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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2025

Einfach nur WOW mit einem WTF Cliffhanger. So, so gut!

Pretty Scandalous - Heißer als Rache
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Dies ist mein 1. Buch, das ich von Tami Fischer lese und ich kann nur sagen: WOW - was für ein gelungener Reihenauftakt. Es ist bei Weitem kein 08/15 romantischer Liebesroman, wie man ihn evtl. bei dem ...

Dies ist mein 1. Buch, das ich von Tami Fischer lese und ich kann nur sagen: WOW - was für ein gelungener Reihenauftakt. Es ist bei Weitem kein 08/15 romantischer Liebesroman, wie man ihn evtl. bei dem süßen, kitschigen Cover erwarten würde. Und das Ende hat es sowas von rausgehauen, da ich einen ziemlichen WHAT THE FUCK Moment hatte.

PRETTY SCANDALOUS enthält sehr wenig Spice, was aber m. E. von der Autorin beabsichtigt ist und gut dosiert wurde. Der Fokus liegt auf dem Suspense Anteil, also dem mysteriösen Plot rund um Sarahs Zwillingsschwester Payton, die dem Leser im Laufe der Geschichte immer mehr Rätsel aufgeben wird.

Diese wurde offenbar an der Columbia University, während ihres Studiums, von ihrer dortigen Freundesclique misshandelt, unter Drogen gesetzt und psychisch fertig gemacht. Sarah schwört sich, die Geschehnisse aufzuklären, fliegt nach New York und schlüpft in Paytons Rolle. Einen nach dem anderen knöpft sie sich nun vor, mit der Absicht, es ihnen heimzuzahlen und ihr High-Society-Leben zu zerstören.

Doch als sich Sarah ausgerechnet in eine Person verliebt, die eigentlich tabu sein sollte, verstrickt sie sich in immer größere Schwierigkeiten. Zeitgleich verhält sich Payton immer komischer, ist nicht mehr erreichbar und hat permanent Ausreden.

Der Spannungsbogen in diesem Roman ist sehr gut aufgebaut, der Schreibstil hervorragend, das New York Setting genial und die Protagonisten durchweg passend und authentisch ausgearbeitet. Keine Sekunde wird es langweilig und der Cliffhanger am Ende lässt den Leser staunend zurück. Ich bin jetzt so ungeduldig, was es damit auf sich hat, dass ich sofort PRETTY SAVAGE begonnen habe.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Kontroverse, ultra spicy und spannende Dark Romance. Richtig, richtig gut!

Tears of Tess - Buch 1
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TESS OF TEARS ist eine im Dark Romance Bereich sehr gehypte und erfolgreiche 5-teilige Reihe, erschienen im Festa Verlag. Und genau deshalb hat sie mein Interesse geweckt, weil der Plot nicht nur offensichtlich ...

TESS OF TEARS ist eine im Dark Romance Bereich sehr gehypte und erfolgreiche 5-teilige Reihe, erschienen im Festa Verlag. Und genau deshalb hat sie mein Interesse geweckt, weil der Plot nicht nur offensichtlich sehr kontrovers ist, sondern auch mehr dahinter stecken muss, als nur stupide aneinandergereihte Sexszenen.

Und genau so war es auch. Es gab einen interessanten roten Faden, den die Autorin nie aus den Augen verloren und es Gott sei Dank auch mit der Häufigkeit der Erotikszenen nicht extrem übertrieben hat. Der Roman ist die perfekte Mischung aus angemessenem Spice, Crime, Thriller, Romance und Drama.

Warum geht es? Die Australier Tess und Brax sind seit längerem ein Pärchen und freuen sich auf ihren gemeinsamen Urlaub in Mexiko. Tess erhofft sich nicht nur mehr, sondern auch ausgefalleneren Sex mit ihrem Freund, der mehr die 08/15 Nummer bevorzugt. Sie will ihm gestehen, dass ihr Liebesleben ein Update benötigt.

Doch dazu kommt es nicht, denn bei einem Ausflug wird Brax niedergeschlagen und Tess entführt. Sie verbringt 1 Woche in der Gewalt brutaler Menschenhändler, bevor sie an ihren neuen „Meister“ Q. Mercer verkauft wird. Ausgerechnet er erfüllt ihr ihre geheimen sexuellen Fantasien und täglich hadert sie mit ihrem schlechten Gewissen, ihren Gefühlen und dem inneren Zwiespalt, einerseits Entkommen und andererseits bleiben zu wollen.

Peppa Winters Schreibstil ist so gut, dass ich die immerhin 520 Seiten an nur 2 Tagen durchgesuchtet habe. Natürlich ist das Buch sehr kontrovers und schonungslos, aber auch kreativ und vor allem spannend, weil die ganze Zeit immer irgendwas passiert. Teil 2 liegt bereits auf meinem SuB und wird natürlich auch zeitnah gelesen.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Grausamer, brutaler, kreativer Horror. Einziges Manko: Das Ende.

Die Universität
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Dies ist mein erstes Buch von Bentley Little und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Man bekommt das, was man von einem Horrorroman erwartet: schonungslose, brutale, makabre, blutige, kontroverse ...

Dies ist mein erstes Buch von Bentley Little und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Man bekommt das, was man von einem Horrorroman erwartet: schonungslose, brutale, makabre, blutige, kontroverse und explizite Szenen.

Nicht nur das Universitäts-Setting, sondern auch den kurzweiligen, bildhaften Schreibstil fand ich unheimlich gut. Das Buch hat mit knapp 500 Seiten auch genau die richtige Länge gehabt. Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass wirklich immer was passiert ist. In jedem Kapitel geschjeht etwas neues Abscheuliches an dieser Schule, sodass es nie langweilig oder langatmig wird. Der ganze Plot, eine quasi lebendige, denkende Universität als das Böse zu wählen, war sehr kreativ und interessant.

