Rebel Skies
Rebel Skies – Verbotene Papiermagie (Rebel Skies 1)Die Handlung beginnt eher gemächlich, nimmt dann aber rasant an Fahrt auf. Gemeinsam mit Kurara entdeckt man Mikoshima und die faszinierende Papiermagie.
Dieser Aspekt bringt eine schöne, unterhaltsame ...
Die Handlung beginnt eher gemächlich, nimmt dann aber rasant an Fahrt auf. Gemeinsam mit Kurara entdeckt man Mikoshima und die faszinierende Papiermagie.
Dieser Aspekt bringt eine schöne, unterhaltsame Note mit hinein und lässt die Welt immer lebendiger werden. Nach und nach spürt man, wie viel Spannung in der gesamten Geschichte steckt. Verstärkt wird das noch durch einen präsenten Bösewicht, in dessen Handlungen man kurze, aber aufschlussreiche Einblicke erhält. Gleichzeitig deutet sich jedoch an, dass noch weitere Figuren das Potenzial haben, in die Rolle des Antagonisten zu schlüpfen – was für zusätzliche Spannung sorgt.
Einige Figuren wirken zunächst sehr stark nach dem klassischen Schwarz-Weiß-Muster, überraschen jedoch im weiteren Verlauf immer wieder. Manche Wendungen habe ich nicht kommen sehen – und eine Tat hat mich sogar richtig mitgenommen.
Das Magiesystem fand ich äußerst interessant und einfallsreich. Durch Kuraras Übungen erfährt man Stück für Stück, wie es funktioniert, merkt jedoch bald, dass noch viel mehr dahinterstecken muss.
Der Schreibstil liest sich angenehm, passt sprachlich gut und wirkt keineswegs kindlich. Auch als Erwachsene hatte ich deshalb viel Freude beim Lesen.
Es gibt zwar kleinere Längen, doch diese halten sich in Grenzen. Die Erzählung schreitet insgesamt gut voran, wartet mit so mancher Überraschung auf und glänzt mit liebevollen Details – ich sage nur: Shikigami und Wolkenwale!
Das Ende kommt etwas abrupt und lässt einen ziemlich in der Luft hängen. Zum Glück erscheint der zweite Teil schon bald, sodass die Wartezeit auf die Fortsetzung nicht allzu lang ist.