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Veröffentlicht am 01.02.2023

Zwiegespalten, düster, interessant und verwirrend

Book of Night
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Puh … wo fange ich an. Also das Buch ist für mich irgendwo in der Mitte angesiedelt, weder schlecht noch gut, etwas zwischen 2 und 3 Sternen.
Warum ist dies so. Ganz einfach, es sind wirklich viele Rechtschreibfehler, ...

Puh … wo fange ich an. Also das Buch ist für mich irgendwo in der Mitte angesiedelt, weder schlecht noch gut, etwas zwischen 2 und 3 Sternen.
Warum ist dies so. Ganz einfach, es sind wirklich viele Rechtschreibfehler, ich kann es verstehen, dass man versucht alle Fehler auszumerzen und dies auch extrem viel Zeit in Anspruch nimmt, aber hier waren doch ein paar die den Lesefluss extrem gestört haben. Ich hatte häufiger im Lesefluss Rechtschreibfehler, die ich einfach nicht überlesen konnte und mich dann aufgehangen habe. Diese besagten Sätze musste ich dann wiederholt lesen, um denn Sinn davon richtig zu verstehen und dass hat mich extrem rausgebracht.
Weiterer Punkt waren die unfassbar vielen „neuen“ Wörter und Beschreibungen von etwas, was ich wirklich nicht denken kann. Hier hätte ich mir sowas wie ein Glossar gewünscht, von mir aus hinten im Buch, um nicht zu spoilern, aber es hat sich über das ganze Buch hingezogen und es war und ist immer noch sehr schwer nachzuvollziehen was diese Gloamisten und Blight sind.
Man kommt auch etwas schwer ins Buch, ja ein großer Punkt sind diese Wortneuschöpfungen, die es sehr schweren und auch die Sprünge am Anfang zwischen jetzt und damals sind etwas unverständlich, dies alles klärt sich erst später auf. Für mich waren das aber sehr quälenden 150 Seiten, die erst gelesen werden mussten, um endlich in der Handlung drin zu sein.
Ansonst hat Holly Black eine extrem interessante und düstere Welt geschaffen. Wenn man die ersten langen Seiten hinter sich hat, versteht man die Handlung besser und man wird mitgerissen.

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Veröffentlicht am 25.01.2023

Lieben mit einer halben Seele

True Crown - Die Lady und der Lord Magier
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„True Crown – Die Lady und der Lord Magier“ von Olivia Atwater ist eine fantastische Regency-Romanze. Es spielt in England des 19. Jahrhundert. Die Protagonistin Theodora Ettings, wir im Kindsalter von ...

„True Crown – Die Lady und der Lord Magier“ von Olivia Atwater ist eine fantastische Regency-Romanze. Es spielt in England des 19. Jahrhundert. Die Protagonistin Theodora Ettings, wir im Kindsalter von einem Elfen der Hälfte ihrer Seele beraubt, seit diesem Vorfall kann sie keine Emotionen mehr spüren. Sie sagt frei heraus, was sie denkt, ohne sich über die Konsequenzen bewusst zu sein. Mit diesen eigensinnigen Methoden hat Dora nicht viele Freunde und auch ein Ehemann scheint nicht in Sicht zu sein, da sie eh sowas wie Liebe nicht kennt trauert sie diesem nicht hinterher. Für ihre Cousine und ihrer einzigen Freundin wünscht sie aber einen Ehemann. In London lernt Dora den Lord Magier kennen, der auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Mit ihm bestreitet sie so einige Abenteuer und er versucht ihr mit ihrem Fluch zu helfen.
Ich empfand dieses Buch als sehr gut lesbar, ein Buch für zwischendurch in diesen kalten Tagen, der perfekte Begleiter. Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Story sehr gut folgen, es gibt keine Sprünge in der Handlung. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten und dritten Band.

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Veröffentlicht am 20.01.2023

Halte mich, wenn ich falle! Liebesgeschichte mit Selbstzweifeln

Dark Ivy – Wenn ich falle
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Dark Ivy von Nikola Hotel ist ein wunderhübsch gestaltetes Buch. In der ersten Auflage gab es sogar einen Buchschnitt, der dezent als Efeu sich um das Buch schlingt. Mir hat das schlichte Cover sehr gefallen. ...

Dark Ivy von Nikola Hotel ist ein wunderhübsch gestaltetes Buch. In der ersten Auflage gab es sogar einen Buchschnitt, der dezent als Efeu sich um das Buch schlingt. Mir hat das schlichte Cover sehr gefallen.
Der Klappentext hat einiges von der Story verraten, aber die richtige Spannung hat sich erst innerhalb des Buches aufgebaut. Eden bekommt ein Stipendium an einer Elite-Universität und schon am ersten Tag läuft nichts wie es soll. Das Schicksal hat etwas anderes für sie angedacht und so trifft sie auf eine Gruppe reicher Erstsemestlern mit denen sie Freundschaft schließt. In der Hoffnung, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen versucht sie mitzuhalten und verliebt sich Hals über Kopf.
Die Liebesgeschichte baut sich langsam auf, es ist nicht so, dass sie vom ersten Moment hin und weg voneinander sind. Es ist schön mit anzusehen wie sich die Protagonisten finden und wie viel Verständnis sie füreinander aufbringen. Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung lassen Eden über ihre Vergangenheit hinwegkommen.
Das Buch hat schon echt einen fiesen Cliffhanger … ich kann es nicht erwarten den zweiten Band zu lesen.
Mir hat es Freude bereitet das Buch zu lesen, leider ist es für mich noch nicht ganz 5 Sterne, aber sehr nah dran. Es beinhaltet sensible Themen, die triggern können, mir macht sowas nichts aus, aber der Schluss war auch für mich etwas plötzlich und sehr irritierend. Ich empfehle das Buch trotzdem, weil es wirklich flüssig und gut zu lesen ist und weil es eine wunderschöne Geschichte von zwei sich liebenden Menschen erzählt, die sich näher kommen.

