Kyra Groh kennt. Ich liebe ihren humorvollen und leichten Schreibstil, der einen prinzipiell durch die Geschichte fliegen lässt. Und nachdem ich Nore als leicht hilflose, verzweifelte Frau im ersten Band kennen gelernt habe, habe ich mich schon sehr darauf gefreut zu lesen, wie sie zu einer starken Frau wird.
Und was soll ich sagen. Diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Alle Kritikpunkte aus dem ersten Band, was sich vielmehr darauf bezog, weshalb ich nicht mit den damaligen Protagonisten warm wurde, sind verflogen. Ich mochte Nore und Dex so sehr.
Vor allem Dex. Wie hilflos er doch eigentlich war und wie er fast schon verzweifelt Nore zeigen wollte, wie wichtig es ist zu leben und seine Interessen zu berücksichtigen, ohne dabei auf das zu achten was andere von einem Denken. Obwohl er doch genau das verlernt hat, zu leben.
Es war auf jeden Fall eins der Bücher, wo die Protagonisten meiner Meinung nach die größten Charakterentwicklungen durchlebt haben.
Und leider wurden Jude und James aus dem ersten Band nicht sympathischer. Jude vielleicht ein bisschen, aber James fand ich unmöglich. Seine Art mit Dex umzugehen war echt nicht schön und keinesfalls so, wie es zwischen Geschwistern sein sollte. Ja, Dex hat es ihm nicht leicht gemacht, aber das rechtfertigt es meiner Meinung nach trotzdem nicht.
Ich kann die Geschichte von Nore und Dex nur empfehlen. Und nach dem Ende bin ich soo gespannt auf die von Olive, denn Hallelulja, sie kann ja doch ein kaltes Miststück sein. Also im positiven Sinne, versteht sich.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Ein schöner Abschied

Bookish Belles – Mehr als nur drei Worte
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Ach was soll ich sagen, ich mag die Belles einfach sehr. Und der Aufbau einer Bibliothek ist natürlich das schönste Setting eines Bookies.
Ich fand es wirklich schön, dass Im dritten Band ein Hauptaugenmerk ...

Ach was soll ich sagen, ich mag die Belles einfach sehr. Und der Aufbau einer Bibliothek ist natürlich das schönste Setting eines Bookies.
Ich fand es wirklich schön, dass Im dritten Band ein Hauptaugenmerk auf den Wiederaufbau der Bibliothek gelegt wurde. Das, was in den ersten Bänden angetastet und geplant wurde, wurde nun endlich umgesetzt. Ich stelle mir die Bibliothek wirklich schön vor.
Und genauso wie die Bibliothek ihren Abschluss gefunden hat, hat auch endlich Dorothy einen Abschluss in ihrer Selbstwert-Negativspirale einen Abschluss gefunden. Ich fand die Idee mit dem Pakt mit Forest wirklich super und habe natürlich auf den Moment gewartet, wo die beiden es selbst endlich realisieren. Und es war wirklich schön, dass Foster nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu Dorothy gefunden hat. Inwieweit es jetzt realistisch war, dass er parallel neben der Bibliothek auch noch ihr zu Hause renoviert, darüber lässt sich diskutieren. Aber es war ja auch nicht für die Handlung essentiell.
Und mal ganz nebenbei: Wie goldig war eigentlich die Idee mit Poe?
Und einen Segen durch Katherine gab es für Dorothy zuletzt auch noch. Also ein rundum geglückter Abschied von den Bookish Belles.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Sehr gelungener Auftakt!

Dire Bound
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Ich hatte so sehr auf eine richtig gute Fantasy gehofft und wurde ein Glück nicht enttäuscht. Wenn ich mich kurz fassen müsste würde ich einfach nur sagen, dass ich es kaum erwarten kann den nächsten Band ...

Ich hatte so sehr auf eine richtig gute Fantasy gehofft und wurde ein Glück nicht enttäuscht. Wenn ich mich kurz fassen müsste würde ich einfach nur sagen, dass ich es kaum erwarten kann den nächsten Band zu lesen und so verdammt froh bin, dass er schon im Juli erscheint.

Da ich mich aber nicht kurz fassen möchte, beginne ich einfach mal mit dem Schreibstil. Im ersten Moment war ich nämlich ein bisschen von der Länge überrascht. Ich hatte irgendwie weniger erwartet. Aber was soll ich sagen. Ich kam so gut durch! Die ersten 200 Seiten hatten so eine Sogwirkung und vergingen einfach nur im Flug. Und ein Glück blieb es spannend. Natürlich kamen zwischendurch die Passagen, die für die Geschichte essentiell sind, wo aber primär weniger passiert. Aber ich bleibe dabei: Die Sogwirkung war absolut da, sonst hätte ich das Buch nicht in zwei Tagen durchgelesen.

