Schöne Geschichte mit viel Tiefe
Wenn ich uns verliereEines Nachts lernt Maggie Leo kennen. Nach einer gemeinsamen Nacht trennen sich ihre Wege wieder. 2 Jahre später treffen sie sich dann zufällig in einem Café wieder. Maggie fühlt sich eigentlich immer ...
Eines Nachts lernt Maggie Leo kennen. Nach einer gemeinsamen Nacht trennen sich ihre Wege wieder. 2 Jahre später treffen sie sich dann zufällig in einem Café wieder. Maggie fühlt sich eigentlich immer noch zu Leo hingezogen, aber da er ihr größtes Geheimnis kennt, versucht sie auf Abstand zu gehen. Er weiß zu viel über die Nacht, wo ihre Schwester gestorben ist.
Die Geschichte lies sich flüssig lesen und mir ist es schwergefallen das Buch aus der Hand zu legen. Gerade Maggie‘s Charakter wurde meiner Meinung nach sehr gut rübergebracht. So gut, dass sie mir ab einem gewissen Punkt mit ihrer Impulsivität schon auf die Nerven gegangen ist. Aufgrund ihrer Erfahrungen habe ich aber auch Mitleid für sie empfunden. Die beiden Charaktere wurden mit viel Liebe und Geduld ausgearbeitet. Ich konnte zwar einige Handlungen und Gedanken von Maggie nicht nachvollziehen, aber das lag wohl einfach an der Erkrankung, von der ich nicht betroffen bin und es mir aufgrund dessen schwerer gefallen ist, es zu verstehen.
Das Ende wurde nochmal echt spannend und ich habe Maggie noch etwas besser verstehen können. Das Buch hat es geschafft, mir einen Einblick in eine Variante der Krankheit zu geben und bisher ist es auch das erste Buch gewesen, wo ich das Gefühl hatte, dass eine Erkrankung, ein Problem, wirklich gut ausgearbeitet rübergebracht wurde und die Handlung stetig beeinflusst hat.
Wer gerne Bücher liest, in denen die Psyche eine große Rolle spielt, sollte sich dieses Buch definitiv mal angeschaut haben.