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Veröffentlicht am 18.10.2020

Amber Eyes- mit dir für immer

Amber Eyes - Mit dir für immer
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Eine berührende Geschichte über zwei gebrochene Menschen, die sich gemeinsam zurück ins Leben kämpfen.

Alice hat ihren Zwillingsbruder Paul auf tragische Weise verloren und hat noch immer mit seinem Verlust ...

Eine berührende Geschichte über zwei gebrochene Menschen, die sich gemeinsam zurück ins Leben kämpfen.

Alice hat ihren Zwillingsbruder Paul auf tragische Weise verloren und hat noch immer mit seinem Verlust zu kämpfen.
Gerade als sie beschließt nach vorne zu blicken bekommt sie eine Nachricht von Sam, Pauls bester Freund und Rockstar.
Sam- ein Weltstar, ist in seinem Leben als Berühmtheit sehr unglücklich und einsam. Als er beschließt seinen früheren Freund Paul zu suchen, erfährt er, dass dieser an einer Krankheit gestorben ist.
Überwältigt von den Gefühlen kommen sich Alice und Sam näher und erleben zusammen eine aufregende Achterbahnfahrt der Gefühle.

Der Schreibstil von Sina Müller ist sehr einfach gehalten und dadurch gut zum entspannten Lesen. Man kann schnell in die Geschichte eintauchen und verliert sich durch die gefühlvolle Art und Weise der Geschichte ganz in seinen Emotionen.
Die Geschichte spielt in Berlin, was ich persönlich total toll finde. Sonst spielen die meisten Liebesromane ja in den USA.
Leider geht in den letzten Kapiteln alles etwas schnell. Ich hätte mir einen größeren Spannungsbogen gewünscht, der nicht so schnell seinen Höhepunkt erreicht.

Die Charaktere finde ich persönlich sehr gut getroffen. Auf der einen Seite Alice, die sich total verkrochen hat und ziemliche Lebensängste hat. Im Kontrast dazu Sam, der Weltstar, der auch gerne mal einen Drauf macht.
Beide ergänzen sich perfekt und helfen sich durch ihre Gegensätze dabei, sich selbst zu akzeptieren.

Alles in einem kann man die Geschichte all denjenigen empfehlen, die die leichte Lektüre ohne großes Drama lieben.
Einfach entspannen und in die Seiten eintauchen, das kann man bei dieser Geschichte wirklich sehr gut.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.10.2020

Ein Buch, bei dem die Emotionen so hochkochen, dass der Nebensitzer in der Bahn nun auch wissen möchte, wie es weiter geht.

Berühre mich. Nicht.
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Allein schon das Cover ist ein echter Hingucker. Die Rosen in Kombination mit den weißen Rauten wirken schlicht und dennoch elegant. Durch den einfarbigen Buchrücken passt es auch gut in jedes Bücherregal. ...

Allein schon das Cover ist ein echter Hingucker. Die Rosen in Kombination mit den weißen Rauten wirken schlicht und dennoch elegant. Durch den einfarbigen Buchrücken passt es auch gut in jedes Bücherregal.
Der Autorin ist es durch den Titel gelungen, neugierig zu machen, ohne zu viel zu verraten.

Laura Kneidl’s Schreibstil ist einfach und sehr gut zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man sich versieht, ist man Sage‘s Welt eingetaucht.
Man schläft zusammen mit ihr in ihrem schäbigen Transporter, ist nervös am ersten Unitag und geschockt, wenn man Luca, den gut aussehenden Jungen mit den vielen Tattoos, plötzlich an unerwarteten Orten vorfindet.

Laura Kneidl schafft es ein sehr ernstes und schwieriges Thema so zu verpacken, dass auch Außenstehende mitempfinden können, wie das Leben für Sage sein muss. Sage ist ein Vorbild für den Leser ohne perfekt zu sein. Wir begleiten sie auf ihrem Weg zur Besserung. Dabei schafft es Laura Kneidl die Ernsthaftigkeit des Themas zu verdeutlichen, ohne das die Geschichte ihre Leichtigkeit verliert.
Ein absolutes Muss für alle Leser, die nicht nur rosarote Liebesgeschichten lesen möchten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2020

Kein würdiges Ende für die große Spiegelreisensaga

Die Spiegelreisende
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Zu allererst zum Cover:
Wie auch schon auf den vorherigen Covern wird hier wieder eine Arche dargestellt. Dieses Mal wurde die Farbe Orange gewählt, was mir persönlich zu aufdringlich ist. Allerdings ist ...

Zu allererst zum Cover:
Wie auch schon auf den vorherigen Covern wird hier wieder eine Arche dargestellt. Dieses Mal wurde die Farbe Orange gewählt, was mir persönlich zu aufdringlich ist. Allerdings ist das Geschmacksache.

Die Autorin führt ihren ausdrucksvollen und bildhaften Schreibstil auch im letzten Teil der Saga fort. Schon auf den ersten Seiten taucht man in die Geschichte ein und fiebert mit Ophelia und Thorn mit.

