Erinnerungen...
Final GirlsInhaltsangabe: Vor zehn Jahren hat die Studentin Quincy als Einzige ein Massaker überlebt und inzwischen mühsam in ein normales Leben zurückgefunden. Dann steht plötzlich Samantha vor ihrer Tür, die Ähnliches ...
Inhaltsangabe: Vor zehn Jahren hat die Studentin Quincy als Einzige ein Massaker überlebt und inzwischen mühsam in ein normales Leben zurückgefunden. Dann steht plötzlich Samantha vor ihrer Tür, die Ähnliches durchgemacht hat: Auch sie ist ein "Final Girl". Quincy ist gezwungen, die Schrecken der Vergangenheit erneut zu durchleben-denn es sieht so aus, als wollte jemand jetzt zu Ende bringen, was damals in Pine Cottage begann...
Cover: Das Cover ist schlicht, aber auffällig. Die Schrift kommt sehr gut zur Geltung auf dem schwarzem Hintergrund. Der schwarze Buchschnitt ist allerdings das Highlight optisch gesehen.
Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird aus Quincy's Sicht in Ich-Form erzählt. Es wird zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt. Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten.
Spannung/Story: Die ersten Seiten gehen Spannend los, auch wenn man den Hauptcharakter Quincy erst noch kennen lernen muss. Riley Sager führt uns durch ein Netz von Erinnerungen, verwirrender Gegenwart und belohnt uns mit einem spektakulärem Ende. Auch wenn manche detaillierte Beschreibungen zu gut gemeint waren und die Spannung zwischenzeitig etwas abflaut, packt der Thriller einen richtig. Ab einem gewissem Punkt konnte ich ihn nicht mehr aus der Hand legen. Je weiter man in der Vergangenheit vorrückt, umso spannender wird es. Unerwartete Wendungen und der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit heißen dem Leser ein. Bis zum Ende blickte ich nicht durch, was es mit den "Final Girls" auf sich hat und wer der Täter ist. Was mich positiv überrascht hat, wie gut Riley Sager es geschafft hat, sich in die Opfer solcher traumatisierenden Gewaltverbrechen hineinzuversetzen und genau zu beschreiben was in dieser Person vor sich geht. Das verleiht dem Thriller eine emotional packende Ebene, auf der man mit Quincy mitleidet und verdeutlicht, wie Stark so eine Erfahrung das Leben beeinflusst.
Fazit: Ein Thriller, der anderen Art. Packend, emotional und schockierend.