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Veröffentlicht am 06.10.2025

Wo Heilung Misstrauen sät

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Gleich die ersten beiden Kapitel haben mich völlig gepackt. Nhika, die Protagonistin, schlägt sich als Betrügerin durch und nutzt ihre Gabe hauptsächlich zu ihrem eigenen Vorteil – bis sie in einem schwachen ...

Gleich die ersten beiden Kapitel haben mich völlig gepackt. Nhika, die Protagonistin, schlägt sich als Betrügerin durch und nutzt ihre Gabe hauptsächlich zu ihrem eigenen Vorteil – bis sie in einem schwachen Moment die schwerkranke Frau eines Mannes heilt, der sie daraufhin verrät. Sie wird gefangen genommen und soll verkauft werden.

Schließlich wird sie von einem Mädchen erworben, das sich als Erbin einer wohlhabenden Familie entpuppt. Auf dem Congmi-Anwesen soll Nhika helfen, einen Mann aus dem Koma zu heilen, doch ihre Gabe ist nicht stark genug ausgeprägt. Trotz ihrer Gefangenschaft lebt sie dort vergleichsweise gut – sie hat Komfort, den sie sich sonst nie leisten könnte, und Zugang zu zahlreichen Büchern. Diese neue Umgebung gibt ihr die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig verdichten sich die Geheimnisse um die Familie Congmi, besonders nach der Beerdigung des Familienvaters. Es wird schnell klar, dass einer der Gäste möglicherweise dessen Mörder ist.

Ven Kochin, eine weitere Schlüsselfigur, tritt hier erstmals deutlicher in Erscheinung. Er scheint Nhikas wahre Identität zu erahnen, was ihr gefährlich werden könnte. Ich war gespannt, wie sich die Handlung weiterentwickelt und welche Rolle Kochin noch spielt – insbesondere, da Nhika unbedingt vermeiden muss, als Bloodcarver erkannt zu werden. Etwas irritierend fand ich lediglich die Benennung der Orte nach asiatischen Sternzeichen, da dieser Aspekt in diesem Band keine tiefere Bedeutung zu haben scheint.

Zwischendurch ließ die Spannung für mich etwas nach. Es entstehen zwar neue Rätsel, und Nhika findet langsam ihren Platz auf dem Anwesen, doch insgesamt fehlte mir ein wenig der Schwung des sehr starken Einstiegs. Trotzdem bleibt die Geschichte interessant, vor allem durch die detaillierte Beschreibung von Nhikas Gabe und ihren Grenzen. Die Autorin hat Biologie studiert und dieses Wissen detailreich in die Darstellung des „Sänftigens“ einfließen lassen. Besonders faszinierend ist, wie präzise beschrieben wird, auf welche Weise Nhika Menschen heilen – oder auch verletzen – kann. Die Verknüpfung von wissenschaftlichen Elementen mit fantastischen Motiven macht das Werk zu einem gelungenen Beispiel wissenschaftlicher Fantasy, einem Genre, das die Autorin sichtlich beherrscht.

Trotz einiger Längen liest sich das Buch angenehm und mit emotionaler Tiefe. Es behandelt Themen wie Verlust, Vertrauen, Manipulation und Vorurteile. Der Stil ist eher ruhig und weniger actionreich, dafür stark auf die innere Entwicklung und Dynamik der Figuren fokussiert. Auch die Romantik spielt eine eher zurückhaltende Rolle und entsteht sanft statt abrupt – was ich persönlich sehr gelungen finde.

Nhika ist eine Figur, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Sie wirkt nach außen stark, ist aber innerlich verletzlich – ein Charakter, der großes Identifikationspotenzial bietet, besonders für Menschen, die sich „anders“ fühlen oder selten wirklich angenommen. Auch Kochin fügt sich gut in dieses Muster ein.

Die Congmis verkörpern dabei keine offene Ablehnung, sondern vielmehr die vorsichtige Skepsis einer Gesellschaft gegenüber dem Unbekannten. Sie behandeln Nhika mit einer gewissen Distanz, nicht aus Bosheit, sondern aus tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber dem, was sie nicht verstehen – in diesem Fall einer Heartsooth, wie sie sich selbst nennt, während die Außenwelt ihre Art abwertend Bloodcarver nennt. Diese Dynamik lässt sich wunderbar auf reale gesellschaftliche Themen übertragen – etwa auf den Umgang mit queeren, neurodivergenten oder anderweitig „außerhalb der Norm“ stehenden Menschen.

