Anders als erwartet
Garnet Flats | Die Edens 3 |Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen ...
Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen auf der Farm sind einfach großartig. Und wie sich die Dynamik mit jedem Familienmitglied ins Positive ändert ist auch einfach nur schön zu lesen. Ich stelle es mir zumindest sehr schön vor zu wissen, dass ich immer wieder an diesen Ort zurückkehren kann, wo ich immer willkommen bin, nie alleine und Liebe abbekomme.
Nun aber zurück zu Talia und Foster, die Protagonisten aus Band drei. Ich überlege immer noch ein bisschen, wie ich sie einzuordnen habe. Ich kann Ayla nur zustimmen, dass ich bisher der Meinung war, dass Talia sich in einen emotionalen Kokon zurückgezogen hat und dadurch manchmal etwas kalt rüberkam. Und ich stimme auch zu, dass Foster sie da rausbringt. Aber die Methoden? Völlig falsch, also meiner Meinung nach.
Ich habe bis kurz vor Schluss deren Dynamik nicht ganz verstanden. Ja, sie waren wohl schon immer etwas explosiv, aber was denkt sich denn Foster dabei einfach aufzutauschen, ihr den Ring vor die Nase zu halten und dann der Meinung sein, wird schon wieder? Nach all dem, was passiert ist? Umso erstaunter war ich, dass Talia da tatsächlich in einer Form drauf angesprungen ist. Und dann war es wie rohen Eiern beim Tanzen zuzusehen. Ich wollte sie packen und schütteln und zwingen endlich alle Wahrheiten auf den Tisch zu legen. Hallelulja war der Weg dahin schwer. Aber eins muss man der Autorin lassen. Die Neugierde wurde immer größer. Und das Geheimnis dann anders als erwartet. Genauso wie die Offenbarungen, die dann noch ausstanden. Ich habe die Zweifel bei Talia verstanden. Ich habe auch verstanden, dass beide sich nicht aufgehört haben zu lieben. Aber ein bisschen seltsam war es dann doch irgendwie. Gerade die anfänglichen intimen Szenen kamen etwas plötzlich. Naja zumindest war ich froh, dass sie sich zuletzt hatten und einander gut tun konnten.
Um nochmal auf ein paar Nebencharaktere zu kommen: Rachel ist meines Erachtens eine unfassbar grausame Frau, die völlig verblendet von ihrem Sohn durch die Welt lief. Vivi mochte ich zu Beginn nicht, dann habe ich angefangen sie zu tolerieren und zu mögen, und ja und dann…..
Aber wer ein einziger Goldschatz war war Kadence.
Meine liebsten Edens bleibe aber aktuell noch Griffin und Knox. Aber den Knaller den Eloise hat platzen lassen? Ich bin soo gespannt auf Band vier und freue mich enorm auf die Geschichte.