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Veröffentlicht am 09.06.2020

Langweilig

Turion
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Inhaltsangabe: Clemens' Haare sind schwarz wie Tinte und seine Augen bernsteinfarben wie die einer Katze. Seit die sechzehnjährige Elaina den geheimnisvollen neuen Mitschüler das erste Mal gesehen hat, ...

Inhaltsangabe: Clemens' Haare sind schwarz wie Tinte und seine Augen bernsteinfarben wie die einer Katze. Seit die sechzehnjährige Elaina den geheimnisvollen neuen Mitschüler das erste Mal gesehen hat, fühlt sie sich auf unerklärliche Weise mit ihm verbunden. Doch wieso vermeidet er es, sie zu berühren, als hätte sie eine ansteckende Krankheit? Warum verhält er sich manchmal so sonderbar, als stamme er aus einer anderen Zeit und wohin verschwindet er dauernd? Als Elaina seine Schulakten ausspioniert, macht sie eine unglaubliche Entdeckung und befindet sich bald in größter Gefahr...


Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön und gefällt mir sehr gut. Die verschiedenen Blau-Töne passen perfekt und ich habe mich direkt in das Cover verliebt. Leider das einzige Gute an dem Buch.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form aus Elaina's Sicht erzählt. Leider wirkt die Protragonistin auf mich eher farblos und ihre Gefühle bzw Gedanken kommen nicht bei mir an. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr.


Spannung/Story: Die Geschichte startet sehr langsam und bleibt auch dabei. Es zieht sich wie Kaugummi und der Internatsalltag scheint das einzige Füllmaterial zu sein. Elaina's gejammer, welchen Jungen sie doch jetzt besser findet bzw. liebt, ließ mich verzweifeln. Klar mit 16 Jahren ist das Hormongesteuerte Selbst noch unerfahren und Naiv, aber auf den ersten 150 Seiten passiert quasie gar nichts ausser ewiges Teenie-Geschnulze. Es war einfach nur Öde und wirkte oft wie eine Twilight-Kopie. Zumindest hat die Protagonistin mega oft auf die Filme angespielt und stellenweise wirkten Szenen wirklich abgekupfert. Für jemanden der Twilight nicht leiden kann, ein Nicht-Lesbares Buch. Leider.

Klar habe ich anhand des Klappentextes eine leichte Teenie-Lovestory erwartet, aber eine mit etwas pepp. Leider wurde ich dermaßen enttäuscht und hatte auch einfach keine Lust das Buch weiter zu lesen.


Fazit: Für Twilight-Fans bestimmt etwas.

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Veröffentlicht am 07.06.2020

Arthur und Harold auf Mörderjagd

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
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Inhaltsangabe: Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, ...

Inhaltsangabe: Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen.


Cover: Auch wenn man es anfangs nicht weiß, passt das Cover sehr gut zu der Geschichte. Es ist schlicht aber gut gemacht. Spricht sehr für den Krimianteil.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier aus 2 verschiedenen Sichtweisen und Zeitzonen erzählt, einmal 1900 von Sir Arthur Conan Doyle und einmal 2010 von Harold White. Beides Figuren die authentisch dargestellt wurden. Man bekommt einen gewissen Eindruck vom Innenleben der beiden, bleibt jedoch immer ein Zuschauer.


Spannung/Story: Die Geschichte kombiniert hier zwei interessante Aspekte: zum einem der historische Anteil vom Sherlock Holmes-Schöpfer und zum anderem einen Krimianteil der sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart eine Rolle spielt. Es war wirklich interessant gemacht im wechsel beide Protagonisten und jeweiligen Jahre zu besuchen. Das hat den Leser bei gewissen Cliffhängern oder unerwarteten Wendungen zum weiterlesen animiert.

Der historische Teil vom Leben des Arthur Conan Doyle war wirklich faszinierend. Graham Moore hat wirklich intensiv recherchiert und sich auch mit dem realen Hintergrund der Geschichte intensic befasst. Da schlägt das Ermittlerherz und Fanherz für Sherlock Holmes defeinitiv höher.

Jedoch war mir der Kriminalanteil bei beiden Sichtweisen zu langatmig. Oft ergeht sich manches in detailierten Beschreibungen von Tätigkeiten, die doch keine Rolle spielen. Grad viele Gespräche zwischen Arthur und Bram Stoker waren für mich eher langweilig. Manche Szenen waren auch Vorher zu sehen und das Ende kam nicht ganz so überraschend.

Die Kombination von Krimi und Historik ist nicht leicht und Graham Moore hat wirklich viel Herzblut in dieses Werk gesteckt, aber leider waren meine Erwartungen leider falsch gesteckt bzw. schlichtweg zu hoch.