Die ersten Ereignisse überschlagen sich. Es war direkt brutal und voller Emotionen. Und ich habe mich direkt in die Protagonistin Meryn verliebt. Denn anders als in vielen guten Fantasy Büchern konnte Meryn sich schon behaupten. Sie konnte schon kämpfen und hatte ein unfassbares Selbstbewusstsein. Natürlich musste sie noch viel lernen, gerade über die Geschichte der Welt, aber immerhin hatte sie eine solide Basis. Und wir Leserinnen können mit ihr zusammen lernen.

Die Auswahl der Schattenwölfe fand ich ein bisschen Klischeehaft. Aber eigentlich lieben wir doch das ungeschriebene Romantasy Gesetz, dass unsere Protagonistinnen aus Versehen das Unmögliche schaffen und ganz besonders sind. Genauer möchte ich nicht darauf eingehen.

Bei den Charakteren versuche ich mich vage zu halten, weil ich einfach nicht spoilern möchte. Vorab: Ich liebe die Zwillinge! Was Anassa und Meryn angeht hat mich die Sturheit beider Seiten zuletzt ein bisschen genervt, der Grund, warum es kein absolutes Highlight geworden ist. Ich fand die haben sich beide nichts genommen. Es wurde irgendwie künstlich dramatisiert, wo es doch gar nicht für die Spannung nötig war. Und so manche Gründe habe ich ein Lesen schon vermutet, weshalb ich die Reaktion von Meryn etwas drüber empfand. Aber nichts desto trotz liebe ich sie als Protagonistin.
Und was Stark angeht… Ich bin eindeutig Team Stark. War ich von Anfang an, auch wenn ich ihn gar nicht kannte. Denn der Alternative habe ich zu keinem Zeitpunkt getraut, er war zu perfekt, weshalb ich die Verbindung auch nicht gefühlt habe. Wer es gelesen hat, weiß was ich meine.

Ja und das Ende… Wo ist bitte Band Zwei???

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Zwischendurch ein bisschen zäh, aber notwendig

Fae Isles − Der Tod der Götter
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Achja, ich bin noch ein bisschen Zwiegespalten, was den dritten Band angeht. Er war notwendig, keine Frage und auch gut, auch das steht nicht zur Debatte. Aber er war auch lang und von Dialogen oder Monologen ...

Achja, ich bin noch ein bisschen Zwiegespalten, was den dritten Band angeht. Er war notwendig, keine Frage und auch gut, auch das steht nicht zur Debatte. Aber er war auch lang und von Dialogen oder Monologen geprägt, die zwischendurch das Geschehen ein bisschen in die Länge gezogen haben.
Die magische Welt wurde auf jeden Fall noch komplexer, aber auch verständlicher. Und was ich richtig gut fand war, dass wir auch mehr über die magischen Wesen, wie die Phönixe, Alben, Dämonen und Götter erfahren haben, und wie doch alles miteinander zusammenhängt.
Ich finde ein bisschen schade, dass Creons Vergangenheit immer noch so präsent behandelt wird und die Gruppe in zwei Lager spaltet. Natürlich kann ich verstehen, wieso das wichtig ist, aber mal ganz davon abgesehen, dass wir Leser Creon auch anders kennengelernt haben, habe ich das Gefühl das sich das Thema viel zu langsam weiterentwickelt, wohingegen andere Ereignisse voran preschen.
Noch dazu wird Em dadurch enorm auf die Probe gestellt, weil sie sich ja zwischen ihrer neuen Familie und Creon hin und hergerissen fühlt und in jeder Situation neu entscheiden muss. Das hat die Gruppendynamik auch noch mal entscheiden verändert. Es war wohl notwendig, aber was die Situation angeht ist man auf vielen Seiten auf der Stelle gelaufen. Aber ich bin guter Dinge, dass sich auch das im Finale zum guten wendet. Und das Em dann hoffentlich immer für sich einsteht und nicht mehr von allen Parteien als Waffe angesehen wird. Sie soll einfach Em sein dürfen.

Mir persönlich haben Creon um Em sich zu viel gestritten und hatten dann zu viel Versöhnungssex, aber das ich auch nur Geschmacksache.

Ich fand das Buch auf jeden Fall gut und finde nach wie vor, dass die Reihe viel zu wenig präsent ist, aber ich glaube das Finale wird uns einfach umhauen. Man fiebert so mit den Charakteren mit und ich kann es kaum erwarten die Mutter fallen zu sehen. Aber das Ende von Band Drei hat die Karten wohl neu gemischt. Was ein fieses Ende.

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