Die gesellschaftskritischen Untertöne sind bemerkenswert realitätsnah und lassen sich fast 1:1 auf unsere heutige Welt übertragen, insbesondere in Bezug auf Machtstrukturen, Ausgrenzung und soziale Ungerechtigkeit.

Zum Ende hin wird die Geschichte zunehmend düster und deutet auf einen deutlich ernsteren zweiten Band hin, der viele moralische und ethische Abgründe aufgreifen könnte. Schon in diesem Teil werden philosophische Fragen zu Leben und Tod angedeutet, die dem Buch eine nachdenkliche Tiefe verleihen.

Fazit:
Das Buch bietet eine gelungene Mischung aus Spannung, Emotionalität und gesellschaftlicher Tiefe – mit kleineren Schwächen im Mittelteil, aber einem eindrucksvollen und nachhallenden Ende. Besonders für Leser*innen, die komplexe Figuren, moralische Fragestellungen und fein verwobene, tiefsinnige Fantasygeschichten schätzen, ist dieser Roman absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Gute Struktur

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends
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Ich habe bisher nur wenige Kochbücher gefunden, die mich wirklich überzeugen konnten, da viele für meinen Geschmack zu unübersichtlich sind: redundanter Text, verschachtelte Erklärungen und eine ...

Ich habe bisher nur wenige Kochbücher gefunden, die mich wirklich überzeugen konnten, da viele für meinen Geschmack zu unübersichtlich sind: redundanter Text, verschachtelte Erklärungen und eine unlogische Reihenfolge machen das Nachkochen oft unnötig kompliziert. Restlos zufrieden bin ich bisher nur mit den Rezeptkarten und Büchern von HelloFresh.

Dieses Buch hier hat mich jedoch positiv überrascht. Zwar könnte die Struktur stellenweise noch verbessert werden – Zutaten könnten im Text stärker hervorgehoben und manche Beschreibungen präziser formuliert sein – dennoch sind die einzelnen Schritte verständlich erklärt und insgesamt gut nachvollziehbar.

Die Unterteilung in Frühstück, Mittag- und Abendessen ist eine nette Idee, für mich aber nicht zwingend notwendig. Manche Zutaten sind eher hochpreisig oder in ländlicheren Gegenden schwer zu bekommen, lassen sich aber in den meisten Fällen durch kostengünstigere Alternativen ersetzen. Grundsätzlich bleibt alles umsetzbar und preislich akzeptabel.

Die eingestreuten Fun-Facts zu den Essgewohnheiten der Deutschen sind interessant, auch wenn ich mich darin persönlich nicht wiedergefunden habe. Für meinen Alltag wird das Buch eher eine Ergänzung als ein Standardwerk sein, da es mir textlich insgesamt etwas sperrig ist.

Optisch und vom Layout her ist es allerdings sehr gelungen. Bisher habe ich nur wenige Rezepte ausprobiert, die waren aber problemlos umsetzbar.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Düsteres Gothic-Märchen

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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"Girls of Dark Divine" ist ein Buch, das vom Cover, Titel und Klappentext zunächst fast wie klassische Dark Romance wirkt – zum Glück ist es das, wie schon die Leseprobe verrät, nicht.

Die Dynamiken im ...

"Girls of Dark Divine" ist ein Buch, das vom Cover, Titel und Klappentext zunächst fast wie klassische Dark Romance wirkt – zum Glück ist es das, wie schon die Leseprobe verrät, nicht.

Die Dynamiken im Hinblick auf Narzissmus, Manipulation und Gaslighting sind realitätsnah dargestellt. Besonders die Angst, sich gegen einen mächtigen Manipulator zu wehren, sowie das langsame Aufbegehren wirken glaubhaft. Der Fokus liegt hier jedoch stark auf dem Thema Manipulation und dessen Auswirkungen – weniger auf der Charaktertiefe, die ich etwas vermisst habe.

Die Grundidee ist originell. Einen Puppenspieler als Figur kenne ich ansonsten nur aus der Serie Heroes, doch dort funktioniert die Dynamik ganz anders. Hier entsteht ein schauriges Gothic-Märchen, das man sich gut als Inspiration für einen Tim-Burton-Stop-Motion-Film im Stil von Corpse Bride vorstellen könnte.

Der Erzählstil ist langsam und detailreich. An manchen Stellen erzeugt das einen besonderen Zauber, an anderen wiederum wirkt es zu langatmig oder im Kontrast dazu plötzlich sprunghaft, wenn die Handlung abrupt Fahrt aufnimmt.

