Tolles Setting, aber es fehlte etwas
ShadowWarum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Klappentext und der Titel machten mich neugierig.
Cover:
Das Cover mit dem roten Hintergrund, den goldenen Elementen und der ansonsten vorherrschenden ...
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Klappentext und der Titel machten mich neugierig.
Cover:
Das Cover mit dem roten Hintergrund, den goldenen Elementen und der ansonsten vorherrschenden Schlichtheit gefällt mir sehr gut. Auch der Farbschnitt passt gut dazu.
Inhalt:
Sofia leidet unter einem Stalker und will nichts Sehnlicheres, als ihn endlich loszuwerden. Sie kehrt daher in ihre Heimat Sizilien zurück. Dort trifft sie auf Valetin, einem Austauschstudenten der auf dem Weingut ihrer Tante aushilft. Auch wenn er mürrisch ist, so fühlt sie dennoch eine Anziehung zu ihm. Sie ahnt noch nicht, dass auch er ein Geheimnis hat.
Handlung und Thematik:
Das Buch sollte sich vom Klappentext her gefühlt rund um das Thema Stalking drehen, aber diese Aspekte gehen immer wieder verloren. Die Gefahr durch den Stalker verschwindet immer wieder von einem auf den anderen Moment. Was mich allerdings begeistert hat, sind vor allem die Wendungen am Ende und das schöne Setting. Ich hatte dennoch mit mehr Gefühl und Spannung gerechnet.
Charaktere:
In Sofia konnte man sich direkt reindenken, auch wenn sie immer wieder die Angst vor ihrem Stalker verloren hat, was für mich nicht authentisch war. Die Situation als sie Valentin im Ort traf war sehr authentisch, später gab es Stellen wo ich mich in einem anderen Buch wähnte. Valentin begeisterte mich direkt. Der mürrische und geheimnisvolle Kerl passte perfekt ins Buch. Seine Gefühlswelt war etwas authentischer, wenn mir auch hier etwas fehlte. Die Ich-Perspektivenwechsel waren sehr gut gewählt und die Nebencharaktere hatten überwiegend die notwendige Tiefe.
Schreibstil:
Das war das erste Buch von Sophia Como und ich bin leider nicht ganz überzeugt von ihrem Schreibstil. Das Buch an sich ist einfach geschrieben und das Setting sowie Charaktere wunderbar gewählt. Dennoch fehlte mir eine gewisse Tiefe und nennen wir es "Gefühlstreue". In einem Moment wird Spannung aufgebaut, die im nächsten einfach fehlt. Das sorgte dafür, dass für mich Sofia nicht durchgehend authentisch war. Auch riss es mich nicht durchgehend mit. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat waren die Wendungen und das Ende.
Persönliche Gesamtbewertung:
Charaktere nicht ganz so authentisch wie ich sie mir gewünscht hätte, das Setting und die Wendungen machten das aber wieder wett.