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Veröffentlicht am 17.12.2022

ein Auf und Ab auf der Suche nach dem Herzen

Lightlark
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Das Buch ist einfach wunderhübsch gestaltet, ich habe es sehr geliebt anzuschauen, es sieht so schön in meinem Bücherregal aus.
Zum Inhalt ganz kurz: Isla ist die Wildfolksherrscherin und nimmt an jedem ...

Das Buch ist einfach wunderhübsch gestaltet, ich habe es sehr geliebt anzuschauen, es sieht so schön in meinem Bücherregal aus.
Zum Inhalt ganz kurz: Isla ist die Wildfolksherrscherin und nimmt an jedem alle 100 Jahre wiederkehrenden Centennial teil, um den Fluch zu brechen, der auf ihrem Volk liegt. Jeder der 6 Herrscher verfolgt seinen eigenen Plan, so auch Isla, doch überraschenderweise muss sie sich mit dem König von Lightlark auf die Suche nach dem sagenumwobenen Herz von Lightlark machen.

So viel erst einmal zur Handlung. Das Buch ist ein reines auf und ab, es startet sehr gut, man wird in eine Welt hineingezogen, ohne zu wissen was gerade passiert, man ist mitten im Geschehen. Die Handlung hat viele Up und Downs, stellenweise war es sehr zäh, es ging kaum voran, dann war es plötzlich so spannend, dass man das Buch nicht mehr weglegen konnte. Ein wirkliches auf und ab Spiel.

Ich empfand dieses Auf und Ab teilweise als sehr störend, das Ende war sehr abrupt und extrem viele Fragen wurden einfach nicht beantwortet. Plötzlich entstand in den letzten 50 Seiten eine komplett neue Handlung, ohne Verweise ohne näher darauf einzugehen. Islas Entscheidung ist nachvollziehbar, aber ich muss sagen, der Schluss war sehr gut, aber trotzdem viel zu kurz. Ich hätte es besser empfunden, wenn die Suche etwas kürzer gestaltet worden wäre, stattdessen die neuen komplizierten Fragen, die zum Schluss aufgetaucht sind, mehr eingebunden wurden und man mehr darauf eingegangen wäre.

Alles in allem fand ich das Buch gut, am Anfang war es eher so 3 Sterne, der Schluss war dann doch so extrem überraschend, dass ich meine Meinung doch ändern muss und dem Buch 4 Sterne vergebe. Ich hoffe sehr, dass es einen zweiten Teil geben wird, ich würde sehr gerne wissen, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Wann ist man sich selbst genug, Liebesgeschichte mit trauriger Vergangenheit

We Are Like the Sea
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"We are like the Sea" von Marie Niebler ist ein gut lesbares Buch, flüssig geschrieben, die Sprache gut verständlich. Die Handlung ist tiefgründig, dass ist schon etwas anspruchsvoller.

Lavenders Onkel ...

"We are like the Sea" von Marie Niebler ist ein gut lesbares Buch, flüssig geschrieben, die Sprache gut verständlich. Die Handlung ist tiefgründig, dass ist schon etwas anspruchsvoller.

Lavenders Onkel vererbt ihr nach seinem Tod, durch eine Krebserkrankung, sein Haus auf einer Insel mit Meerblick. Dorthin will sie aber seit vielen Jahren auf Grund eines Schicksalsschlags nicht mehr zurückkehren. Nun wird sie dazu gezwungen, denn sie hat ihr Studium in den Sand gesetzt und ihr Vater möchte Lavender nicht mehr weiter unterstützen. Auf der Insel begegnet sie Jonne, doch ihre Vergangenheit lässt die beiden nicht zusammen kommen.

Dieses Buch beinhaltet viele schwierige Themen, ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich Lavender sehr gut verstehe auch Jonne, ihre Gefühlsausbrüche, ihre Zurückhaltung, ihre Naivität, einfach alles an den beiden. Für viele wird Lavenders Charakter wahrscheinlich etwas unverständlich sein, doch wenn man tiefer blickt, so kann man ihre Handlungsweise verstehen.
Ich empfand es als sehr gut, dass die Autorin beide Protagonisten mit ihren Problemen geschildert hat und einfach aufzeigt, dass niemand von uns unfehlbar ist. Die Frage die sich hier ganz klar kristallisiert ist, "wann sind wir uns selbst genug?"
Ich bin sehr auf den zweiten Band gespannt.

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