Fans von fantasievoller Gothic-Romance sollten hier unbedingt einmal hineinschauen. Die Idee hat mir sehr gefallen, der Schreibstil wirkte auf die Länge jedoch manchmal ermüdend.

Ein besonderes Thema ist das alternative Ende: Diese Entscheidung wurde offenbar vom Verlag forciert. Ich kann nachvollziehen, dass die Autorin dem zugestimmt hat – schließlich möchte man sein Buch in möglichst vielen Ländern veröffentlicht sehen. Dennoch wäre ich für das Original-Ende gewesen, da dies die eigentliche Intention widerspiegelt. Besser hätte ich es gefunden, wenn man das ursprüngliche Ende als Standard gelassen und das vom Verlag gewünschte als Alternative ausgewiesen hätte. So aber wirkt es, als sei die eigentliche Fassung nur ein Zusatz, obwohl gerade sie den ursprünglichen Kern der Geschichte bildet. Das nachträglich veränderte Ende verfälscht die Wirkung leider.

Dieser Punkt fließt allerdings nicht in meine Sterne-Bewertung ein, da er nur die deutsche Ausgabe betrifft. Damit käme ich auf 3,5 Sterne.

Auch wenn ich insgesamt mit gemischten Gefühlen zurückbleibe, würde ich weitere Bücher von E.V. Woods lesen. Sie bringt frischen Wind in den aktuellen Buchmarkt. Besonders, weil Gothic Romance – im Gegensatz zu gewaltverherrlichender Dark Romance – derzeit kaum vertreten ist. Würde mich freuen davon mehr zu lesen. Bitte nur weniger langatmig.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Erkenne was du brauchst

Bedürfnisse
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„Das große Bedürfnisse Bestimmungs-Buch“ hält genau das, was es verspricht. Die Monster-Geschwister Ella und Eddie führen kindgerecht durch die wichtigsten Grundbedürfnisse und geben einen praktischen ...

„Das große Bedürfnisse Bestimmungs-Buch“ hält genau das, was es verspricht. Die Monster-Geschwister Ella und Eddie führen kindgerecht durch die wichtigsten Grundbedürfnisse und geben einen praktischen Leitfaden, um diese zu erkennen und zu erfüllen.

Das Buch beginnt mit einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis, in dem sich alle Bedürfnisse leicht nachschlagen lassen. Jede Doppelseite widmet sich einem Bedürfnis und ist liebevoll illustriert. Zunächst gibt es eine kurze Einführung darüber, was Bedürfnisse überhaupt sind, wie man sie wahrnimmt und wie man sie mitteilen kann – besonders, wenn sie nicht allein zu erfüllen sind.

Behandelt werden: Essen & Trinken, Ruhe, Aktivität, Sicherheit, Ordnung, Liebe, Gemeinschaft, Freundschaft, Verständnis, Wertschätzung, Freude, Neugier, Ich-sein und Sinn. Der Aufbau folgt dabei einem klaren, wiederkehrenden Muster: Ella erklärt zunächst, warum sie (und andere Menschen) dieses Bedürfnis haben. Danach gibt es eine kleine Checkliste, die zeigt, woran man erkennt, dass etwas fehlt. Im Anschluss folgen konkrete Tipps, wie das Bedürfnis erfüllt werden kann, sowie Reflektionsfragen wie etwa: „Wann sehnst du dich nach Ruhe und Stille? Warum? Was machst du dann?“ Der Text bleibt stets auf das Wesentliche reduziert, ohne unnötige Wiederholungen, und wird durch die fantasievollen Illustrationen lebendig ergänzt.

Auch die Qualität überzeugt: Druck und Papier sind hochwertig und geben dem Buch einen langlebigen Charakter. Besonders schön ist, dass es vielseitig einsetzbar ist – ob zu Hause, in Kitas, in Grundschulen oder sogar als unterstützendes Material in der therapeutischen Arbeit.

Zwar wurde das Buch nicht speziell für neurodivergente Kinder entwickelt, dennoch könnte es gerade ihnen den Zugang zu den eigenen Bedürfnissen erleichtern.