Um was geht es? An der Brea University explodiert die Zahl der Gewaltverbrechen und niemanden scheint es zu kümmern oder aufzufallen. Nur einer kleinen Gruppe um den Schüler und Redakteur der Schülerzeitung Jim, sowie dem Dozenten für Horrorliteratur Ian, gelingt es, sich nicht von der Brutalität anstecken zu lassen.

Gemeinsam wollen sie eine Lösung finden und den Ursachen auf den Grund gehen, warum die Universität ein Eigenleben entwickelt. Hilfe erhalten sie von dem Brand- und Sprengstoffexperten Gifford Stevens, der zufällig auch eine bekannte Doktorarbeit über Spukphänomene und böse Entitäten verfasst hat.

DIE UNIVERSITÄT ist eine sehr obszöne Geschichte, in der viel sexualisierte Gewalt und Rassenhass vorkommt. Die Besessenheit und die Grausamkeiten der Schüler wurden authentisch dargestellt. Die Hauptprotagonisten waren sympathisch und man hat jederzeit mit ihnen mitgefiebert. Lediglich das Ende wurde mir zu schnell und nicht ausschweifend bzw. spektakulär genug beschrieben. Ansonsten hätte ich 4,5 Sterne vergeben. An kreativen Tötungsszenen hat es dem Autor aber weiß Gott nicht gemangelt.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Thema verfehlt. Eine Katastrophe.

Maschinen wie ich
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Was für ein langweiliger, enttäuschender und unstrukturierter Unsinn. Schade um meine Lesezeit und schade um den eigentlich spannenden Plot, in dem sich der selbst ernannte (Über)Lebenskünstler Charlie ...

Was für ein langweiliger, enttäuschender und unstrukturierter Unsinn. Schade um meine Lesezeit und schade um den eigentlich spannenden Plot, in dem sich der selbst ernannte (Über)Lebenskünstler Charlie vom Erbe seiner Tante den extrem teuren Androiden ADAM kauft. Zur Gesellschaft, zum Spaß, um die neueste Technologie auszuprobieren, aus Neugier.

Er bittet seine Nachbarin Miranda, die über ihm wohnt, ADAM gemeinsam „einzustellen“. Zu gleichen Teilen definieren die beiden nun ihre Präferenzen bezüglich Charaktereigenschaften, ohne sich jedoch dabei abzusprechen. ADAM fängt irgendwann an, sich in Miranda zu verlieben und wird Charlies Konkurrent um ihre Gunst.

Charlie benutzt unterdessen ADAM dazu, am Börsenmarkt viel Geld zu erwirtschaften, während Charlie selbst den lieben langen Tag mit Nichtstun, Spazierengehen oder dem Besuch von Demonstrationen verbringt. Irgendwann jedoch wird der Android nicht nur handgreiflich, sondern definiert für sich Gut und Böse und leitet entsprechende Maßnahmen ein, die Charlie und Miranda am Ende Kopf und Kragen kosten könnten. Außerdem fangen andere Androiden an, Selbstmord zu begehen und sich quasi abzuschalten.

Wer nun glaubt, eine Art Sci-Fi-Horror-Dystopie zu lesen, irrt sich gewaltig. In diesem Roman passiert so gut wie gar nichts, die Protagonisten sind unsympathisch, permanent wird der Leser mit der Politik bezüglich des Falklandkrieges gelangweilt, eine Interaktion zwischen Mensch und Android kommt kaum vor und selbst wenn sind die Szenen auch nicht spannend.

Dieser Roman macht weder nachdenklich noch regt er groß zum Philosophieren an. Die Botschaft des Autors, dass man Menschen eben nicht nachbauen kann, ist nichts Neues und dieses Werk ist bezüglich des Themas KI weit unter seinen Möglichkeiten geblieben.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Etwas besser als der Auftakt, aber immer noch sehr langweilig.

Ruins of Love. Gespalten (Grace & Hayden 2)
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Wenn ich ein Auge zudrücke, schafft es Band 2 der RUINS OF LOVE Reihe gerade so auf 3 Sterne und ist somit eine leichte Verbesserung zum Auftakt. Jedoch auch hier war ich oft schwer am Atmen und Augenrollen, ...

Wenn ich ein Auge zudrücke, schafft es Band 2 der RUINS OF LOVE Reihe gerade so auf 3 Sterne und ist somit eine leichte Verbesserung zum Auftakt. Jedoch auch hier war ich oft schwer am Atmen und Augenrollen, weil es so gut wie keine Handlung, aber dafür endlose innere Dialoge der Protagonisten gibt, die sich permanent wiederholen und bereits aus Band 1 bekannt sind.

Es dreht sich ständig nur um die Gedanken und Gefühle von Grace und Hayden zueinander, anstatt die Dystopie endlich mal zum Laufen zu bringen. Selbst wenn mal irgendwas in diesem Camp oder auf den Streifzügen passiert, macht es sich die Autorin schriftstellerisch recht einfach und wählt m. E. eine Situation bzw. Entwicklung, die relativ schnell zu beschreiben und total banal ist. Auch das Verhalten einiger Charaktere machte überhaupt keinen Sinn.

Potenzial gab es, um aus einigen Szenen eine Wendung, fiese Intrige oder Tragödie zu formen, aber es wurde stets die langweiligste Variante gewählt. Immerhin gab es etwas mehr Spice und zum Schluss auch einen Cliffhanger, aber ob und wann ich Band 3 und 4 lese/höre bleibt fraglich. Von mir leider keine wirkliche Empfehlung - RUINS OF LOVE ist bisher eigentlich eher Zeitverschwendung.

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