Die Handlung beginnt an der Stelle, an der der dritte Teil geendet hat.
Ophelia und Thorn befinden sich auf der Arche Babel und erleben mit, wie ein Teil davon ins nichts stürzt.
Während Ophelia sich mit den Behörden herumschlägt, wird Thorn in das Beobachtungsinstitut für Abweichungen kommandiert. Das hält die beiden jedoch nicht davon ab, weiter nach dem ominösen Anderen zu suchen und dabei die Welt zu retten.
Auch von Viktorias Reise zusammen mit Archibald und Eulalia Gort erfahren wir mehr.

Der Spannungsbogen war von der ersten Seite an da. Alle Fragen, die sich über die letzten Bände angehäuft haben, wurden nach und nach beantwortet-wenn auch etwas holprig.
Erst am Ende der Geschichte ging einem das Licht auf.
Die Autorin hat es geschafft, die Identität des Anderen bis zum Schluss zu verschleiern.
Obwohl ich den Bösewicht normalerweise sofort entlarve, ist es mir bei dieser Geschichte nicht gelungen.

Während wir viele Charaktere aus dem dritten Band wieder treffen und mehr über sie erfahren, geraten viele alte und lieb gewonnene Charaktere zu kurz.
Anstatt der vielen neu eingeführten Charaktere, hätte ich mir gewünscht, noch einmal von Rosalinde, Berenilde und Archibald zu hören. Auch das Ende von Viktorias Handlungsstrang war nicht zufriedenstellend.

Obwohl die Handlung spannend und die Geschichte in sich schlüssig war, habe ich das Buch mit einem Gefühl von Enttäuschung geschlossen.
Nach dem steinigen Weg , den Ophelia und Thorn zusammen gemeistert haben, hätte ich mir für die beiden mehr erhofft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2020

Ich hatte mir deutlich mehr erhofft ..

Silver Crown - Forbidden Royals
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Wo fang ich am besten an..

Das Cover hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Farbkombination aus Weiß und grau-blau ist wirklich ansprechend und das Buchs passt schön in jedes Regal.
Auch das Diadem ...

Wo fang ich am besten an..

Das Cover hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Farbkombination aus Weiß und grau-blau ist wirklich ansprechend und das Buchs passt schön in jedes Regal.
Auch das Diadem gibt dem Buch einen edlen Touch und die Schriftart passt perfekt.
Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Allerdings sind mir die Formulierungen teilweise etwas zu kitschig gewesen- und das, obwohl ich Liebesromane liebe..
Leider bin ich mit Emilia überhaupt nicht warm geworden, ihre Art hat mich teilweise sogar genervt.
Dafür mochte ich Carter und Chloe umso mehr. Sie sind beide auf ihre Art gezeichnet und trotzdem total cool.

Zur Handlung:
Leider fande ich die Geschichte teilweise etwas schleppend, was auch daran liegen kann, dass ich gerne einen dauerhaften Spannungsbogen in der Story habe und dieser hier eindeutige fehlt.
Es gibt zwar aufregende Szenen, diese kommen jedoch immer geballt und danach passiert wieder ewig nichts.
Sehr schade, da ich mir wirklich mehr erhofft habe.

Ich finde das Buch nicht schlecht, habe mir jedoch deutlich mehr erhofft. Ob ich den zweiten Teil lesen würde, kann ich im Moment noch nicht sagen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 21.08.2020

Anders als erwartet

Falling - Ich kann dich nicht vergessen
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Zu allererst muss ich einfach noch mal erwähnen, was für eine grandiose Autorin Estelle Maskame ist. Sie hat ihre erste Buchreihe begonnen, als sie erst 13 Jahre jung war und schon so einen Ausdruck in ...

Zu allererst muss ich einfach noch mal erwähnen, was für eine grandiose Autorin Estelle Maskame ist. Sie hat ihre erste Buchreihe begonnen, als sie erst 13 Jahre jung war und schon so einen Ausdruck in ihren Büchern, Hut ab.

Das Cover ähnelt sehr den andern Büchern von der Autorin, was mir persönlich sehr gut gefällt. Dadurch haben die Bücher einen Wiedererkennungswert.
Allerdings ist mir das Pink etwas zu grell, ich finde dezentere Töne bei Büchern einfach ansprechender.

Der Schreibstil ist wie immer Flüssig und einfach zu lesen. Man versteht jeden Satz sofort und muss keine Seite zweimal lesen. Eben leichte Lektüre für zwischendurch.

Zum Inhalt und den Charakteren: ich hab mit vielem gerechnet aber nicht mit dieser Wendung! Am Anfang wirkt alles wie eine Liebegeschichte von zwei Menschen, die durch Schicksalsschläge ins Schlingern geraten sind und nun auf Umwegen wieder zueinander finden.
Als dann aber plötzlich der beste Freund von Kenzie für den Tod von Jadens Eltern verantwortlich ist, war ich wirklich sprachlos. Da dies allerdings erst auf den letzten Seiten wirklich ans Licht kommt, bin ich mal gespannt, ob es noch eine Fortsetzung gibt. Ich hoffe es.
Kenzie finde ich als Hauptcharakter ziemlich anstrengend, sie ist so in ihrem eigenen Weltbild gefangen, dass ich manchmal richtig wütend geworden bin. Dafür haben mir die anderen Protagonisten umso besser gefallen, was meine Wut wieder ausgeglichen hat.

Alles in allem ist es eine gelungene Geschichte, die schön zu lesen ist. Zu meinen Favoriten gehört sie allerdings nicht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere