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Veröffentlicht am 22.07.2025

Eine Freizeitspionin

Never Trust Your Fake Husband
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Zoe kann sich nicht daran erinnern, warum sie mitten in Paris im Schnee auf der Straße liegt. Ein junger Mann Sawyer findet sie und damit fängt für Zoe das Abenteuer an. Eigentlich sucht Sawyer die Superspionin ...

Zoe kann sich nicht daran erinnern, warum sie mitten in Paris im Schnee auf der Straße liegt. Ein junger Mann Sawyer findet sie und damit fängt für Zoe das Abenteuer an. Eigentlich sucht Sawyer die Superspionin Alex, denn sie hat etwas, dass er im Auftrag eines Geheimdienstes an sich bringen soll. Aber auch der Russe Koslow ist auf der Suche nach dem Stick. SO entspinnt sich in Paris eine Verfolgungsjagd, die auf einem Schiff endet, wo die beiden die Identität von zwei Urlaubern übernehmen und ein Liebespaar spielen müssen. Doch aus Spiel wird immer mehr Zuneigung, doch bis zur Liebe ist noch ein weiter Weg zu gehen.
„Never trust your fake husband“ von Ally Carter ist ein etwas ungewöhnlicher Liebesroman, der um einige Ecken zum Ziel führt. Die Hauptcharaktere sind Zoe, die eine Zwillingsschwester hat, und Sawyer, ein Geheimagent, der für seinen Auftraggeber einen Datenstick finden soll. So weit so gut, und hier beginnen die Komplikationen, die in eine sehr netten Verfolgungsjagd ausartet. Wie auf dem Cover zu sehen ist, findet ein großer Teil in Paris, der Stadt der Liebe statt. Eigentlich möchte Sawyer nur den Stick und auch Zoe möchte am liebsten gleich nach Hause. Das ist schwierig, da sie zu Beginn gar nicht weiß, wer sie ist. Das führt schon zu den ersten Verwicklungen, denen natürlich noch weitere folgen werden, denn darauf ist dieser Roman aufgebaut. Die Autorin hat diese Liebesgeschichte in einen spannenden Agentenkrimi eingebaut und damit eine sehr gut lesbare zweite Story aufgebaut. Damit hat diese Geschichte auch einen nachvollziehbaren Handlungsstrang. Der Rest ist einfach nur ein nette Liebesgeschichte mit ups and downs.
Dieses Buch ist zwar nicht mein bevorzugtes Genre habe mich aber trotzdem gut unterhalten. Sehr amüsante Fassung einer einfachen Geschichte.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Auf einer langen Reise

Sunbirds
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Anne und Robert leben ein gutes Leben in Schottland gemeinsam mit ihrem Sohn Torran und ihrer Nichte Esther. Doch auf einer Indienreise verschwindet Torran spurlos aus einem Hotel. Annes und Robert fahren ...

Anne und Robert leben ein gutes Leben in Schottland gemeinsam mit ihrem Sohn Torran und ihrer Nichte Esther. Doch auf einer Indienreise verschwindet Torran spurlos aus einem Hotel. Annes und Robert fahren wieder zurück nach Hause, doch allen voran Anne gibt keine Ruhe, um endlich ihren Sohn wieder zu finden. Nach 7 Jahren gibt es einen Hinweis über ihn, den ihre Nichte Esther, eine Journalistin gefunden hat und darüber auch einen Artikel geschrieben hat. Also macht sie sich mit Esther auf den Weg zurück nach Indien und nimmt die Spur ihres Sohnes auf. Aber das ist noch etwas, das sie finden will.
„Sunbirds“ von Penelope Slocomb ist ein Roman einer sehr interessanten Reise auf der Suche nach einer Person, aber nicht nur, da steckt auch mehr dahinter. Das Ehepaar Anne und Robert sind auf der Suche nach ihrem verschwundenen Sohn Torran und Anne macht sich dann am Ende auf den Weg zurück nach Indien. Gemeinsam mit ihrer Nichte Esther, die Anne zu Beginn nicht mag. Doch sie nähern sich auf der Suche stark an und klären ihr Verhältnis zueinander. Begleitet werden sie von Menschen, die ihnen Wege aufzeigen. Da ist auf der einen Seite Liam, den Anne auf ihrer Reise trifft und mit dem sie eine interessante Zeit verbringt auf der Suche nach sich selbst. Nachdem sie weitere Spuren finden, machen sich Esther und Anne auf den Weg in die Berge zu einem geheimen Ort, wo sich Sunbirds aufhalten sollen und Torran gesichtet wurde. Begleitet werden sie Von Dawa Tsering einem Berg- und spirituellen Führer. Dieser bringt Anne näher zu sich selbst. Diese spirituellen Reisen in Indien sind es, die dieses Buch interessant machen und lesenswert. Die Autorin begleitet dieses Erlebnis durch eine sehr einfühlsame Sprache, die hier sehr angemessen erscheint. Die Such nach einer Person und die Entwicklung der Person Anne machen die Story interessant und die erzählten Bilder aus Indien tun ihr Übriges.
Für mich war dieser Roman schon deshalb sehr interessant, da ich über die Spiritualität in Indien viel gehört habe, aber mehr auch nicht. Hier wird in einer sehr nachvollziehbaren Art und Weise mein Horizont erweitert und eine sehr gute Unterhaltung war es obendrein noch.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Spurlos verschwunden