Fazit: Für einen Holmes-Fan ein muss, sollte aber mehr Gewicht auf die Historik als den Krimi legen.

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Veröffentlicht am 03.06.2020

Eine Kontakanzeige und ihre Folgen...

Ein Vampir und Gentleman
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Inhaltsangabe: Seit sie durch ein Versehen in eine Vampirin verwandelt wurde, schläft Elvi Black in einem Sarg, meidet die Sonne und verzichtet auf Knoblauch. Sonst hat sie allerdings keine Ahnung, was ...

Inhaltsangabe: Seit sie durch ein Versehen in eine Vampirin verwandelt wurde, schläft Elvi Black in einem Sarg, meidet die Sonne und verzichtet auf Knoblauch. Sonst hat sie allerdings keine Ahnung, was es eigentlich heißt, eine Vampirin zu sein. Als ihre Nachbarn für sie eine Anzeige in die Zeitung setzen, trifft sie den umwerfenden Victor Argeneau. Victor ist reich, mächtig und gut aussehend. Er erklärt sich bereit, Elvi in das Dasein als Vampirin einzuführen. Doch da verübt ein Unbekannter ein Attentat auf Elvi, dem sie nur knapp entgeht...


Cover: Das Cover passt sowohl zum Titel als auch zur Story gut. Der dunkelblaue Hintergrund und das Pink des Schuh sind auffallend.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier von Außen erzählt. Abwechselnd schlüpfen wir in Victor und Evie's Kopf. Nicht immer konnte ich die Handlungen, Gedanken und Gefühlen der beiden nachvollziehen. Ich habe hier eher zugesehen und abgewartet was passiert. Der Schreibstil ist sehr leicht und das Buch ist schnell ausgelesen.


Spannung/Story: Die Geschichte ging für mich persöhnlich ganz schön wirr los. Ich wusste den Nebencharakter Mabel überhaupt nicht einzuordnen und was das ganze Chaos eigentlich soll. Ich war recht lang relativ skeptisch und schüttelte vor allem am Anfang den Kopf. Auch wenn es ein Fantasieroman ist, kam mir dieses ganze gehabe mit "Die Kleinstadt steht voll hinter Evie" surreal vor. Ich kam damit überhaupt nicht zurecht und auch die Aktion mit der Kontaktanzeige hat mich eher verwirrt als belustigt. Zumal es auch ziehmlich lang gedauert hat bis dann endlich der angekündigte Anschlag kam und auch die Auflösung am Ende kam mir doch sehr schwach vor. Die Protagonisten waren bunt gemischt und ergänzten sich wunderbar. Die Liebesgeschichte und Erotikszenen waren amüsant. Der typische Humor von Lynsay Sands hat mich wiedermal zum lachen gebracht. Auch wenn man weiß, wie die Geschichte ausgeht, war dieser Fantasie-Liebesroman was locker leichtes zum Abschalten.


Fazit: Trotz seiner schwächen, gehört das Buch in diese Reihe und bereitet einem ein herrliches Liebeschaos.

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Ein Snow landet immer oben.

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Inhaltsangabe: Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis.
Es sind die 10. Hungerspiele. Er ist ihr Mentor, sie sein Tribut. Verbunden in einem aussischtlosen Kampf. Folgt ...

Inhaltsangabe: Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis.
Es sind die 10. Hungerspiele. Er ist ihr Mentor, sie sein Tribut. Verbunden in einem aussischtlosen Kampf. Folgt er den Regeln des Spiels? Oder seinem Wunsch, zu überleben?


Cover: Das Cover fällt durch die goldene Farbe auf schwarzem Grund auf. Das X mit Vogel und Schlange im Mittelpunkt ist einfach großartig gemacht.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Aussen erzählt aus Snow's Sicht. Man taucht tief in seine wirren Gedanken und Gefühle ein. Ein Strudel aus innerlicher Zerrissenheit und dem Wunsch berühmt und mächtig zu sein. Der Schreibstil ist einfach und locker flockig. Man fliegt nur so durch die Seiten und Zack hat man es schon durchgelesen.


