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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2025

Unterhaltsames Konzept mit etwas überspitztem Humor.

Sieben Männer später
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Esther ist fast 30 und deprimiert, weil sie immer noch Single ist und bisher kein Glück in der Liebe hatte. Zusammen mit ihren WG-Freundinnen Lou und Bibi beschließt sie, sich in der Kneipe um die Ecke ...

Esther ist fast 30 und deprimiert, weil sie immer noch Single ist und bisher kein Glück in der Liebe hatte. Zusammen mit ihren WG-Freundinnen Lou und Bibi beschließt sie, sich in der Kneipe um die Ecke den Frust in Alkohol zu ertränken. Auf einer Sitzbank finden die Mädels eine alte Ausgabe einer Frauenzeitschrift, in der es heißt, man würde nur 7 bestimmte Beziehungen führen und unter diesen Männern befindet sich der richtige, sprich der Seelenpartner.

Die Mission ist ab diesem Augenblick der Erkenntnis klar: alle Verflossenen müssen kontaktiert und ab sofort nochmals gedatet werden. Esther würde es sich schließlich nie verzeihen, ihrer großen Liebe bereits begegnet zu sein, nur um diese dann wieder zu verlieren.

Wir begleiten also die Protagonistin bei all ihren Gedankengängen, Rückblicken, gesammelten Erfahrungen und natürlich den Momenten der Wiederbegegnung. Das Buch ist unterhaltsam, feministisch, kurzweilig, derb, lustig, regt aber auch zum Nachdenken an. Es geht um das eigene Selbstbild, die Selbstliebe, wie authentisch man wirklich in Beziehungen ist und was man sich alles von Männern bieten lässt, nur um nicht alleine zu sein.

Ein durchaus ganz nettes Buch für zwischendurch zum wegsnacken. Der Humor ist manchmal natürlich etwas überspitzt, aber der Nebenplot der Mädelsfreundschaft wirklich herzerwärmend. Auch dass jeder Typ, mit dem sich Esther trifft, völlig verschieden im Vergleich mit den anderen Kandidaten ist, fand ich super. Ich denke, jede Leserin wird sich in die eine oder andere Situation hineinversetzen können.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Ganz großer FLOP! Was für eine Enttäuschung. Unverständlicher Overhype.

Divine Rivals
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Wieder mal ein Beispiel dafür, dass ein wunderschönes Cover einen äußerst trivialen Plot nicht wettmachen kann. Warum wird dieses Buch bloß so gehypt??

Iris Winnow und Roman Kitt arbeiten bei der gleichen ...

Wieder mal ein Beispiel dafür, dass ein wunderschönes Cover einen äußerst trivialen Plot nicht wettmachen kann. Warum wird dieses Buch bloß so gehypt??

Iris Winnow und Roman Kitt arbeiten bei der gleichen Zeitung in dem kleinen Städtchen Oath und konkurrieren um eine Beförderung, während Iris Bruder Forest in den Krieg zieht, da der Gott des Unten und die Göttin des Oben sich mit Hilfe der Menschen, die sich ihnen anschließen, gegenseitig bekämpfen.

Sowohl Iris als auch Roman sind im Besitz einer magischen Schreibmaschine, über die sie Brieffreunde werden. Iris ist der mysteriöse Schreiber unbekannt, aber Roman weiß von Anfang an, dass am anderen Ende Iris sitzt. Als ihr Bruder vermisst wird, beschließt sie Kriegskorrespondentin zu werden, um mehr über seinen Verbleib herauszufinden. Roman reist ihr hinterher. Er will sie nicht nur beschützen, sondern auch sein Geheimnis lüften.

Wir erleben hier also zwei Brieffreunde, die sich ineinander verlieben und einige Eindrücke von der Front, von Verletzten, von Ungeheuern, die ausgesendet vom Gott des Unten die Städte bedrohen usw. Und das war es im Grunde auch schon. Die Beziehung war hölzern, bieder, kindisch und m. E. auch unromantisch. Die ganze Story war total langweilig, vorhersehbar und ist eher für Kinder bzw. sehr junge Jugendliche geeignet.

Ich kann mir nicht vorstellen, den 2. Teil zu lesen. Die Protagonisten und ihr Schicksal sind mir ziemlich egal und dieser Götterkrieg packt mich auch überhaupt nicht, im Gegenteil. DIVINE RIVALS darf sich nun bei den Flops einreihen, auch wenn es mich ein bisschen traurig macht.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Raffinierter, düsterer, wirklich gut geschriebener Thriller.

Die perfekte Mutter
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Das war ein richtig guter Thriller nach meinem Geschmack. Kurzweilig, spannend, falsche Fährten legend, düster, raffiniert, tragisch, dramatisch, atmosphärisch, mit interessanten Protagonisten und einem ...

Das war ein richtig guter Thriller nach meinem Geschmack. Kurzweilig, spannend, falsche Fährten legend, düster, raffiniert, tragisch, dramatisch, atmosphärisch, mit interessanten Protagonisten und einem zufriedenstellenden Ende.