Todesrache
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Hatty, Jasmin und ihre Familie machen Urlaub im Caper an einem See. Es is Die neue Familie des ehemaligen Richters Gerlach. Die beiden Mädchen sind sehr neugierig, da Hattys Bruder überhaupt nicht mehr ...

Hatty, Jasmin und ihre Familie machen Urlaub im Caper an einem See. Es is Die neue Familie des ehemaligen Richters Gerlach. Die beiden Mädchen sind sehr neugierig, da Hattys Bruder überhaupt nicht mehr spricht und sich verändert hat. Als sie den Camper untersuchen, machen sie eine überraschende Entdeckung, die ihnen Angst macht. Kurz darauf wird die Familie entführt. Zur gleichen Zeit bekommt Marten S. Snijder einen sehr kurzen Anruf von der verschwundenen Sabine Nemetz. In Windeseile stellt er ein neues kleines Team zusammen und macht sich auf die Suche.
"Todesrache" von Andreas Gruber ist sozusagen der Anschluss an seinen Vorgänger "Tosesschmerz", kann aber auch ganz alleine für sich gelesen werden. Wieder steht Marten S. Snijder im Mittelpunkt. Beim letzten Mal hat er sein ganzes Team verloren und jetzt taucht auf einmal eine Botschaft von Sabine auf. Er stellt ein neues Team auf und hier gehört auch der Leipziger Kommissar Pulaski dazu, der einen eigenen persönlichen Fall aufklären möchte. In guter alter Grubermanier sind alle Fälle, die hier beschrieben werden miteinander verwoben und laufen nebeneinander her. Sie sind alleine für sich schon sehr spannend, doch in ihrer geballten Kraft stehen sie für absolute Höchstspannung. Diese Figur Snijder gibt sich keinen Konventionen hin und ermittelt in konsequenter Direktheit und bekommt durch seine Erfolge auch immer wieder Rückendeckung seine Vorgesetzten. Aber auch sein Team sind Spitzenkräfte, wie Marc, ein ehemaliger whitehat und Miyu eine Autistin mit einer exklusiven Begabung. Diesmal ist noch Kommissar Pulaski beteiligt, der auch gerne Grenzen überschreitet. Bei dem Gegener, der ihnen gegenübersteht ist dies aber auch notwendig.
Ich liebe Thriller vonAndreas Gruber, da sie immer Höchstspannung bieten und durch die Sprache, die der Autor benutzt, auch immer gut zu verstehen und zu lesen sind. Diese Thriller kann ich von ganzem Herzen empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Ein ereignisreiches Jahr

Himmel ohne Ende
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Ein ereignisreiches Jahr im Leben der 15-jährigen Charlie. Sie macht einiges durch in dieser Zeit von Ablehnung über Zuneigung und Liebe, Verlust und Trauer und unbändige Freude. Sie träumt sich ihr Leben, ...