Fazit: Ein liebevoll gestaltetes, praktisches und hochwertiges Buch, das Kindern (und Erwachsenen) hilft, die eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen und darüber ins Gespräch zu kommen. Klare Empfehlung für Familien, pädagogische Einrichtungen und Fachkräfte.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Anders als erwartet

Der Jasmin-Thron (Die brennenden Reiche 1): Eine World-Fantasy-Award-Gewinner sapphische Romantasy und Booktok-Sensation!
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Moonchild7vor 5 Monaten
Anmerkung vorweg: Da ich Schwierigkeiten hatte in dem Buch ganz zu versinken, habe ich die Rezension in zwei Abschnitte geteilt. Einmal eine objektive und eine ...

Moonchild7s avatar
Moonchild7vor 5 Monaten
Anmerkung vorweg: Da ich Schwierigkeiten hatte in dem Buch ganz zu versinken, habe ich die Rezension in zwei Abschnitte geteilt. Einmal eine objektive und eine subjektive Sicht.

Zu Beginn fiel mir der sehr flüssige Schreibstil auf. Man wird in die Welt hineingezogen und befindet sich inmitten einer düsteren Umgebung, in der es für die Charaktere schwerfällig ist überhaupt zu überleben. Das World Building wirkt authentisch und durchdacht. Hier wird sich der indischen Mythologie bedient und auf mich wirkte es zu vielem anderen wie ein frischer Wind in dem Genre. Als Leser muss man allerdings stets konzentriert lesen. Es ist definitiv keine Lektüre für zwischendurch. Auch empfiehlt es sich nicht meinen Fehler zu begehen und zwischendurch etwas anderes zu lesen. Es gibt zahlreiche Charaktere und dementsprechende Hierarchien. Dazu jede Menge politische Intrigen. Der Romance-Anteil bleibt gering, aber passend zum Vibe der Geschichte. Es wird schnell deutlich, dass der Autorin wichtiger ist ein politisches Ränkeschmieden darzustellen. Hinten gibt es ein Register aller Charaktere. Das ist definitiv hilfreich, da ich 42 an der Zahl erschließen konnte und ich bin mir zum Ende nicht ganz sicher, ob jede Figur erfasst wurde. Die Karten am Anfang des Buches sind ebenfalls detailliert und ein guter Navigator durch die Welt.Wer sowas gerne liest und dabei auch dicken Wälzern nicht abgeneigt ist, ist hier sicher gut bedient.

Ich persönlich kam anfangs gut in die Handlung hinein. Ich mochte den Schreibstil, Priya und Rukh hatten eine schöne Dynamik. Malinis' Perspektive machte es mir schwieriger, da sie weniger greifbar für mich war. Da fing dann auch schon bald die Problematik an zu wachsen. Es gab immer mehr Charaktere, ihre Perspektiven und die Verbindungen zueinander waren für mich nicht immer sofort zu verstehen. Irgendwann hatte ich mehr Fragezeichen über den Kopf als ein Gefühl wirklich in der Geschichte drin zu sein. Hierarchien mit zu vielen Charakteren sind für mich oft undurchsichtig und schwierig zu verstehen. Mit der Anzahl an Charakteren könnte man mehr als eine Schulklasse füllen. Dementsprechend fehlte in dem Buch für mich die charakterliche Tiefe. Vielleicht wäre es dann eindacher gewesen für mich. Wobei ich nicht sagen würde, dass sie Charaktere per se schlecht durchdacht sind. Der Stil sagte mir einfach nicht zu. Quantität an Figuren war noch nie unbedingt meins. Es gibt wenige Autor*innen, die es aus meiner Sicht schaffen auch einer Vielfalt von Charakteren Tiefe und Komplexität zu verleihen und dabei eine Leichtigkeit behalten. Allgemein würde ich aber sagen es liegt mir in der Masse nicht und die Konzentration geht abhanden. Wer mit diesen Punkten keine Probleme hat, wird hier aber sicher gut unterhalten. Ich musste mich oft zwingen weiterzulesen und habe zwischendurch andere Bücher gelesen. Sicher war das auch nicht hilfreich, um im Geschehen zu bleiben.

Fazit: Meins war es nicht, aber wer ausschweifendes Word Building, ausgeklügelte Hierarchien und eine Vielzahl an Charakteren mag, sollte es sich mal anschauen. Mir war das einfach zu viel auf einmal. Ich lerne gerne langsam weniger Figuren kennen, sonst verliere ich den Überblick. Zudem ist es keine Romantasy, obwohl damit geworben wird.

3 Sterne, da es sicher seine Leserschaft finden wird und Leute, die es lieben. Ein anderes Marketing wäre da sicher gut.

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