Molly Sanderson versucht zusammen mit ihrem Ehemann Justin, sich ein neues Leben in Ridgedale aufzubauen, um über die Totgeburt hinwegzukommen, die sie kurz zuvor erleiden mussten. Während Justin an der örtlichen Universität eine Stelle angeboten bekommt, arbeitet Molly als Journalistin bei der örtlichen kleinen Tageszeitung.

Aufgrund von Personalmangel wird sie auf den Fall angesetzt, der die Kleinstadt derzeit in Atem hält: ein Säugling wird tot am Fluss eines Waldgebietes aufgefunden. Trotz Bedenken ihres Umfelds, stellt Molly Nachforschungen an und will den Hintergründen auf die Spur kommen. Dabei entdeckt sie jedoch viele gut gehütete Geheimnisse über Personen, die eigentlich über jeden Zweifel erhaben sind. Der Leichenfund bringt so einige längst vergessene Geschichten auf den Tisch, die die Beteiligten sicher begraben wähnten.

Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten und demnächst EINE PERFEKTE EHE von ihr lesen.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

So unfassbar gut. Und dieser Cliffhanger! So fies! Ich liebe diese Reihe.

Pretty Savage - Süßer als Verrat
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Einfach nur WOW. Meines Erachtens hat sich Tami Fischer mit ihrer „Manhattan Elite“ Reihe selbst übertroffen. Wie im 1. Band stand mir auch hier, am Ende des Buches, der Mund offen. WTF - was war das bitte ...

Einfach nur WOW. Meines Erachtens hat sich Tami Fischer mit ihrer „Manhattan Elite“ Reihe selbst übertroffen. Wie im 1. Band stand mir auch hier, am Ende des Buches, der Mund offen. WTF - was war das bitte für ein krasser Cliffhanger? Wie soll ich das jetzt bitte bis Dezember aushalten?!

In PRETTY SAVAGE wird endlich Paytons Geheimnis um ihren ominösen Sugardaddy gelüftet. Außerdem konfrontiert Sarah Monroe mit dem unfassbar erschütternden Ereignis, dessen Zeuge sie am Schluss von Teil wurde. Donovan hadert nicht nur mit seinem Liebeskummer, sondern auch mit der Liebespartnerwahl seiner Schwester Holland und ihrem ausschweifenden Drogenkonsum.

Es passiert in diesen Büchern einfach unheimlich viel, ohne dass es überladen wirkt. Kein/e Protagonist/in kommt zu kurz. Tami Fischer schreibt so spannend, dass man einfach weiter und immer weiter lesen möchte. Das New Yorker High Society Setting kommt mal wieder ultra gut rüber, was mir besonders gefällt, denn ich liebe NY-Romane.

Auch in PRETTY SAVAGE gibt es nur wenig, aber dafür genau richtig dosierten Spice, der sehr ästhetisch beschrieben wird. Man verliebt sich als Leserin einfach in diese tollen Männer. Seufz … Absolute Empfehlung. Lest diese Reihe!

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Ist ja ganz nett, aber warum dieser Overhype ??

A Place to Love
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Endlich habe ich den 1. Band der so beliebten „Cherry Hill“ Reihe von Lilly Lucas gelesen, was im Übrigen mein 1. Buch der Autorin ist. Gefühlt bei jedem Buchblogger wird sie gezeigt bzw. besprochen und ...

Endlich habe ich den 1. Band der so beliebten „Cherry Hill“ Reihe von Lilly Lucas gelesen, was im Übrigen mein 1. Buch der Autorin ist. Gefühlt bei jedem Buchblogger wird sie gezeigt bzw. besprochen und ich wollte endlich mal mitreden können und herausfinden, ob sie mich auch so begeistern kann, wie alle anderen.

Und ich muss ganz klar sagen, nein, das kann sie leider nicht und beim besten Willen verstehe ich den Hype mal so überhaupt nicht. Ja, die Story ist OK, der Plot ist ja ganz NETT und die cozy Summer-Farmer-Vibes auch ganz schön, aber mehr doch auch nicht?!

Die Autorin hat einen wirklich guten, kurzweiligen Schreibstil, aber der Inhalt der Geschichte ist doch komplett unaufgeregt und überhaupt nichts Besonderes. Ein Buch, das man so nebenbei mit seinen wenigen Seiten wegsnacken kann, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Juniper verlässt unter einem Vorwand ihre große Liebe Henry, um sich gemeinsam mit ihren Schwestern und ihrer Mutter um die Pfirsichfarm des verstorbenen Vaters zu kümmern. Mit gebrochenem Herzen stellt sie ihre eigenen Bedürfnisse hintenan und versucht, so gut es geht, alles am Laufen zu halten. Als jedoch Henry wie aus heiterem Himmel plötzlich auf der Obstplantage auftaucht, gerät ihr Leben aus den Fugen, da er etwas Wichtiges mit ihr zu klären hat. Des Weiteren kommen nun die Geheimnisse ans Tageslicht, die sie eigentlich vor ihrer Familie und auch vor Henry unter Verschluss halten wollte.

Die Protagonisten sind allesamt sympathisch, das Farm- und Familienleben eine schöne Idee, aber wie gesagt: in meinen Augen ein völliger Overhype. Wenn es sich ergibt und zeitlich passt, würde ich die Reihe wohl auch weiterlesen, sie hat aber für mich keine Priorität.

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