Ein ereignisreiches Jahr im Leben der 15-jährigen Charlie. Sie macht einiges durch in dieser Zeit von Ablehnung über Zuneigung und Liebe, Verlust und Trauer und unbändige Freude. Sie träumt sich ihr Leben, an dem sie manchmal zu verzweifeln scheint, aber mehr und mehr machen ihre Freunde, und hier vor allem Pommes, ihr Mut ihr Leben zu leben. Sie hat einiges an Auf und Abs zu erleben in ihrem Elternhaus, mit der Abwesenheit des Vaters und dem neuen Freund der Mutter und einer neuen Schwester. Das alles kann sie mit Hilfe ihrer Freunde aushalten und auch der Tod der Großmutter wirft sie nicht aus der Bahn, denn wie sagt sie die Erinnerungen an Menschen sind unsere Asse im Ärmel und davon hat Charlie einige.
Der Roman „Himmel ohne Ende“ von Julia Engelmann sind die Erlebnisse der pubertären Charlie und ihrer Freunde und Familienmitglieder. Julia Engelmann erzählt diese Geschichte, wie sie auch ihre Poetry Slam Geschichten erzählt, voller Emotionen und Empathie zu den Menschen. Diese Charlie ist schon ein ganz eigener Typ, denn sie lebt in ihrer Gedankenwelt und wirkt daher zu Beginn sehr abweisend zu den meisten Menschen. Doch dieses wird sich im Laufe des Romans ändern, denn sie hat einen wichtigen Menschen an ihrer Seite, der ähnlich ist wie sie, aber ganz anders wirkt. So ist das nun mal mit uns Menschen und ich glaube in der Pubertät wirkt alles noch viel stärker, wie durch eine Lupe betrachtet. Das macht auch die Autorin, die auf einige Dinge sehr verstärkt schaut. Da ist z.B. ihr Hamster Markus, der ihr Vertrauter ist zu Beginn der Erzählung und durch dessen Tod sie mehr auf sich alleine gestellt ist und natürlich auf Pommes, der eine verlässliche Größe in ihrem Leben wird. Auch wenn er nicht da ist, wächst ihr Selbstbewusstsein und das tut dieser Figur sehr gut. Auch ihre Oma ist ein Fixpunkt in ihrem Leben und auch ihr Tod macht sie am Ende stärker, da ihre Oma ihr Lebenshinweise gibt, die sie beherzigen soll. Dieser Roman zeigt die Entwicklung der Jugendlichen Charlie auf der Schwelle eines neuen Lebens, dass sie am Ende bereit ist zu führen und nicht nur darüber nachzudenken und sich Sorgen zu machen, über Gott und die Welt
Ich kannte Julia Engelmann schon aus ihrer Poetry Slam Zeit und mochte ihre sehr treffenden Geschichten sehr, vor allem ihren bekanntesten „Eines Tages, Baby“. In dieser Tradition ist auch dieser Roman geschrieben und ich bin nicht enttäuscht worden, denn dieser Roman ist ein tolles Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Menschliche Verstrickungen

Das Nest
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Fran und Dom besitzen einen Platz, auf dem sie Wohnwagen vermieten. In einem leben ihre Schwester Ros und ihr Lebensgefährte Ellis mit deren Tochter Sadie. Sadie und der Sohn von Fran Bruno gehen in die ...

Fran und Dom besitzen einen Platz, auf dem sie Wohnwagen vermieten. In einem leben ihre Schwester Ros und ihr Lebensgefährte Ellis mit deren Tochter Sadie. Sadie und der Sohn von Fran Bruno gehen in die gleiche Klasse. Fran ist gerne draußen am Wasser und beobachtet Vögel und deren Gelege. Dort fühlt sie sich am wohlsten. Am Rande des Campingplatzes leben Tad und seine Familie. Sie sind Roma und ein umherziehendes Volk, dass über den Winter hier am See leben. Als die Kinder eine neue Lehrerin in der Schule bekommen, ändert sich das Verhalten von Sadie und Bruno. Außerdem werden in der Umgebung immer wieder tote Vögel gefunden. Dann eines Tages verschwinden auch die neue Lehrerin und Ellis, Frans Schwager.
Der Roman „Das Netz“ von Sophie Morton-Thomas kommt mit einem sehr mystischen Cover daher. Handelt es sich um Fran oder um Sadie oder um die neue Lehrerin, es bleibt etwas im Dunkeln. Genau wie die Story, auch sie bleibt für mich etwas undurchsichtig. Es handelt sich um einen Roman Noir und ja das kommt mir auch so vor. Denn die Hauptcharaktere, denen die Kapitel gewidmet sind, bewegen sich gleitend aufeinander zu und voneinander weg. Es mag auch daran liegen, dass die Familie von Tad Roma sind, ein fahrendes Volk und das hier leichte Vorurteile tief im Innern verarbeitet werden. Für Fran sind die Vögel, die sie beobachtet ein Ankerpunkt in ihrem Leben. Ihr Mann, der außerhalb des Platzes arbeitet, ist keine richtige Stütze für sie und auch Bruno zieht es mehr zu seiner Cousine Sadie. Diese lebt mit ihren Eltern Ros und Ellis auch auf dem Campingplatz. Sadie ist in der beginnenden Pubertät und hat mit sich selber einige Probleme. In diesem Fall ist Tad ein guter Gesprächspartner für sie. Hier begegnen sich die beiden Welten am intensivsten. Als der Mord geschieht, nimmt der Krimi Fahrt auf. Doch die Spannung ist nur am Rande spürbar.
Für mich ist dieser Vertreter des Roman Noir sehr schwer verständlich und ich bin nicht wirklich mit ihm warm geworden. Interessant war es für mich kennenzulernen, wie sich dieses Genre darstellt. Ich denke der Roman ist etwas für Leser, die sich in diesem Genre mehr zu Hause fühlen als ich.

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