Spannung/Story: Wir werden in eine Welt geworfen, wo man immernoch stark die Nachwirkungen des Krieges gegen die Rebellen spürt. Jeder versucht im Grunde nur zu Überleben und Sicherheit durch Geld oder Macht zu erlangen. Snow und seine Familie sind am Tiefpunkt und müssen den Schein vor anderen Wahren. Eine ziehmlich schwere Bürde für einen erst 18. Jährigen Akademiker. Wir begleiten einen jungen Mann, der durch äußere Einflüsse zu dem kaltherzigen, verbitterten Snow geworden ist den wir aus der Panem-Trilogie bereits kennen. Hier nimmt alles seinen Anfang und je tiefer man in seiner Geschichte vorran schreitet umso schokierter ist man als Leser. Man gerät in einen Strudel aus Verrat, Intriegen, Verzweiflung, Machtgier und Überlebenskampf. Oft hätte ich Snow am liebsten geschüttelt und ih angeschrien. Ein Egoist, der jeden Ausnutzt. Es ist einfach grausam wie stark Snow sich vom Kapitol beeinflussen lässt. Aber man versteht am Ende einfach was er alles durchgemacht hat und wieso er sich so entwickelt hat. Damit einverstanden ist vermutlich keiner der Leser. Wie stark Snow's Einfluss bei der Entwicklung der Hungerspiele ist, zeigt sich hier besonders. Er scheint anfangs eher angeekeld zu sein, jedoch ist ihm jedes Mittel recht für Macht und Geld. Er unterdrückt seine Gefühle und redet sich selbst alles schön.

Was Suzanne Collins wirklich gut gemacht hat, das sie wichtige Elemente aus der Panem-Trilogie gut eingebunden und aufgeklärt hat. Sie hat zwar hauptsächlich Snow's Geschichte erzählt, aber immer wieder Hinweise auf die Panem-Trilogie eingestreut. Das war wirklich schön und zeigt nochmal anschaulich wie alles zusammen hängt.

Das Ende scheint aber so ausgelegt zu sein, das der Leser sich Snow's weiteren Werdegang selber ausmalen kann oder vielleicht kommt ja sogar noch ein fünfter Band?!


Fazit: Eine spannende und packende Vorgeschichte um Präsident Snow, die Spielraum für noch weitere Bücher liefert. Eine Verfilmung kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen und würde ich mir wünschen.

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Veröffentlicht am 26.05.2020

Der einsame Jäger

Ein Vampir für gewisse Stunden
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Inhaltsangabe: Leigh Gerard wird auf dem Heimweg von einem Vampir angefallen und gebissen. Nun hat sie sich selbst in einen Blutsauger verwandelt. Der geheimnisvolle Vampir Lucian Argeneau führt Leigh ...

Inhaltsangabe: Leigh Gerard wird auf dem Heimweg von einem Vampir angefallen und gebissen. Nun hat sie sich selbst in einen Blutsauger verwandelt. Der geheimnisvolle Vampir Lucian Argeneau führt Leigh in das Leben als Unsterbliche ein. Und schon bald müssen beide feststellen, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Doch der abtrünnige Vampir ist noch immer auf freiem Fuß und stellt eine Bedrohung für die Menschen dar...


Cover: Das kanllige Pink ist aufjedenfall auffällig. Jedoch weiß ich nicht was der Nagellack mit der Geschichte zu tun hat.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird zwar von Außen erzählt, jedoch Abwechselnd von Leigh und Lucian. Man bekommt einen tiefen Einblick in beider Gedanken und Gefühle.


Spannung/Story: Die Geschichte ist allenvorran wieder ein Mix aus Lovestory, Humor und Erotik. Lynsay Sands bringt den Leser immer wieder zum Lachen, Kopfschütteln oder Schmunzeln. Gewisse Alltagssituationen, die vielleicht der ein oder andere schonmal selbst erlebt hat. Eine süße Liebesgeschichte die sich zwischen Leigh und Lucian entwickelt, das Ende ist natürlich vorraus zu sehen, jedoch ist das voherige Auf und Ab nett geschrieben. Was der Autorin wirklich gut gelungen ist, ist der EInbau von der Thematik Häussliche Gewalt. Ein Thema das auch in der heutigen Zeit immer noch aktuell ist und man persöhnlich vielleicht auch schon erlebt hat bzw jemanden Betroffenen kennt. Das Buch vermittelt unbewusst, Hoffnung auf Befreiung aus so einer Lage und auf eine neue stabile Beziehung. Das ist wirklich gut gemacht und gibt dem ganzen noch mehr Emotionen.
Jedoch bleibt die Action bzw die Spannung in diesem Buch auf der Strecke. Erst in den letzten paar Seiten geht es richtig zur Sache was die Jagd nach dem Abtrünningen Vampir angeht, und das lässt diesen sechsten Band schwächer erscheinen. Es gibt Momente, wo man dachte jetzt Knallts gleich und dann passiert die ganze Zeit nichts. Wirklich Schade, hat mich persöhnlich einfach etwas enttäuscht.


Fazit: Alles in allem was leichtes für Zwischendurch. Trotz der fehlenden Spannung mit viel Humor eine niedliche Lovestory.

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